Dieses Forum nutzt Cookies!
Dieses Forum verwendet Cookies, um Ihre Login-Informationen zu speichern, wenn Sie registriert sind, und Ihren letzten Besuch, wenn Sie es nicht sind. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf Ihrem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies dürfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die Sie gelesen haben und wann Sie zum letzten Mal gelesen haben. Bitte bestätigen Sie, ob Sie diese Cookies akzeptieren oder ablehnen.

Ein Cookie wird in Ihrem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass Ihnen diese Frage erneut gestellt wird. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Herzlich Willkommen im "Through the Ashes"

News


28. Mai

Der Foren-Plot "Riddled as the tide" ist gestartet. Demnächst erwartet euch noch eine kleine Überraschung :)
Links


Bestiarium
Charakterideen
Charakterstatistik
Gesuche
Karte
Lexikon
Listen
Regeln



Der Wegweiser hilft dir beim Zurechtfinden im Forum. Klick mich doch mal an :D
Das "Through the Ashes" ist ein Fantasy-Crossover Board, in dem neben eigenen Charakteren auch an das Forum angepasste Serien- und Filmcharaktere gespielt werden dürfen. Wir haben eine offene Storyline, die in Kapiteln unterteilt ist und mit Forenplots in eine bestimmte Richtung gelenkt werden kann. Das "Ashes" wurde im September 2017 eröffnet und hat schon so einige Höhen und Tiefen durchgemacht, doch dank unserer aktiven User blicken wir nun schon auf über zwei Jahre RPG-Geschichte zurück und entwickeln uns ständig weiter.

Genre: Crossover-Fantasy
Rating: L3S3V3, 18+
Spielort: Los Angeles und Umgebung

Inplayzeitraum: November & Dezember '17 | Januar '18
Nächster Zeitsprung: noch nicht fest

» Steckbrief im Profil
» freiwillige Teilnahme an Plots
» Awards
» NPC Account
» 20 User mit ca. 60 aktiven Charakteren
» Anschluss garantiert <3

Seit dem 1. Dezember 2019 bitten wir vor der Registrierung eines Accounts vorher eine Vorstellung des Charakters anzufertigen. Darin enthalten sollten folgende Stichpunkte sein: Fähigkeiten, Charaktereigenschaften, Beruf und Leben in Los Angeles. Optional wäre noch eine kleine Erklärung darüber was du dir als User für deinen Charakter erhoffst und wünschst und auch welche Ziele dein Charakter hat. Du kannst für dein Konzept so viel schreiben wie du magst, es muss nur einen ersten Einblick in diesen geben und uns zeigen, dass du dir schon Gedanken über ihn gemacht hast. In deinem Thread können auch schon bestehende User Kontakte und Verknüpfungen anbieten damit Anschuss gewährleistet wird. Mehr dazu findest du hier: Vor der Anmeldung

Das Forum ist ein Rollenspiel mit dem Rating FSK 18. Das heißt, du darfst dich erst ab einem Alter von 18 Jahren in diesem Forum anmelden. Unser RPG-Rating ist L3S3V3, womit wir unseren Usern beim Schreiben keine Grenzen setzen, solange sie nicht gegen geltende Gesetze verstoßen.

Wichtig: Mit der Registrierung bestätigst du, dass du die Regeln gelesen und das Mindestalter von 18 Jahren erreicht hast. Bei einem Verstoß gegen das Mindestalter wird dein Account / deine Accounts umgehend gelöscht.

Kapitel


Riddled as the tide Am Strand von Venice wird die enthauptete Leiche eines Wesens gefunden, das man am ehesten als “Wassermann” oder “männlicher Nix” identifizieren würde. Die Fotos und Videos gehen schneller viral als die Regierung Handys konfiszieren und die Löschung der Beiträge im Internet veranlassen kann. Verschwörungstheoretiker finden ein gefundenes Fressen im Leichenfund und gleichzeitig tauchen vermeintliche Experten auf, die behaupten, dass die Untersuchung des Körpers nicht auf ein nicht-menschliches Wesen hindeuten würde. Die Beweise jedoch scheinen vernichtend. Die Menschen werden misstrauisch. Oder ist doch alles nur ein äußerst gelungener Scherz? Wer war dieser Mann mit Fischschwanz genau und wieso wurde er getötet und so offensichtlich am Strand liegen gelassen? Los Angeles steht Kopf. Nicht jeder begrüßt eine womögliche Offenbarung, denn was passiert wohl sollte herauskommen, dass es noch mehr als bloß die Menschen gibt? Die Fronten zwischen den Offenlegern und den Bewahrern des Geheimnisses um ihre Existenz könnten sich verhärten. War all das vom Mörder geplant oder wollte er sich nur an das von ihm erschaffene Chaos erfreuen? Lasst es uns gemeinsam herausfinden.
Team online


Niemand vom Team da :c


Index »
So down to earth
» Wohnungen & Häuser » Fiaras Haus » Hjälper du mig eller plågar du mig bara?


Hjälper du mig eller plågar du mig bara?
Fiara Anderson & Fynn Lindqvist
18. Januar 2018 - 13:23 Uhr Mittags
#1
Gedanken - „Gesprochenes“ - „Manipulation“ - Outfit des Tages - Was zuvor geschah in 'Djävulen finns i detaljerna'



Hjälper du mig eller plågar du mig bara?



18. Januar 2018 - 13:23 - Fiaras Haus


Fiara Anderson & Fynn Lindqvist





Fynn nickte sachte, davon ging er auch aus, sie würden sich da schon einig werden und Fynn hatte ja immer noch seine kleine Trickkiste von Alastair, in welchem er die Augen konservieren konnte. Er wartete also vor der Tür des Eckladens, die Hände schlicht in die Hosentaschen gestopft, seinen Blick auf den Laden und die jungen Menschen gerichtet die miteinander tuschelten sobald Fiara im Laden waren. Ein kleines Grinsen war auf den Lippen des Vampirs, zu gerne würde er sehen wie Fiara die Jungs fertig machte, wenn sie es auch nur waten sie anzufassen. Er war der festen Überzeugung das die Hexe auch ohne ihre übernatürlichen Fähigkeiten so tough und selbstbewusst war so dass sie mit den Typen fertig wurde.
Es dauerte gar nicht lange da kam sie auch wieder mit einer kleinen Tüte in der Hand zurück, welche sie etwas in die Höhe hielt und ihr präsentierte. „Sehr gut.“, sagte er mit einem kleinen Schmunzeln, manchmal wirkte sie, so wie er seine Tarnung gut aufrecht erhielt, sehr freundlich, richtig ‚Mädchenhaft‘ und doch war sie wie er, offenbar, ein Monster. Oder zumindest sehr abgestumpft was die Qualen anderer Menschen anging.

Er wirkte ein wenig überrascht als sie vor ihm stehen blieb statt weiter zu gehen, tatsächlich die Hand anhob und ihre Finger an seine Wangen legte. Er ließ es geschehen, spürte seinerseits die deutliche Wärme ihrer Finger an sein seiner Wange und andererseits das sanfte Kribbeln der Haut als die Nerven, die wieder zum Leben erwacht waren, ungewohnte Tätigkeiten tun mussten. Das Kribbeln zog sich bis zum Hals und die Nackenhaare stellten sich ein wenig auf als ihre Finger hinab strichen und so über seine Wange wanderte. Fynn fühlte sich ein wenig wie ein Testobjekt und das bestätigte sich auch als sie abermals die Finger aneinander rieb und schließlich einen kurzen Blick auf ihre Armbanduhr warf. Er lachte leise als er die Entschuldigung seiner neuen Bekanntschaft hörte, schüttelte dann den Kopf „Schon okay.“, sagte er dann. Es war tatsächlich faszinierend, die Wirkung des Blutes, das Wiedererwachen seines Körpers, es war etwas magisches, etwas seltsames und nicht menschliches. Er war im Grund einfach nur eine wandelnde Leiche. „Es gibt nicht viele Vampire mit Körperfähigkeiten.“, stimmte er ihr dann zu „Es ist fast eine Seltenheit geworden, obwohl es so viele Vorteile hat.“, sagte er mit einem kleinen Grinsen. Er kannte sogar einen lebendigen Vampir, einen der geboren war und nicht durch einen Biss erschaffen wurde. Ein Wesen von dem er nur zu gerne gekostet hätte, doch das war ihm vergönnt gewesen.
Er folgte ihrem Fingerzeig und nickte dann „Nur zu gerne.“, sagte er, er wollte aus diesem Elend hier raus. So folgte er ihr auch zu den Taxen, zum nächsten freien Gefährt ganz vorne, er wartete kurz bis Fiara geklärt hatte wohin sie wollten und setzte sich dann hinter den Beifahrer. Er schnallte sich an und lehnte sich in den Sitz zurück. Das Taxi war sauber, der Fahrer sah in Ordnung aus und es roch ganz normal nach Wagen.

Sie hatten nun gut eine halbe Stunde Zeit, wahrscheinlich eher weniger, je nachdem wie der Verkehr aktuell war. Er drehte den Kopf zu Fiara, warf noch einen Blick auf die Tüte und sah von oben das es Natron war. Er kniff kurz die Augen zusammen als würde er darüber nachdenken. Er wusste das man Natron in der Medizin benutzte, jedoch konnte er sich für den Moment nicht ausmalen was sie damit anstellen wollte. Fynn lachte leise „Schonmal Leber und Niere probiert?“, fragte er sie dann mit einem kleinen Zwinkern. Fynn hatte sich tatsächlich ganz von Speisen und Getränken abgewandt, auch wenn er es tun könnte, sobald er Blut getrunken hatte und seine Körperfunktionen wieder da waren, doch auch er hatte durchaus auch schonmal Menschenfleisch probiert, damals vor guten 100 Jahren im Zuge einer ‚Kooperation‘ mit einem deutschen Mann hatte.
Er nickte „Sehr gerne.“, sagte er, und lauschte ihren Worten, nickte langsam. „Das ist kein Problem, das Holz kann ich Dir bestellen, vielleicht habe ich sogar noch genügend Holz vorrätig. Wetterbeständige Lasuren habe ich natürlich auch immer da.“ erklärte er. „Über dein Geheimfach müssen wir uns noch Gedanken machen.“, er faltete die Hände ineinander und strich sich über die Ginger. Es war immer wieder faszinierend zu einem, fast normalen, menschlichen Körper zurück zu kehren. „Ich kann mir einen einfachen Schalter, ein kleines Schloss oder einen Druckmechanismus. Je nachdem wie groß Du Deinen Wolf haben möchtest.“, sagte er freundlich.
Er wandte sich von ihr ab und sah aus dem Fenster und sah die vorbeiziehenden Häuser an, sie würden bald auf den Highway 101 fahren um diesem den Großteil des Weges zu folgen um schließlich auf den Santa Monica Boulevard abzubiegen um dieser Straße noch ein paar Minuten zu folgen. Doch dafür hatten sie noch ein wenig Zeit. So wandte er sich wieder zu Fiara. „Möchtest Du etwas feineres oder etwas gröberes?“, fragte er sie dann „Eine feine Ausarbeitung mit vielen Detail, oder etwas das ich mit einer Kettensäge machen könnte?“.
Schon waren sie auf dem Highway und mussten nun der langen, leicht geschwungenen Strecke folgen. „Du wohnst auf jeden Fall angenehmer als ich.“, sagte er mit einem kleinen Grinsen. Fernab von Skid Row und dem Arts District. Wobei er seine Wohnung und seine Werkstatt für nichts mehr hergab, auch wenn er irgendwann einmal fort gehen sollte.
Nach oben

Zitieren
#2
Zu einem Teil Schlampe, zu einem Teil Nonne und zu einem Teil Monster. Genauso hat man sie zusammen gebraut. Noch etwas Hinterlist und Rachsucht dazu gemengt und schon war das Rezept fertig mit dem man eine passable Schwarzhexe zusammen stellen konnte. Anders als einige Damen von Fach war sie aber niemals gealtert oder gar hässlich geworden ob ihrer Taten. Sie war eben ein bisschen Verführerin und ein wenig Miststück das selten nicht bekam was es wollte. So schlendert sie auch an den Jugendlichen vorbei die wahrscheinlich einfach nur zu irritiert waren ob des Gehabes der Beiden um wirklich aktiv zu werden. Besser wäre das für sie auch, die wollten keine Hexe am Hintern haben die ihnen das Leben schwer machte. Wer war sie denn das sie es den Menschen einfach machen würde? Nun, nicht das kleine unschuldige Ding das an der Ecke steht und nur darauf wartet das irgendwer seine schmutzigen Finger an sie legt. Das ganz bestimmt als letztes, denn am Ende entschied man doch über das eigene Schicksal noch immer selbst. Zudem war sie auch nicht wehrlos, aber sie mochte das direkte wirken ihrer Magie nicht gerne, wenn es auch wirkungsvoll war und immer sein Ziel fand.

So kann man schließlich auch in das Taxi einsteigen und los fahren. Der Fahrer war selbst ja froh in die bessere Gegend der Stadt zu kommen und dort schließlich an einem Stand auf neue Kundschaft zu warten, ihm selbst waren einige Teile der Stadt nicht geheuer. Zudem musste er die beiden Fahrgäste nicht bespaßen und das kam ihm entgegen.Mmit einem viertel seines Ohr lauscht er den Worten auch und legt für sich fest das die beiden bestimmt zu einer seltsamen Sekte gehören mussten, oder einen ziemlich schrägen Humor zu haben scheinen bei dem über das sie reden. Oder sie sprechen darüber das sie Dekoration beschaffen wollen, und über das nächste Mittagessen, das war ihm alles gleich denn sie planen ja auch keinen Massenmord in seinem Taxi.
Ja sicher habe ich das, und ich muss sagen hin und wieder mag ich eine Pastete mit Innereien als Füllung nur zu gerne und kann dem nicht widerstehen.“ das war eben so, sie scheute sich nicht Menschenfleisch zu essen, das bestimmt als letztes. „Nur wird nichts übrig bleiben, sonst hätte ich mir das heute Abend zum Essen gemacht, wobei es Heute Abend BBQ geben wird, also wäre das raus, sehr schade eigentlich.“ der Wolf würde zudem kein Menschenfleisch anrühren, der hatte eine viel zu feine Nase dafür um da zu zu greifen, und sie würde ihn bestimmt auch nicht austricksen damit er das tat. Ihr Blick wandert aus dem Fenster, wenn auch nur einen Moment einfach weil sie froh war gänzlich aus dem Viertel heraus zu kommen und sie war noch froher das sie so schnell nicht wieder dahin musste. Die Leiche wird man irgendwann schon finden, spätestens wenn er die Miete nicht zahlen würde, aber das war auch nicht ihr Problem. Darum kann sich Fynn am Ende kümmern.
Sie war sich sicher das er das gut hinbekommen würde, wieso auch nicht der hat immerhin einiges an Erfahrung damit Leichen an den richtigen Empfänger zu adressieren. Wüsste der Fahrer wie kaltblütig die beiden Fahrgäste sind, er würde aus dem Wagen springen und schreiend weg laufen um nicht in die Fänge der beiden -in seinen Augen- Wahnsinnigen zu geraten.
Also so fein gearbeitet brauche ich es nicht, ich denke grob würde reichen, den Rest mache ich dann über einen anderen Weg.“ sie zwinkert ihm auch zu, er kann natürlich auch Details ausarbeiten wenn er will, doch nötig wäre das wohl kaum. Die kleinen Fellreste des Wolfes die in die Figur kamen würden reichen für ihre Zwecke. Das aber würde sie ihm erklären wenn sie bei ihr waren.
Die Größe waren etwa 80 bis 90 Zentimeter.“ erinnert sie den Vampir auch noch einmal ehe sie dann auch lächelt. „Danke, es war auch nicht günstig das Haus zu kaufen, aber sagen wir mal das mein Vater einen spendablen Tag hatte.“ immerhin hat der Geld und durch die Finanzierung der Wohnung hat er ihr einen großen Teil an Sorgen abgenommen wie sie ihren Lebensstil in Zukunft zahlen würde. Geld hatte sie auch noch ausreichend, aber man sollte immer bedenken das sie noch lange leben würde und deshalb ist Geld immer so eine flüchtige Geschichte wenn man darauf nicht achtete. Doch auch das soll nicht weiter von Belang sein.

Das Taxi hält und sie holt zunächst die Geldbörse heraus um zu zahlen, ehe sie selbst sich verabschiedet und aussteigt, also von dem Fahrer nicht von Fynn versteht sich fast von selbst, hoffentlich. Dann wendet sie sich auch dem unscheinbaren Gebäude zu und geht darauf zu um die Haustür auf zu schließen und eine einladende Geste hinein zu machen.
Immer herein.“ sie wartet auch bis er eingetreten ist ehe sie es ihm gleich tat. Die Tür verschließt sie auch und dann stellt sie ihre Tasche ab um die Jacke aus zu ziehen. Darunter kommt der wirklich freizügige Stil ihrer Kleidung zum Vorschein und das will wirklich mehr zu einer Cracknutte passen denn zu einer Schwarzhexe, aber Tarnung ist bekanntlich alles, nicht wahr? Die Haare streicht sie sich auch einmal zurück, ehe sie den Flur entlang geht, wobei ihm wohl der strenge Geruch nach Kräutern auffallen würde der sich rechts von ihnen bündelt und besonders stark hinter der verschlossenen Tür ist.
Also, dann setz dich mal, ich muss noch ein wenig was vorbereiten, es sei denn du willst mir helfen, dann nehme ich das natürlich an.“ auf dem Tresen liegen noch die offenen Fallakten und ihr Laptop steht da auch noch. Es scheint also als wenn sie wirklich ihre Hausaufgaben gemacht hätte. Die Tasche hat sie natürlich mitgenommen um diese nun neben dem Herd auf der Arbeitsfläche ab zu stellen und sich zu ihm um zu wenden. „Ansonsten denke ich muss ich dir nichts zu trinken anbieten, oder möchtest du etwas haben?“ zudem kann man den Geruch von Rauch von draußen riechen, seine feine Nase wird damit keine Probleme haben, davon ging sie zumindest aus. Denn draußen auf der Terrasse liegt Fleisch im Smoker das am Abend in den hungrigen Magen eines Wolfes hinein wandern wird.
Aber da hat sie die Vorbereitungen schon abgeschlossen so das sie sich da keine Gedanken machen musste ob sie das noch schaffen wird.

Und um es gleich vorweg zu nehmen, du wirst deine Kleidung noch einmal los, ich muss noch einmal an deine Verletzung.“ er kann sich bestimmt denken, der liebe Vampir, das wird nicht sonderlich angenehm. Zudem wird die leichte Note des Wolfes noch zu riechen sein, der verbrachte immerhin mehr als nur ein paar Stunden in der Woche in dem Haus, eigentlich wann immer er Zeit hatte verschlug es ihn hier her und in das Haus der Hexe. Sie hatte sie daran schon so sehr gewohnt das sie Stück um Stück begann ihm einen Platz in ihrer Existenz ein zu räumen.
Dann holt sie auch das Natron heraus und stellt dies ebenfalls auf die Arbeitsfläche. Die Fallakten räumt sie kurz zusammen und schließt sie, so das man nicht in ihnen lesen kann ohne das man das sehen würde. Aber er kannte eh alles was darinnen stand, also muss sie die ja nicht verschließen. Jay juckte es nicht was da herum lag, der konnte seine Nase aus den meisten Dingen ganz passabel heraus halten. Das machte ihn zu einem angenehmen Partner mit dem sie leben und arbeiten konnte. Denn der arbeitete nicht bei der Polizei, und da gab es auch keinen Kollegen mit dem sie sich vorstellen könnte weiter zu gehen als im gleichen Wagen zu sitzen. Nicht das sie wählerisch war, aber die meiste waren einfach nicht ihre Kragenweite und würden es auch nicht werden, zudem würde es doch arg auffallen wenn ihre Kollegen verschwinden würden, sobald sie mal mit ihnen beim Essen gewesen ist. So wartet sie also seine Antwort ab, ehe sie sich ans Werk machen würde tatsächlich einen kleinen Kessel hervor zu holen und diesen auf den Herd zu stellen.
Nach oben

Zitieren
#3
Gedanken - „Gesprochenes“ - „Manipulation“ - Outfit des Tages


Er nickte leicht „ Hört sich ganz gut an muss ich gestehen.“, sagte er. Er war immer ein Fan von Broten und Gebäcken gewesen und auch heute noch, wenn es sich ergab, aß er gerne mal etwas Teighaltiges. Er lachte leise. „Zu schade aber auch.“, sagte er mit einem kleinen Schmunzeln, nickte dann aber „BBQ hört sich aber durchaus auch gut an. Spare Rips oder ähnliches, sehr fein.“, bestätigte er dann. Dabei ging er sogar von normalem BBQ und Spare Rips aus, aus Rindfleisch mit guter Marinade über einem guten Feuer gebraten.
Fynn musterte sie einen Moment, nickte dann „Gut das ist machbar.“, wahrscheinlich würde er dann mit einer Kettensäge und verschiedenen Hobel arbeiten. Er wollte seine Arbeit ja auch gut und ordentlich machen, dass hieß auch bei etwas gröberen Ausarbeitungen das er ordentlich und dennoch detailreich arbeitete. Er wirkte ein wenig verdutzt, lachte dann leise „Ja natürlich.“, sagte er, das hatten sie ja schon besprochen. Manchmal war er wirklich ein wenig vergesslich, aber das lag wahrscheinlich am Alter.
„Das wäre dann durchaus machbar, es wäre kein großes Fach, dafür kann ich es relativ tief machen.“, sagte er überlegend, aber für genauere Details musste er sich erstmal eine Skizze anfertigen und ordentlich Aufmaß nehmen. Er schmunzelte ein wenig, sagte aber nichts dazu. Er hätte sich auch wo anders etwas holen können, an einem etwas besseren Ort, aber er hatte sich ja dafür entschieden, aus dem Grund das er verdeckt ‚arbeiten‘ konnte und weil er fand das seine künstlerische Ader im Arts District am besten zur Geltung kam.

Wie erwartet dauerte die Fahrt nicht lange und sie waren schon bald bei Fiaras Haus angekommen, der gelbe Wagen hielt und sie konnten aussteigen. Fiara zahlte für sie und Fynn bedankte sich beim Fahrer und verabschiedete sich ehe er ausstieg und sich erstmal streckte. Er atmete die nun wahrlich frische Luft ein, Kein Geruch von Pisse und Tod, von Drogen und Alkohol, wirklich beruhigend und frisch. Nun wo seine Lungen wieder funktionierten und auch seine Geschmacksknospen gekitzelt wurden (Und auch darauf reagierten und er sogar ein Flauegefühl spüren konnte) war diese Luft wirklich angenehmer.
Der Draugr folgte ihr zu ihrem Haus, sah sich dabei interessiert und halb Neugierig um, immerhin wollte er auch etwas über Fiara wissen und auch von seiner künstlerischen Seite aus wollte er etwas über sie wissen, damit er ihren Stil erfuhr, wie sie Dekorierte was sie mochte, so dass er den Wolf daran anpassen konnte. Gerade hatte Fiara die Tür aufgeschlossen und bat ihn hinein „Vielen Dank.“, sagte er und trat in die Wohnung ein. Da er weder Jacke noch eine Tasche bei sich hatte war er schon bereit weiter in das Haus zu gehen und sich umzusehen. Es war ausgesprochen hell eingerichtet, mit dunklem Laminat. Auf dem Küchentresen Lagen noch seine Fallakten. Ein kleines Grinsen schlich auf seine Lippen und er trat auf das kleine Sammelsurium zu um sich die Sachen anzusehen, ohne dabei irgendetwas anzutatschen. Dann sah er zu Fiara, musterte sie etwas in ihrem kurzen Rock mit den kurzen Ärmeln. „Ich kann Dir auch helfen, Fiara.“, antwortete er dann endlich auf die unausgesprochene Frage. Sein Blick glitt weiter über das Haus der jungen Frau, natürlich war ihm all die Gerüche aufgefallen, gerade den verlockenden Geruch des Rauches welches das Fleisch draußen, nun ja, räucherte. Der Kräutergeruch war ihm schon zuvor aufgefallen, es war etwas anderes, eine andere Mischung beziehungsweise viel mehr Kräuter, welche hinter einer der verschlossenen Türen gelagert wurden. Fiara war wohl tatsächlich eine regelrechte Kräuterhexe, die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht nur Tee aus all den Kräutern machte. „Nein Danke, aktuell nicht, außer Du hast Blutkonserven bei Dir.“ sagte er, allerdings in einem Ton der ihr klar machte das Fynn nur scherzte. Der Draugr war für den Moment gestillt und der ewige Hunger des Unsterblichen würde für einen Moment ruhen.

Er lachte leise „Na das hoffe ich doch.“, sagte er mit einem kleinen Zwinkern „Ich hab keinen Bock mein Sachen zu versauen.“, fügte er dann aber noch im scherzenden Ton an. Also zog er schon einmal die Anzugsweste aus, legte sie über einen Stuhl und krempelte erstmal seine Ärmel hoch. „Also los, wie kann ich Dir helfen?“, fragte er sie dann.
Fynn beobachtete sie wie sie die Fallakten zu klappte und zur Seite schob, dann nahm sie einen Kessel aus einem der Schränke und stellte diesen auf den Herd. Ein wenig wirkte Fynn überrascht, aber irgendwie auch nicht. Immerhin waren die Arbeiten der Hexen damals wie heute noch gleich oder sehr ähnlich und wenn es mit den Dingen die sie damals wie heute hatte, hieß das ja das es gut klappte.
Der Geruch des Wolfes war ihm durchaus aufgefallen. Männerparfüm, gemischt mit dem ekelerregenden Geruch von nassem Köter. Er hatte sogar für einen kleinen Moment die Nase gerümpft. Jedoch sagte er nichts, warum auch. Es ging ihn nichts an, mit wem Fiara ihre Zeit verbrachte, wenn der Köter allerdings auftauchen würde, war nicht garantiert das Fynn wirklich freundlich gegenüber dem Hündchen war. Es war die natürliche Abneigung des Vampirs, welcher er wahrscheinlich von Eilif und all seinen vampirischen Vorfahren geerbt hatte.
Nach oben

Zitieren
#4
Ich freue mich auch schon auf Heute Abend.“ eigentlich waren ihre Abende seit einem gewissen Abend immer sehr angenehm verlaufen, man möchte fast sagen harmonisch und wenn sie auch behaupten würde das sie keine Harmonie suchte, so wusste sie auch das es ihr gut tat und ihr unbeständiges, manchmal sehr ausschweifendes Leben von diesen Abenden ein wenig zusammen gehalten wurde. Nein sogar mehr als das, sie hatte aktuell gar kein Bedürfnis danach Jemanden zu treffen oder sich herum zu treiben, das schien dieser Typ in ihrem Leben gut gemacht zu haben, auch wenn es eigentlich nur so eine Art lockere Bindung war die da entstanden war. Doch all das interessiert nicht und sie war auch nicht bereit so viel privates von sich preis zu geben. Es reicht schon das sie ahnte das der Vampir den Wolf wohl bestimmt riechen konnte, zumindest dachte sie das so bei sich und etwas schlimmes daran fand sie nun auch nicht.

Das ihr Besucher Teigwaren mochte ahnte sie nicht im geringsten, sonst würde sie ihm vielleicht noch etwas backen. Wenn er wüsste was sie alles so aus Teig zaubern konnte würde er sich wahrscheinlich die Finger lecken. Momentan war sie allerdings nicht in der Laune zu backen, aber sie war sich sicher das würde wieder zurück kommen. Immerhin war sie nun wieder in ihrem Haus und sie konnte ihren Teil des Deals erfüllen. Doch zunächst musste dafür noch einiges her und bald schon würde der Vampir feststellen das die Hexe durchaus wusste was sie tat und das sie dafür viele Haushaltsübliche Dinge zu nutzen wusste. Sie räumt auch die beiden Gefäße aus der Tasche heraus ehe sie sich dann zu ihm umwendet. „Nein, Blut habe ich tatsächlich nicht da. Ich war nicht darauf vorbereitet Heute einen Vampir zu treffen.“ räumt sie auch schließlich ein und gerade als sie weiter sprechen will, piept es in ihrer Tasche. Ein fragender Gesichtsausdruck erscheint in ihrem Gesicht ehe sie dann auch kurz in ihrer Tasche sucht und das Handy zu Tage fördert. Der fragende Gesichtsausdruck verschwindet auch als sie die Nachricht auf dem Display sieht. Na das kann sie vergessen dachte die Hexe so bei sich, nimmt sich aber kurz die Zeit um eine Antwort zu schreiben, ehe sie das gute Stück dann auf dem Tresen ablegt.
Du kannst wenn du möchtest die Innereien schon mal klein schneiden. Ein Brett findet du in der Schublade links neben dem Herd und ein Messer steht da im Messerblock. Dann kann ich den Rest schon mal suchen gehen.“ erklärt sie auch, bevor sie sich auch umdreht und aus der Küche verschwindet.
Er wird alles dort finden, wo sie es ihm gesagt hatte. In der Schublade liegen neben den Brettchen um Dinge zu schneiden auch noch einige andere Kleinigkeiten die man so in der Küche benötigte. Kleine Tüten und Clips um diese zu verschließen und eben noch andere Kleinigkeiten die man in einer Küche sogar erwarten würde. Schließlich hört Fynn auch wie eine Tür geöffnet wurde und Schritte. Scheinbar verschwindet die Hexe in einem weiteren Raum um das zu holen was sie gesagt hatte.
Erst einmal schaut sie nach ihrer Spinne, ehe sie beginnt zwischen den vielen Büchern nach dem zu suchen das sie benötigte um ihn zu heilen, er lebte ja nicht mehr das machte es etwas komplizierter und ging tiefer in die Arten der Magie hinein die man als Nekromantie kannte als sie darüber so spontan Wissen zu hatte. Doch entscheidet die Hexe sich schließlich gegen die Nekromantie und sucht sich stattdessen ein Buch über die Kunst der Wundreinigung heraus wo sie auch fündig wurde. Als sie schließlich das Rezept aufgeschlagen hat streicht sie sich auch über das eigene Kinn und liest das ganze noch einmal nach. So schlecht war also ihr Erinnerungsvermögen noch nicht, Leber und Niere hatte sie ja … wie schön das da in Klammern stand das man menschliche benötigte. Natron hatte sie auch und den Rest würde sie in all den kleinen Tiegeln und Gläsern finden. Ein wenig Löwenzahn war da wohl noch das einfachste Mittel das sie heraus suchte. Dazu kam noch ein wenig Klette und Brennnessel ehe sie einige andere Dinge dazu nimmt die jetzt schon ungewöhnlicher waren und nur dafür sorgten das sein totes Fleisch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden würden.

Mit all den Kleinigkeiten auf einem Tablett abgelegt und dem kleinen in Leder gebunden, alt aussehenden Buch unter dem Arm kommt sie wieder zurück in die Küche und stellt das ganze ab. „So, ich denke in einer guten Stunde können wir anfangen, der Sud muss noch etwas einkochen wenn er denn fertig ist. In zwei Stunden wird von der Verletzung auch nichts mehr zu sehen sein, zumindest würde es mich wundern das du nicht heilen kannst wenn nichts in der Stichwunde verbleibt das die Heilung unterbinden würde.“ sie summt auch leise und blickt zu ihm hin. Dann holt sie eine kleine Waage heraus, eine Digitalwaage muss man anmerken. Auf dieser werden dann die einzelnen Zutaten abgewogen und in den Kessel hinein gegeben in den auch die Innereien wandern würden. Doch die kommen zum Schluss. Da gibt es noch etwas womit man das vorbereiten musste. „Die Innereien kannst du in den Mixer dahinten geben.“ sie deutet auch zu dem Standmixer hin der da stand. Dann schüttet sie auch noch ein wenig Wasser in den Kessel ehe sie den Herd auch anstellt.
Erst dann stellt sie sich auch davon und murmelt einige Worte die er wohl nicht verstehen würde, und selbst wenn könnte er damit nichts anfangen. Ihre Zaubersprüche sind in guter, alter Familientradition auf Deutsch verfasst, und so er das nicht spricht wird er das was sie sagt auch nicht verstehen. Sie sprach fließend Deutsch, wie auch nicht wenn man in einer deutschen Familie aufwuchs die nur nach Amerika ausgewandert war um nicht auf dem Scheiterhaufen zu landen. Doch ihre Familiengeschichte ist eh so eine Sache für sich. Mit einem Holzlöffel rührt sie auch ein wenig in dem Topf herum in welchem es bald schon zu blubbern beginnen wird. „Auf höchster Stufe schön zerkleinern, wie einen Smoothie.“ weist sie ihn auch an. Da werden menschliche Innereien verarbeitet? Nun scheint die Hexe das ja nicht sonderlich zu stören oder ihr nah zu gehen.
Nach oben

Zitieren
#5
Gedanken - „Gesprochenes“ - „Manipulation“ - Outfit des Tages


Er hörte ihre versteckte Freude in ihrer Stimme und so nickte er schlicht, wenn der Wolf ihr gut tat, war es wohl so und auf BBQ konnte man sich immer freuen. Den Geruch mochte Fynn auch heute noch, ganz anders war es da bei diesem Köter der hier überall seinen Gestank verbreitete. Aber das ging den Vampir nichts an und so sagte er nichts, nur das kleine Naserümpfen war seine einzige ‚Bemerkung‘ dazu
Der Schwede lachte leise, schüttelte den Kopf „Das ist gar kein Problem, Fiara.“, sagte er dann mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen, durchaus erfreut darüber das er ihr sogar Blut angeboten hätte, wenn sie welches gehabt hätte. Sein Ohr ‚zuckte‘ als er das Piepsen hörte und sein Blick glitt ebenfalls zu ihrer Tasche. Sie nimmt das Smartphone daraus, liest die erhaltene Nachricht und Antwortet auch gleich darauf. Fynn nutzte die Zeit dazu sich umzusehen. Es war eine gut eingerichtete, schöne Küche, er trat auf den Tresen zu, dort wo Fiara die Organe abgestellt hatte und öffnete die Gefäße, der Geruch nach Blut und den Organen strömte ihm entgegen. Das Blut war aus den Organen gelaufen und füllte die Dose, hatte durch die Bewegung in der Tasche ein paar Schlieren an der Dosenwand gezogen und war erkaltet doch durch die ganze Bewegung noch nicht vollständig geronnen. Vielleicht konnte er sich davon später noch etwas gönnen. Je nachdem wie sehr das Blut dann geronnen war, vielleicht konnte man es nochmal ein wenig erwärmen und er hätte noch ein kleiner Digestif zum Abschluss.

Der Draugr nickte „Natürlich, sehr gerne.“, sagte er dann und sah ihr kurz nach als sie die Küche verließ. Dann begab er sich zum Herd, nahm aus der besagten Schublade ein Schneidebrett und aus dem Messerblock ein passendes Messer.
Das Brett legte er auf den Tresen, neben die Dosen. Er betrachtete das Messer strich vorsichtig mit dem Daumen über die Klinge und nickte zufrieden. Das Messer war ordentlich gepflegt und vor allem scharf, es gab nichts schlimmeres als Messer die nicht scharf waren. Er nahm zuerst die Niere, die er als Ganzes entnommen hatte aus dem Gefäß, bewegte sie etwas auf und ab um das Blut austropfen zu lassen, auch drückte er sie leicht um sie ein klein wenig auszudrücken, ohne die Gefäße zu zerstören. Dann begann er das zarte Organ in kleine Stücke zu schneiden, als würde er Nierenspieße vorbereiten „Wenigstens hatte der Kerl einen Zweck.“, murmelte er leise. Er sah kurz in die Richtung aus der er die Schritte hörte, doch sie kamen nicht näher sondern gingen weiter in das Haus hinein und verschwanden schließlich hinter einer weiteren Tür.
Als sie wieder zurück kehrte war Fynn gerade dabei die Leber aus ihrem Gefäß zu befreien, diese ein wenig auszuschütteln und zu drücken und ebenfalls auf das Brett zu legen. Er hatte das Blut der Nieren in das gleiche Gefäß wie das Leberblut und die fein säuberlich geschnittenen Nierenstückchen zurück in das Gefäß getan damit er genug Platz auf dem Brett hatte. So sah der Blonde kurz auf und nach hinten um zu Fiara zu sehen. Er hätte ihr ja geholfen und das Tablett abgenommen, doch dann hätte er alles mit seinen blutigen Fingern versaut, also tat er einfach nichts außer weiter zu schneiden. Doch es gelang ihr natürlich auch so alles abzulegen.

„Das hört sich doch gut an.“, sagte er dann und betrachtet kurz all die Zutaten die sie da angeschleppt hatte. Die Kräuter kannte er, die etwas außergewöhnlichen Sachen nicht unbedingt. Er folgte ihrem Fingerzeig und nickte dann „Alles klar, Organpüree kommt sofort.“, sagte er während er die letzten Stücke der Leber klein schnitt und auch diese in das Nierengefäß tat. Nun wo alles klein geschnitten war, passte es auch fast alles rein. Er beobachtete sie einen kurzen Moment interessiert, tatsächlich konnte er ebenso wie Fiara fließend Deutsch da er lange Jahre in Deutschland sein Unwesen getrieben hatte. Auch Französisch war ihm kein Fremdes. Sogar ein paar Brocken Hindi und Chinesisch konnte er, allerdings bei weitem nicht so gut wie die eher westlich gelegeneren Sprachen. Doch auch wenn er Verstand was sie sagte, so interessierte es ihn nicht besonders. Er war kein Hexer und konnte somit auch nichts mit ihrem Zauberspruch anfangen. Wenn er sie aufsagte würde es sich einfach nur albern anhören und keinerlei Zweck haben. So nahm er das Gefäß mit dem Innereiengulasch sowie das Brett auf, brachte Beides zum Standmixer und tat alles hinein nachdem er den Deckel des Mixers geöffnet hatte „Alles klar, sehr gerne.“, sagte er und musste jetzt tatsächlich lachen. Ein Organsmoothie hatte er jetzt auch noch nicht gesehen, aber war durchaus ein wohl Proteinreicher und gesunder Smoothie.

Er verschloss den Mixer sicher, nicht das er noch Renovieren konnte, stellte den Mixer mit dem kleinen Finger auf die Höchste Stufe und schaltete ihn ein. Es war so ein praktischer der einen Einknopf hatte und welchen man nicht drücken musste, so hatte Fynn genug Zeit sich die Finger sauber zu lecken, dann zum Spülbecken zu gehen und den Rest der Hände ordentlich zu säubern. Anschließend ging er zurück zum Mixer, schaltete ihn ab und öffnete den Deckel. Es war ein ordentlicher Smoothie geworden. „Perfekt“, sagte er mit einem kleinen Grinsen. Er löste den Behälter von der Maschine und brachte ihn zu Fiara und stellte ihn neben den Herdplatten ab. Dann warf er einen kurzen Blick in den Topf „Sieht an sich wie eine Suppe aus.“, sagte er dann leise während er den Kräutern beim köcheln zusah. Er schnupperte ein wenig aber es roch nicht, naja, irgendwie Zauberhaft.
Nach oben

Zitieren
#6
Ja, wahrscheinlich tat der Wolf ihr wirklich gut, aber das sei dahin gestellt denn der wusste ja noch gar nicht was auf ihn zukommen würde. Die Hexe selbst wirkte momentan durchaus ruhig und so als wenn kein Wässerchen sie trüben könnte. Doch dem war ganz und gar nicht so, immerhin tat ihr die Arbeit gut und sie konnte sich ein wenig ablenken, wenn sie sich auch fragte ob sie es schaffen würde die Spuren des Falls so zu legen das auch der dümmste ihrer Kollegen von allein auf den Schuldigen kommen würden. Das war schon eine kleine Herausforderung für sie, aber nichts was sie nicht schaffen könnte. Er würde ja seinen teil auch dazu beitragen und einen Schuldigen liefern, so machte er das doch immer hat er gesagt dann wird das wohl jetzt auch so sein.

Selbstverständlich waren ihre Messer scharf, sie benötigte sie ja auch nicht als Dekorationsgegenstände sondern um zu kochen oder um ihre Zutaten zu zerkleinern bei denen es sich nicht immer um ein Stück Fleisch handelte. Manchmal ist das schon etwas das ein wenig seltsam anmutete.

Ihre Worte sprachen von verschiedenen Dingen und konnten verschieden gedeutet werden, doch in erster Linie ging es wohl darum die schädlichen Einflüsse au seinen Körper zu separieren und dort heraus zu holen, die Suppe, wie er das nennt, wabert auch einmal mit einem wirklich kranken, grünlichen Ton auf ehe das wieder verschwindet und sie weiter in dem Topf herum rührt. „Ja, eine ziemlich außergewöhnliche Suppe.“ meint sie auch lachend während sie den Löffel los lässt um ihm das Organpürree ab zu nehmen und es ebenfalls in den Topf zu gießen. Nun mussten sie warten bis die 'Suppe' soweit war und die Magie darin gewirkt hatte. Es würde ihm helfen und mancher würde sich bestimmt fragen wieso man einem derart bösen Wesen wie Fynn nur helfen konnte, aber dazu musste man verstehen wie die Hexe dachte. Diese war eben nicht das klassische und gute Hexenwesen, sie hatte mit Dämonen angebändelt und sich in ihrem bisherigen Leben benommen wie eine Hure. Sie musste schmunzeln während sie das Organmus in die Flüssigkeit hinein gab und sie musste daran denken wie die letzten Wochen ihres Lebens verlaufen waren und alles in allem war sie zufrieden mit der Entwicklung. Abgesehen davon das manch Anderer das wohl nicht so sehen würde aber sie hatte immerhin alles was sie benötigte. Dann rührt sie auch noch einmal um und nimm den Holzlöffel aus dem Top um jenen auf die Seite zu legen.

Ich befürchte du wirst dich jetzt noch etwas gedulden müssen bis wir anfangen können.“ sie selbst macht sich darauf etwas warmes Wasser und holt sich eine Tasse aus dem Schrank um dort einen vorbereiteten Teebeutel hinein zu hängen ehe sie dann das heiße Wasser darüber gibt und sich einen Löffel aus der Schublade holt. Dann erst, mit der Tasse in den Fingern, dreht sie sich wieder zu Fynn um. „Ich kann dir den Garten zeigen wenn du möchtest, da soll de Wolf hinkommen.“ merkt sie an, ehe sie sich auch von der Arbeitsfläche löst und zu der großen Glasfront deutet die man gut einsehen konnte wenn man in der Küche war, und eigentlich kann man die Glasfront schon sehen wenn man in das Haus hinein kam. Sie geht auch los ohne auf die Antwort zu warten, aber sie wusste sonst nicht was man mit der verbleibenden Zeit so anfangen sollte. Sicherlich gab es eine Menge Dinge die sie ihn fragen konnte, aber die Zeit würde es automatisch mit sich bringen das sie Dinge von ihm erfahren würde. Sie wusste ja bereits einiges über ihn. So öffnet sie auch die Tür in den Garten der an sich sehr gepflegt daher kommt. Inklusive einem Pool und einer kleinen Kräuterecke die aber noch sehr spärlich genutzt wirkte. In dem Pool gibt es zudem noch eine kleine Ecke die man wohl als Whirlpool nutzen konnte. Auf der Terrasse steht zudem der Smoker aus dem der leckere Geruch von Fleisch kommt.
Er kann sich in Ruhe umschauen, viel an Dekoration gibt es nicht denn dazu war sie schlicht und ergreifend noch nicht gekommen. Der Wolf würde sich wohl am besten auf der Terrasse machen, aber das kann der Künstler selbst entscheiden. „Hier würde ich den Wolf aufstellen.“ meint sie auch während sie mit dem Löffel in der Tasse herum rührt und den kleinen, aber gepflegten Garten auf ihren Gast wirken lässt. Dann stellt sie die Tasse auch ab und geht zu dem Smoker um ihn zu öffnen und hinein zu blicken. Ja, das sieht gut aus und sollte genau den Geschmack des Wolfes treffen. Somit schließt sie ihn auch wieder und wendet sich zurück zu dem Hausgast um ihn an zu blicken. Hier im Garten wirkt die Hexe sogar fast friedlich um nicht zu sagen, mit sich und ihrer Umgebung im Reinen. Man sollte sich ja in seinem Zuhause auch wohl fühlen, nicht wahr? „Also, was sagt der Fachmann?“ fragt sie ihn auch direkt und ohne Umschweife.
Nach oben

Zitieren
#7
Gedanken - „Gesprochenes“ - „Manipulation“ - Outfit des Tages


Er zog die Augenbraue hoch als das Süppchen in einer grünlichen Wolke aufwaberte. Ja das sah nun etwas Zauberhafter sein, das musste er zugeben. Er beobachtete wie sie das Püree in die Suppe tat, einmal umrühre und dann köcheln ließ. Es würde wohl noch etwas dauern und so hatten sie noch ein wenig Zeit zu vertreiben. Dies bestätigte ihm auch die Hexe und so nickte Fynn „Sehr schön, dann warten wir.“, sagte er mit einem kleinen Lächeln. Sie stellte sich Wasser auf um sich einen weiteren der stinkenden Tees zu machen. Während dessen wurde Fynn ignoriert, so dass sich dieser weiter in der Küche umsah, einen kurzen Blick in den Topf sah, bevor sein Blick durch die restliche Wohnung glitt. Seine Aufmerksamkeit wurde zurück auf Fiara gelenkt als diese die Stimme erhob.
Der Schwede nickte leicht „Gerne.“, sagte er und löste den Blick von Fiara um hinüber zur Glasfront zu sehen, welche den Ausblick auf den Garten offenbarte. So löste er sich ebenfalls vom Arbeitsbereich der Küche und folgte ihr dann hinaus in den Garten. „Schön hast Du’s hier“, sagte er mit einem kleinen, anerkennenden, Nicken. Es konnte sich hier bestimmt gut leben lassen, ein schönes Haus, ein hübscher Garten und sogar eine kleine Kräuterecke, die zwar noch etwas dünn gesät war, aber bestimmt irgendwann einmal richtig gut aussehen würde. Der verlockende Geruch nach Fleisch kam aus dem Smoker der auf der hergerichteten Terrasse stand und dessen Rauch ihm in der Nase kitzelte.

Er musterte auch den Garten ausführlich, immerhin würde der Holzwolf hier sein zu Hause finden „Ein schönes zu Hause.“, sagte er dann nickend. Er folgte ihr zum Smoker, warf einen Blick auf das Grillgut, ja das wäre etwas das auch der Schwede essen würde, dann wandte er sich wieder dem Garten zu. Die Hände hatte er auf dem Rücken verschränkt, er blickte wieder zur Hexe hinüber und lachte dann leise „Nun.“, sagte der Fachmann dann während er sich umsah „Hier würde er sich ganz gut machen.“, sagte er und wies auf eine freie Stelle zwischen Kräuterecke und Terrasse, er ging auf die Stelle zu die er angewiesen hatte und drückte mit seinem Schuh zwei Abdrücke in das Gras „So lang kann ich ihn mir gut vorstellen.“, sagte er und hob seine Hand dann in die Höhe von etwa 80 cm. Er neigte den Kopf ein wenig hin und her und nickte dann „Ja das würde sich wirklich gut machen.“, murmelte er dann. Er trat wieder zurück zu Fiara. „Wenn er dann ordentlich lasiert ist, sollte man ihn etwa alle 2 Jahre nochmal neu lasieren, damit er nicht verwittert.“ erklärte er dann.
Er musterte sie einen kleinen Moment, sah dann wieder über den Garten hinweg und zum Smoker. Wann wohl das Schoßhündchen kommen würde? Sie hatte ja erwähnt das er erst am Abend kam, was vielleicht auch ganz gut war. „Ich würde ihn, abgesehen von der Schutzlasur, auch Naturbelassen halten.“, murmelte er dann nachdenklich, manchmal colorierte er auch Statuen, aber hierbei konnte er sich das wirklich nicht vorstellen.
„Ich würde Dir eine Skizze anfertigen mit Material das ich brauche und Dir das zukommen lassen.“, sagte er „Wenn Du mir Deine Nummer gibst schick ich’s Dir per Whats App.“, das wäre wohl der einfachste Weg.
Nach oben

Zitieren
#8
Sowohl die Küche, als auch der Rest des Hauses den man so einsehen konnte, war nicht gerade mit vielen Dingen voll gestopft, fast als mochte die Hexe es lieber weitläufig haben statt eng und aneinander gedrängt. Es war hell und offen gehalten, was aber wohl auch an der Struktur des Hauses selbst lag als an der generellen Einrichtung, oder? Hier schien sie nichts verstecken zu wollen, oder zu können … sie lebte in diesem Haus ganz gut und es gefiel ihr durchaus. Es gab ja auch einen Grund aus dem sie entschieden hatte hier her zu ziehen und sich ein schönes Leben zu machen. Er kann sich also wirklich in aller Ruhe umschauen und sich ein Bild von ihr machen. Hier und da liegen persönliche Kleinigkeiten herum, es ist also keinesfalls ein Haus aus einem Katalog. Deutlich sah man das sie die Küche oft nutze, nicht nur die Terrasse um sich dort auf zu halten. Im Wohnzimmer auf dem Sofa liegt zum Beispiel noch eine Decke die nicht zusammen gefaltet, sondern einfach so liegen gelassen worden war wie sie gewesen ist als sie den Platz geräumt hatte. Es liegt dort auch ein Buch zwischen der Decke.
So wie in der Küche die Unterlagen lagen die sie von ihrem Vorgesetzten bekommen hatte, so liegt auf dem Esstisch auch noch etwas Kram von ihr herum. Also ja, sie lebt hier und hat das Haus nicht nur um Andere zu beeindrucken, also nicht das sie das nötig hatte. Zudem ist das Haus und die ganze Einrichtung jetzt auch bestimmt nichts was man von einer hexe ihrer Kunst erwarten würde, oder? Es ist viel zu hell, wirkt einladend und irgendwie warm ohne aufdringlich zu sein. Ganz anders als die Bewohnerin die ein sehr schmeichelndes, aber auch dunkles Wesen in sich trug. Wie Fynn ja wusste gingen ihr menschliches leid und Schmerz so wie das dahinscheiden kaum nah, es interessierte sie in der tat nicht. Wahrscheinlich würde sie sich auch noch in einem Massaker suhlen oder so, na wer weiß schon wie sie die Hexenfeste verbrachte. Aber ja, das Haus sagt eine Menge über sie aus. Es ist tatsächlich auch so das in dem Haus hier und da Bilder von Personen zu sehen sind. Unter andrem steht dort ein Bild von ihrer Familie und damit ist nicht nur Mutter und Vater gemeint, sondern ein wirklich großes Bild mit vielen verschiedenen Menschen darauf. Der Zirkel zu dem ihre Eltern gehörten, und der Rest der gigantischen Verwandtschaft. Ja, da waren auch ältere Menschen zu sehen, also nicht alle ihrer Familie hatten sich ihre ewige Jugend bewahrt, doch wen kümmerte das schon. Sie zahlte ihren Preis und sie zahlte ihn gerne.
Danke.“ entgegnete sie auch auf das Lob, und quittiert das ganze noch mit einem Lächeln in seine Richtung.

Ja sicher muss die Kräuterecke noch wachsen, aber oftmals war sie mit dem Wolf im Wald unterwegs um sich dort mit einigen wichtigen Kräutern eindecken zu können die sie benötigte. So ließ es sich leben wie sie fand. Schließlich nimmt sie einen Schluck von dem Tee und verzieht ein wenig das Gesicht ob des Geschmackes aber der würde sie schon nicht umbringen. Dann folgt sie dem Vampir auch und blickt sich an der Stelle um. Ob der Wolf da stören würde? Nein bestimmt nicht, und trotz allem legt sie den Kopf ein wenig schief. „Hm, hier also … ich habe da nun kein wirkliches Auge für, selbst das Haus hat jemand anderes eingerichtet, aber klar ich vertraue dir da einfach mal.“ sie lacht auch kurz auf „Entschuldige, aber ich bin wirklich eine Niete im Einrichten und auch darin mir Dinge vor zu stellen die angefertigt werden sollen oder einmal an einem bestimmten Ort stehen sollen. Da brauche ich immer etwas Zeit für.“ nein, das war zum Glück nicht hinderlich für ihre Arbeit denn einprägen kann sie sich gut was sie sah. Doch jeder hat eben so seine kleinen schwächen und wenn das ihre einzige war dann hat sie immerhin noch Glück gehabt, da hätte es sich schlimmer treffen können nicht wahr? Alle zwei Jahre neu lasieren, verstanden. „Dann kannst du das ja machen, also das mit dem lasieren. Ich würde das ganz bestimmt nur vergessen.“ gab sie zu, ja da war sie wirklich vergesslich denn sogar um ihren Rasen kümmerten sich Andere da der sonst irgendwann einem Dschungel gleichen würde. Gleiches galt auch für Bäume und Sträucher.

„Na ja, meine Nummer bekommst du eh, immerhin musst du mich ja nach Bedarf erreichen können.“ es ging um den Deal den sie beide hatten und der würde sich ja nun auch nicht in Wohlgefallen auflösen, da sprach nichts für, denn konservieren konnte sie wirklich. Auch Augen würde sie wohl hinbekommen. Die nächsten Minuten musste man ja nun auch noch irgendwie überbrücken, also wird sie ihm anbieten zurück in die Küche zu gehen, wo sie ihren Tee abstellen würde, und ihm frei stellen sich zu setzen, oder ihr dabei zu helfen die Sachen sauber zu machen die genutzt worden waren. Außerdem kann er sich gerne das Blut gönnen welches als Rest über geblieben war. Er kann es sich erwärmen oder auch kalt trinken, das wäre ihr ziemlich egal. Doch nimmt sie auch das Gespräch mit ihm wieder auf, wo er denn vorher gelebt hatte. Von ihr würde er erfahren das sie in New York geboren worden war und das auch nicht erst vor einigen Jahren, sondern direkt in die Zeit der Prohibition hinein, das sie dort den Grundstein für ihr Vermögen gelegt hatte und das sie auch einmal eine gut gehende Bäckerei gehabt hatte. Das wusste er ja aber schon, wobei sie da einige schöne Geschichten zum Besten geben konnte. Von verzweifelten Menschen die ihre Hilfe erbeten hatten, von denen die sich einfach nicht an ihrem Backwerk hatten satt essen können und auch von denen die versucht hatten der Hexe näher zu kommen, doch Bindungen schienen ihr nicht zu liegen. Wobei es die Hexe selbst erstaunte wie verzweifelt manche Menschen sein konnten, das amüsierte sie wirklich. Über den Wolf allerdings der hier in dem Haus so präsent war, würde sie nicht ein Wort verlieren und das lag wohl auch nur daran das sie selbst nicht wusste was das am ende werden sollte. Wie schon erwähnt tat sie sich schwer mit Bindungen und irgendwie war der doch bei ihr gestandet und es schien nicht so zu sein das der so schnell wieder gehen würde.

So vergeht die zeit und ihr Tee leert sich stetig, genauso wie die 'Suppe' immer dicker wurde, bis sie schließlich darin herum rührt und man deutlich sehen kann das sich aus der Suppe eine dicke, zähflüssige Masse entwickelt hatte die nun mehr einer Salbe gleicht als etwas anderem. Als das passiert verkündet sie auch „Fertig, du kannst dich ausziehen und auf das Sofa legen.“ den Topf nimmt sie auch vom Herd und macht selbigen aus, wobei sie sich dann eine Schüssel aus dem Schrank nimmt um den Inhalt des Topfes dort hinein zu geben. Es würde schnell abkühlen wo es nun nicht mehr erhitzt wurde so das man das schnell weiter verarbeiten konnte. Den Tee trinkt sie auch noch aus, stellt die Tasse in die Spüle um dann mit der Schale in der Hand, zu dem Sofa zu gehen und dort am Boden ab zu stellen. Schnell räumt sie auch das Buch auf die Seite und breitet die Decke über das Sofa. „Bitte, ich hoffe das ist so bequem genug.“ so nimmt sie also auch wieder die Schale zur Hand und macht ihm Platz, das er sich gemütlich hinlegen konnte nachdem er das Oberteil ausgezogen hatte.
Nach oben

Zitieren
#9
Gedanken - „Gesprochenes“ - „Manipulation“ - Outfit des Tages


Er hatte die Hände auf dem Rücken und musterte so die Wohnung seiner neuen Bekanntschaft. Ja es war eindeutig das hier jemand lebte und nicht nur zur Deko das Haus besaß. Sie war auch nicht erst eingezogen. Hie und da lagen Kleinigkeiten herum und gerade die Küche wirkte sehr eingelebt. Nicht verschludert, sondern einfach nur eingelebt. Im offenen Wohnzimmer konnte er eine Decke sowie ein Buch entdecken und sein Blick ruhte einen Moment länger auf diesem um den Titel zu lesen, dann sah er wieder zu Fiara als sie fragte ob sie rausgehen sollten damit sie sich den Garten und somit das Plätzchen für den Wolf anschauen konnte. Das zu Hause der Hexe wirkte so ganz anders als Fiara. Es war hell, freundlich und einladend. Wohingegen Fiara eher wie eine böse Hexe wirkte, wenn auch nicht unfreundlich.

Er nickte auf ihre Bedankung hin und lächelte ebenfalls leicht. Der Garten war ebenso stilvoll und schick hergerichtet. Natürlich fehlten der Kräuterecke noch etwas pepp aber das würde auch noch kommen. Er markierte eine Stelle wo der Wolf später stehen könnte. Drückte die Stelle platt wie groß der Wolf sein könnte und wo er schließlich stehen könnte. Er sah sie an grinste dann leicht „Er würde da wirklich gut aussehen.“, sagte er, während er sich nochmal einen Überblick verschaffte, er wies auf eine andere Stelle „Dort wäre auch noch ein guter Platz.“, sagte er dann überlegend. Er lachte leise, nickte dann „Wo er dann Schlussendlich steht kannst Du dann ja immer noch entscheiden wenn er fertig ist.“, erklärte er dann freundlich und mit einem leichten Schulterzucken. Das platzieren war mit Sicherheit das geringste Problem bei der Sache. Fynn seinerseits hatte ein sehr gutes Vorstellungsvermögen, nicht umsonst war er ein so guter Bildhauer. Er nickte „Sehr gerne.“, sagte er dann mit einem kleinen Nicken. Er machte sich in solchen Situationen immer Notizen damit auch er es nicht vergaß immerhin waren es zwei Jahre und auch Fynn vergaß manchmal was.

Er nickte, dass stimmte natürlich, sie mussten ihre Daten sowieso austauschen, damit auch Fynn mit ihr kommunizieren konnte, wenn er mal wieder ein paar Augen brauchte. Sie kehrten also zurück ins Innere und natürlich half Fynn ihr beim Abwasch. Auch das Restblut das aus der Leber und der Niere gelaufen war gönnte er sich, dabei hatte er es erhitzt da er kaltes Blut nicht mochte und es auch nicht schmeckte.
Fynn war vor langer Zeit in Schweden aufgewachsen, bevor er mit seinem Schöpfer nach Frankreich gereist war, schließlich nach London und er irgendwann alleine durch viele Teile der Welt. Er verriet nicht was er die ganze Zeit so getrieben hatte. Deutete viele bekannte Situationen an, seine Bekanntschaften mit so manchem Mörder. Tatsächlich hatte er ansonsten ein recht langweiliges Leben.

Er war ihr zum Kochtopf gefolgt um hineinzusehen und rümpfte einen Moment die Nase, das sah schon ein wenig eklig aus so zähflüssig und gallertartig wie die Suppe nun aussah. Also nickte er, sie wusste schon was sie da tat, davon ging Fynn zumindest aus. Er ging zum Sofa hinüber, er zog sich die Schuhe von den Füßen, stellte diese ordentlich unter den Tisch, dann zog er die Anzugsweste aus, knöpfte das Hemd auf und legte beides zur Seite.
Er sah auf die Wunde hinab und wickelte dann den Verband ab. Er zog leise die Luft zwischen den Zähnen ein, nun da wieder Blut in seinem Kreislauf war spürte er die Schmerzen viel stärker und auch Blut bildete sich als die Wunde wieder ein wenig auf ging. Also drückte er den Verband wieder auf die Wunde damit er die Couch nicht versaute.
Ein kurzer Blick zu Fiara zeigte ihm, dass sie gerade auf ihn zu kam, sie hatte das Wundermittelchen in eine Schüssel umgegossen und kam zu ihm. Die Schüssel wurde auf den Boden gestellt und Fiara bereitete ihm das Sofa vor indem sie das Buch zur Seite legte und die Decke über der Couch ausbreitete. „Danke vielmals.“, sagte er mit einem kleinen Schmunzeln.
Der Blonde setzte sich erst auf die Couch bevor er sich zurücklegte und die Beine auf die Sitzfläche legte. Er blickte zu Fiara auf und zog den Verband von der Wunde „Verdammte Blutzirkulation.“, sagte er dann mit einem kleinen Schmunzeln, er hob den Kopf und den Oberkörper etwas an und sah so zu der Wunde runter aus der etwas Blut trat. Es war nicht viel aber so dass es doch hinab lief. So legte er den Verband unterhalb der Wunde an damit er auch nichts versaute.
Nach oben

Zitieren
#10
Hier und da hatte die wissbegierige Hexe noch nachgefragt was genau er so getan hatte, ganz besonders in Frankreich und London. Sie war an den beiden Orten durchaus interessiert. Schließlich da war es nun aber soweit das die Hexe ihre Suppe durchaus nutzen konnte. Das die Suppe lange keine mehr war und mehr an einen zähen Schleim erinnerte, muss man ja hier nicht noch zusätzlich erwähnen. Statt jetzt gleich los zu legen hat sie sich noch die zeit genommen die Substanz abkühlen zu lassen, jetzt wo er zirkulierendes Blut hatte war der Schmerz bestimmt auch nicht so angenehm für ihn. Wobei, also eigentlich war ihr das egal, wie eigentlich immer denn der schmerzfrei durch seine Existenz schreiten möchte der muss sich manchmal auf Schmerz einstellen. Das junge Hexenweibchen macht es sich also auf den Knien neben ihm gemütlich. Sie legt den Kopf auch etwas schief als er den Verband unter legt und beginnt leicht zu schmunzeln.

Vielleicht mache ich einfach einen auf Weiße Hexe und heile zukünftig nur noch, das wäre mir doch bestimmt einen guten Ruf einbringen.“ beginnt sie auch munter zu plaudern. Ihre Finger hat sie sich zuvor auch noch einmal abgewaschen, nicht das sie daran glaubte den Vampir mit irgendwas infizieren zu können, aber das war ihr einfach angenehmer. Statt jetzt aber den Mund zu halten redet sie weiter. Unterdessen nimmt sie die Schale in die Hand um etwas von der Substanz auf ihre Fingerspitzen zu geben. „Also, ich habe das richtig verstanden, du hast also erst Französisch gelernt und weil du ein Masochist bist gleich danach Englisch? Hätte es nicht gereicht eine der beiden Sprachen zu beherrschen? Ich meine du bist scheinbar ein weit gereister Kerl.“ während sie also so weiter plaudert schaut sie nach seiner Verletzung und dann wieder zu ihm hoch, ehe sie die so präparierten Finger auch in die Wunde hinein schiebt. Sie tastet auch weit hinein, und verstreicht so die Substanz sorgsam in der kompletten Wunde. Während sie das macht murmelt sie leise Worte und langsam beginnt sich dort in der Wunde ein leichtes ziehen aus zu breiten. „Weißt du...“ plaudert sie locker weiter „... ich habe schon gedacht das mich Deutsch fast um den Verstand bringt.“ er wird eindeutig Schmerzen haben, das kann und wird sie einfach auch nicht verhindern können.

Die Zirkulation des Blutes wird leider nicht nur positiv für ihn sein, aber nun gut. Die Finger zieht sie langsam auch wieder aus der Verwundung heraus und immer weiter breitet sich dieses leichte brennen in seinem Körper aus. Es ist als würde es sich dort am stärksten konzentrieren wo das Weihwasser hin gedrungen ist. Dieses wird fast schon angezogen und zur Wunde zurück geführt um sich dort zu Tropfen zu formen. Die Substanz wird auch langsam wieder aus der Wunde heraus fließen,, zusammen mit dem wenigen Weihwasser das sich dort aufgehalten hatte. Die Hexe kniet auch weiter neben ihm und mit einem Lächeln das schon ein wenig biestig ist, meint sie auch nur „Schreist du noch einmal für mich?“ sie KANN einfach nicht anders, sie kann es nicht. Es ist so das sie dem nicht widerstehen kann und er war doch beim letzten Mal schon so nett auch wirklich einen äußerst ungepflegten Fluch ab zu lassen. Nachdem sie also langsam die Finger wieder aus der Wunde heraus gezogen hat und nun auch Blut an ihren Fingern klebt, steht sie auch auf. „Bleib liegen, ja?“ ermahnt sie ihn auch und geht dann schließlich kurz in die Küche um dort ein frisches Handtuch zu holen.

Ein zweites nimmt sie auch noch mit um sich die Finger sauber zu machen und das Tuch auch auf die Seite zu legen. Da er eh auf einer Decke lag, kann er das Sofa auch nicht beschmutzen und sie hatte darauf schon gaaaanz andere Dinge getan, als das ein wenig Blut da den Braten noch einmal fett machen würde. Schließlich drückt sie auch die Wunde wieder mit einigen Fingern auseinander und wirft einen Blick dort hinein. Hm, das sieht gut aus. Alles was an Weihwasser an und in der Wunde verblieben war, wird sich also an der Paste sammeln die sie dort hinein gerieben hatte und schließlich mit seiner Heilung zusammen den Körper verlassen. Mit dem weichen, sauberen Tuch beginnt sie auch die Wunde ab zu wischen und man kann deutlich die kleinen, durchsichtigen Tropfen sehen die dort hinaus fließen. „Das sieht sehr gut aus, kannst du die Wunde schon heilen? Zumindest ein wenig?“ sie wischt auch weiter die austretenden Flüssigkeiten behutsam zusammen mit dem bösen Wasser ab damit das auch ja nicht wieder in seine Wunde hinein ziehen kann. „Ich werde das jetzt reinigen, das wird unangenehm werden aber danach kannst du dich hoffentlich vollständig heilen.“ und so wird sie auch sorgsam damit beginnen seine Wunde aus zu waschen, dafür aber überlegt sie noch einmal kurz ehe sie wieder in die Küche geht um dort ein wenig Alkohol und Wasser zu holen, sowohl als auch noch etwas Tuch um dort die Überreste vorsichtig zu entfernen. Immerhin hat er durch die Wunde lange genug Schmerzen gehabt, da kann man ihn dann ja wohl langsam erlösen. Schließlich legt sie alles zur Seite was sie gebraucht hatte um sich neben ihm auf das Sofa zu setzen. „Also, wie geht es dir? Besser?“ immerhin sollte alles an Weihwasser aus seinem Körper verschwunden sein das ihn so gequält hatte, auch wenn das reinigen und auswaschen der Wunde etwas gedauert hatte, so war sie nun endlich damit fertig.
Nach oben

Zitieren
#11
Gedanken - „Gesprochenes“ - „Manipulation“ - Outfit des Tages


Es war schön ein wenig aus dem Plauderkästchen zu plaudern, dabei ging er nicht all zu tief auf seine Vergangenheit ein, verriet nicht alles was ihn ausmachte, was er getan hatte. Doch es gab genug Hinweise darauf, wer er war beziehungsweise darauf was er gemacht hatte und was seine Beweggründe waren in Frankreich und London zu leben und sein Unwesen zu treiben.
Dann war es aber soweit, dass die Zauberei von Fiara fertig war und Fynn konnte sich auf das Sofa legen. Zuvor hatte er sich abermals ausgezogen, die Schuhe zur Seite gestellt und den Verband unter die Wunde gelegt da diese nun begann zu Wässern, es roch sogar ein wenig unangenehm und wenn Fynn sich zu viel bewegte würde sie wahrscheinlich sogar anfangen zu Bluten. Aber darauf wollte es der Schwede auch gar nicht drauf ankommen lassen.
„Eine Weiße Hexe hat auf jeden fall einen besseren Ruf als eine Böse.“, sagte er mit einem kleinen Schmunzeln. Wobei wohl eine schwarze Hexe einen größeren Profit bekam als eine Weiße.
Der Schwede beobachtete sie interessiert bei ihrem Tun, ein kleines Schmunzeln auf den Lippen da sie so in Plauderstimmung war. „Mein Schöpfer hat mir beide Sprachen beigebracht, Früher waren Französisch und Englisch eine der wichtigsten Sprachen.“, sagte er, heutzutage hatten sich Englisch, Spanisch und Chinesisch zu den meist gesprochenen Sprachen entpuppt. Er nickte, er war wahrlich weit gereist, hatte viele Länder besucht, viele Menschen kennengelernt und hatte so auch die Sprachbegeisterung entwickelt die es auch noch heut gab. Er blickte ihr nach, sah zu seiner Wunde und beobachtete wie er seine Finger in die Wunde hineinschob. Fynn schnaubte, biss die Zähne zusammen und man konnte das Muskelspiel seiner Kiefer sehen als er den Schmerzenslaut unterdrückte. Es tat um einiges mehr weh als noch vor wenigen Stunden, als er kein Blut in seinen andern hatte. Neben dem schmerzhaften rumgestocher der Finger fing auch die Magie an in ihm zu ziehen, welche sich um die Wunde und in der Wunde auszubreiten schien.
Er hatte für einen Moment die dunklen Augen geschlossen, blinzelte dann kurz, öffnete wieder die Augen und lachte dann leise. Es klang ein wenig schmerzverzerrt aber dennoch konnte man den Humor darin hören. „Deutsch war tatsächlich eine der schweren Sprachen, neben Französisch.“, sagte er. Deswegen hatte er auch Chinesisch nicht weiter gelernt, denn obwohl Fynn gerne Sprachen lernte, war Chinesisch eine ganz andere Hausnummer.

Doch die Gedanken um Chinesisch war schnell wieder verschwunden als der Schmerz wieder zurückkam. Er sah wieder zu der Wunde hinab, beobachtete wie die Finger wieder aus ihm glitten und seine Nase rümpfte sich fast schon automatisch. Die Wunde brannte, nein nicht nur die Wunde sein ganzer Unterkörper und es schien gar so als würde sich sein Körper erhitzen. Er konnte beobachten wie die Substanz wieder aus seinem Körper trat und auch das Weihwasser wieder hinausdrang. Es war wohl nur sehr wenig und doch genug das es seine Wiederheilungskräfte total lahmgelegt hatte.
Der Blick des Blonden huschte zu Fiaras Gesicht und er gab ein kleines Knurren von sich „Bestimmt nicht“, sagte er, während er ein schmerzverzerrtes Lächeln auf den Lippen hatte. Er konnte es verstehen, er konnte sie verstehen, war doch auch er immer auf dieser Seite, auf der gerade Fiara stand und er liebte es, er liebte es Menschen leiden zu sehen. Aber nicht, wenn er selbst auf dieser ‚Leidenden‘ Seite stand. Das Blut welches an ihren Fingern klebte zeigte das ihre Magie wohl half „Ich hatte gerade nichts anderes vor.“, murmelte er und blickte ihr nach.

Fynn schloss die Augen und entspannte sich langsam. Er atmete tief durch und spürte ein leichtes Zittern das von der Wunde aus zu gehen schien. Er legte den Kopf zurück, schnaubte kurz auf, hob dann wieder den Blick und sah zu der Wunde runter und wie ein wenig von der Paste aus dieser siffte. Er hielt vorsichtig den Verband unter die Wunde damit nicht alles auf die Couch oder den Boden tropfte. Sie kam kurz darauf wieder zurück und Fiara hatte ein paar Handtücher dabei. Er löste die Hand mit dem Verband wieder von der Wunde und die Hexe öffnete die Wunde und blickte hinein. Der Schmerz hatte nachgelassen und er konnte das typische Kribbeln und Ziehen der Wundheilung spüren. „Ja es geht langsam. Nicht so gut wie sonst, aber es heilt.“, stimmte er ihr zu, vermutlich verhinderte die Paste und das Vorhandensein von noch etwas Weihwasser das richtige Heilen. „Unangenehmer als vorhin wird es wohl nicht.“, murmelte er leise in seinen nicht vorhandenen Bart. Sie stand wieder auf um Alkohol und Wasser zu holen und setzte sich dann wieder neben ihm hin um die Wunde ordentlich zu reinigen.
Es tat tatsächlich ordentlich weh. Der Alkohol zog in die Wunde ein und brannte sich bis in seine Oberschenkel und seinen Oberkörper. Er schloss die Augen, atmete tief durch und biss sich auf die Lippen. Dann öffnete er wieder die Augen, sah zu Fiara „Besser.“, sagte er mit einem kleinen Knurren in der Stimme welches er nicht verhindern konnte. Aber tatsächlich konnte er spüren wie die Selbstheilung wieder richtig angekurbelt wurde und die Wunde von innen her heilte. Es tat mehr weh wenn er Blut getrunken hatte, aber dafür ging es auch um einiges schneller, so war die Wunde nach wenigen Minuten wieder geheilt und Fiara konnte regelrecht zusehen wie die Wunde wie in einem Zeitraffer zusammenwuchs und heilte, dabei wurde die Phase der Schorfbildung übersprungen.

„Ich danke Dir vielmals Fiara.“, sagte er und richtete sich langsam wieder auf. Er legte den Verband zur Seite, strich sich über die eigene Seite und lächelte leicht. Der Körper war noch immer warm, regelrecht heiß, was daran lag das sie sehr gereizt von der Reinigung war.
Nach oben

Zitieren
#12
Wer will schon weiß sein, wenn er auch schwarz sein konnte? Die hexe mochte ihren Ruf und auch wenn sie nicht die kompetenteste Heilerin war, so war es doch so dass sie genau wusste wie man Schaden zufügte, oder wie man Jemanden in seinen Träumen heimsuchte. Schließlich war sie ja nicht Mutter Theresa und das hatte sie auch nicht vor zu werden. Sicherlich war sie in Plauderstimmung, es war ja auch nicht ihr Körper der Schmerzen litt, sondern seiner und das soll ihr durchaus recht sein. Schmerz war etwas das man nutzen konnte und auch musste sonst macht das doch alles keinen wirklichen Spaß. Die Hexe lächelt ihn auch an, ehe sie schließlich auch auf dem Sofa Platz nimmt.

Wie kommt es eigentlich das ausgerechnet ein Vampir auf so etwas dummes wie Weihwasser herein fällt?“ nicht das sie irgendwie Mitleid hatte, aber man muss ja wissen in wie weit man bei ihm vorsichtig sein musste. Man muss sich nach hinten absichern, nicht wahr? Dafür dass sie heute schon dafür gesorgt hatte das ein Mann stirbt, war sie bester Dinge. Natürlich täte es ihr leid wenn sie so etwas wie Mitleid denn empfinden würde. Manche müssen eben sterben damit es anderen besser ging. Immerhin ging es hier auch um eine Art Profit und sie wollte schließlich das haben, was nur der Vampir ihr bieten konnte. Jetzt sollte sie bewiesen haben das sie es wert war ihr zu vertrauen, und auch das sie durchaus fähig war Magie zu wirken und auch zu nutzen um genau das zu erreichen was man erreichen musste um erfolgreich zu sein. Mit ihr an der eigenen Seite kann man sich sicher sein das man sicher ist. „Nun, Deutsch ist die Sprache meiner Familie, aber ich kenne einige magische Tricks mit denen ich nie aufgeschmissen bin. Weißt du, es ist ja so wichtig das man dieselbe Sprache spricht und ich bin mir mehr als nur sicher dass wir beiden kein Problem miteinander bekommen werden. Ich muss mir nur noch überlegen was ich meinen Captain sagen werde.“ Damit sollte auch klar sein das sie nicht vor hatte ihn zu melden.
Immerhin war sie ihm mehr oder minder auf die Schliche gekommen. Nicht dass sie nicht besseres zu schaffen hatte und bald würde sie wohl oder übel nur noch im Büro sitzen, bis sie nicht einmal mehr dort arbeiten würde. Wer hätte denn schon geahnt das ihr ein solch dummer Unfalle passieren würde, also sie hatte das nicht kommen sehen. Sicherlich freut sich ihre Mutter und auch ihr Vater und beide brannten darauf den Vater kennen zu lernen. Fiara lächelt kurz einen Moment, ehe sie dann leicht nickt, irgendwie hat er sich gerade bedankt und das war an ihr ein wenig vorbei geflossen. Schließlich schmunzelt sie etwas und wendet ihm den Kopf zu so dass er ihr leichtes Lächeln auf den Lippen schimmern sehen konnte. Mit den Fingern streicht sie sich die dunklen Haare zurück bevor ihr Blick an seinem Oberkörper hinab gleitet um den Blick direkt auf die Wunde zu richten. „Es sieht immerhin schon sehr viel besser aus. Was würde eigentlich passieren wenn du Weihwasser trinkst?“ Interesse schimmert in ihrer Stimme und würzt diese mit dem kleinen Hauch von Dunkelheit der ihr so sehr in Fleisch und Blut übergegangen war.

Ich denke in ein paar Tagen kann man nichts mehr von der Wunde erkennen außer einem kleinen Narbengeflecht bis auch das verschwunden ist.“ Sie musste noch immer eingestehen das er nicht sonderlich anziehend auf sie wirkte, denn eigentlich war sie sonst keinem Abenteuer abgeneigt, doch dieser Vampir wird bestimmt eine viel bessere Figur dabei machen ein guter Verbündeter zu werden als alles andere, und das war auch gut so. sie konnte sich aktuell immerhin auch kaum einen Fehltritt leisten, nicht das es etwas an ihrer eigentlichen Stimmung änderte in der sie sich befand. Heute Abend würde interessant werden, und danach wird sich zeigen aus welchem Holz der Wolf geschnitzt war.
Also, jetzt wo dein Problem keines mehr ist, hoffe ich doch dass du dich an unseren Deal halten wirst.“ Der Vampir musste außerdem beachten das die Hexe mit seinem Blut noch viel mehr anstellen konnte als ihre Tränke damit auf zu bessern und ihre Magie mit etwas mehr Pepp zu versehen. Jetzt, wo er sich auf dem Weg der Besserung befand begann sie sich zu entspannen und auch wusste sie das sie ihre Küche noch aufräumen musste wobei das durchaus warten könnte.

Ich bin neugierig, wieso ausgerechnet Augen?“ immerhin waren das die Körperteile die sie ihm konservieren sollte. Es gab da mehrere Optionen, aber sie dachte sich schon das er die Linsentrübung verhindern wollte, und das konnte sie sehr gut bewerkstelligen, da gab es immerhin auch mehr als eine Methode die ihr als Hexe der Schwarzen Künste zur Verfügung stand. Doch interessierte es sie wieso er ausgerechnet Augen haben wollte, da kann es ja einen guten Grund für geben. Sicherlich wusste sie auch das sie dem Vampir Schmerzen zugefügt hatte, aber irgendwie –wer hätte es geahnt- fand sie es auch ganz angenehm ihn dazu gebracht zu haben sie mit Schmerzverzerrtem Blick angesehen zu haben. Das schmeichelte ihr schon ein wenig, doch nun zieht sie ein Bein an und schiebt den Fuß unter ihren Oberschenkel ehe sie dann ihren Körper etwas dreht um ihn besser anblicken zu können. „Ich würde dir ja gerne etwas anbieten, aber das beste habe ich dir heute schon gegeben.“ Damit meinte sie wohl den blutenden, atmenden, lebendigen Menschen den sie ausgeweidet in seiner kleinen, schmutzigen Wohnung zurück gelassen hatten. So stützt sie auch einen Ellenbogen auf der lehne des Sofas ab um ihren Kopf auf der Hand ablegen zu können. Das macht sie auch, ehe sie ein angenehmes Lächeln auf ihren Lippen zeigt welches nun wohl dem Vampir galt.

Ach, nichts zu danken … immerhin nützt du mir ja mehr wenn es dir gut geht, wer nimmt schon einem verletzen sein Blut ab?“ meint sie auch und ein leises Lachen ist für einen Moment von ihr zu hören. Interessiert legt sich ihr Blick auch in den seinen, dann kann man sich jetzt ja wohl unterhalten ohne das seine Gedanken sich um den Schmerz in seiner Seite drehten, das lenkt doch jeden ab der bei klarem Verstand ist.
Nach oben

Zitieren
#13
Gedanken - „Gesprochenes“ - „Manipulation“ - Outfit des Tages


Er gab ein leises Knurren von sich, aber sie hatte ja recht, wie war er auf diesen Mist reingefallen? Er war sich sicher gewesen das so ein drogenversiffter Mistkerl keine Waffen bei sich trug. Vor allem keine in Weihwassergetauchte, Kreuzklinge, die wahrscheinlich mehr Wert war als der Typ je gehabt hatte. „Ich war mir zu sicher.“, gestand er also. Er war unaufmerksam geworden. In einer Zeit in der das „Jägerdasein“ boomte. In dem es immer mehr dieser möchte gern Van Helsings gab. Ach war das früher einfach gewesen, ohne Internet, ohne gute Kommunikation, als alles noch per Bote oder gar Taube übermittelt wurde.

Auf den schmalen Lippen des ewig Jugendlichen lag ein kleines Lächeln, es hatte etwas dämonisches an sich „Ja Kommunikation und das verstehen dieser ist so wichtig.“, sagte er und konnte Fiara somit nur zustimmen. „Da wird Dir bestimmt etwas Gutes einfallen. Die Spuren die gelegt wurden, führen Dich zum richtigen.“, sagte er. Er würde nur noch ein wenig Spaß mit seinen Opfern haben, dann würde sich der Fall aufklären können. Und nun wo diese kleine Schabe vernichtet war, war sein Plan wieder unaufhaltsam.
Er würde der Polizei noch eine kleine Weile auf der Nase herumtanzen, Fährten legen und schlussendlich alles zu seinem letzten Opfer bringen und Fiara wäre diejenige die alles aufdeckte. Ein kleines Geschenk für ihre Hilfe sozusagen. Neben dem Blut das sie haben wollte. Er merkte das sie ein wenig abgelenkt war, aber es störte ihn nicht groß, den kurz darauf war sie wieder voll da und die Frage die sie stellt ließen seine Augenbrauen in die Höhe wandern, dann lachte er leise. „Ich hatte nicht vor Weihwasser zu trinken.“, sagte er und tatsächlich konnte er es, aufgrund seiner, doch ein – zwei Jährchen Erfahrung, riechen. „Aber wahrscheinlich würde es mich von innen heraus verätzen. Weihwasser wirkt, zumindest bei mir, nur in Wunden, über Blut das ich zu mir nehme oder über die Schleimhäute.“, warum sollte er es ihr nicht erzählen. Wenn sie gewollt hätte, hätte sie ihn mit ihrer Magie und ihrer Tinktur schon längst töten können. Doch sie wollten Beide etwas voneinander. Er ihre Fähigkeiten der Konservierung und sie sein Blut, für was auch immer.

Er nickte leicht, wenn es überhaupt so lange dauerte. Die Wunde war nicht besonders tief, und nun wo der Regenerierungsprozess wieder ging und er auch noch Blut getrunken hatte war die Wunde wahrscheinlich morgen schon wieder vergessen. So konnte er sich jetzt auch wieder anziehen. Nicht das ihn Nacktheit oder Blicke störten, aber das hier war nicht die richtige Atmosphäre und auch wenn er gerne einem Werwolf ein Schnippchen schlug, war er gerade nicht in Stimmung, abgesehen davon das Fiara überhaupt keine Andeutungen machte und Fynn ebenso an nichts Besonderes dachte.
„Natürlich, ein Lindqvist steht zu seinem Wort.“, sagte er. Etwas anderes würde nicht nur ihn in Verruf bringen, nein auch Eilif und das würde Fynn mehr wehtun, als seinen eigenen Ruf.

Er sah sie an, machte ein leises ‚Mhh‘ während er so tat als würde er überlegen. Er wurde das tatsächlich öfters gefragt als gedacht und doch hatte er nie eine passende Antwort parat. „Ich mag Augen einfach. Es wäre als würde ich jemanden der Bücher liebt fragen warum er dies tut, oder jemand der Engelsstatuen sammelt.“, er lachte leise, er hatte tatsächlich einige, vorwiegend ältere, Damen die zu ihm kamen um seine Engelsstatuen zu kaufen, in regelmäßigen Abständen. „Ich finde Augen einfach faszinierend, ihre Vielzahl an Farben, die Muster, die Unterschiede. Hast Du schonmal einen Menschen mit einer Heterochromie und einer Sectoralen Heterochromie gesehen?“, fragte er sie und klang dabei als würde er von einem wunderschönen Wesen sprechen. „Er war so wunderschön.“, sagte er dann tatsächlich. Er hatte ein einziges Mal so einen Menschen getroffen, er hatte ihn nicht getötet, nie hätte er dieses Kunstwerk nachempfinden können, dieses perfekte Gesicht. Mit den verschiedenen farbigen Augen und den zwei Farben in einer Iris. Es war ein Gendefekt den es so hatte nicht gegeben, nicht geben können, doch er hatte ihn kennenlernen dürfen. „Es ist die Schönheit der Augen, sie spiegeln wahrlich das Wesen und den Charakter wider. Und es ist etwas das ich so perfekt nicht herstellen kann, nicht mit den Mitteln die ich habe.“, erklärte er, so war er zu einem Sammler der Augen geworden. Von Menschen, Tieren, Wesen, alle die Ihre Augen hergaben, zumeist nicht freiwillig.

„Vielen Dank, ich bin für heute versorgt.“, sagte er, mit einem leichten Kopfschütteln. Tatsächlich reichte ihm ein Mensch für mehrere Tage, wenn es hart auf hart kam auch für mehrere Wochen, dann durfte allerdings nichts dazwischenkommen, kein Kampf, keine Wunden und keinen Zorn. Denn Zorn verstärkte den Blutdurst. Doch für heute war er bedient auch wenn die Wundheilung und die kleine Tortur die Fiara ihm verpasst hatte, anstrengend gewesen war. Der Junggebliebene hatte sich mittlerweile wieder ordentlich und bequem hingesetzt, beobachtete Fiara und lachte schließlich leise auf „Ich?“, sagte er dann mit einem kleinen Zwinkern. Er genoss das Blut von verletzten, von verängstigten, spielte mit ihnen, jagte sie, brachte das Blut seiner Opfer zuerst in Wallung, auf Hochtouren bevor er sich mit ihnen vergnügte.
Aber er wusste was Fiara meinte und so konnte er es nur bestätigen, es machte nichts einem verletzten Blut abzuzapfen, wenn man ihn noch brauchte. [color=#0B3B0B]„Möchtest Du jetzt schon etwas haben, oder wollen wir uns dazu ein andermal treffen? Wenn er das Blut von jemanden intus hatte der nicht ganz so schmutzig und verbraucht wie das Opfer gewesen war, immerhin wirkte sich das vermutlich auch auf die Qualität seines eigenen Blutes aus.
Nach oben

Zitieren
#14
Da muss sie zugeben, nein sie wusste nicht wie faszinierend Augen sein konnten, wenn es da auch den ein oder anderen Mann gab der hübsche Augen gehabt hatte, aber das war nicht weiter von Belang. Darauf herein gefallen war sie nicht, was ihren Wolf anging war das ein wenig anders. Da lag es aber nicht nur an den Augen sondern am gesamten Paket das dieser mitgebracht hatte und darauf stand sie nun einmal, Punkt! Noch während sie ein wenig in Gedanken versinkt erinnert sie sich daran das sie noch besucht hatte und so blickt sie ihn wieder an. Schließlich aber schmunzelt sie und erhebt sich langsam um sich etwas zu strecken. „Dann hoffe ich doch dass du in Zukunft vorsichtiger sein wirst und ich dich nicht so bald wieder zusammen flicken muss. Was ist eigentlich mit der Waffe? Hast du die?“ sonst war das vielleicht ein netter Hinweis darauf das er sie noch versuchen sollte in die Finger zu bekommen damit kein anderer Blödsinn damit anstellen konnte.

Dann aber muss sie lachen und schüttelt kurz den Kopf „Na, wie gut das ich nicht du bin, hm? Ich denke dazu treffen wir uns besser wenn dein Blut nicht so versifft ist wie es aktuell sein müsste. Immerhin war der Kerl ja jetzt auch nicht das Beste was der Markt zu bieten hatte.“ muss sie ja nun doch anmerken ehe sie sich dann ihrer Küche zuwendet um dorthin zu gehen und ein wenig Ordnung zu schaffen. „Soll ich dich noch begleiten? Aber ich denke das du ja ein großer Junge bist und allein den Weg zurück finden wirst, hm?" die Augen der Hexe heften sich auch einmal mehr auf ihn. Nicht dass sie ihn raus werfen wollte, aber sie bekam Heute Abend noch Besuch und der würde bestimmt nicht gerade begeistert sein wenn sie noch einen Vampir da hatte, zumal ihr besuch noch keine Ahnung hatte was sie so in ihrer Freizeit machte. Nicht das ihr Treffen mit Fynn bisher Freizeit war, viel mehr Arbeit und sie musste ja noch zusehen das sie ihrem Captain sagte das sie da an was dran war so das der nicht auf die dumme Idee kam ihr nach zu laufen und zu gucken in wie weit sie zu Rande kam. Bisher hat es ihr den Hintern gerettet das sie durchaus wusste was sie schreiben musste um nicht gleich auf zu fallen. Es gab genug Wesen denen sie schon mehr oder minder den Hintern gerettet hatte. Fynn kann sie sich jetzt also auf auch ihre Karte schreiben was sie gedanklich auch sogleich tat.
Schließlich aber dreht sie sich wieder um, verschränkt locker die Arme vor der Brust und fixiert den Vampir wieder mit ihrem Blick, wobei sie sich mit dem Hintern an die Arbeitsfläche lehnt.

"Gut, ich würde sagen wir sehen uns spätestens in einem Monat und bis dahin solltest du auch ausgespielt haben, ich denke so lange kann ich sie hinhalten, aber irgendwann wird es schwer lächerlich.“ Das klang nun aber auch nicht angefressen oder so, viel mehr wie eine Feststellung das ihr irgendwann auch mal die Ausreden ausgingen und das muss man ja erwähnt haben, nicht wahr?
Dann aber räumt sie auch die letzten Kleinigkeiten weg und stellt den Topf in die Spüle um ihn hinterher sauber machen zu können. Dann bewegt sie sich auch auf ihn zu und deutet mit dem Kinn in Richtung Tür. „Und diesmal etwas achtsamer sein, wir leben in gefährlichen Zeiten und wer weiß was noch alles zur Jagd blasen wird wenn wir nicht besser auf uns zu achten beginnen.“ Damit sollte alles gesagt sein und sie reicht ihm zum Abschied die Hand „Auf bald Fynn.“ Sie wusste ja wo sie ihn finden konnte und er wusste auch wo er sie finden konnte. Das versprach ganz lustig zu werden zwischen ihnen beiden und sie freute sich insgeheim auf diese neue Art der Zusammenarbeit. Es war niemals schwer Kontakte zu knüpfen, man musste das nur zulassen.
Nach oben

Zitieren



Index »
So down to earth
» Wohnungen & Häuser » Fiaras Haus » Hjälper du mig eller plågar du mig bara?