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Herzlich Willkommen im "Through the Ashes"

News


28. Mai

Der Foren-Plot "Riddled as the tide" ist gestartet. Demnächst erwartet euch noch eine kleine Überraschung :)
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Das "Through the Ashes" ist ein Fantasy-Crossover Board, in dem neben eigenen Charakteren auch an das Forum angepasste Serien- und Filmcharaktere gespielt werden dürfen. Wir haben eine offene Storyline, die in Kapiteln unterteilt ist und mit Forenplots in eine bestimmte Richtung gelenkt werden kann. Das "Ashes" wurde im September 2017 eröffnet und hat schon so einige Höhen und Tiefen durchgemacht, doch dank unserer aktiven User blicken wir nun schon auf über zwei Jahre RPG-Geschichte zurück und entwickeln uns ständig weiter.

Genre: Crossover-Fantasy
Rating: L3S3V3, 18+
Spielort: Los Angeles und Umgebung

Inplayzeitraum: November & Dezember '17 | Januar '18
Nächster Zeitsprung: noch nicht fest

» Steckbrief im Profil
» freiwillige Teilnahme an Plots
» Awards
» NPC Account
» 20 User mit ca. 60 aktiven Charakteren
» Anschluss garantiert <3

Seit dem 1. Dezember 2019 bitten wir vor der Registrierung eines Accounts vorher eine Vorstellung des Charakters anzufertigen. Darin enthalten sollten folgende Stichpunkte sein: Fähigkeiten, Charaktereigenschaften, Beruf und Leben in Los Angeles. Optional wäre noch eine kleine Erklärung darüber was du dir als User für deinen Charakter erhoffst und wünschst und auch welche Ziele dein Charakter hat. Du kannst für dein Konzept so viel schreiben wie du magst, es muss nur einen ersten Einblick in diesen geben und uns zeigen, dass du dir schon Gedanken über ihn gemacht hast. In deinem Thread können auch schon bestehende User Kontakte und Verknüpfungen anbieten damit Anschuss gewährleistet wird. Mehr dazu findest du hier: Vor der Anmeldung

Das Forum ist ein Rollenspiel mit dem Rating FSK 18. Das heißt, du darfst dich erst ab einem Alter von 18 Jahren in diesem Forum anmelden. Unser RPG-Rating ist L3S3V3, womit wir unseren Usern beim Schreiben keine Grenzen setzen, solange sie nicht gegen geltende Gesetze verstoßen.

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Kapitel


Riddled as the tide Am Strand von Venice wird die enthauptete Leiche eines Wesens gefunden, das man am ehesten als “Wassermann” oder “männlicher Nix” identifizieren würde. Die Fotos und Videos gehen schneller viral als die Regierung Handys konfiszieren und die Löschung der Beiträge im Internet veranlassen kann. Verschwörungstheoretiker finden ein gefundenes Fressen im Leichenfund und gleichzeitig tauchen vermeintliche Experten auf, die behaupten, dass die Untersuchung des Körpers nicht auf ein nicht-menschliches Wesen hindeuten würde. Die Beweise jedoch scheinen vernichtend. Die Menschen werden misstrauisch. Oder ist doch alles nur ein äußerst gelungener Scherz? Wer war dieser Mann mit Fischschwanz genau und wieso wurde er getötet und so offensichtlich am Strand liegen gelassen? Los Angeles steht Kopf. Nicht jeder begrüßt eine womögliche Offenbarung, denn was passiert wohl sollte herauskommen, dass es noch mehr als bloß die Menschen gibt? Die Fronten zwischen den Offenlegern und den Bewahrern des Geheimnisses um ihre Existenz könnten sich verhärten. War all das vom Mörder geplant oder wollte er sich nur an das von ihm erschaffene Chaos erfreuen? Lasst es uns gemeinsam herausfinden.
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Niemand vom Team da :c


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Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen.
02. & 03 November || Anzhelikas Haus || Jace Velázquez & Anzhelika Koroljow

#21
Er würde sich an so gut wie alles gewöhnen können, das aber würde die Zeit schon zeigen und meistens überließ er es ja der Menschenfrau durchs Leben zu stromern und mischte sich nur ein wenn es denn nicht anders ging oder Jemand direkt mit ihm kommunizieren wollte. Die junge Frau die er sich ausgesucht hatte, nun die hatte momentan frei und eigentlich fand sie das auch ganz angenehm. Schließlich hebt der Fürst aber eine Augenbraue, warum plötzlich so grimmig? Er verstand das schon, aber das muss er ja nicht zeigen. „Gleichgewicht, genau. Lakaien … nun so würde ich das nicht sagen. Solange das Gleichgewicht nicht gefährdet ist greifen wir schon hin und wieder ein. Meine Engel sind lediglich eine Art verlängerter Arm für mich.“ erklärt er das auch, vielleicht war es das einfach mit den Engeln, sie sahen das ganz anders als ein Dämon. Ja und sicherlich gab es einen Grund aus dem der Fürst da war, auf der Erde und doch lag der Grund dafür für Jace noch im Dunkeln. „Richtig. Gleichgewicht und so … außerdem mag ich so wirken, aber ganz naiv bin ich dann doch nicht.“ er lächelt und zwinkert dem Dämonen zu, aber der würde bestimmt verstehen das der Engelsfürst so handelte wie er es tat. Schließlich kommen sie auf Essen.

Der Engel hebt auch fragend eine Augenbraue und irgendwie muss er Heute ein ziemlicher Schelm sein, denn als es um Käse geht da muss er lachen. „Ja, aber den nur mit einem guten Wein und Trauben. Es geht nichts über Trauben zum Käse, das musst du irgendwann unbedingt mal testen.“ bei den Lippen guckt er auch kurz fragend, doch da Jace da bereits rot wurde, meint Raphael nur leicht lachend „Das wirst du bestimmt, ich weiß nicht wie sich das anfühlt.“ Badam, eine dicke Lüge aber auch das muss keiner wissen. Lügen kann der Fürst auch wenn es sein muss und da war ihm gerade nach, es gibt Dinge die nicht jeder wissen muss. Was der Fürst so in seiner Freizeit tat und was nicht ist ja auch völlig uninteressant, oder? Wobei es bestimmt den ein auf anderen gab der das anders sah. Dann kommt ein wenig warten, aber das bekommt er auch noch hin, das alles hat ja bald ein Ende, er musste nur daran denken das er noch die Sachen aus der Praxis holen musste, oder sein Gefäß doch das lief nicht weg und kann auch mitten in der Nacht passieren. Dann kann ein neues Stück leben anfangen. Das würde schön werden und noch die Bewerbung im Medical Center die so gut wie erledigt war … es ging wohl nach oben. Untätigkeit konnte er nicht ausstehen und das würde ihn wahnsinnig machen bis er das Gefühl haben würde ihm fällt die Decke auf den Kopf. Soweit aber würde es schon nicht kommen.

Da ist er dann auch schon wieder und Raphael nickt. Die kleine Kiste in der diese wichtige Stück lag das sie schützen, schon irgendwie witzig wie das alles so zusammen gekommen war. Die kleine Kiste kommt in die große hinein, auch sehr gut so muss man nicht zig Kisten mit sich herum tragen. Und dann geht die große Jagd nach dem Bus auch schon los. Wie gut das sie schnell waren und gut im Training so kommen sie rechtzeitig an und der Fürst schaut zunächst etwas verstört als der Dämon ihn um Geld bittet, gerade will er auch in der Handtasche des Todes nach dem Geld suchen, da korrigiert sich Jace auch schon und sie blinzelt ihn an. Wie denn jetzt? Aber das suchen kann an einstellen. Zahlen, und Jace weiter folgen. Der Engel stolpert beim anfahren auch, hält aber an der Kiste fest so das beide mehr oder minder unbeschadet an dem Sitzplatz ankommen. Sie blinzelt auch und setzt sich dann um die Kiste auf den Oberschenkeln ab zu stellen und die Arme wieder darauf ab zu legen. Wieder schweift der Blick des Engels nach draußen, aber nicht für lange, dann schaut sie auch Jace schon wieder an. „Meinst du? Ich bin viel mehr gespannt was ich zu sehen bekommen werde … und wenn ich das auch etwas zweifelnd sehe, sei beruhigt ich werde schon kein Freudenfeuer entzünden.“ Ja, also gutmütig war er, der Engel des Schutzes und der Heilung hatte auch keinen Grund Jace und das was er tat zu verurteilen. Solange er da nun keine Berge von Leichen liegen würde er schon nicht in eine schlechte Stimmung verfallen. Einmal mehr musste der Fürst gestehen das er gespannt war was er zu sehen bekommen würde. Doch nun beugt die Frau sich auch etwas zu ihm hinüber und ihre Aura die streift einmal mehr Jace Empfinden, sie konnte da ja momentan gar nicht anders. „Denk an unsere Abmachung, ich werde deine Hilfe brauchen um nicht direkt jedem auf zu fallen. Also egal wie dein versuch endet … wir sehen uns so oder so wieder.“ er hoffte inständig das keiner seiner Brüder ihm nach folgen würde, wobei etwas mehr der ihren in dieser Stadt kaum schaden könnten.
Dann schaut der Fürst auch wieder aus dem Fenster hinaus und folgt dem Weg mit seinem Blick, er wusste in etwa wo der Park war, aber da endete dann seine Ortskunde auch schon. Vielleicht sollte er sich nicht nur mit dem Gefäß zusammen umschauen sondern das mal selbst in die Hand nehmen. Aber das würde er wohl machen, er fragte sich noch immer wo genau er anfangen sollte, aber eines war sicher … er musste damit bald anfangen sonst hat er nicht einmal eine Erklärung für seine Ankunft auf Erden. „Wie lange fahren wir?“ sie waren aktuell geschützt, zumindest Jace war geschützt und die Kiste war zu, also sollten sie auch nicht entdeckt werden. Doch vorsichtig sein schadet ja nicht und der Fürst behielt zumindest so gut es ging die Gegend noch im Auge. Im Bus mochte man nicht von weiteren Angriffen ausgehen müssen, aber so sicher war er sich da nun auch nicht wirklich.
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#22
„Lakaien halt,“ wiederholte Jace mit einem Blick, der nicht gerade sehr erwartungsvoll aussah. Ganz im Gegenteil, denn es war im Himmel genau das Gleiche wie in der Hölle. Jeder hatte eine Macht inne, die er ausnutzte und benutzte. Andere mussten beinahe willenlos folgen, weswegen er entschieden hatte ein Mensch zu sein. Dieser Kreislauf musste durchbrochen werden und auch wenn es Raphael nur indirekt sagte, hatte er die Geschehnisse eben und auch seine Gedanken irgendwie bejaht. Also seufzte Jace etwas und nickte dann doch etwas lächelnder zurück, denn er brauchte die Stimmung nicht kippen.
Doch als das Thema Essen angeschnitten wurde, schien sich jemand durchaus besser auszukennen. Also musste er nachfragen. „Moment mal. Du kannst kaum stehen und kennst keine Busse, weißt aber was köstlich ist? Wo ist da der Sinn?“ Er grinste gar wieder und war die Frohnatur wie eh und je. So neigte er den Kopf etwas, um die Antwort darauf zu hören. „Käse und Trauben. Kommt auf meine To-Do-Liste, in Ordnung!“

Rot vor Scham war er nur, weil er gemeint hatte, dass er die Lippen fühlen wollte. Dabei meinte er natürlich auch gar nicht die eigenen aber wie er schon ahnte, wusste Raphael das bereits seit langem. Und dass dieser daraufhin log, und meinte, dass er das auch nie gespürt hatte, hinterfragt Jace das auch gar nicht. Denn dafür waren sie nicht hier. Stattdessen waren sie nun im Bus und als dieser anfuhr – nun ja… Sie stolperte… Nein, ER stolperte! Tja, dieser Engel. Ein Fürst und doch irgendwie grün hinter den Ohren. Natürlich war dem gar nicht so, das wusste Zagan auch. Aber es war witzig eben doch einmal so denken zu können, während ein Engelsfürst neben einem saß. Und auch wenn es der Dämon nicht hätte zugeben wollen. Eben weil dieser hier war, fühlte er sich geborgen und sicher. Er war niemand, der beschützt werden wollte, aber er musste zugeben: Es fühlte sich toll an.
„Ja, das hoffe ich auch,“ sagte er lachend. „Ein Feuer dieser Art kann ich da auch nicht gebrauchen. Aber mal schauen. Du musst mir versprechen, dass due nie jemanden etwas von diesem… Ort verrätst, in Ordnung?“ Er wusste, dass er sich auf diesen Kerl in Frauengestalt irgendwie verlassen konnte. Es war wohl dessen beruhigende Aura oder so etwas. Aber es war auch einerlei. Jace fühlte es eben. Und das war auch gut. Und dann nickte er bestätigend. Ja, er hatte ihm gesagt, dass er ihm helfen würde sich in dieser Welt besser zurechtzufinden. Sie würden sich also wahrlich wiedersehen. Aber es war noch kein Abschied gekommen. Noch waren sie beieinander und würden noch das ein oder andere zusammen erleben, ehe sie sich trennen würden, nur um sich erneut verabreden zu können. Beim nächsten Mal dann aber hoffentlich als Mensch und Engel. Das wäre dann auch schon etwas ‚normaler‘, oder? Er freute sich darauf und lächelte gar zufrieden bei dem Gedanken, während er ihrem Blick nach draußen durch das Fenster folgte. „Ich mag LA,“ sagte er dann plötzlich. „Ich meine hier ist viel los und es gibt jede Menge nette Leute. Und so weiter.“ Und es gab Vincent, der hier einen Laden hatte und ein Haus. Er wusste ganz genau, dass er ihn als erstes nachdem er sich verwandelte hatte, besuchen würde. Er würde ihm es erzählen und dann versuchen ihm in die Arme zu springen… Selbst wenn es bedeuten würde, dass es einiges an Überwindung kosten würde. Aber all das, was ihn antrieb, verriet er dem Fürsten nicht. Der könnte es vielleicht erkennen, wenn Jace rot wäre… Aber da er nur ein Dämon war, hielt sich das eben in starken Grenzen. Das würde erst danach kommen. Wahrscheinlich.

Der Bus hielt an einer weiteren Haltestelle und Jace schaute grinsend zu seinem Sitznachbarn. „Noch etwa 12 Mal halten.“ Er zwinkerte ihm freudig entgegen. Es würde also noch etwas dauern. Allerdings nicht so lange, dass sie in Trauer verfallen sollten. Stattdessen wollte sie die Fahrt genießen und dem Lauschen, worüber sich die anderen hier drinnen unterhielten. Beziehungskrisen, Geldsorgen, Freude bei der Arbeit oder die neue Bekanntschaft vom Strand. Sie mussten nur zuhören und würden so viele Infos erhalten, wie sie sonst bloß bei Facebook bekämen.
Schließlich drehte sich der Dämon zu ihr um und schaute in ihre grünlich schimmernden Augen. „Gib mir mal deine Hand.“ Er wartete, dass es geschah.
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#23
Dazu fällt dem Fürsten dann auch nichts mehr ein, wie auch. Er behandelte seine Engel eigentlich immer freundlich, zumindest war er der Meinung. Sicher hat er auch schlechtere tage aber die waren dann nicht ganz so schlimm wie bei seinen Brüdern. Der Fürst schweigt auch zunächst einmal. „Man kommt auch fallend ans Ziel, zumindest bewahre ich mir dabei meine Würde … und sag jetzt nichts, ich bilde mir das immerhin ein.“ der Fürst lacht auch leise, wobei das durch die menschliche Stimme schon heiter klang nicht einmal verstimmt oder dergleichen. Er schien einfach gute Laune zu haben. Scheinbar wechselten sich bei ihm die Launen auch von hoch zu tief ab. Momentan aber schien er sich weitestgehend gefangen zu haben und er fragte sich wo Jace scheinbar so wenig von den Machenschaften und den Hierarchien hielt, ob dem zu entkommen nicht auch ein wenig dazu beigetragen hatte den Dämonen dazu zu ermutigen ein Mensch zu werden. „Nun, Essen ist einfach zu beschaffen, fast an jeder Ecke und ich konnte nicht umhin da zu zu langen.“ erklärt er auch, wobei er das mit dem stehen nun nicht noch einmal aufgreifen würde, denn in Raphaels Welt konnte er sehr wohl gut stehen, gehen und er konnte fliegen. Das allerdings konnte er besser als manch anderes. Dann nickt er auch. Käse und Trauben und das muss er anfügen. „Und vergiss den Wein zu den Trauben und dem Käse nicht.“ Das ist ganz, ganz wichtig und auch wenn der Fürst es nicht so mit Alkohol hatte, die Russin in der er steckte war da schön abgehärtet.

Die Lippen, ja … der Fürst war gespannt ob der Plan von Jace am Ende Früchte tragen würde, aber er drückte ihm dahingehend die Daumen. Doch das kam nun nicht noch einmal zur Sprache, muss es ja auch nicht, denn dazu war bereits alles gesagt was man dazu hätte sagen müssen. Entspannt sitzt der Fürst also nach der kleinen Stolperfalle neben dem Dämonen auf den Sitzen und es schien so, als könnte er sich beim Busfahren langsam entspannen aber immerhin saß man ja auch, wenn nicht bequem dann aber stolper sicher. Das der Dämon es irgendwie mochte beschützt zu werden, mochte an der machtvollen Aura des Fürsten werden der neben ihm saß, und eben dazu geschaffen worden war. Es würde ihn nicht einmal verwundern wenn der Dämon ihm das sagen würde, das er sich toll fühlte würde Raphael wohl nur verstehend nicken. Er wusste das er in der Lage dazu war in den meisten eben jenes Gefühl aus zu lösen. Jace hatte nun leider das Pech -zumindest für ihn wohl Pech- das die Aura des Fürsten sich mehr und mehr auch auf ihn ablegte so der er gar nicht anders konnte als sich wohl und sicher neben dem Fürsten zu fühlen.
Ich verspreche es dir, wem soll ich es auch schon groß erzählen? Ich denke aber ich verstehe deine Skepsis.“ der Engel schweigt einen Augenblick, streicht dann einmal mit den Fingern über das Kinn und nickt dann leicht „Versprochen, kein Feuer und keine Mitwisser und ach ja, keine dummen Sprüche.“ er will ihn ja nicht beleidigen und bisher waren sie so gut ausgekommen das er nicht vor hat daran etwas zu ändern. Es tat für den Moment gut nicht allein zu sein, für ihn war es das denn allein war er so selten gewesen. Zudem geht es hier auch nicht um Abschied, der Fürst wollte nur deutlich machen wie wichtig es ihm war das er Hilfe bekam, vielleicht zeigt das auch das er dringend etwas benötigte das dem Fürsten half nicht mehr ganz so unkoordiniert durch diese Welt der Menschen zu stolpern. Nicht das er hinterher doch noch zu sehr auffiel das musste ja nicht sein. Der Dämon also mochte LA? Der Fürst war sich da nur noch nicht ganz so sicher ob das für ihn ebenfalls galt oder ob er nicht eine andere bevorzugen würde. Hier gab es viele Fürsten die allerdings auf der falschen Seite standen und das machte ihm irgendwie Sorgen. Wieso? Nun das Gleichgewicht dieser Stadt befand sich in auf der Kippe. Nein, das war falsch es war bereits in die falsche Richtung gefallen.
Ja, das stimmt wohl, noch allerdings finde ich es befremdlich aber ich werde mich daran gewöhnen." Dann bekam er auch eine Antwort, nachdem Jace darüber nachgedacht hatte das er dem Phönix wohl zuerst in die Arme springen würde, und wüsste der Fürst darüber Bescheid würde er nur lächeln und es verstehen und ihm dabei viel Glück wünschen. Jace würde seinen Weg am Ende bestimmt meistern, dessen war er sich sicher denn ihn schienen starke Gefühle an zu treiben was nicht zwingend schlecht war. Ihn trieb auch etwas an, wenn auch kein Gefühl dann diese eine was er erledigen wollte, nein musste. Das aber war etwas anderes als bei dem Dämon. Noch 12 Mal halten. Na das sollte irgendwie aus zu halten sein, was bedeutet das man sich bequemer in den Sitz sinken lassen konnte und die Augen ein wenig schließen. Facebook war nun etwas was dem Fürsten unbekannt war, aber auch er hörte die Stimmen, doch viel mehr spürte er die Verzweiflung einiger Menschen, er spürte ihren Schmerz und er wusste doch das er den wenigsten wirklich helfen konnte, eben weil es ihm per Edikt verboten war. Es wäre ja auch schon sehr auffällig wenn plötzlich alle Menschen genesen würden sie zuvor noch wirklich, wirklich krank gewesen waren. Dann öffnet sie auch wieder die Augen, das satte Grün schimmert in ihnen und das graue wabern in dem satten grün hatte deutlich abgenommen, nur hier und da huschte noch etwas durch seine Augen hindurch. Dann und ohne zu zögern streckt sie ihm die Hand hin, erwartungsvoll blickt sie ihn auch an als sie ihre Hand in die seine hinein legt. Ihre Finger fühlen sich warm an, die Haut angenehm weich. Zudem wird ihn die Berührung leicht auf der Haut prickeln, der Fürst und seine Aura eben, deutlich für den Dämonen spürbar wenn es ihn auch nicht verletzten würde.
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#24
Man kommt auch fallend ans Ziel. So sehr das auch stimmen mochte, so hinderlich war es auch. Sicherlich war ein Stolpern höchstens für einen Lacher gut, aber man tat sich nichts Ernstes dabei. Und Jace wusste, dass er alsbald auch stolpern würde. Wenn gleich auch in einer anderen Art und Weise. Aber eigentlich wusste er auch, dass er nicht fallen würde. Es gab Engel, die fielen. Und selbst die lebten irgendwie weiter und waren nicht einfach verschwunden. Jace selbst wurde schon einige Male einfach so vernichtet und doch wieder erschaffen. Es war ein Kreislauf, den er kannte. Den wahrscheinlich ein jeder innerlich kannte.
Er lächelte warm und nickte endlich. „Wein dazu? Wie es aussieht hast du darin echt schon viel Erfahrung sammeln können, was?“ Er blinzelte einäugig und grinste noch immer in sich hinein. Dass Essen Spaß machte, erkannte man schnell an den vielen verschiedenen Restaurants und Gemüseständen an den Ecken der Straßen. Wahrscheinlich hatte Raphael also tatsächlich recht und er musste sich darüber neue Gedanken machen. Was wären die ersten Schritte als Mensch auf dieser Welt? Nun… Neben einer eigenen Identität und Geld brauchte er auch den Spaß. Und der fing wohl mit Essen an, oder? Er fühlte sich irgendwie ganz ruhig wieder und lehnte sich wie sein Begleiter zurück in den Sitz. Dass das auch an der Aura lag, die der Engelsfürst ausstrahlte, war ihm im Unterbewusstsein schon klar gewesen, aber er dachte gerade nicht daran. Schon gar nicht wollte er dazu etwas sagen. Aber musste er das? Man erkannte doch, dass seine Finger ruhig auf der Kiste lagen, die wiederum auf seinem Schoß lag… Und er sprach etwas, was auch ein Zeichen dafür war, dass Jace vertraute. Wahrscheinlich war selbst das keine Selbstverständlichkeit mehr in dieser Welt und auch in dieser Konstellation zwischen Engel und Dämon.

Dass der Engel nichts preisgeben würde, führte auch dazu, dass er sich sicherer fühlte. Und das, obwohl wohl schon einige den Spuren der Zwei hier folgen würden. Es würde Agenten der Hölle und des Himmels hierher unterwegs sein, nicht wahr? Immerhin ahnte er das und sie hatten erleben müssen, wie schnell diese auch schon anwesend sein konnte. So fiel ihm wieder ein, dass seine Wohnung zerstört und durchwühlt war. Als Mensch musste er sich also auch eine neue Bleibe besorgen. Es kam mehr und mehr auf seine Liste von Dingen, die er erledigen wollte und vor allem musste. Aber grundsätzlich sollte es ihn jetzt gerade nicht kümmern. Mittlerweile war der Bus schon an der ein oder anderen Haltestelle vorbeigezogen. Manches Mal waren sie an einer Ampel zum Stehen gekommen und dann in einem kleineren Stau geraten. Alles war ganz gewöhnlich und so wie immer. Klar wären sie mit Fliegen deutlich schneller aber eben auch auffälliger gewesen. Somit waren sie schon ganz gut unterwegs.
„Keine dummen Sprüche? Na, das warten wir mal ab, okay?“ Wieder ein kurzes Lachen, das folgte, ehe er tief einatmete. „Wir sind gleich da,“ fügte er schnell an, als er kurz hinausschaute. „Wir müssen dann noch etwas laufen, aber ich nehme an das stört dich nicht, oder?“ Und tatsächlich. Der Bus stand nun schon etwa 8 oder 9x an einer der vorausgesagten Haltestellen. Für gewöhnlich sagte eine nette Stimme die Straßen an, auf denen sie hielten. Dieses Mal jedoch nicht, weswegen Jace etwas aufpassen musste, je näher sie dem Ziel waren. Deswegen hörte er auf zu sprechen und schaute sich um.
Dann fragte er nach der Hand des Engels und Angels, die sie ihm gab. Es kribbelte leicht an den Fingerkuppen, als sie sich berührten und doch fühlte er ihren Puls und die Hitze des Körpers, die aus ihr stieg. Er lächelte abermals zufrieden auf. Und obwohl er wusste, war es immer wieder etwas Tolles zu fühlen. „Dein Herz schlägt ruhig,“ sagte er und schaute in die grünlich-wabernden Augen des Fürsten. „Du bist nicht ängstlich oder aufgeregt, was?“ Nun. Dann ließ er sie auch schon wieder frei, denn er wollte gar nichts großartiges damit anfangen. Er wollte sie nur einmal fühlen. Angel und ihre Hand.

Und dann endlich: Er deutete mit der Hand nach draußen. „Da ist der Park,“ sagte er und deutete auf die linke Seite. „Viele Sträucher und Büsche. Nichts Weltbewegendes. Außer vielleicht… Nun ja. Komm einfach mit.“ Es dauerte nicht lang, und Jace hob die Kiste hoch und stand schließlich auf, als er zur Tür nach hinten durch den Gang lief. Er wartete auf seine Begleitung und der Bus stoppte endlich. Es zischte laut die Luft heraus, als sich die Flügeltüre des Busses öffnete. Die ‚frische‘ Stadtluft war wieder zu spüren und es roch nicht mehr so stickig wie innerhalb der Buskabine. „Also dann. Hier entlang bitte,“ meinte er und stolzierte auch schon los, während er die Kiste trug.

„Es ist schön hier. Man kann von da oben schon über einen Großteil der Stadt sehen.“ Es stimmte nicht ganz, denn ein Großteil war es gar nicht. Es sah nach viel aus, und doch war es bloß ein winziger Ausschnitt aus dem riesigen Stadtleben. Aber es störte niemanden hier und es gab viele kleinere und breitere Wanderwege. Einem davon sollten sie heute folgen und am Ende des Weges in einen ‚Graben‘ kommen. Aber das dauerte noch, oder?
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#25
Ja sicher war das hinderlich, doch wen kümmert das schon. Selbst seine gefallenen Brüder waren doch am Ende noch an ihrem Ziel, ihrer Bestimmung angekommen. Sie junge Frau in der er sich verbarg aber wusste wie man aufrecht durchs Leben kam und er arbeitete ja daran Stück um Stück zu verstehen wie er sich das zu Nutzen machte. Essen, ja also das konnte er und er genoss es auch das stand außer Frage. Der Fürst hat es sich wohl zum Ziel gemacht die Menschen zu verstehen und ihre Gewohnheiten an zu nehmen. Er musste nichts Essen, das war soweit korrekt doch sein all zu menschlicher Körper verlangte danach und die Russin war ein wahres Leckermäulchen, kochen konnte sie auch und das nicht einmal schlecht. „Sie mag es zu Essen, außerdem weiß sie wie man kocht. Ja, ich denke schon man kann sagen ich habe dahingehend einiges an Erfahrung sammeln können.“ der Fürst schien guter Dinge zu sein, das legt sich ja auch auf dem Dämonen nieder der da neben ihm saß. Die Ruhe die er ausstrahlte war ein warmer, angenehmer Mantel dem man sich früher oder später nicht mehr entziehen konnte. Ähnlich ging es wohl einigen Menschen die sonst so sehr in ihrer eigenen Hektik gefangen waren das sie gar nicht anders konnten als in sich zu gehe und die angebotene, ruhige Ausstrahlung des Fürsten an zu nehmen. Er beabsichtigte das in diesem Moment nicht einmal, aber so war er eben. Um die beiden herum herrscht also eine gewisse Ruhe, und auch eine gewisse Zufriedenheit.
Das sie zwei nicht als Selbstverständlichkeit galten, nun das sollte klar sein, wie auch nicht. Der Fürst sah eben keinen Grund aus dem er wie eine Furie gegen den Wunsch des Dämonen vorgehen sollte um ihn daran zu hindern sein Ziel zu erreichen. Viel mehr fand er interessant das es einem Konstrukt gelungen war einen eigenen Weg zu finden und diesen nun auch zu beschreiten.
Mit Sicherheit würden die beiden verfolgt werden, es waren ihnen Dämonen auf der Spur, bestimmt wusste auch schon das ein auf andere himmlische Auge was Raphael im Begriff war zu machen. Er würde sich dafür auch irgendwann verantworten müssen, wieso? Nun es war einfach so doch bisher hat er ja nichts getan was man ihm zur Last legen konnte, wobei es schon so war das er das Konstrukt geheilt hatte, aber das würde er auf sich nehmen und am Ende war es ja seine Entscheidung gewesen die bestimmt durch sein Gefäß ein wenig beeinflusst geworden war, doch nur minimal.

Zumindest werde ich mich bemühen.“ dann nickt er, sie waren gleich da und der Dämon wirkt so losgelöst und froh, das war angenehm. „Nein, ich bin ganz passabel zu Fuß, du willst gar nicht wissen wohin ich schon gelaufen bin.“ und das waren wirklich sehr lange Strecken und er hatte niemals eine davon bereut. Dann würde er das wohl jetzt auch nicht machen. Etwas verwirrt war er wohl nur aufgrund dessen was nun folgte. Er war nicht aufgeregt, nein. „Wieso auch. Das schlimmste was geschehen kann ist das ich sterbe und dann muss ich mich lediglich vor meinen Brüdern verantworten ehe ich zurück kommen würde.“ erklärt er auch nur der liebe Fürst, ehe er dann die Hand wieder zurück zieht. Ja, warm und auch wenn es gekribbelt hatte war es wohl keine unangenehme Berührung gewesen. Dann folgt er auch schon dem Wink mit seinem Blick und bestaunt den weitläufigen Park der sich vor ihnen ausbreitet, oder besser neben ihnen wie sie mit dem Bus daran vorbei fuhren. Das war erstaunlich, wie der Mensch versuchte die Natur zu zähmen und es doch nicht schaffte. Der Fürst schmunzelt kurz ob dieses Gedanken, ehe er dann auch aufsteht. Sträucher und Büsche, aber das war auch nichts ungewöhnliches, oder? Zumindest nicht in einem derartigen Park.

Bei dem zischen hebt der Fürst auch noch die Augenbraue, er war Jace ohne größere Probleme gefolgt, so das die Frau direkt hinter ihm stand und er vielleicht noch deren warmen Atem in seinem Nacken spüren konnte, doch das war nicht einmal beabsichtigt gewesen. So steigt sie auch schließlich aus und bleibt einen Moment stehen als sie wieder einigermaßen festen Boden unter den Füßen hatte. Der Geruch der Stadt war hier nicht all zu schlimm, und so atmet er auch tief ein. Dann aber kann man ein leises husten hören, scheinbar war das tiefe einatmen doch keine so unglaublich gute Idee gewesen. Der Tatsache geschuldet das sie mitten im Weg stehen geblieben war lässt die genervte Stimme eines Mannes hören 'Hey, beweg dich Tussi.' darauf dreht sie auch den Kopf zu ihm hin und gerade als der Mann noch etwas sagen wollte, blinzelt jener auch und nuschelt eine leise Entschuldigung, worauf die Russin leicht lächelt und ihm noch einen schönen Tag wünscht. Danach dreht sie sich auch wieder zu Jace hin. „Ja, ich komme.“ und sie folgt ihm auch. Dabei schweift ihr Blick immer mal wieder über die Umgebung die sie scheinbar recht interessant fand.

Hier und da werden sie wohl aber langsamer voran kommen, da der Fürst hier und da einfach wie aus dem Nichts stehen bleibt um sich etwas scheinbar sehr unwichtiges und unscheinbares an zu schauen. Er schien sich sehr für die kleinen Dinge begeistern zu können. So stellt er auch nach einer Weile die Kiste auf dem Boden ab, geht in die Hocke und legt die Hand auf den Erdboden. Dann kann man sehen das er wohl einen kleinen Busch oder Strauch gefunden hatte der etwas kümmerlich aussah. Kurz darauf richtet sich die Pflanze auf und sieht wieder bestens aus. Kaum ist das getan erhebt er sich, nimmt die Kiste wieder an sich und schließt wieder zu Jace auf. „Entschuldige, aber diese Art der Pflanzen ist wichtig.“ als müsse er sich erklären, Jace findet das wahrscheinlich einfach nur störend, aber der Fürst ließ sich davon nun auch nicht beirren.
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#26
„Ahje,“ sprach schließlich und nickte verständlich. „Ich vergesse ja, dass du eine menschliche Frau als… Ehm. Hülle hast.“ Er zwinkerte. Egal was die anderen hier drinnen auch hörten. Das Maximum war, dass sie sie für Verrückte hielten. Und vielleicht war das auch gar nicht soweit von der Wahrheit entfernt. In jedem Falle näherten sie sich mit großen Sprüngen dem Park und die lange Fahrt war kurzweilig geworden, eben auch weil Jace einen guten Gesprächspartner gefunden hatte. „Ich denke nicht, dass wir hier sind, um zu sterben.“ Wieder kam dieses beinahe aufbauende Blinzeln von Jace. Nicht, dass es der Fürst nötig hätte – denn immerhin war er es, der die Ruhe selbst verströmte. Auch wenn das manchmal nicht immer so deutlich erkennbar war wie jetzt.
Schließlich stiegen sie auch aus und hatten ihre Kisten bei der Hand, als er den Atem hinter sich spürte. Sie kam ihm ziemlich nahe, was ihn abermals schmunzeln ließ. Aber dazu sagte er nichts, denn es störte Jace keineswegs. Aber als sie draußen waren, musste Raphael sich vielleicht sammeln – in jedem Fall aber wurde sie angepöbelt, dass sie doch weitergehen sollte. Und gerade als Jace das hörte und sich beinahe unbeherrscht umdrehen wollte, sah und hörte er bloß nach wie der Andere sich schnell entschuldigte. Jaces Augen kniffen ein wenig zusammen, und er neigte das Gesicht zu Angel. „Auch eine Engelssache, hm?“ Wer wusste schon, wozu Raphael noch alles imstande war. Es gab viele Legenden und Bücher über den Typen. Doch immerhin: Sie waren sich eben doch niemals selbst und persönlich begegnet. Nicht so.

Es dauerte nicht lange, als sie von der Straße eine Seitengasse nahmen, die geradewegs in einem Wanderpfad mündete, der sich die Hügel hinauf schlängelte. Den würden sie heute nehmen und bald schon wären sie auch da. „Es ist hinter einem Busch,“ sagte Jace, der sich kurz umdrehte, um zu sehen, ob Angel noch da war. Aber da hockte sie schon vor einem kleinen und verkümmerten Busch, der wie durch ein Wunder wieder Farbe erlangte und grünte. Als sie sagte, dass es eine wichtige Pflanze war, schaute er bloß noch zu Angel. „Ah ja.“ Mehr wollte er dazu nicht sagen. Aber wie es den Anschein hatte, waren Engel nicht nur wegen der Menschen hier. Ihm war immer schon klar, dass es mehr gab. Aber dass sie sich an der Flora zu schaffen machten um sie zum Leben zu erwecken wusste er dann doch nicht so. Aber immerhin: Wer würde es sonst tun? Gab es dafür nicht irgendeinen Gott, der sich um diese kleinen Geschöpfe der Welt kümmern sollten? Und war Raphael nur hier, weil er diesen Dingen helfen wollte? Wohl kaum. Es steckte so viel mehr dahinter. Und auch wenn der Dämon das spürte und erahnt hatte, wollte er es noch nicht weiter wissen. Es spielte keine Rolle, solange sie hier waren und das Versteck suchten.

So liefen sie weiter bis der Weg kleiner wurde und an einer einsamen Bank endete. Hier könnte man sitzen und über einen teil der Stadt schauen, die sich vor ihnen erstreckte. „Willst du eine Pause?“ Jace stellte die Kiste auf der Sitzfläche ab und stützte beide Hände an seine Hüften. Er atmete etwas schneller als sonst, denn immerhin liefen sie schon eine Weile. Wie lange aber, das wusste er nicht, denn er vermied es auf die Uhr zu sehen. Apropos… Wie spät war es jetzt eigentlich? „Es ist nicht mehr weit, aber wenn du magst… Und ich meine vielleicht braucht Angel eine kurze Schnaufpause? Was meinst du?“ Er schaute zu seinem Engel des Schutzes. „Also wie gesagt… Nur einen kleinen, verkümmerten Strauch noch finden und dann sind wir schon im Versteck des Dämons,“ sagte er lachend und setzte sich schließlich selbst neben die eben abgestellte Kiste. „Und du bist ganz sicher nicht ein klein wenig aufgeregt?“ Immerhin… wer wusste schon, was jetzt alles folgen konnte? Immerhin war Jace immer noch ein Dämon. Wer wusste schon, ob da nicht irgendwelche Leichen versteckt waren oder das sogar eine groß angelegte Falle für einen Engelsfürsten war?
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#27
Sie lächelt auch und nickt zur Bestätigung der Worte von Jace „Ja, auch so eine Engelssache.“ erwidert sie als der Mann schon längst weg war, der war für diesen Tag verwirrt genug das er sich die nächsten zwei Stunden bei jedem entschuldigen würde den er sonst ehr angefahren hätte, aber etwas Strafe muss schon sein. Als der Engel ihm dann weiter folgt und noch diesen bedauernswerten Busch findet um sich um diesen zu kümmern, scheint es ja so das er seinen kompletten Verstand irgendwie verbummelt hätte und dann kommt auch noch diese seltsame Erklärung das der Busch wichtig wäre. Der Engel war davon wohl überzeugt, aber der hat ja eh nicht immer alle Tassen im Schrank. Doch momentan war ihm das auch egal. Sicherlich gab es viele Bücher und Geschichten über den Engel der Heilung, man kann auch so spontan nicht sagen was genau daran stimmte und was nicht, man müsste schon fragen was richtig war und was an der Geschichte dran war.
Dann soll es auch noch eine ganze Weile dauern nachdem man in die Seitengasse eingetreten war und sich der Wanderpfad aufgetan hatte bis eben zu dem kleinen Buschvorfall der Jace etwas Unverständnis entlockte, den Engel allerdings jedoch schmunzeln ließ. Wer weiß schon ob er Jace am Ende nur aufziehen wollte oder ob er das ernst meinte. Keiner wusste besser als der Engel der Heilung selbst ob er ihn nur veralbern wollte oder ob das ernst gemeint war, aber hey wer fragt da schon nach, Jace wohl auch nicht und das amüsiert Raphael denn der ahnte das Jace am liebsten fragen würde ob er noch ganz bei klarem Verstand war oder ob er den unterwegs irgendwo verloren hatte. Sicher ist das Raphael dem Dämonen danach auch wieder folgt. Das hier war eigentlich ganz angenehm, bis auf die Kiste die er dabei hatte. Diese störte das Feeling zugegeben ein wenig das sich sonst auftun würde und man die Wanderung ein wenig genießen konnte. Doch Raphael genoss es auf seine Art und Weise.

So hält er auch inne als Jace auf die Bank zusteuert und seine Kiste dort abstellt. Der Engel, oder besser das Gefäß streckt sich genüsslich und im Gegensatz zu dem Dämonen ist da kein schneller Atem zu erkennen, sie schien wirklich in einer guten Verfassung zu sein, das oder der Engel ist ein elendiger Cheater. Ganz bestimmt war er das denn als Jace sich setzt da legt er den Kopf ein wenig auf die Seite und mustert ihn. Es dauert nicht lange bis sich ein leichtes Lächeln auf seinen Zügen bildet. „Braucht sie nicht und ich auch nicht.“ so tritt der Engel auch an Jace heran und stellt zunächst die Kiste ab ehe er langsam vor Jace in die Hocke geht. Diesen blickt er dann auch an „Wenn einer von uns beiden nervös ist, dann bist es wohl du. Wie du schon erwähnt hast bin ich der erste den du in dein kleines Versteck bringst, entsprechend kann ich das verstehen.“ der Engel lächelt weiter und legt einmal mehr die Hand auf dem Knie des Anderen ab. Das satte grün der Augen schimmert still dem Dämonen entgegen und wieder ist es eine leichte Brise die Jace über die Wange streicht. Warmer, angenehmer Wind der sich an dessen Gesicht vorbei schleicht und ihn wohl irgendwie aufbauen wollte.
Es tut mir leid, aber ich war noch niemals in meiner ganzen Existenz wirklich aufgeregt. Ich mag menschlich aussehen und mich mit den Emotionen meines Gefäßes auskennen, aber das sind nicht die meinen. Es interessiert mich wie dieser Ort aussehen wird und das mich dort erwarten wird, aber ich kann nicht aufgeregt sein. Meine ganze Existenz ist von meiner Ruhe geprägt und wie soll ich Hoffnung verbreiten wenn ich mich aufregen würde. Das ist die Domäne meines Bruders.“ der Engel erhebt sich auch wieder und blickt sich erneut um. Das Gefäß, also die Russin würde platzen vor Aufregung doch der Engel? Nun der wusste ganz genau das er ihm das nicht bieten konnte. Er war, hm wie sagt man das am besten … Raphael war der Ruhequell und wenn man ihn wirklich, wirklich, wirklich drangsalierte könnte er sich bestimmt auch aufregen, doch das hat eben noch keiner getan.
Nimm dir so viel Zeit wie du brauchst um dich aus zu ruhen und mit dir selbst zu klären ob du mir so weit wirklich vertrauen möchtest. Wir haben alle Zeit der Welt.“ und das meinte er Ernst, so setzt er sich auch neben Jace auf die Bank und schließt die Augen um den Kopf in den Nacken zu legen um die kleinen Sonnenstrahlen zu genießen.
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#28
Es sah wirklich so aus, dass sich der Engel und auch Angel durchaus selbst helfen konnte, sollte es einmal hart auf hart kommen. Aber es war nicht dieser Gedanke, der Jace ruhig werden ließ, sondern vielmehr die bombastische Ausstrahlung der Frau. Oder des Engels. Oder von beiden. Schulterzuckend musste er sich eingestehen, dass er es hat nicht selbst genau wusste. Natürlich ahnte er, dass Raphael dafür zuständig und wohl auch verantwortlich sei, aber… wer weiß?

„Ich, nervös? Wovon träumst du nachts?“ Er zwinkerte ihr entgegen, denn es stimmte wohl. Niemals zuvor sollte er jemanden Einlass gewährt haben und immerhin war ein Versteck wohl mehr als bloß privat. Weil er aber auch auf die Hilfe des Anderen angewiesen war, zahlte er den Preis nur allzugerne. Aber Raphael meinte, dass er diese Nervosität verstand. Und wie sie so vor ihm hockte, die Hand auf seinem Knie und die zarte Brise des Winds um seine Wangen tänzelte, wusste er doch, dass der Preis vielleicht gar nicht so hoch war. Deshalb lächelte er ihr sogar entgegen, als sie sich aufrichtete und neben ihn setzte. „Du bist niemals aufgeregt, weil es nicht deiner Natur entspricht?“ Er kniff die Augen beinahe ungläubig zusammen. „Komm schon. Das kannst du Kindern erzählen. Jeder ist einmal aufgeregt im Leben.“ Er meinte auch jeden. Der Engel wäre doch wohl keine Ausnahme. Es musste irgendetwas geben, dass ihn aus der Bahn werfen würde. Irgendetwas, das nicht so schlimm sein konnte, wie die Zerstörung des Himmels. Vielleicht die Anwesenheit einer bestimmten Person oder eines Wesens? Es musste etwas geben, da war sich der junge Mann neben ihr auf der Bank sehr sicher. Nun aber blickten sie hinaus über die Stadt und er nickte schließlich. „Und keine Pause nötig, hm?“ Wieder etwas, das Jace so nicht verstand. Wie konnte sie so ausdauernd sein? Immerhin liefen sie viel bergauf und kaum taleinwärts. Na, war wohl auch besser so, denn so könnten sie schnell wieder weiterziehen. Immerhin waren sie schon fast da.
„Weißt du wieso ich deine Hand wollte?“ Natürlich sprach er von seiner Bitte vorhin im Bus. Er drehte sich also zu ihr mit dem Gesicht, damit er sie besser sehen konnte. „Mir war wichtig, dass ich Angel einmal fühlen konnte.“ Wie sie einfach lebte. Wie ihr Körper es förmlich versprühte. „Das Leben wollte ich spüren…“ War wohl ein kindischer Moment, den er schnell durchbrechen wollte, indem er wieder aufstand und sich die Hose glatt streifte. Dann nahm er die Kiste und guckte noch einmal in die leuchtenden grünen Augen, ehe er sich auf den Weg machte. „Na dann wollen wir mal,“ erwähnte er noch, als er den Weg verließ, um zwischen einigen Sträuchern und Gräsern hindurchzugehen. Ein paar Steine mussten sie noch hinter sich lassen und dann stoppte er plötzlich und schaute hinab. Er stellte die Kiste kurz ab, und schob die beinahe vertrockneten Zweige eines Busches zur Seite. Dahinter verbarg sich tatsächlich der Durchgang zu einem Tunnel. Er war breit genug, sodass ein kleiner Drache hindurchpassen würde und groß genug, dass sie mitsamt der Kiste sich durchzwängen würden. Und das tat Jace schließlich, der voranging, immerhin musste er den Weg weisen. Das Licht wurde zwar mit jedem Schritt weniger, aber das sollte sich alsbald ändern.
„Warte kurz,“ sagte er schließlich, stellte die Kiste auf den Boden und hob die rechte Hand und zwei Finger. Mit nur einem kurzen Schnipp, erleuchteten einige Fackeln und Kerzen an der Wand den weiteren Weg. „Hab ich angebracht, für die finsteren Tage,“ sagte er zwinkernd und hob die Kiste wieder auf und ging endlich weiter. Es musste eine Fackel alle 2 bis 3 Meter sein und ein paar mehrere dutzend Meter weiter endlich kamen sie in eine große und flache Höhle. Sie war hoch genug, dass sie aufrecht stehen konnte und erst wenn man sich ein wenig an die Dunkelheit gewöhnt hatte, erkannte man, dass in den Wänden beinahe kleine Regale geschlagen waren, in denen abermals uralte Bücher standen. Magie der schwarzen Künste, Das Leben des Aristoteles, Theorien der Seele, und viele weitere. Aber darauf wollte Jace nun sicherlich nicht eingehen. Überall hingen fackeln und eine sogar von der Decke, die eine größere Fläche beleuchtete, wo eine Liege zu finden. Sie stand inmitten des Raumes und darum stand eine Art Tisch, auf dem wiederum etwas stand, das man nicht hätte glauben können… Es war ein hohes Gefäß, das zwar wie mit einem Korken verdeckelt war, aber es leuchtete daraus aus jeder Ritze und Fuge. Beinahe wie aus dem kleinen Kästchen mit der Feder… Nur dieses Licht hier war nicht so feuerrot. Vielmehr war es hellstrahlend und einfach bloß weiß. Wahrscheinlich das Kernstück seines Selbstexperiments.

Dann drehte er sich um und stellte die Kiste auf einem weiteren langen Tisch ab, auf dem Kerzen standen, einige Stifte und sogar Pergamente aus dem alten Ägypten. „Setz dich irgendwo hin…,“ deutete er mit der Hand ausschweifend an. „Willkommen in meinem Reich.“ Schließlich lief etwas weiter, wo in der hinteren Ecke, wo es schon wieder recht dunkel war, noch eine Liege stand, auf der etwas lag… Es war eine aus Lehm gestaltete Silhouette eines menschlichen Körpers. Etwas größer als die von Jace und auch deutlich voluminöser. Doch anstatt die zu berühren, hob er von dahinter etwas hervor. Es war eine Flasche, die deutlich verstaubt aussah. Als er zurückkam grinste er breit. „Hast du Durst?“ Es war ein Wein. Wahrscheinlich schon staubtrocken und alt. Aber es war ein Wein, ein roter, wie die dunkle Flasche verriet. „Also… Raus mit deinen Fragen.“ Er rechnete mit einigen. Was war das helle Licht da, was die Figur dahinten, welche Bücher hast du da… Aber nun ja. Er würde sie erst dann beantworten (so gut er konnte), wenn es soweit war. Sie hatten ja Zeit. Und während sie überlegte, ging er zu einem Holzschrank an der Wand (nur Gott weiß, wie der hierherkam, oder) und holte zwei Gläser heraus. „Es ist nicht so, dass ich keinen Wein probiert habe.“ Soviel zum Thema Käse, Weintrauben und Wein.


The Cave Of A Dragon
MUSIC BY
TOTOSCHKA

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#29
Solange es nicht zu hart wurde, ja dann kann die kleine Russin sich helfen und auch der Fürst . Der konnte sich gegen einiges verteidigen und er konnte so leicht auch nicht geschlagen werden, was nicht für die Russin galt aber das soll nicht Jace Problem sein. Der Dämon soll sich lieber in die wohlige Aura kleiden lassen und das Gefühl genießen, es kamen nicht viele in diesen einzigartigen Genuss. So sitzt die Blonde auch weiterhin neben ihm und lächelt ihn an.

Entschuldige, wie konnte ich das nur annehmen.“ der Gesichtsausdruck des Gefäßes spiegeln die Gefühle des Fürsten wieder, der sehr wohl zu wissen schien das Jace gerade ein wenig flunkerte, doch wer wollte ihm das schon als böse Absicht unterstellen. Es fiel dem Engel schwer zu unterscheiden ob er aufgeregt war, oder sich aufregte. So bleibt er wohl zunächst bei seiner Aussage und doch hat er es wohl nicht eilig und bleibt sitzen. Der Blick des Fürsten wandert einmal mehr gen Himmel. „Ausdauer, die gebe ich ihr wenn es nötig ist, so müssen wir nicht ruhen. Was für ein Heiler wäre ich denn wenn ich das nicht könnte?“ dann schweigt der Engel auch und lässt den Blick weiter schweifen. „Es ist ruhig hier, das gefällt mir. Niemand der uns folgt, scheinbar wollen sie uns aktuell nicht weiter verfolgen. Lass uns noch etwas bleiben.“ die Hand der Frau legt sich auch um das Handgelenk des Dämonen als dieser sich erheben möchte und ihr Blick besagt das sie nichts gegen noch einige Minuten Pause ein zu wenden hätte. „Meine Brüder. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, das du meinen musst ob mich eine Person oder ein Wesen nervös macht. Und ja, dem ist so … ich kenne keine Furcht, keine Aufregung wie du es nennst aber ich bin aufgeregt wenn ich meine Brüder treffe. Ich weiß das ist seltsam, aber sie sind so anders als ich, weniger Friedlich, mehr Krieger.“ dann löst sich auch der Griff um das Handgelenk und Jace kann einmal mehr das pulsierende Leben der jungen Frau spüren in die Raphael eingefahren war. Den ruhigen Herzschlag, die prickelnde Wärme und das Gefühl das der Engel in ihr verströmte. Unheimliche Ruhe die in ihn hinein strömt und ihn ausfüllt. Es mochte nicht so wirken wie bei einem Menschen und doch würde er schon spüren das der Fürst auch seine Essenz irgendwie beruhigte und ihm eine größere Ausdauer gab.
Du wolltest wissen wie es sich anfühlt, wie du dich fühlen wirst. Das verstehe ich.“ der Engel nimmt nun auch die Hand des Dämons und zieht diese an sich heran, so das er die Hand auf die Brust der Frau legen kann um das Herz schlagen zu spüren, ganz nah unter seinen Fingern. Die Wärme ihrer Haut tastet sich durch seine Muskeln hindurch und lässt ihn spüren wie angenehm warm sie ist. „Das hier ist Leben, der Herzschlag den du noch nicht hast. Bald wirst du auch ein schlagendes Herz besitzen, eines das sich genauso anfühlen wird. Ich verstehe dich, sie versteht dich und es ist in Ordnung.“ dann lässt sie die Hand auch wieder los und zurück sinken. Dann erhebt sie sich schließlich um die Kiste wieder zur Hand zu nehmen. „Sicher, vielleicht werde ich ja doch noch ein bisschen nervös.“ der Engel zwinkert auch lächelnd und wird ihm folgen. So weit war es immerhin nicht mehr.
Die Russin scheppert fast in ihn hinein so plötzlich kommt der Dämon zum stehen und das hört er dann auch als sie leise „Hoppla!“ sagt und er die Kiste ein wenig in den Rücken gedrückt bekommt. „Das war keine Absicht.“ versichert der Engel auch gleich darauf. Einen schritt zurück ehe er dann weiter folgen würde. Am trockenen Busch vorbei und da ist dann auch schon der Eingang. Den hätte er jetzt so auch nicht gefunden, dessen war er sich sicher. Jetzt war der Engel auch froh das er solch einen schlanken und zierlichen Körper gewählt hatte, wobei das keine Wahl gewesen ist sondern etwas ganz anderes. Eine Art von Schicksal kann man sagen und nichts anderes. Der Dämon wird weiterhin schritte hinter sich hören und die Aura des Fürsten hinter sich und um sich herum spüren. Er schien ihm also zu folgen. Erst als er gebeten wurde zu warten bleibt der Fürst stehen, versucht dem Dämonen hinterher zu blicken und doch vertraute er ihm so weit als das er wartete bis es dann Licht wurde und man wieder etwas sehen konnte. Der Fürst hätte das licht nicht gebraucht und das wüsste Jace wenn er sich umgeblickt hätte, doch so sah er das nicht wie die Augen des Fürsten geschimmert hatten. Nun war das nicht mehr nötig und so sah man nichts mehr davon. „So finster sind die Tage aktuell nicht, immer noch heller als es des Nachts ist.“ ein leichtes zwinkern folgt und so geht es weiter in die Höhle hinein. Kein Drache mehr der hier lebte, und das war auch gut so … dafür hatte sich ein Dämon hier eingenistet, welch interessanten Wendungen die zeit so mit sich brachte. Raphael mustert die Wände des Durchgangs durch den sie liefen, er sah die Furchen die in den Fels geschlagen worden waren, er sah die Verformungen des Drachenfeuers und er musste daran denken wie gefährlich die kleinen und jungen Exemplare bereits waren.

Der Gang mündet also schließlich in der niedrigen Höhle, und Raphael bleibt stehen. Nicht das er befürchtete sich den Kopf zu stoßen, aber mit einem mal war Jace völlig uninteressant für ihn und die Kiste wird neben dem Durchgang auf dem Boden abgestellt. Statt sich darum zu kümmern was er da sah, wendet er sich um und legt beide Hände an den Durchgang. Eine rechts, eine links und murmelt etwas. Man kann sehen wie das Gestein unter den schlanken Fingern sich bewegt und dann zieht er auch die Hände wieder zurück und es bleiben zwei kleine aber wirkungsvolle Sigillen zurück die diesen Ort hier soweit schützen würden das Niemand über diese Schwelle treten würde. Dann erst beginnt der Fürst sich um zu sehen, und als erstes wandert sein Blick hin zu dem weißen Leuchten. Er kann nicht anders, egal was noch in dieser Höhle steht verschwimmt und erscheint erst gar nicht in seiner Aufmerksamkeit. Er wurde angezogen von diesem hellen, weißen Licht. All seine Sinne konzentrieren sich darauf bis er schließlich die Hand danach ausstreckt und die Fingerspitzen die Flasche berühren. Er wollte sie nicht öffnen, aber das schien es zu sein was der Dämon sich erschaffen hatte. Das Kernstück seiner Forschungen und Experimente. Er verstand warum es ihm so unendlich wichtig war.
Woraus besteht es?“ er kann nicht anders, er nimmt die Flasche auch in beide Hände und hebt sie hoch um sie langsam zu drehen ohne den Blick davon ab zu wenden. Es gab so vieles hier was er nicht kannte, aber das hier zog ihn an. „Danke. Ich … muss es wissen.“ sagt der Fürst auch während er sich einfach auf den Boden setzt, diese Flasche noch immer in der Hand deren Inhalt er von allen Seiten und aus allen Winkeln anschauen musste. Er konnte sich das nicht vorstellen das dies eine Seele sein soll, oder etwas das eine solche ersetzen konnte. Das Licht war immer im Himmel entstanden und niemals erschaffen durch die Hand anderer als der Hohen selbst. Das durften sie niemals erfahren und er wusste doch das er es ihnen würde sagen müssen. Nicht wer es geschaffen hat, doch das es möglich war. „Ja.“ er wusste nicht einmal was der Dämon da in den Fingern hatte, aber das war auch egal er würde es trinken. Dann fällt das Wort Wein und Raphael schaut auf. „Wein? Sicher nehme ich einen ich will ja wissen ob du schon Geschmack hast oder ob ich dich das noch lehren muss.“ dann wendet er sich wieder der Flasche zu und er wird auf die Antworten warten.
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#30
„Tatsächlich?“ Ja, wer konnte nicht hinsehen, wenn es nötig war? Natürlich war Raphael ein Schild und ein Heiler des Himmels. Wieso also sollte er nicht einige seiner Fähigkeiten anwenden, sodass seine menschliche Hülle, Angel, auch etwas davon profitierte? Sicherlich wäre das etwas, das er selbst für sich aufgeben würde, aber es faszinierte ihn dennoch: Die Kraft eines Engels und die des Engelsfürsten Raphael damit auch. Was wäre er für ein Dämon der Weisheit, wenn er keine Neugierde in sich trüge? Und dann, gerade als Jace meinte, dass sie weitersollten, hielt ihn Raphael mit leichtem Druck an seinem Handgelenk davon ab. Und so schaute er in die grün schimmernden Augen und hielt sich somit tatsächlich zurück, um sich dann wieder kurz zu setzen. Es war ruhig hier und der Kerl mochte es? Jace lächelte und schaute noch einmal über die Stadt hinweg und damit auch über die Gräser und Sträucher, die es hier schier überall gab. Und erst als der Engel von seinen Brüdern erzählte, verlangsamte sich sein eigener Atem so, dass er ruhig lauschen konnte. Ein Engelsfürst war aufgeregt, wenn er auf anderer seiner Art traf? Jace kniff ungläubig die Augen, doch eine Sekunde danach begriff er es. Die anderen waren wie Krieger und er selbst war der zurückhaltende Heiler? Der, der über sie wachte und über all die anderen auch? War es ein schier undankbarer Job, der keine Anerkennung fand, wenn es soweit war? Nein, das war es sicherlich nicht, denn immerhin ging der Engelsfürst erst in dieser Aufgabe auf, nicht wahr? Das konnte Jace jederzeit fühlen, wenn er es zuließ. Es war die Wärme um ich herum, die beruhigende Aura, die der Fürst ausstrahlte, die schließlich auch dazu geführt hatte, dass sich der Dämon wieder auf die Bank setzte, ehe sie schließlich doch aufbrechen sollten. Doch kurz bevor sie sich erhoben, nahm Raphael seine Hand und legte sie auf die Brust Angels. Nein, Jace wurde nicht rot im Gesicht, aber er fühlte das leichte Pochen des menschlichen Herzens. Und ohne weitere Worte fühlte er es weiter und weiter, während sein Blick (wenn auch unbeabsichtigt) auf ihre Brust hinab. So als könnte er das Herz förmlich sehen. Das war natürlich Unfug, aber… es sah so aus, oder?
„Ich fühle es,“ sagte er nunmehr nicht lächelnd, sondern nachdenklich. „Und ich freue mich darauf.“ Wohl eine menschliche Floskel, die jedoch zutraf: Auch wenn es schier unmöglich erschien, freute sich der Dämon tatsächlich auf das, was kommen mag und er war voll des Tatendrangs, als er sich erhob und seine Hand zurückzog. „Danke dafür,“ sagte er und schaute sie noch einmal an, als er die Kiste nahm. Und dann nahmen sie einen Trampelpfad um eine Ecke bis der Weg wirklich verschwand und Jace schob einen Busch zur Seite. Er fühlte tatsächlich anhand der Aura seines Begleiters, dass Angel noch bei ihm war, so schaute er nicht noch einmal zurück und ging weiter, bis er stoppte und er die Kiste im Rücken fühlte. Er lachte auf, als er die Entschuldigung hörte. „Schon okay,“ meinte er und schnippte. Klar, dass sie kein licht brauchten. Aber es war warm und dann wohl einladender, immerhin gingen sie in eine kalte Höhle. Und da wollte sich keiner unwohl fühlen!
„Und ich wusste doch, dass du auch etwas nervös bist,“ sagte er zwinkernd und die Höhle offenbarte sich endlich, mitsamt den Schätzen, die sie beherbergte. Noch am Eingang zum ‚Gewölbe‘ schien Angel mit ihren Händen ein Siegel aufzubringen, das erkannte Jace schon und ließ sie dann gewähren weiter einzutreten. Und wie die Mücke vom Licht wurde der Engel auch hier zu der kleinen Flasche gedrängt. Und als Jace die Kiste wegstellte hob er warnend den Arm und sagte noch: „Nicht anfas…“ Doch es war zu spät. Der Fürst hob den Schatz sogar noch hoch, um ihn weiter zu betrachten.

Ja, die Höhle war von einem Drachen in den Stein gehauen worden und sein Feuer hatte die Wände stark gemacht und versiegelt. Jace hatte ihn nicht kennengelernt, fand aber die Höhle eines Tages und war froh darum. Es dauerte nicht lange bis er die ersten Güter und exotischen Waren hergebracht hatte. Immerhin wurde dies hier sein Labor, indem er das schuf, was in diesem kleinen Glasfläschchen war. Aber was war es wirklich? Jace hatte immerhin behauptet, dass er es erschaffen hatte und er nannte es Licht. Dann endlich ging er auf Angel zu und setzte sich mit einer Flasche Wein und sogar zwei Gläsern zu ihr auf den Boden. „Dieses Licht habe ich an verschiedenen Dämonen angewendet und sie damit ‚belegt‘. Sie entwickelte plötzlich menschliche Gefühle und waren von echten Menschen nur durch ihre dunklen Absichten zu unterscheiden. Ich entsandte sie in die Welt und studierte, wie die Welt auf sie reagierte. Und die Dämonen, die dem Wahnsinn nicht verfielen, waren sehr erfolgreich und waren Politiker oder Geschäftsmänner geworden, die nun in Regierungen der Welt sitzen.“ Das war die Geschichte des ‚Lichts‘, das von einem Dämon der Weisheit geschaffen wurde. „Aber ich habe gelogen,“ meinte er noch und schaute in die stark schillernden Augen des Fürsten. „Ich habe das Licht nur zusammengebaut und nicht wirklich erschaffen…“ Er presste die Lippen zusammen und anstatt weiterzusprechen hob er die Flasche Wein hinauf, sodass man ein altes Etikett nun doch sehen konnte. Was darauf stand, war Jace immer egal, denn er wusste nur, dass er sie für einen guten Anlass aufbewahrt hatte. Und wenn das hier keiner war, wusste er auch nicht. So entkorkte er sie und schenkte die beiden Gläser, die auf dem steinernen Boden standen, ein. Dann hob er eines davon und reichte sie seinem gegenüber.
„Ich würde ja auf die Wissenschaft trinken, aber ich denke wir sollten lieber auf das Leben trinken.“ Er zwinkerte einäugig. Dann und wann warf das Feuer ein rotes und vielleicht unheilvolles Licht in die Höhle hinein. Denn wie es aussah gab es noch ein Geheimnis, das gelüftet werden wollte. Doch welches das war, konnte man den braunen Augen des Dämons nicht entlocken, oder?
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#31
Er freute sich darauf und der Fürst konnte es verstehen. Er würde es unterstützen so es ihm möglich war und der Dämon sich darauf einlassen würde. Doch noch kann der Fürst nicht sagen ob das ganze am Ende von Erfolg gekrönt wäre oder nicht. Das Jace dem Gefäß schließlich auf die Brust gestarrt hatte war dem Fürsten auch egal, der hatte ihm nur verdeutlichen wollen das es das war was er suchte und wie es sich anfühlte. Doch nun saß er am Boden einer Höhle und konnte sich nicht vorstellen was das zwischen seinen Fingern wohl sein könnte.
Woher hast du es?“ fragt der Fürst auch ehe dessen Blick zu dem Dämonen hin schweift. In den Fingern des Fürsten war die Flasche wohl sicher, aber er hat verstanden das er es eigentlich nicht anfassen soll und doch konnte er das nicht anders handhaben. Somit erhebt er sich auch wieder und stellt die Flasche vorsichtig an ihren Platz zurück. Dann erst wandert der Blick über all das was da in den Regalen stand und die grünen Augen funkeln hin und wieder auf. Während der Dämon als den Wein öffnet schaut der Fürst sich nun etwas genauer um ehe er sich wieder umdreht und zurück zu ihm geht um sich dort erneut nieder zu lassen. Es dauert einen Moment bis er das Wort wieder ergreift, in der Zeit dachte er nach.

Das hier würde seinen Brüdern echte Stresspickel auf die Stirn treiben und der Gedanke würde ihn amüsieren wenn er sich denn über das Leid der Anderen überhaupt freuen könnte. Er lässt den Blick zu dem großen Gebilde wandern das dort wie ein Brocken Lehm hockt und keinerlei leben zeigt. Dann schaut er auch zu Jace zurück und ergreift just in diesem Moment das Wort. „Was ist das? Ich meine, was hast du damit vor? Willst du etwa neues Leben erschaffen?“ Der Fürst hofft jetzt einfach das er damit falsch lag und ja, er ahnte da war noch mehr das er aber noch nicht einschätzen konnte, und ja der Fürst sprach von diesem unförmigen latent humanoid wirkenden Gebilde das da reglos stand, hockte ... wie auch immer. So nimmt dieser das Glas auch … oder den Becher, es war ihm am Ende egal, um an dem Wein zu riechen. Nicht das er jetzt der gigantische Kenner solcher Tropfen war, aber er wusste sehr wohl wie so ein Wein riechen sollte. Der Fürst stößt dann auch mit dem Dämonen an. Es war schon verworren genug das er hier war, wie war das gleich gekommen? Da half ihm das Gefäß gerne auf die Sprünge die noch immer das herausbrechen der Schwingen spüren konnte und somit ein wenig nun, sagen wir verstimmt war. Der Engel seufzt innerlich auch.
Vielleicht hat er sich etwas mitreißen lassen, ja das mochte stimmen, aber er hatte ihn doch nicht schutzlos zurück lassen können, wenn das auch eine wesentlich klügere Aktion gewesen wäre als ihn mit sich zu nehmen, so hat er das seinem gefallenen Bruder nicht gegönnt. Das war eben so eine Sache zwischen den Engelsfürsten und den Dämonenfürsten, man schenkte sich eigentlich nichts. War schon interessant, verworren aber er wusste immerhin wo er Hilfe finden konnte wenn ihm mal keine Lösung einfiel, hier stand ja einiges an Altem und verschollenen Wissen herum. Der Fürst nippt auch an dem Wein, nachdem er „Auf das Leben und seine unzähligen Facetten.“ gesagt hat. Es ist ja nicht so das er es nicht gut fand das der Dämon sich neu erfinden wollte, das er sich gar umorientieren wollte … das er leben wollte konnte der Engel durchaus verstehen, er verstand nur nicht „Woher kommt das weiße Lebenslicht denn nun genau?“ er fragt ein weiteres Mal, weil er einfach noch nicht verstand wie ihm das gelungen war. „Wie ist es dir gelungen es zusammen zu bauen? Ich meine, hast du Menschen angezapft, Engel? Wie genau hast du es angestellt?“ ja ja, das bleibt erst einmal ein Dauerbrenner bei ihrem Gespräch denn dem Engel schien das wirklich wichtig zu sein und irgendwie war er froh die Siegel angebracht zu haben wenn die auch nicht ewig halten würden, muss das für den Moment reichen.

Du brauchst etwas um zu zeichnen.“ merkt der Fürst noch an, zieht dann ein Bein an und schiebt den Fuß unter den Oberschenkel des Andren um es auf dem bloßen Boden etwas bequemer zu haben. Nicht das er Bequemlichkeit erwartet hatte, das hier ist Boden und reicht völlig um zu sitzen aber man kann es sich ja durchaus noch bequem machen, nicht wahr? Er würde ihm noch sagen was er aufzeichnen soll, etwas das ihm helfen würde, das nicht all zu schnell auf den Fürsten des Schutzes und der Heilung zurück zu führen war, der wusste immerhin schon was er tat wenn das auch nicht immer so wirkt.
Gelogen, hm? Das schien Raphael zunächst zu übergehen. Wie lange noch ist die andere Sache, aber vielleicht hat er so etwas in der Art bereits erwartet denn immerhin ist und bleibt Jace ein Konstrukt der Hölle … des gefallenen Morgensterns. Er konnte wohl nicht anders, vielleicht hätte er dann auch den Fürsten nicht mehr bei sich, nichts was ihn jetzt großartig aufhalten würde, hm? Der Fürst war doch momentan auch nur ein wenig Ballast aber der würde das ja nicht mehr lange sein, wobei der noch keine Anstalten machte sich hier wieder weg zu bewegen, denn immerhin war er noch nicht ganz fertig mit dem was er versprochen hatte zu tun.
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