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Herzlich Willkommen im "Through the Ashes"

News


28. Mai

Der Foren-Plot "Riddled as the tide" ist gestartet. Demnächst erwartet euch noch eine kleine Überraschung :)
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Das "Through the Ashes" ist ein Fantasy-Crossover Board, in dem neben eigenen Charakteren auch an das Forum angepasste Serien- und Filmcharaktere gespielt werden dürfen. Wir haben eine offene Storyline, die in Kapiteln unterteilt ist und mit Forenplots in eine bestimmte Richtung gelenkt werden kann. Das "Ashes" wurde im September 2017 eröffnet und hat schon so einige Höhen und Tiefen durchgemacht, doch dank unserer aktiven User blicken wir nun schon auf über zwei Jahre RPG-Geschichte zurück und entwickeln uns ständig weiter.

Genre: Crossover-Fantasy
Rating: L3S3V3, 18+
Spielort: Los Angeles und Umgebung

Inplayzeitraum: November & Dezember '17 | Januar '18
Nächster Zeitsprung: noch nicht fest

» Steckbrief im Profil
» freiwillige Teilnahme an Plots
» Awards
» NPC Account
» 20 User mit ca. 60 aktiven Charakteren
» Anschluss garantiert <3

Seit dem 1. Dezember 2019 bitten wir vor der Registrierung eines Accounts vorher eine Vorstellung des Charakters anzufertigen. Darin enthalten sollten folgende Stichpunkte sein: Fähigkeiten, Charaktereigenschaften, Beruf und Leben in Los Angeles. Optional wäre noch eine kleine Erklärung darüber was du dir als User für deinen Charakter erhoffst und wünschst und auch welche Ziele dein Charakter hat. Du kannst für dein Konzept so viel schreiben wie du magst, es muss nur einen ersten Einblick in diesen geben und uns zeigen, dass du dir schon Gedanken über ihn gemacht hast. In deinem Thread können auch schon bestehende User Kontakte und Verknüpfungen anbieten damit Anschuss gewährleistet wird. Mehr dazu findest du hier: Vor der Anmeldung

Das Forum ist ein Rollenspiel mit dem Rating FSK 18. Das heißt, du darfst dich erst ab einem Alter von 18 Jahren in diesem Forum anmelden. Unser RPG-Rating ist L3S3V3, womit wir unseren Usern beim Schreiben keine Grenzen setzen, solange sie nicht gegen geltende Gesetze verstoßen.

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Kapitel


Riddled as the tide Am Strand von Venice wird die enthauptete Leiche eines Wesens gefunden, das man am ehesten als “Wassermann” oder “männlicher Nix” identifizieren würde. Die Fotos und Videos gehen schneller viral als die Regierung Handys konfiszieren und die Löschung der Beiträge im Internet veranlassen kann. Verschwörungstheoretiker finden ein gefundenes Fressen im Leichenfund und gleichzeitig tauchen vermeintliche Experten auf, die behaupten, dass die Untersuchung des Körpers nicht auf ein nicht-menschliches Wesen hindeuten würde. Die Beweise jedoch scheinen vernichtend. Die Menschen werden misstrauisch. Oder ist doch alles nur ein äußerst gelungener Scherz? Wer war dieser Mann mit Fischschwanz genau und wieso wurde er getötet und so offensichtlich am Strand liegen gelassen? Los Angeles steht Kopf. Nicht jeder begrüßt eine womögliche Offenbarung, denn was passiert wohl sollte herauskommen, dass es noch mehr als bloß die Menschen gibt? Die Fronten zwischen den Offenlegern und den Bewahrern des Geheimnisses um ihre Existenz könnten sich verhärten. War all das vom Mörder geplant oder wollte er sich nur an das von ihm erschaffene Chaos erfreuen? Lasst es uns gemeinsam herausfinden.
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Niemand vom Team da :c


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Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen.
02. & 03 November || Anzhelikas Haus || Jace Velázquez & Anzhelika Koroljow

#21
Er würde sich an so gut wie alles gewöhnen können, das aber würde die Zeit schon zeigen und meistens überließ er es ja der Menschenfrau durchs Leben zu stromern und mischte sich nur ein wenn es denn nicht anders ging oder Jemand direkt mit ihm kommunizieren wollte. Die junge Frau die er sich ausgesucht hatte, nun die hatte momentan frei und eigentlich fand sie das auch ganz angenehm. Schließlich hebt der Fürst aber eine Augenbraue, warum plötzlich so grimmig? Er verstand das schon, aber das muss er ja nicht zeigen. „Gleichgewicht, genau. Lakaien … nun so würde ich das nicht sagen. Solange das Gleichgewicht nicht gefährdet ist greifen wir schon hin und wieder ein. Meine Engel sind lediglich eine Art verlängerter Arm für mich.“ erklärt er das auch, vielleicht war es das einfach mit den Engeln, sie sahen das ganz anders als ein Dämon. Ja und sicherlich gab es einen Grund aus dem der Fürst da war, auf der Erde und doch lag der Grund dafür für Jace noch im Dunkeln. „Richtig. Gleichgewicht und so … außerdem mag ich so wirken, aber ganz naiv bin ich dann doch nicht.“ er lächelt und zwinkert dem Dämonen zu, aber der würde bestimmt verstehen das der Engelsfürst so handelte wie er es tat. Schließlich kommen sie auf Essen.

Der Engel hebt auch fragend eine Augenbraue und irgendwie muss er Heute ein ziemlicher Schelm sein, denn als es um Käse geht da muss er lachen. „Ja, aber den nur mit einem guten Wein und Trauben. Es geht nichts über Trauben zum Käse, das musst du irgendwann unbedingt mal testen.“ bei den Lippen guckt er auch kurz fragend, doch da Jace da bereits rot wurde, meint Raphael nur leicht lachend „Das wirst du bestimmt, ich weiß nicht wie sich das anfühlt.“ Badam, eine dicke Lüge aber auch das muss keiner wissen. Lügen kann der Fürst auch wenn es sein muss und da war ihm gerade nach, es gibt Dinge die nicht jeder wissen muss. Was der Fürst so in seiner Freizeit tat und was nicht ist ja auch völlig uninteressant, oder? Wobei es bestimmt den ein auf anderen gab der das anders sah. Dann kommt ein wenig warten, aber das bekommt er auch noch hin, das alles hat ja bald ein Ende, er musste nur daran denken das er noch die Sachen aus der Praxis holen musste, oder sein Gefäß doch das lief nicht weg und kann auch mitten in der Nacht passieren. Dann kann ein neues Stück leben anfangen. Das würde schön werden und noch die Bewerbung im Medical Center die so gut wie erledigt war … es ging wohl nach oben. Untätigkeit konnte er nicht ausstehen und das würde ihn wahnsinnig machen bis er das Gefühl haben würde ihm fällt die Decke auf den Kopf. Soweit aber würde es schon nicht kommen.

Da ist er dann auch schon wieder und Raphael nickt. Die kleine Kiste in der diese wichtige Stück lag das sie schützen, schon irgendwie witzig wie das alles so zusammen gekommen war. Die kleine Kiste kommt in die große hinein, auch sehr gut so muss man nicht zig Kisten mit sich herum tragen. Und dann geht die große Jagd nach dem Bus auch schon los. Wie gut das sie schnell waren und gut im Training so kommen sie rechtzeitig an und der Fürst schaut zunächst etwas verstört als der Dämon ihn um Geld bittet, gerade will er auch in der Handtasche des Todes nach dem Geld suchen, da korrigiert sich Jace auch schon und sie blinzelt ihn an. Wie denn jetzt? Aber das suchen kann an einstellen. Zahlen, und Jace weiter folgen. Der Engel stolpert beim anfahren auch, hält aber an der Kiste fest so das beide mehr oder minder unbeschadet an dem Sitzplatz ankommen. Sie blinzelt auch und setzt sich dann um die Kiste auf den Oberschenkeln ab zu stellen und die Arme wieder darauf ab zu legen. Wieder schweift der Blick des Engels nach draußen, aber nicht für lange, dann schaut sie auch Jace schon wieder an. „Meinst du? Ich bin viel mehr gespannt was ich zu sehen bekommen werde … und wenn ich das auch etwas zweifelnd sehe, sei beruhigt ich werde schon kein Freudenfeuer entzünden.“ Ja, also gutmütig war er, der Engel des Schutzes und der Heilung hatte auch keinen Grund Jace und das was er tat zu verurteilen. Solange er da nun keine Berge von Leichen liegen würde er schon nicht in eine schlechte Stimmung verfallen. Einmal mehr musste der Fürst gestehen das er gespannt war was er zu sehen bekommen würde. Doch nun beugt die Frau sich auch etwas zu ihm hinüber und ihre Aura die streift einmal mehr Jace Empfinden, sie konnte da ja momentan gar nicht anders. „Denk an unsere Abmachung, ich werde deine Hilfe brauchen um nicht direkt jedem auf zu fallen. Also egal wie dein versuch endet … wir sehen uns so oder so wieder.“ er hoffte inständig das keiner seiner Brüder ihm nach folgen würde, wobei etwas mehr der ihren in dieser Stadt kaum schaden könnten.
Dann schaut der Fürst auch wieder aus dem Fenster hinaus und folgt dem Weg mit seinem Blick, er wusste in etwa wo der Park war, aber da endete dann seine Ortskunde auch schon. Vielleicht sollte er sich nicht nur mit dem Gefäß zusammen umschauen sondern das mal selbst in die Hand nehmen. Aber das würde er wohl machen, er fragte sich noch immer wo genau er anfangen sollte, aber eines war sicher … er musste damit bald anfangen sonst hat er nicht einmal eine Erklärung für seine Ankunft auf Erden. „Wie lange fahren wir?“ sie waren aktuell geschützt, zumindest Jace war geschützt und die Kiste war zu, also sollten sie auch nicht entdeckt werden. Doch vorsichtig sein schadet ja nicht und der Fürst behielt zumindest so gut es ging die Gegend noch im Auge. Im Bus mochte man nicht von weiteren Angriffen ausgehen müssen, aber so sicher war er sich da nun auch nicht wirklich.
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#22
„Lakaien halt,“ wiederholte Jace mit einem Blick, der nicht gerade sehr erwartungsvoll aussah. Ganz im Gegenteil, denn es war im Himmel genau das Gleiche wie in der Hölle. Jeder hatte eine Macht inne, die er ausnutzte und benutzte. Andere mussten beinahe willenlos folgen, weswegen er entschieden hatte ein Mensch zu sein. Dieser Kreislauf musste durchbrochen werden und auch wenn es Raphael nur indirekt sagte, hatte er die Geschehnisse eben und auch seine Gedanken irgendwie bejaht. Also seufzte Jace etwas und nickte dann doch etwas lächelnder zurück, denn er brauchte die Stimmung nicht kippen.
Doch als das Thema Essen angeschnitten wurde, schien sich jemand durchaus besser auszukennen. Also musste er nachfragen. „Moment mal. Du kannst kaum stehen und kennst keine Busse, weißt aber was köstlich ist? Wo ist da der Sinn?“ Er grinste gar wieder und war die Frohnatur wie eh und je. So neigte er den Kopf etwas, um die Antwort darauf zu hören. „Käse und Trauben. Kommt auf meine To-Do-Liste, in Ordnung!“

Rot vor Scham war er nur, weil er gemeint hatte, dass er die Lippen fühlen wollte. Dabei meinte er natürlich auch gar nicht die eigenen aber wie er schon ahnte, wusste Raphael das bereits seit langem. Und dass dieser daraufhin log, und meinte, dass er das auch nie gespürt hatte, hinterfragt Jace das auch gar nicht. Denn dafür waren sie nicht hier. Stattdessen waren sie nun im Bus und als dieser anfuhr – nun ja… Sie stolperte… Nein, ER stolperte! Tja, dieser Engel. Ein Fürst und doch irgendwie grün hinter den Ohren. Natürlich war dem gar nicht so, das wusste Zagan auch. Aber es war witzig eben doch einmal so denken zu können, während ein Engelsfürst neben einem saß. Und auch wenn es der Dämon nicht hätte zugeben wollen. Eben weil dieser hier war, fühlte er sich geborgen und sicher. Er war niemand, der beschützt werden wollte, aber er musste zugeben: Es fühlte sich toll an.
„Ja, das hoffe ich auch,“ sagte er lachend. „Ein Feuer dieser Art kann ich da auch nicht gebrauchen. Aber mal schauen. Du musst mir versprechen, dass due nie jemanden etwas von diesem… Ort verrätst, in Ordnung?“ Er wusste, dass er sich auf diesen Kerl in Frauengestalt irgendwie verlassen konnte. Es war wohl dessen beruhigende Aura oder so etwas. Aber es war auch einerlei. Jace fühlte es eben. Und das war auch gut. Und dann nickte er bestätigend. Ja, er hatte ihm gesagt, dass er ihm helfen würde sich in dieser Welt besser zurechtzufinden. Sie würden sich also wahrlich wiedersehen. Aber es war noch kein Abschied gekommen. Noch waren sie beieinander und würden noch das ein oder andere zusammen erleben, ehe sie sich trennen würden, nur um sich erneut verabreden zu können. Beim nächsten Mal dann aber hoffentlich als Mensch und Engel. Das wäre dann auch schon etwas ‚normaler‘, oder? Er freute sich darauf und lächelte gar zufrieden bei dem Gedanken, während er ihrem Blick nach draußen durch das Fenster folgte. „Ich mag LA,“ sagte er dann plötzlich. „Ich meine hier ist viel los und es gibt jede Menge nette Leute. Und so weiter.“ Und es gab Vincent, der hier einen Laden hatte und ein Haus. Er wusste ganz genau, dass er ihn als erstes nachdem er sich verwandelte hatte, besuchen würde. Er würde ihm es erzählen und dann versuchen ihm in die Arme zu springen… Selbst wenn es bedeuten würde, dass es einiges an Überwindung kosten würde. Aber all das, was ihn antrieb, verriet er dem Fürsten nicht. Der könnte es vielleicht erkennen, wenn Jace rot wäre… Aber da er nur ein Dämon war, hielt sich das eben in starken Grenzen. Das würde erst danach kommen. Wahrscheinlich.

Der Bus hielt an einer weiteren Haltestelle und Jace schaute grinsend zu seinem Sitznachbarn. „Noch etwa 12 Mal halten.“ Er zwinkerte ihm freudig entgegen. Es würde also noch etwas dauern. Allerdings nicht so lange, dass sie in Trauer verfallen sollten. Stattdessen wollte sie die Fahrt genießen und dem Lauschen, worüber sich die anderen hier drinnen unterhielten. Beziehungskrisen, Geldsorgen, Freude bei der Arbeit oder die neue Bekanntschaft vom Strand. Sie mussten nur zuhören und würden so viele Infos erhalten, wie sie sonst bloß bei Facebook bekämen.
Schließlich drehte sich der Dämon zu ihr um und schaute in ihre grünlich schimmernden Augen. „Gib mir mal deine Hand.“ Er wartete, dass es geschah.
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#23
Dazu fällt dem Fürsten dann auch nichts mehr ein, wie auch. Er behandelte seine Engel eigentlich immer freundlich, zumindest war er der Meinung. Sicher hat er auch schlechtere tage aber die waren dann nicht ganz so schlimm wie bei seinen Brüdern. Der Fürst schweigt auch zunächst einmal. „Man kommt auch fallend ans Ziel, zumindest bewahre ich mir dabei meine Würde … und sag jetzt nichts, ich bilde mir das immerhin ein.“ der Fürst lacht auch leise, wobei das durch die menschliche Stimme schon heiter klang nicht einmal verstimmt oder dergleichen. Er schien einfach gute Laune zu haben. Scheinbar wechselten sich bei ihm die Launen auch von hoch zu tief ab. Momentan aber schien er sich weitestgehend gefangen zu haben und er fragte sich wo Jace scheinbar so wenig von den Machenschaften und den Hierarchien hielt, ob dem zu entkommen nicht auch ein wenig dazu beigetragen hatte den Dämonen dazu zu ermutigen ein Mensch zu werden. „Nun, Essen ist einfach zu beschaffen, fast an jeder Ecke und ich konnte nicht umhin da zu zu langen.“ erklärt er auch, wobei er das mit dem stehen nun nicht noch einmal aufgreifen würde, denn in Raphaels Welt konnte er sehr wohl gut stehen, gehen und er konnte fliegen. Das allerdings konnte er besser als manch anderes. Dann nickt er auch. Käse und Trauben und das muss er anfügen. „Und vergiss den Wein zu den Trauben und dem Käse nicht.“ Das ist ganz, ganz wichtig und auch wenn der Fürst es nicht so mit Alkohol hatte, die Russin in der er steckte war da schön abgehärtet.

Die Lippen, ja … der Fürst war gespannt ob der Plan von Jace am Ende Früchte tragen würde, aber er drückte ihm dahingehend die Daumen. Doch das kam nun nicht noch einmal zur Sprache, muss es ja auch nicht, denn dazu war bereits alles gesagt was man dazu hätte sagen müssen. Entspannt sitzt der Fürst also nach der kleinen Stolperfalle neben dem Dämonen auf den Sitzen und es schien so, als könnte er sich beim Busfahren langsam entspannen aber immerhin saß man ja auch, wenn nicht bequem dann aber stolper sicher. Das der Dämon es irgendwie mochte beschützt zu werden, mochte an der machtvollen Aura des Fürsten werden der neben ihm saß, und eben dazu geschaffen worden war. Es würde ihn nicht einmal verwundern wenn der Dämon ihm das sagen würde, das er sich toll fühlte würde Raphael wohl nur verstehend nicken. Er wusste das er in der Lage dazu war in den meisten eben jenes Gefühl aus zu lösen. Jace hatte nun leider das Pech -zumindest für ihn wohl Pech- das die Aura des Fürsten sich mehr und mehr auch auf ihn ablegte so der er gar nicht anders konnte als sich wohl und sicher neben dem Fürsten zu fühlen.
Ich verspreche es dir, wem soll ich es auch schon groß erzählen? Ich denke aber ich verstehe deine Skepsis.“ der Engel schweigt einen Augenblick, streicht dann einmal mit den Fingern über das Kinn und nickt dann leicht „Versprochen, kein Feuer und keine Mitwisser und ach ja, keine dummen Sprüche.“ er will ihn ja nicht beleidigen und bisher waren sie so gut ausgekommen das er nicht vor hat daran etwas zu ändern. Es tat für den Moment gut nicht allein zu sein, für ihn war es das denn allein war er so selten gewesen. Zudem geht es hier auch nicht um Abschied, der Fürst wollte nur deutlich machen wie wichtig es ihm war das er Hilfe bekam, vielleicht zeigt das auch das er dringend etwas benötigte das dem Fürsten half nicht mehr ganz so unkoordiniert durch diese Welt der Menschen zu stolpern. Nicht das er hinterher doch noch zu sehr auffiel das musste ja nicht sein. Der Dämon also mochte LA? Der Fürst war sich da nur noch nicht ganz so sicher ob das für ihn ebenfalls galt oder ob er nicht eine andere bevorzugen würde. Hier gab es viele Fürsten die allerdings auf der falschen Seite standen und das machte ihm irgendwie Sorgen. Wieso? Nun das Gleichgewicht dieser Stadt befand sich in auf der Kippe. Nein, das war falsch es war bereits in die falsche Richtung gefallen.
Ja, das stimmt wohl, noch allerdings finde ich es befremdlich aber ich werde mich daran gewöhnen." Dann bekam er auch eine Antwort, nachdem Jace darüber nachgedacht hatte das er dem Phönix wohl zuerst in die Arme springen würde, und wüsste der Fürst darüber Bescheid würde er nur lächeln und es verstehen und ihm dabei viel Glück wünschen. Jace würde seinen Weg am Ende bestimmt meistern, dessen war er sich sicher denn ihn schienen starke Gefühle an zu treiben was nicht zwingend schlecht war. Ihn trieb auch etwas an, wenn auch kein Gefühl dann diese eine was er erledigen wollte, nein musste. Das aber war etwas anderes als bei dem Dämon. Noch 12 Mal halten. Na das sollte irgendwie aus zu halten sein, was bedeutet das man sich bequemer in den Sitz sinken lassen konnte und die Augen ein wenig schließen. Facebook war nun etwas was dem Fürsten unbekannt war, aber auch er hörte die Stimmen, doch viel mehr spürte er die Verzweiflung einiger Menschen, er spürte ihren Schmerz und er wusste doch das er den wenigsten wirklich helfen konnte, eben weil es ihm per Edikt verboten war. Es wäre ja auch schon sehr auffällig wenn plötzlich alle Menschen genesen würden sie zuvor noch wirklich, wirklich krank gewesen waren. Dann öffnet sie auch wieder die Augen, das satte Grün schimmert in ihnen und das graue wabern in dem satten grün hatte deutlich abgenommen, nur hier und da huschte noch etwas durch seine Augen hindurch. Dann und ohne zu zögern streckt sie ihm die Hand hin, erwartungsvoll blickt sie ihn auch an als sie ihre Hand in die seine hinein legt. Ihre Finger fühlen sich warm an, die Haut angenehm weich. Zudem wird ihn die Berührung leicht auf der Haut prickeln, der Fürst und seine Aura eben, deutlich für den Dämonen spürbar wenn es ihn auch nicht verletzten würde.
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#24
Man kommt auch fallend ans Ziel. So sehr das auch stimmen mochte, so hinderlich war es auch. Sicherlich war ein Stolpern höchstens für einen Lacher gut, aber man tat sich nichts Ernstes dabei. Und Jace wusste, dass er alsbald auch stolpern würde. Wenn gleich auch in einer anderen Art und Weise. Aber eigentlich wusste er auch, dass er nicht fallen würde. Es gab Engel, die fielen. Und selbst die lebten irgendwie weiter und waren nicht einfach verschwunden. Jace selbst wurde schon einige Male einfach so vernichtet und doch wieder erschaffen. Es war ein Kreislauf, den er kannte. Den wahrscheinlich ein jeder innerlich kannte.
Er lächelte warm und nickte endlich. „Wein dazu? Wie es aussieht hast du darin echt schon viel Erfahrung sammeln können, was?“ Er blinzelte einäugig und grinste noch immer in sich hinein. Dass Essen Spaß machte, erkannte man schnell an den vielen verschiedenen Restaurants und Gemüseständen an den Ecken der Straßen. Wahrscheinlich hatte Raphael also tatsächlich recht und er musste sich darüber neue Gedanken machen. Was wären die ersten Schritte als Mensch auf dieser Welt? Nun… Neben einer eigenen Identität und Geld brauchte er auch den Spaß. Und der fing wohl mit Essen an, oder? Er fühlte sich irgendwie ganz ruhig wieder und lehnte sich wie sein Begleiter zurück in den Sitz. Dass das auch an der Aura lag, die der Engelsfürst ausstrahlte, war ihm im Unterbewusstsein schon klar gewesen, aber er dachte gerade nicht daran. Schon gar nicht wollte er dazu etwas sagen. Aber musste er das? Man erkannte doch, dass seine Finger ruhig auf der Kiste lagen, die wiederum auf seinem Schoß lag… Und er sprach etwas, was auch ein Zeichen dafür war, dass Jace vertraute. Wahrscheinlich war selbst das keine Selbstverständlichkeit mehr in dieser Welt und auch in dieser Konstellation zwischen Engel und Dämon.

Dass der Engel nichts preisgeben würde, führte auch dazu, dass er sich sicherer fühlte. Und das, obwohl wohl schon einige den Spuren der Zwei hier folgen würden. Es würde Agenten der Hölle und des Himmels hierher unterwegs sein, nicht wahr? Immerhin ahnte er das und sie hatten erleben müssen, wie schnell diese auch schon anwesend sein konnte. So fiel ihm wieder ein, dass seine Wohnung zerstört und durchwühlt war. Als Mensch musste er sich also auch eine neue Bleibe besorgen. Es kam mehr und mehr auf seine Liste von Dingen, die er erledigen wollte und vor allem musste. Aber grundsätzlich sollte es ihn jetzt gerade nicht kümmern. Mittlerweile war der Bus schon an der ein oder anderen Haltestelle vorbeigezogen. Manches Mal waren sie an einer Ampel zum Stehen gekommen und dann in einem kleineren Stau geraten. Alles war ganz gewöhnlich und so wie immer. Klar wären sie mit Fliegen deutlich schneller aber eben auch auffälliger gewesen. Somit waren sie schon ganz gut unterwegs.
„Keine dummen Sprüche? Na, das warten wir mal ab, okay?“ Wieder ein kurzes Lachen, das folgte, ehe er tief einatmete. „Wir sind gleich da,“ fügte er schnell an, als er kurz hinausschaute. „Wir müssen dann noch etwas laufen, aber ich nehme an das stört dich nicht, oder?“ Und tatsächlich. Der Bus stand nun schon etwa 8 oder 9x an einer der vorausgesagten Haltestellen. Für gewöhnlich sagte eine nette Stimme die Straßen an, auf denen sie hielten. Dieses Mal jedoch nicht, weswegen Jace etwas aufpassen musste, je näher sie dem Ziel waren. Deswegen hörte er auf zu sprechen und schaute sich um.
Dann fragte er nach der Hand des Engels und Angels, die sie ihm gab. Es kribbelte leicht an den Fingerkuppen, als sie sich berührten und doch fühlte er ihren Puls und die Hitze des Körpers, die aus ihr stieg. Er lächelte abermals zufrieden auf. Und obwohl er wusste, war es immer wieder etwas Tolles zu fühlen. „Dein Herz schlägt ruhig,“ sagte er und schaute in die grünlich-wabernden Augen des Fürsten. „Du bist nicht ängstlich oder aufgeregt, was?“ Nun. Dann ließ er sie auch schon wieder frei, denn er wollte gar nichts großartiges damit anfangen. Er wollte sie nur einmal fühlen. Angel und ihre Hand.

Und dann endlich: Er deutete mit der Hand nach draußen. „Da ist der Park,“ sagte er und deutete auf die linke Seite. „Viele Sträucher und Büsche. Nichts Weltbewegendes. Außer vielleicht… Nun ja. Komm einfach mit.“ Es dauerte nicht lang, und Jace hob die Kiste hoch und stand schließlich auf, als er zur Tür nach hinten durch den Gang lief. Er wartete auf seine Begleitung und der Bus stoppte endlich. Es zischte laut die Luft heraus, als sich die Flügeltüre des Busses öffnete. Die ‚frische‘ Stadtluft war wieder zu spüren und es roch nicht mehr so stickig wie innerhalb der Buskabine. „Also dann. Hier entlang bitte,“ meinte er und stolzierte auch schon los, während er die Kiste trug.

„Es ist schön hier. Man kann von da oben schon über einen Großteil der Stadt sehen.“ Es stimmte nicht ganz, denn ein Großteil war es gar nicht. Es sah nach viel aus, und doch war es bloß ein winziger Ausschnitt aus dem riesigen Stadtleben. Aber es störte niemanden hier und es gab viele kleinere und breitere Wanderwege. Einem davon sollten sie heute folgen und am Ende des Weges in einen ‚Graben‘ kommen. Aber das dauerte noch, oder?
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#25
Ja sicher war das hinderlich, doch wen kümmert das schon. Selbst seine gefallenen Brüder waren doch am Ende noch an ihrem Ziel, ihrer Bestimmung angekommen. Sie junge Frau in der er sich verbarg aber wusste wie man aufrecht durchs Leben kam und er arbeitete ja daran Stück um Stück zu verstehen wie er sich das zu Nutzen machte. Essen, ja also das konnte er und er genoss es auch das stand außer Frage. Der Fürst hat es sich wohl zum Ziel gemacht die Menschen zu verstehen und ihre Gewohnheiten an zu nehmen. Er musste nichts Essen, das war soweit korrekt doch sein all zu menschlicher Körper verlangte danach und die Russin war ein wahres Leckermäulchen, kochen konnte sie auch und das nicht einmal schlecht. „Sie mag es zu Essen, außerdem weiß sie wie man kocht. Ja, ich denke schon man kann sagen ich habe dahingehend einiges an Erfahrung sammeln können.“ der Fürst schien guter Dinge zu sein, das legt sich ja auch auf dem Dämonen nieder der da neben ihm saß. Die Ruhe die er ausstrahlte war ein warmer, angenehmer Mantel dem man sich früher oder später nicht mehr entziehen konnte. Ähnlich ging es wohl einigen Menschen die sonst so sehr in ihrer eigenen Hektik gefangen waren das sie gar nicht anders konnten als in sich zu gehe und die angebotene, ruhige Ausstrahlung des Fürsten an zu nehmen. Er beabsichtigte das in diesem Moment nicht einmal, aber so war er eben. Um die beiden herum herrscht also eine gewisse Ruhe, und auch eine gewisse Zufriedenheit.
Das sie zwei nicht als Selbstverständlichkeit galten, nun das sollte klar sein, wie auch nicht. Der Fürst sah eben keinen Grund aus dem er wie eine Furie gegen den Wunsch des Dämonen vorgehen sollte um ihn daran zu hindern sein Ziel zu erreichen. Viel mehr fand er interessant das es einem Konstrukt gelungen war einen eigenen Weg zu finden und diesen nun auch zu beschreiten.
Mit Sicherheit würden die beiden verfolgt werden, es waren ihnen Dämonen auf der Spur, bestimmt wusste auch schon das ein auf andere himmlische Auge was Raphael im Begriff war zu machen. Er würde sich dafür auch irgendwann verantworten müssen, wieso? Nun es war einfach so doch bisher hat er ja nichts getan was man ihm zur Last legen konnte, wobei es schon so war das er das Konstrukt geheilt hatte, aber das würde er auf sich nehmen und am Ende war es ja seine Entscheidung gewesen die bestimmt durch sein Gefäß ein wenig beeinflusst geworden war, doch nur minimal.

Zumindest werde ich mich bemühen.“ dann nickt er, sie waren gleich da und der Dämon wirkt so losgelöst und froh, das war angenehm. „Nein, ich bin ganz passabel zu Fuß, du willst gar nicht wissen wohin ich schon gelaufen bin.“ und das waren wirklich sehr lange Strecken und er hatte niemals eine davon bereut. Dann würde er das wohl jetzt auch nicht machen. Etwas verwirrt war er wohl nur aufgrund dessen was nun folgte. Er war nicht aufgeregt, nein. „Wieso auch. Das schlimmste was geschehen kann ist das ich sterbe und dann muss ich mich lediglich vor meinen Brüdern verantworten ehe ich zurück kommen würde.“ erklärt er auch nur der liebe Fürst, ehe er dann die Hand wieder zurück zieht. Ja, warm und auch wenn es gekribbelt hatte war es wohl keine unangenehme Berührung gewesen. Dann folgt er auch schon dem Wink mit seinem Blick und bestaunt den weitläufigen Park der sich vor ihnen ausbreitet, oder besser neben ihnen wie sie mit dem Bus daran vorbei fuhren. Das war erstaunlich, wie der Mensch versuchte die Natur zu zähmen und es doch nicht schaffte. Der Fürst schmunzelt kurz ob dieses Gedanken, ehe er dann auch aufsteht. Sträucher und Büsche, aber das war auch nichts ungewöhnliches, oder? Zumindest nicht in einem derartigen Park.

Bei dem zischen hebt der Fürst auch noch die Augenbraue, er war Jace ohne größere Probleme gefolgt, so das die Frau direkt hinter ihm stand und er vielleicht noch deren warmen Atem in seinem Nacken spüren konnte, doch das war nicht einmal beabsichtigt gewesen. So steigt sie auch schließlich aus und bleibt einen Moment stehen als sie wieder einigermaßen festen Boden unter den Füßen hatte. Der Geruch der Stadt war hier nicht all zu schlimm, und so atmet er auch tief ein. Dann aber kann man ein leises husten hören, scheinbar war das tiefe einatmen doch keine so unglaublich gute Idee gewesen. Der Tatsache geschuldet das sie mitten im Weg stehen geblieben war lässt die genervte Stimme eines Mannes hören 'Hey, beweg dich Tussi.' darauf dreht sie auch den Kopf zu ihm hin und gerade als der Mann noch etwas sagen wollte, blinzelt jener auch und nuschelt eine leise Entschuldigung, worauf die Russin leicht lächelt und ihm noch einen schönen Tag wünscht. Danach dreht sie sich auch wieder zu Jace hin. „Ja, ich komme.“ und sie folgt ihm auch. Dabei schweift ihr Blick immer mal wieder über die Umgebung die sie scheinbar recht interessant fand.

Hier und da werden sie wohl aber langsamer voran kommen, da der Fürst hier und da einfach wie aus dem Nichts stehen bleibt um sich etwas scheinbar sehr unwichtiges und unscheinbares an zu schauen. Er schien sich sehr für die kleinen Dinge begeistern zu können. So stellt er auch nach einer Weile die Kiste auf dem Boden ab, geht in die Hocke und legt die Hand auf den Erdboden. Dann kann man sehen das er wohl einen kleinen Busch oder Strauch gefunden hatte der etwas kümmerlich aussah. Kurz darauf richtet sich die Pflanze auf und sieht wieder bestens aus. Kaum ist das getan erhebt er sich, nimmt die Kiste wieder an sich und schließt wieder zu Jace auf. „Entschuldige, aber diese Art der Pflanzen ist wichtig.“ als müsse er sich erklären, Jace findet das wahrscheinlich einfach nur störend, aber der Fürst ließ sich davon nun auch nicht beirren.
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#26
„Ahje,“ sprach schließlich und nickte verständlich. „Ich vergesse ja, dass du eine menschliche Frau als… Ehm. Hülle hast.“ Er zwinkerte. Egal was die anderen hier drinnen auch hörten. Das Maximum war, dass sie sie für Verrückte hielten. Und vielleicht war das auch gar nicht soweit von der Wahrheit entfernt. In jedem Falle näherten sie sich mit großen Sprüngen dem Park und die lange Fahrt war kurzweilig geworden, eben auch weil Jace einen guten Gesprächspartner gefunden hatte. „Ich denke nicht, dass wir hier sind, um zu sterben.“ Wieder kam dieses beinahe aufbauende Blinzeln von Jace. Nicht, dass es der Fürst nötig hätte – denn immerhin war er es, der die Ruhe selbst verströmte. Auch wenn das manchmal nicht immer so deutlich erkennbar war wie jetzt.
Schließlich stiegen sie auch aus und hatten ihre Kisten bei der Hand, als er den Atem hinter sich spürte. Sie kam ihm ziemlich nahe, was ihn abermals schmunzeln ließ. Aber dazu sagte er nichts, denn es störte Jace keineswegs. Aber als sie draußen waren, musste Raphael sich vielleicht sammeln – in jedem Fall aber wurde sie angepöbelt, dass sie doch weitergehen sollte. Und gerade als Jace das hörte und sich beinahe unbeherrscht umdrehen wollte, sah und hörte er bloß nach wie der Andere sich schnell entschuldigte. Jaces Augen kniffen ein wenig zusammen, und er neigte das Gesicht zu Angel. „Auch eine Engelssache, hm?“ Wer wusste schon, wozu Raphael noch alles imstande war. Es gab viele Legenden und Bücher über den Typen. Doch immerhin: Sie waren sich eben doch niemals selbst und persönlich begegnet. Nicht so.

Es dauerte nicht lange, als sie von der Straße eine Seitengasse nahmen, die geradewegs in einem Wanderpfad mündete, der sich die Hügel hinauf schlängelte. Den würden sie heute nehmen und bald schon wären sie auch da. „Es ist hinter einem Busch,“ sagte Jace, der sich kurz umdrehte, um zu sehen, ob Angel noch da war. Aber da hockte sie schon vor einem kleinen und verkümmerten Busch, der wie durch ein Wunder wieder Farbe erlangte und grünte. Als sie sagte, dass es eine wichtige Pflanze war, schaute er bloß noch zu Angel. „Ah ja.“ Mehr wollte er dazu nicht sagen. Aber wie es den Anschein hatte, waren Engel nicht nur wegen der Menschen hier. Ihm war immer schon klar, dass es mehr gab. Aber dass sie sich an der Flora zu schaffen machten um sie zum Leben zu erwecken wusste er dann doch nicht so. Aber immerhin: Wer würde es sonst tun? Gab es dafür nicht irgendeinen Gott, der sich um diese kleinen Geschöpfe der Welt kümmern sollten? Und war Raphael nur hier, weil er diesen Dingen helfen wollte? Wohl kaum. Es steckte so viel mehr dahinter. Und auch wenn der Dämon das spürte und erahnt hatte, wollte er es noch nicht weiter wissen. Es spielte keine Rolle, solange sie hier waren und das Versteck suchten.

So liefen sie weiter bis der Weg kleiner wurde und an einer einsamen Bank endete. Hier könnte man sitzen und über einen teil der Stadt schauen, die sich vor ihnen erstreckte. „Willst du eine Pause?“ Jace stellte die Kiste auf der Sitzfläche ab und stützte beide Hände an seine Hüften. Er atmete etwas schneller als sonst, denn immerhin liefen sie schon eine Weile. Wie lange aber, das wusste er nicht, denn er vermied es auf die Uhr zu sehen. Apropos… Wie spät war es jetzt eigentlich? „Es ist nicht mehr weit, aber wenn du magst… Und ich meine vielleicht braucht Angel eine kurze Schnaufpause? Was meinst du?“ Er schaute zu seinem Engel des Schutzes. „Also wie gesagt… Nur einen kleinen, verkümmerten Strauch noch finden und dann sind wir schon im Versteck des Dämons,“ sagte er lachend und setzte sich schließlich selbst neben die eben abgestellte Kiste. „Und du bist ganz sicher nicht ein klein wenig aufgeregt?“ Immerhin… wer wusste schon, was jetzt alles folgen konnte? Immerhin war Jace immer noch ein Dämon. Wer wusste schon, ob da nicht irgendwelche Leichen versteckt waren oder das sogar eine groß angelegte Falle für einen Engelsfürsten war?
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#27
Sie lächelt auch und nickt zur Bestätigung der Worte von Jace „Ja, auch so eine Engelssache.“ erwidert sie als der Mann schon längst weg war, der war für diesen Tag verwirrt genug das er sich die nächsten zwei Stunden bei jedem entschuldigen würde den er sonst ehr angefahren hätte, aber etwas Strafe muss schon sein. Als der Engel ihm dann weiter folgt und noch diesen bedauernswerten Busch findet um sich um diesen zu kümmern, scheint es ja so das er seinen kompletten Verstand irgendwie verbummelt hätte und dann kommt auch noch diese seltsame Erklärung das der Busch wichtig wäre. Der Engel war davon wohl überzeugt, aber der hat ja eh nicht immer alle Tassen im Schrank. Doch momentan war ihm das auch egal. Sicherlich gab es viele Bücher und Geschichten über den Engel der Heilung, man kann auch so spontan nicht sagen was genau daran stimmte und was nicht, man müsste schon fragen was richtig war und was an der Geschichte dran war.
Dann soll es auch noch eine ganze Weile dauern nachdem man in die Seitengasse eingetreten war und sich der Wanderpfad aufgetan hatte bis eben zu dem kleinen Buschvorfall der Jace etwas Unverständnis entlockte, den Engel allerdings jedoch schmunzeln ließ. Wer weiß schon ob er Jace am Ende nur aufziehen wollte oder ob er das ernst meinte. Keiner wusste besser als der Engel der Heilung selbst ob er ihn nur veralbern wollte oder ob das ernst gemeint war, aber hey wer fragt da schon nach, Jace wohl auch nicht und das amüsiert Raphael denn der ahnte das Jace am liebsten fragen würde ob er noch ganz bei klarem Verstand war oder ob er den unterwegs irgendwo verloren hatte. Sicher ist das Raphael dem Dämonen danach auch wieder folgt. Das hier war eigentlich ganz angenehm, bis auf die Kiste die er dabei hatte. Diese störte das Feeling zugegeben ein wenig das sich sonst auftun würde und man die Wanderung ein wenig genießen konnte. Doch Raphael genoss es auf seine Art und Weise.

So hält er auch inne als Jace auf die Bank zusteuert und seine Kiste dort abstellt. Der Engel, oder besser das Gefäß streckt sich genüsslich und im Gegensatz zu dem Dämonen ist da kein schneller Atem zu erkennen, sie schien wirklich in einer guten Verfassung zu sein, das oder der Engel ist ein elendiger Cheater. Ganz bestimmt war er das denn als Jace sich setzt da legt er den Kopf ein wenig auf die Seite und mustert ihn. Es dauert nicht lange bis sich ein leichtes Lächeln auf seinen Zügen bildet. „Braucht sie nicht und ich auch nicht.“ so tritt der Engel auch an Jace heran und stellt zunächst die Kiste ab ehe er langsam vor Jace in die Hocke geht. Diesen blickt er dann auch an „Wenn einer von uns beiden nervös ist, dann bist es wohl du. Wie du schon erwähnt hast bin ich der erste den du in dein kleines Versteck bringst, entsprechend kann ich das verstehen.“ der Engel lächelt weiter und legt einmal mehr die Hand auf dem Knie des Anderen ab. Das satte grün der Augen schimmert still dem Dämonen entgegen und wieder ist es eine leichte Brise die Jace über die Wange streicht. Warmer, angenehmer Wind der sich an dessen Gesicht vorbei schleicht und ihn wohl irgendwie aufbauen wollte.
Es tut mir leid, aber ich war noch niemals in meiner ganzen Existenz wirklich aufgeregt. Ich mag menschlich aussehen und mich mit den Emotionen meines Gefäßes auskennen, aber das sind nicht die meinen. Es interessiert mich wie dieser Ort aussehen wird und das mich dort erwarten wird, aber ich kann nicht aufgeregt sein. Meine ganze Existenz ist von meiner Ruhe geprägt und wie soll ich Hoffnung verbreiten wenn ich mich aufregen würde. Das ist die Domäne meines Bruders.“ der Engel erhebt sich auch wieder und blickt sich erneut um. Das Gefäß, also die Russin würde platzen vor Aufregung doch der Engel? Nun der wusste ganz genau das er ihm das nicht bieten konnte. Er war, hm wie sagt man das am besten … Raphael war der Ruhequell und wenn man ihn wirklich, wirklich, wirklich drangsalierte könnte er sich bestimmt auch aufregen, doch das hat eben noch keiner getan.
Nimm dir so viel Zeit wie du brauchst um dich aus zu ruhen und mit dir selbst zu klären ob du mir so weit wirklich vertrauen möchtest. Wir haben alle Zeit der Welt.“ und das meinte er Ernst, so setzt er sich auch neben Jace auf die Bank und schließt die Augen um den Kopf in den Nacken zu legen um die kleinen Sonnenstrahlen zu genießen.
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#28
Es sah wirklich so aus, dass sich der Engel und auch Angel durchaus selbst helfen konnte, sollte es einmal hart auf hart kommen. Aber es war nicht dieser Gedanke, der Jace ruhig werden ließ, sondern vielmehr die bombastische Ausstrahlung der Frau. Oder des Engels. Oder von beiden. Schulterzuckend musste er sich eingestehen, dass er es hat nicht selbst genau wusste. Natürlich ahnte er, dass Raphael dafür zuständig und wohl auch verantwortlich sei, aber… wer weiß?

„Ich, nervös? Wovon träumst du nachts?“ Er zwinkerte ihr entgegen, denn es stimmte wohl. Niemals zuvor sollte er jemanden Einlass gewährt haben und immerhin war ein Versteck wohl mehr als bloß privat. Weil er aber auch auf die Hilfe des Anderen angewiesen war, zahlte er den Preis nur allzugerne. Aber Raphael meinte, dass er diese Nervosität verstand. Und wie sie so vor ihm hockte, die Hand auf seinem Knie und die zarte Brise des Winds um seine Wangen tänzelte, wusste er doch, dass der Preis vielleicht gar nicht so hoch war. Deshalb lächelte er ihr sogar entgegen, als sie sich aufrichtete und neben ihn setzte. „Du bist niemals aufgeregt, weil es nicht deiner Natur entspricht?“ Er kniff die Augen beinahe ungläubig zusammen. „Komm schon. Das kannst du Kindern erzählen. Jeder ist einmal aufgeregt im Leben.“ Er meinte auch jeden. Der Engel wäre doch wohl keine Ausnahme. Es musste irgendetwas geben, dass ihn aus der Bahn werfen würde. Irgendetwas, das nicht so schlimm sein konnte, wie die Zerstörung des Himmels. Vielleicht die Anwesenheit einer bestimmten Person oder eines Wesens? Es musste etwas geben, da war sich der junge Mann neben ihr auf der Bank sehr sicher. Nun aber blickten sie hinaus über die Stadt und er nickte schließlich. „Und keine Pause nötig, hm?“ Wieder etwas, das Jace so nicht verstand. Wie konnte sie so ausdauernd sein? Immerhin liefen sie viel bergauf und kaum taleinwärts. Na, war wohl auch besser so, denn so könnten sie schnell wieder weiterziehen. Immerhin waren sie schon fast da.
„Weißt du wieso ich deine Hand wollte?“ Natürlich sprach er von seiner Bitte vorhin im Bus. Er drehte sich also zu ihr mit dem Gesicht, damit er sie besser sehen konnte. „Mir war wichtig, dass ich Angel einmal fühlen konnte.“ Wie sie einfach lebte. Wie ihr Körper es förmlich versprühte. „Das Leben wollte ich spüren…“ War wohl ein kindischer Moment, den er schnell durchbrechen wollte, indem er wieder aufstand und sich die Hose glatt streifte. Dann nahm er die Kiste und guckte noch einmal in die leuchtenden grünen Augen, ehe er sich auf den Weg machte. „Na dann wollen wir mal,“ erwähnte er noch, als er den Weg verließ, um zwischen einigen Sträuchern und Gräsern hindurchzugehen. Ein paar Steine mussten sie noch hinter sich lassen und dann stoppte er plötzlich und schaute hinab. Er stellte die Kiste kurz ab, und schob die beinahe vertrockneten Zweige eines Busches zur Seite. Dahinter verbarg sich tatsächlich der Durchgang zu einem Tunnel. Er war breit genug, sodass ein kleiner Drache hindurchpassen würde und groß genug, dass sie mitsamt der Kiste sich durchzwängen würden. Und das tat Jace schließlich, der voranging, immerhin musste er den Weg weisen. Das Licht wurde zwar mit jedem Schritt weniger, aber das sollte sich alsbald ändern.
„Warte kurz,“ sagte er schließlich, stellte die Kiste auf den Boden und hob die rechte Hand und zwei Finger. Mit nur einem kurzen Schnipp, erleuchteten einige Fackeln und Kerzen an der Wand den weiteren Weg. „Hab ich angebracht, für die finsteren Tage,“ sagte er zwinkernd und hob die Kiste wieder auf und ging endlich weiter. Es musste eine Fackel alle 2 bis 3 Meter sein und ein paar mehrere dutzend Meter weiter endlich kamen sie in eine große und flache Höhle. Sie war hoch genug, dass sie aufrecht stehen konnte und erst wenn man sich ein wenig an die Dunkelheit gewöhnt hatte, erkannte man, dass in den Wänden beinahe kleine Regale geschlagen waren, in denen abermals uralte Bücher standen. Magie der schwarzen Künste, Das Leben des Aristoteles, Theorien der Seele, und viele weitere. Aber darauf wollte Jace nun sicherlich nicht eingehen. Überall hingen fackeln und eine sogar von der Decke, die eine größere Fläche beleuchtete, wo eine Liege zu finden. Sie stand inmitten des Raumes und darum stand eine Art Tisch, auf dem wiederum etwas stand, das man nicht hätte glauben können… Es war ein hohes Gefäß, das zwar wie mit einem Korken verdeckelt war, aber es leuchtete daraus aus jeder Ritze und Fuge. Beinahe wie aus dem kleinen Kästchen mit der Feder… Nur dieses Licht hier war nicht so feuerrot. Vielmehr war es hellstrahlend und einfach bloß weiß. Wahrscheinlich das Kernstück seines Selbstexperiments.

Dann drehte er sich um und stellte die Kiste auf einem weiteren langen Tisch ab, auf dem Kerzen standen, einige Stifte und sogar Pergamente aus dem alten Ägypten. „Setz dich irgendwo hin…,“ deutete er mit der Hand ausschweifend an. „Willkommen in meinem Reich.“ Schließlich lief etwas weiter, wo in der hinteren Ecke, wo es schon wieder recht dunkel war, noch eine Liege stand, auf der etwas lag… Es war eine aus Lehm gestaltete Silhouette eines menschlichen Körpers. Etwas größer als die von Jace und auch deutlich voluminöser. Doch anstatt die zu berühren, hob er von dahinter etwas hervor. Es war eine Flasche, die deutlich verstaubt aussah. Als er zurückkam grinste er breit. „Hast du Durst?“ Es war ein Wein. Wahrscheinlich schon staubtrocken und alt. Aber es war ein Wein, ein roter, wie die dunkle Flasche verriet. „Also… Raus mit deinen Fragen.“ Er rechnete mit einigen. Was war das helle Licht da, was die Figur dahinten, welche Bücher hast du da… Aber nun ja. Er würde sie erst dann beantworten (so gut er konnte), wenn es soweit war. Sie hatten ja Zeit. Und während sie überlegte, ging er zu einem Holzschrank an der Wand (nur Gott weiß, wie der hierherkam, oder) und holte zwei Gläser heraus. „Es ist nicht so, dass ich keinen Wein probiert habe.“ Soviel zum Thema Käse, Weintrauben und Wein.


The Cave Of A Dragon
MUSIC BY
TOTOSCHKA

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#29
Solange es nicht zu hart wurde, ja dann kann die kleine Russin sich helfen und auch der Fürst . Der konnte sich gegen einiges verteidigen und er konnte so leicht auch nicht geschlagen werden, was nicht für die Russin galt aber das soll nicht Jace Problem sein. Der Dämon soll sich lieber in die wohlige Aura kleiden lassen und das Gefühl genießen, es kamen nicht viele in diesen einzigartigen Genuss. So sitzt die Blonde auch weiterhin neben ihm und lächelt ihn an.

Entschuldige, wie konnte ich das nur annehmen.“ der Gesichtsausdruck des Gefäßes spiegeln die Gefühle des Fürsten wieder, der sehr wohl zu wissen schien das Jace gerade ein wenig flunkerte, doch wer wollte ihm das schon als böse Absicht unterstellen. Es fiel dem Engel schwer zu unterscheiden ob er aufgeregt war, oder sich aufregte. So bleibt er wohl zunächst bei seiner Aussage und doch hat er es wohl nicht eilig und bleibt sitzen. Der Blick des Fürsten wandert einmal mehr gen Himmel. „Ausdauer, die gebe ich ihr wenn es nötig ist, so müssen wir nicht ruhen. Was für ein Heiler wäre ich denn wenn ich das nicht könnte?“ dann schweigt der Engel auch und lässt den Blick weiter schweifen. „Es ist ruhig hier, das gefällt mir. Niemand der uns folgt, scheinbar wollen sie uns aktuell nicht weiter verfolgen. Lass uns noch etwas bleiben.“ die Hand der Frau legt sich auch um das Handgelenk des Dämonen als dieser sich erheben möchte und ihr Blick besagt das sie nichts gegen noch einige Minuten Pause ein zu wenden hätte. „Meine Brüder. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, das du meinen musst ob mich eine Person oder ein Wesen nervös macht. Und ja, dem ist so … ich kenne keine Furcht, keine Aufregung wie du es nennst aber ich bin aufgeregt wenn ich meine Brüder treffe. Ich weiß das ist seltsam, aber sie sind so anders als ich, weniger Friedlich, mehr Krieger.“ dann löst sich auch der Griff um das Handgelenk und Jace kann einmal mehr das pulsierende Leben der jungen Frau spüren in die Raphael eingefahren war. Den ruhigen Herzschlag, die prickelnde Wärme und das Gefühl das der Engel in ihr verströmte. Unheimliche Ruhe die in ihn hinein strömt und ihn ausfüllt. Es mochte nicht so wirken wie bei einem Menschen und doch würde er schon spüren das der Fürst auch seine Essenz irgendwie beruhigte und ihm eine größere Ausdauer gab.
Du wolltest wissen wie es sich anfühlt, wie du dich fühlen wirst. Das verstehe ich.“ der Engel nimmt nun auch die Hand des Dämons und zieht diese an sich heran, so das er die Hand auf die Brust der Frau legen kann um das Herz schlagen zu spüren, ganz nah unter seinen Fingern. Die Wärme ihrer Haut tastet sich durch seine Muskeln hindurch und lässt ihn spüren wie angenehm warm sie ist. „Das hier ist Leben, der Herzschlag den du noch nicht hast. Bald wirst du auch ein schlagendes Herz besitzen, eines das sich genauso anfühlen wird. Ich verstehe dich, sie versteht dich und es ist in Ordnung.“ dann lässt sie die Hand auch wieder los und zurück sinken. Dann erhebt sie sich schließlich um die Kiste wieder zur Hand zu nehmen. „Sicher, vielleicht werde ich ja doch noch ein bisschen nervös.“ der Engel zwinkert auch lächelnd und wird ihm folgen. So weit war es immerhin nicht mehr.
Die Russin scheppert fast in ihn hinein so plötzlich kommt der Dämon zum stehen und das hört er dann auch als sie leise „Hoppla!“ sagt und er die Kiste ein wenig in den Rücken gedrückt bekommt. „Das war keine Absicht.“ versichert der Engel auch gleich darauf. Einen schritt zurück ehe er dann weiter folgen würde. Am trockenen Busch vorbei und da ist dann auch schon der Eingang. Den hätte er jetzt so auch nicht gefunden, dessen war er sich sicher. Jetzt war der Engel auch froh das er solch einen schlanken und zierlichen Körper gewählt hatte, wobei das keine Wahl gewesen ist sondern etwas ganz anderes. Eine Art von Schicksal kann man sagen und nichts anderes. Der Dämon wird weiterhin schritte hinter sich hören und die Aura des Fürsten hinter sich und um sich herum spüren. Er schien ihm also zu folgen. Erst als er gebeten wurde zu warten bleibt der Fürst stehen, versucht dem Dämonen hinterher zu blicken und doch vertraute er ihm so weit als das er wartete bis es dann Licht wurde und man wieder etwas sehen konnte. Der Fürst hätte das licht nicht gebraucht und das wüsste Jace wenn er sich umgeblickt hätte, doch so sah er das nicht wie die Augen des Fürsten geschimmert hatten. Nun war das nicht mehr nötig und so sah man nichts mehr davon. „So finster sind die Tage aktuell nicht, immer noch heller als es des Nachts ist.“ ein leichtes zwinkern folgt und so geht es weiter in die Höhle hinein. Kein Drache mehr der hier lebte, und das war auch gut so … dafür hatte sich ein Dämon hier eingenistet, welch interessanten Wendungen die zeit so mit sich brachte. Raphael mustert die Wände des Durchgangs durch den sie liefen, er sah die Furchen die in den Fels geschlagen worden waren, er sah die Verformungen des Drachenfeuers und er musste daran denken wie gefährlich die kleinen und jungen Exemplare bereits waren.

Der Gang mündet also schließlich in der niedrigen Höhle, und Raphael bleibt stehen. Nicht das er befürchtete sich den Kopf zu stoßen, aber mit einem mal war Jace völlig uninteressant für ihn und die Kiste wird neben dem Durchgang auf dem Boden abgestellt. Statt sich darum zu kümmern was er da sah, wendet er sich um und legt beide Hände an den Durchgang. Eine rechts, eine links und murmelt etwas. Man kann sehen wie das Gestein unter den schlanken Fingern sich bewegt und dann zieht er auch die Hände wieder zurück und es bleiben zwei kleine aber wirkungsvolle Sigillen zurück die diesen Ort hier soweit schützen würden das Niemand über diese Schwelle treten würde. Dann erst beginnt der Fürst sich um zu sehen, und als erstes wandert sein Blick hin zu dem weißen Leuchten. Er kann nicht anders, egal was noch in dieser Höhle steht verschwimmt und erscheint erst gar nicht in seiner Aufmerksamkeit. Er wurde angezogen von diesem hellen, weißen Licht. All seine Sinne konzentrieren sich darauf bis er schließlich die Hand danach ausstreckt und die Fingerspitzen die Flasche berühren. Er wollte sie nicht öffnen, aber das schien es zu sein was der Dämon sich erschaffen hatte. Das Kernstück seiner Forschungen und Experimente. Er verstand warum es ihm so unendlich wichtig war.
Woraus besteht es?“ er kann nicht anders, er nimmt die Flasche auch in beide Hände und hebt sie hoch um sie langsam zu drehen ohne den Blick davon ab zu wenden. Es gab so vieles hier was er nicht kannte, aber das hier zog ihn an. „Danke. Ich … muss es wissen.“ sagt der Fürst auch während er sich einfach auf den Boden setzt, diese Flasche noch immer in der Hand deren Inhalt er von allen Seiten und aus allen Winkeln anschauen musste. Er konnte sich das nicht vorstellen das dies eine Seele sein soll, oder etwas das eine solche ersetzen konnte. Das Licht war immer im Himmel entstanden und niemals erschaffen durch die Hand anderer als der Hohen selbst. Das durften sie niemals erfahren und er wusste doch das er es ihnen würde sagen müssen. Nicht wer es geschaffen hat, doch das es möglich war. „Ja.“ er wusste nicht einmal was der Dämon da in den Fingern hatte, aber das war auch egal er würde es trinken. Dann fällt das Wort Wein und Raphael schaut auf. „Wein? Sicher nehme ich einen ich will ja wissen ob du schon Geschmack hast oder ob ich dich das noch lehren muss.“ dann wendet er sich wieder der Flasche zu und er wird auf die Antworten warten.
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#30
„Tatsächlich?“ Ja, wer konnte nicht hinsehen, wenn es nötig war? Natürlich war Raphael ein Schild und ein Heiler des Himmels. Wieso also sollte er nicht einige seiner Fähigkeiten anwenden, sodass seine menschliche Hülle, Angel, auch etwas davon profitierte? Sicherlich wäre das etwas, das er selbst für sich aufgeben würde, aber es faszinierte ihn dennoch: Die Kraft eines Engels und die des Engelsfürsten Raphael damit auch. Was wäre er für ein Dämon der Weisheit, wenn er keine Neugierde in sich trüge? Und dann, gerade als Jace meinte, dass sie weitersollten, hielt ihn Raphael mit leichtem Druck an seinem Handgelenk davon ab. Und so schaute er in die grün schimmernden Augen und hielt sich somit tatsächlich zurück, um sich dann wieder kurz zu setzen. Es war ruhig hier und der Kerl mochte es? Jace lächelte und schaute noch einmal über die Stadt hinweg und damit auch über die Gräser und Sträucher, die es hier schier überall gab. Und erst als der Engel von seinen Brüdern erzählte, verlangsamte sich sein eigener Atem so, dass er ruhig lauschen konnte. Ein Engelsfürst war aufgeregt, wenn er auf anderer seiner Art traf? Jace kniff ungläubig die Augen, doch eine Sekunde danach begriff er es. Die anderen waren wie Krieger und er selbst war der zurückhaltende Heiler? Der, der über sie wachte und über all die anderen auch? War es ein schier undankbarer Job, der keine Anerkennung fand, wenn es soweit war? Nein, das war es sicherlich nicht, denn immerhin ging der Engelsfürst erst in dieser Aufgabe auf, nicht wahr? Das konnte Jace jederzeit fühlen, wenn er es zuließ. Es war die Wärme um ich herum, die beruhigende Aura, die der Fürst ausstrahlte, die schließlich auch dazu geführt hatte, dass sich der Dämon wieder auf die Bank setzte, ehe sie schließlich doch aufbrechen sollten. Doch kurz bevor sie sich erhoben, nahm Raphael seine Hand und legte sie auf die Brust Angels. Nein, Jace wurde nicht rot im Gesicht, aber er fühlte das leichte Pochen des menschlichen Herzens. Und ohne weitere Worte fühlte er es weiter und weiter, während sein Blick (wenn auch unbeabsichtigt) auf ihre Brust hinab. So als könnte er das Herz förmlich sehen. Das war natürlich Unfug, aber… es sah so aus, oder?
„Ich fühle es,“ sagte er nunmehr nicht lächelnd, sondern nachdenklich. „Und ich freue mich darauf.“ Wohl eine menschliche Floskel, die jedoch zutraf: Auch wenn es schier unmöglich erschien, freute sich der Dämon tatsächlich auf das, was kommen mag und er war voll des Tatendrangs, als er sich erhob und seine Hand zurückzog. „Danke dafür,“ sagte er und schaute sie noch einmal an, als er die Kiste nahm. Und dann nahmen sie einen Trampelpfad um eine Ecke bis der Weg wirklich verschwand und Jace schob einen Busch zur Seite. Er fühlte tatsächlich anhand der Aura seines Begleiters, dass Angel noch bei ihm war, so schaute er nicht noch einmal zurück und ging weiter, bis er stoppte und er die Kiste im Rücken fühlte. Er lachte auf, als er die Entschuldigung hörte. „Schon okay,“ meinte er und schnippte. Klar, dass sie kein licht brauchten. Aber es war warm und dann wohl einladender, immerhin gingen sie in eine kalte Höhle. Und da wollte sich keiner unwohl fühlen!
„Und ich wusste doch, dass du auch etwas nervös bist,“ sagte er zwinkernd und die Höhle offenbarte sich endlich, mitsamt den Schätzen, die sie beherbergte. Noch am Eingang zum ‚Gewölbe‘ schien Angel mit ihren Händen ein Siegel aufzubringen, das erkannte Jace schon und ließ sie dann gewähren weiter einzutreten. Und wie die Mücke vom Licht wurde der Engel auch hier zu der kleinen Flasche gedrängt. Und als Jace die Kiste wegstellte hob er warnend den Arm und sagte noch: „Nicht anfas…“ Doch es war zu spät. Der Fürst hob den Schatz sogar noch hoch, um ihn weiter zu betrachten.

Ja, die Höhle war von einem Drachen in den Stein gehauen worden und sein Feuer hatte die Wände stark gemacht und versiegelt. Jace hatte ihn nicht kennengelernt, fand aber die Höhle eines Tages und war froh darum. Es dauerte nicht lange bis er die ersten Güter und exotischen Waren hergebracht hatte. Immerhin wurde dies hier sein Labor, indem er das schuf, was in diesem kleinen Glasfläschchen war. Aber was war es wirklich? Jace hatte immerhin behauptet, dass er es erschaffen hatte und er nannte es Licht. Dann endlich ging er auf Angel zu und setzte sich mit einer Flasche Wein und sogar zwei Gläsern zu ihr auf den Boden. „Dieses Licht habe ich an verschiedenen Dämonen angewendet und sie damit ‚belegt‘. Sie entwickelte plötzlich menschliche Gefühle und waren von echten Menschen nur durch ihre dunklen Absichten zu unterscheiden. Ich entsandte sie in die Welt und studierte, wie die Welt auf sie reagierte. Und die Dämonen, die dem Wahnsinn nicht verfielen, waren sehr erfolgreich und waren Politiker oder Geschäftsmänner geworden, die nun in Regierungen der Welt sitzen.“ Das war die Geschichte des ‚Lichts‘, das von einem Dämon der Weisheit geschaffen wurde. „Aber ich habe gelogen,“ meinte er noch und schaute in die stark schillernden Augen des Fürsten. „Ich habe das Licht nur zusammengebaut und nicht wirklich erschaffen…“ Er presste die Lippen zusammen und anstatt weiterzusprechen hob er die Flasche Wein hinauf, sodass man ein altes Etikett nun doch sehen konnte. Was darauf stand, war Jace immer egal, denn er wusste nur, dass er sie für einen guten Anlass aufbewahrt hatte. Und wenn das hier keiner war, wusste er auch nicht. So entkorkte er sie und schenkte die beiden Gläser, die auf dem steinernen Boden standen, ein. Dann hob er eines davon und reichte sie seinem gegenüber.
„Ich würde ja auf die Wissenschaft trinken, aber ich denke wir sollten lieber auf das Leben trinken.“ Er zwinkerte einäugig. Dann und wann warf das Feuer ein rotes und vielleicht unheilvolles Licht in die Höhle hinein. Denn wie es aussah gab es noch ein Geheimnis, das gelüftet werden wollte. Doch welches das war, konnte man den braunen Augen des Dämons nicht entlocken, oder?
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#31
Er freute sich darauf und der Fürst konnte es verstehen. Er würde es unterstützen so es ihm möglich war und der Dämon sich darauf einlassen würde. Doch noch kann der Fürst nicht sagen ob das ganze am Ende von Erfolg gekrönt wäre oder nicht. Das Jace dem Gefäß schließlich auf die Brust gestarrt hatte war dem Fürsten auch egal, der hatte ihm nur verdeutlichen wollen das es das war was er suchte und wie es sich anfühlte. Doch nun saß er am Boden einer Höhle und konnte sich nicht vorstellen was das zwischen seinen Fingern wohl sein könnte.
Woher hast du es?“ fragt der Fürst auch ehe dessen Blick zu dem Dämonen hin schweift. In den Fingern des Fürsten war die Flasche wohl sicher, aber er hat verstanden das er es eigentlich nicht anfassen soll und doch konnte er das nicht anders handhaben. Somit erhebt er sich auch wieder und stellt die Flasche vorsichtig an ihren Platz zurück. Dann erst wandert der Blick über all das was da in den Regalen stand und die grünen Augen funkeln hin und wieder auf. Während der Dämon als den Wein öffnet schaut der Fürst sich nun etwas genauer um ehe er sich wieder umdreht und zurück zu ihm geht um sich dort erneut nieder zu lassen. Es dauert einen Moment bis er das Wort wieder ergreift, in der Zeit dachte er nach.

Das hier würde seinen Brüdern echte Stresspickel auf die Stirn treiben und der Gedanke würde ihn amüsieren wenn er sich denn über das Leid der Anderen überhaupt freuen könnte. Er lässt den Blick zu dem großen Gebilde wandern das dort wie ein Brocken Lehm hockt und keinerlei leben zeigt. Dann schaut er auch zu Jace zurück und ergreift just in diesem Moment das Wort. „Was ist das? Ich meine, was hast du damit vor? Willst du etwa neues Leben erschaffen?“ Der Fürst hofft jetzt einfach das er damit falsch lag und ja, er ahnte da war noch mehr das er aber noch nicht einschätzen konnte, und ja der Fürst sprach von diesem unförmigen latent humanoid wirkenden Gebilde das da reglos stand, hockte ... wie auch immer. So nimmt dieser das Glas auch … oder den Becher, es war ihm am Ende egal, um an dem Wein zu riechen. Nicht das er jetzt der gigantische Kenner solcher Tropfen war, aber er wusste sehr wohl wie so ein Wein riechen sollte. Der Fürst stößt dann auch mit dem Dämonen an. Es war schon verworren genug das er hier war, wie war das gleich gekommen? Da half ihm das Gefäß gerne auf die Sprünge die noch immer das herausbrechen der Schwingen spüren konnte und somit ein wenig nun, sagen wir verstimmt war. Der Engel seufzt innerlich auch.
Vielleicht hat er sich etwas mitreißen lassen, ja das mochte stimmen, aber er hatte ihn doch nicht schutzlos zurück lassen können, wenn das auch eine wesentlich klügere Aktion gewesen wäre als ihn mit sich zu nehmen, so hat er das seinem gefallenen Bruder nicht gegönnt. Das war eben so eine Sache zwischen den Engelsfürsten und den Dämonenfürsten, man schenkte sich eigentlich nichts. War schon interessant, verworren aber er wusste immerhin wo er Hilfe finden konnte wenn ihm mal keine Lösung einfiel, hier stand ja einiges an Altem und verschollenen Wissen herum. Der Fürst nippt auch an dem Wein, nachdem er „Auf das Leben und seine unzähligen Facetten.“ gesagt hat. Es ist ja nicht so das er es nicht gut fand das der Dämon sich neu erfinden wollte, das er sich gar umorientieren wollte … das er leben wollte konnte der Engel durchaus verstehen, er verstand nur nicht „Woher kommt das weiße Lebenslicht denn nun genau?“ er fragt ein weiteres Mal, weil er einfach noch nicht verstand wie ihm das gelungen war. „Wie ist es dir gelungen es zusammen zu bauen? Ich meine, hast du Menschen angezapft, Engel? Wie genau hast du es angestellt?“ ja ja, das bleibt erst einmal ein Dauerbrenner bei ihrem Gespräch denn dem Engel schien das wirklich wichtig zu sein und irgendwie war er froh die Siegel angebracht zu haben wenn die auch nicht ewig halten würden, muss das für den Moment reichen.

Du brauchst etwas um zu zeichnen.“ merkt der Fürst noch an, zieht dann ein Bein an und schiebt den Fuß unter den Oberschenkel des Andren um es auf dem bloßen Boden etwas bequemer zu haben. Nicht das er Bequemlichkeit erwartet hatte, das hier ist Boden und reicht völlig um zu sitzen aber man kann es sich ja durchaus noch bequem machen, nicht wahr? Er würde ihm noch sagen was er aufzeichnen soll, etwas das ihm helfen würde, das nicht all zu schnell auf den Fürsten des Schutzes und der Heilung zurück zu führen war, der wusste immerhin schon was er tat wenn das auch nicht immer so wirkt.
Gelogen, hm? Das schien Raphael zunächst zu übergehen. Wie lange noch ist die andere Sache, aber vielleicht hat er so etwas in der Art bereits erwartet denn immerhin ist und bleibt Jace ein Konstrukt der Hölle … des gefallenen Morgensterns. Er konnte wohl nicht anders, vielleicht hätte er dann auch den Fürsten nicht mehr bei sich, nichts was ihn jetzt großartig aufhalten würde, hm? Der Fürst war doch momentan auch nur ein wenig Ballast aber der würde das ja nicht mehr lange sein, wobei der noch keine Anstalten machte sich hier wieder weg zu bewegen, denn immerhin war er noch nicht ganz fertig mit dem was er versprochen hatte zu tun.
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#32
„Das,“ sagte Jace, während er näherkam und dabei ansehen musste, wie jemand anderes das Glas hielt. Doch wie es aussah, stellte sie es gleich wieder vorsichtig zurück auf den Platz, woher sie es zuvor genommen hatte, „wird meine Seele sein.“ Er schluckte sichtlich, als er es aussprach und nun selbst darauf schaute, wie das Licht darin in zahllosen Facetten schimmerte und sich stetig zu bewegen schien. „Es mag wenig aussehen, aber es ist das Lebenslicht des Himmels und des einen Schöpfers, der all das hier getan für uns getan hat.“ Seine Arme winkten ab und er atmete tief durch, als sie sich vom Licht endlich abwendete. Eine Art der Erleichterung schien sich nun breit zu machen, denn immerhin war das da mit das kostbarste, das Jace besaß. Nun gut… Da gab es noch zwei andere Dinge in seinem Leben, die kostbar waren. Und eines davon hob Jace aus der großen Kiste hervor. Das kleine Kästchen, das aus seinem Inneren noch heraus flammend schimmerte, stellte er in ein Regal, das an der Wand stand, von welchem sich Raphael nicht angezogen zu fühlen schien. „Und ich habe es von überall her. Einen Teil von dieser Welt und einen anderen von der da unten.“ Sein Finger deutete abermals hinab und er hatte die Weingläser bereits abgestellt, während er die Flasche nun entkorkte.

Raphael hatte sich nur kurz umgesehen und hockte sich wieder auf den Boden, und wegen der Ermangelung an irgendwelchen guten Sitzmöglichkeiten, war das auch die beste Wahl. So konnte hier nichts kaputtgehen, wenn die zarten Finger Angels irgendetwas anderes anfassen wollten. Der Blick des Engels wanderte zur Lehmgestalt in der finsteren Ecke des Raumes und Jace grinste, als seine Augen ihm dorthin folgten. „Leben habe ich bereits erschaffen,“ sagte er beinahe stolz. „Das ist meine Wache, damit hier nicht alles im Chaos versinkt und jeder Hinz und Kunz herkommt. Du siehst: ich selbst habe auch für Schutz gesorgt.“ Er zwinkerte zufrieden und die beiden Gläser füllten sich mit einem alten Wein, dessen Geruch sich um sie herum legte. Aber diese eine Gestalt im Dunkel bewegte sich kein Stück und lag einfach wie ein Fels in der Ecke und gut war es auch. Mehr sollte da nicht kommen, oder? Schließlich übergab Jace eines der beiden Gläser an seinen Gast und erhob das Glas. „Auf das Leben, oder?“ Er klang nicht unsicher, aber erfreut darüber, dass er jemanden gefunden hatte, der ihm in den letzten Momenten beigestanden hatte. „Danke,“ sagte er dazu und auch dafür noch, ehe er schließlich einen Schluck des Halbtrockenen nahm.

„Angestellt?“ Er schaute etwas fragend drein, als Angel / Raphael danach fragte, wie er es angestellt hatte, dieses Licht zu erstellen und zusammenzubauen. So schmunzelte er und nickte endlich. „Es besteht aus echten Seelen der Welt.“ Sogleich hob er eine Hand, sodass Raphael nicht direkt ihm ins Wort fallen würde. „Und keine Bange… Es sind immer nur Fragmente und kleine Bruchteiler einer Seele. Ich habe das helle Licht von der verzehrenden Dunkelheit mancher Seelen, die in die Hölle kamen, getrennt und extrahiert.“ Er nahm einen Schluck des Weins. „Andere sind von hier oben… Du merkst… Dieses Licht ist eine reine Seele, aus dem Bruchstücken von vielen. Es wird das reinste sein, was es auf dieser Welt geben wird.“ Er zwinkerte gar zufrieden, als er sich zurücklehnte. Schon vor einer Weile hatte er es sich neben Angel bequem gemacht, als sie ihre Position etwas änderte.
„Wieso um zu zeichnen?“ Er kicherte etwas und trank weiter. „Ich bin meinem Ziel so nahe wie nie… Ich denke nicht, dass ich danach Zeichnen möchte.“ Aber wer konnte das schon jetzt wissen, denn immerhin war sein plan nicht soweit fortgeschritten, dass er genau wusste, wie es weiterging. Das Ziel zu überschreiten war nicht sein Ziel… Noch nicht. Das kam danach. Immer einen Schritt nach dem anderen tun; das hatte er die vielen Jahre davor immer getan, während sich sein Plan formte, änderte und nunmehr Gestalt annahm. „Ich habe einst geglaubt,“ erzählte er weiter, „dass ich einen Körper aus Lehm und Erde benötige – einen Ghul.“ Er deutete auf das Geschöpf in der Ecke, das sich noch immer nicht bewegte. „Aber ich habe gelernt, dass es nicht so ist. Ich werde diesen hierbehalten können.“ Er lächelte und nahm die Hand zurück, um sie um das Glas zu legen. „Und naja…“ meinte er zusätzlich. „Dann gibt es noch die Feder, hm?“ Seine Lippen pressten sich aufeinander. „Sie wird die wichtigste Zutat sein…“
Nun aber galt es zu schweigen, denn er wollte sehen wie es Raphael erging, nachdem er weitere Geheimnisse des Zagan erkannt hatte. Dessen Reaktion war wichtig zu sehen für Jace, der weiteres genau davon abhängig machte. „Nun weißt du, bei was ich gelogen habe…“
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#33
Irgendwie mutete es ziemlich obskur an wie der Dämon über die Tatsache sprach das er leben erschaffen hatte. Der Fürst wusste das dies hier eigentlich gegen alle Prinzipien verstieß die er und alle seiner Art hatten, doch er war sich auch sicher das er das mit mehr in Worte fassen musste. So lauscht er den Worten auch und betrachtet wie Jace den Wein entkorkt. Eine alte, staubige Flasche für den einen, besonderen Moment wie er sich dachte und er hatte auch wie richtig er damit lag. Schließlich da spricht Jace auch weiter und irgendwie hat der Fürst die Ahnung das er sich in etwas hinein begeben hatte was ihn Kopf und Kragen kosten könnte, doch er war sich zudem auch sicher das er das irgendwie umgehen konnte. Niemand wäre so dumm ihn direkt an zu gehen, auch da war er sich sicher. Mochte er auch als friedfertig gelten am Ende war er auch ein Krieger und das auch nur wenn man ihn gut genug in die Ecke gedrängt hatte. Doch von einem Krieger hat er hier noch nichts gezeigt und er wusste auch nicht wieso er das hätte machen sollen, soll man ihn doch unterschätzen und für den liebsten Engel der Welt halten.

Leben hat er also auch schon erschaffen, eine Tatsache die eine Augenbraue des Fürsten in Form der menschlichen Hülle nach oben wandern lässt, doch er kommentiert das nicht weiter. Er hat gelogen und momentan während Raphael einen Schluck des Weins nahm, musste er darüber nachdenken ob er das gut fand, oder ob er unbegeistert war. War er tatsächlich wie er feststellte, doch man musste ja alles abwägen und so konnte er verstehen warum der Dämon gelogen hatte. Hätte er es ihm direkt zu Beginn eröffnet wie er ein Lebenslicht erstellt hatte, wäre dem Fürsten wohl die sprichwörtliche Hutschnur geplatzt. Dieser erhebt sich nun wieder und schreitet einmal mehr auf die Flasche zu in der das helle licht schimmert und pulsiert. Ohne es an zu fassen umrundet er es einmal mehr. Die grünen Augen in denen der Fürst schimmert, haben keinen wirklichen Ausdruck. Man kann meinen sie zeigten momentan nicht die aktuelle Laune des Himmelswesens an. Zagan spricht weiter, der Fürst hört ihm zu und nippt einmal mehr an dem Weinglas. Er wusste nichts weiter dazu zu sagen, außer das der Dämon in seinen Augen wahnsinnig war. Nicht auf eine schlechte Art, sondern viel mehr auf eine wagemutige das er ein solches Objekt hier lagerte und meinte das wäre nicht all zu tragisch denn er hat die kleine Essenzstücke gestohlen und dem entwendet dem er eigentlich zugestanden hätte. „Weißt du, alles hat ein Gleichgewicht Zagan.“ ja, er nutzt den Namen des Dämonen absichtlich und wieder ist das leichte hallen der Worte in der Höhle zu vernehmen, der Fürst schien etwas wichtiges sagen zu wollen, vielleicht hatte er sich auch gerade nicht all zu gut unter Kontrolle.
Dann spricht er auch weiter, weiterhin das leichte Nachhallen in den Worten. „Du hast das getan wozu man dich geschaffen hat, du hast Wissen gesammelt und geforscht um deine eigenen Ziele zu erreichen. Du hast gestohlen was rechtmäßig nicht dir gehört um etwas zu erschaffen das deinen Zielen dienlich ist. Sie werden es dir nehmen, irgendwann werden sie dir nehmen was du erschaffen hast und wenn sie dafür warten müssen bis du gestorben bist, dann werden sie das machen.“ der Fürst hüllt sich einen Augenblick in Schweigen, ehe er sich noch einmal in der Höhle umschaut und ein kleines Lächeln auf seinen Lippen zu erkennen ist. „Es ist mir egal was du getan hast um diese Seele zu erschaffen, aber ich bin auch nicht wichtig. Du hast dir aus sündigen Seelen ein Stück genommen, das kleine Stück das meinem Bruder gehört und ihm rechtmäßig zusteht. Ich hoffe inständig für dich das du ein gutes Leben führen wirst und dich ihm am ende nicht wirst stellen müssen.“ der Fürst lächelt nun auch etwas mehr und wendet sich wieder Zagan zu um langsam auf ihn zu zu treten und sich vor ihm auf den Boden zu knien. Das Weinglas noch immer in der Hand. „Sei vorsichtig, denn du hast etwas erschaffen das es nicht geben sollte. So nah dem Ziel soll es nicht an der Rachsucht der dem Verlangen meiner Brüder scheitern. Da du meinen Schutz für diesen Ort nicht benötigst brauchst du auch nichts zum zeichnen. Falls du es dir einmal anders überlegen solltest werde ich für dich da sein, du musst mich nur laut genug rufen.
Der Fürst bleibt da auch knien und schaut Jace an, also verstimmt scheint der Fürst nicht zu sein, das würde man deutlich spüren. Er fragte sich nur wie er denn erklären sollte was er hier vorgefunden hatte. „Deine Lüge verstehe ich durchaus und ich bin dir nicht böse falls du das glauben solltest. Du bekommst genau das was ich dir versprochen habe, du wirst meine Hilfe erhalten denn ich stehe zu meinem Wort wenn ich die Art in welcher du zu dieser Seele gekommen bist auch für gefährlich erachte so kann ich deine Bestrebungen verstehen. Der Morgenstern wird sich gepflegt in den Hintern beißen wenn er erfährt das seine Schöpfung genau getan hat wozu er sie erschuf und er wird sich noch mehr ärgern wenn er heraus findet da seine Schöpfung ihn um seinen Lohn betrogen hat. Wie sagt man dazu … eine gar Göttliche Komödie.“ doch, der Fürst schien diesen Gedanken gar erheiternd zu finden, wieso sollte er auch nicht, denn auch wenn er den gefallenen vermisste so gönnte er ihm auch eine Erkenntnis zu gewinnen, das bedeutete am Ende das man daran nur wachsen konnte und man sollte als gemachten Fehlern lernen, das würde er bestimmt auch dessen war er sich sicher.
Wann hast du vor mit dem Ritual zu beginnen?“ fragt der Fürst dann auch schließlich, man muss das ja wissen wenn er ihm dabei Gesellschaft leisten und helfen soll. Er ahnte das würde wahrscheinlich nicht ganz so einfach werden.
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#34
Ganz sicher wurden Linien überschritten, die einst für allen galten. Es war ganz eindeutig, dass es Prinzipien gab, die man über den Haufen werfen musste. Und es wurde deutlich, dass alles möglich war, wenn man es sich nur lange und intensiv genug ersehnte. Man musste daran festhalten und dafür arbeiten. Hart arbeiten. Immer gab es herbe Rückschläge und kräftige Schritte nach vorne. Aber am Ende war es einfach da: Das Ziel, um das man sich etliche Zeit bemühte. Und diese Zeit war endlich gekommen, denn nun da Jace alle zutaten gesammelt hatte, konnte es endlich losgehen. Und er hatte sogar einen Engelsfürsten getroffen, auf den er bauen und hoffen konnte. Selbst dann noch, wenn er all seine eigenen Kräfte und Privilegien abgelegt hatte. Gerade dann würde er ganz sicher etwas Hilfe vom Übernatürlichen brauchen. Menschen war keineswegs hilflos und allein in dieser Welt und Jace hatte auch nicht vor allein irgendwo zu enden. Aber er wusste eben auch, dass es Neider und Diebe gab, die mehr Macht besaßen als ein Dämonenkönig, der seinen Tron nun abgab.
Also erzählte er alles seiner neuen Freundin und Raphael dazu, der eine eigene Rolle darin spielen sollte. Ganz sicher war es wieder etwas egoistisch, weil er mehr und mehr Leute in seinen eigenen Plan eingespannt hatte. Aber um etwas zu erreichen, musste man zusammenarbeiten und am Ende… wer weiß schon: Vielleicht würde er all das, was er bekommen hatte wieder zurückgeben können? Vielleicht.

„Ja, ich weiß,“ meinte Jace jedenfalls. Dass es ein allgemeines Gleichgewicht gab, war ganz klar. Auch wenn es immer wieder welche gab, die daran zu rütteln versuchten, konnte man es nicht herausbringen. Die Welt mit all ihren Bewohner drehte sich unaufhörlich weiter. Tag für Tag. Und als er hörte, wie die Stimme nachhallte, lauschte er abermals auf und schaute zu der Blondine, die auch das Fläschchen voll der Seele betrachtete ohne es anzufassen. Dann lächelte er wieder etwas und trank selbst einen Schluck des Weins, den er in der Hand hielt und dann aber endlich abstellte. „Vielleicht werden sie sie eines Tages wieder zurückfordern. Aber bis es soweit ist, habe ich ein etwas erhalten, das weit wertvoller ist und das ich in vollen Zügen genießen will!“ Er lächelte gar selbstsicher und schaute zu Raphaels Augen. „Luzifer und seine Anhänger werden sicherlich die Teile wiederbekommen… Aber vielleicht – nur vielleicht – schaffe ich es ja sie so reinzuhalten, wie ich sie erschuf… Und dann will ich sie in den Himmel heben.“ Er hob die Augenbrauen, denn in der Tat könnte man meinen, dass Jace Wahnsinnig geworden war. Aber er war sich so sicher, dass sein Weg der richtige und vor allem ersehnte war. Jeder hatte einen inneren Wunsch, dem er folgte. Und Jace hatte den Seinen schon lange gefunden. Und während manche in Neid ausbrachen, nahm er das Schicksal selbst in die Hand. Und das sah alles bis heute sehr erfolgreich aus. Immerhin hatte ein Engelsfürst den letzten Teil seines Weges als Dämon begleitet und sogar den Eingang der Höhle geschützt. Niemand würde ihn jetzt noch stören können und alles konnte eingeleitet werden. Und in seinem Inneren schien schon ein Herz zu schlagen, das sagte: Los jetzt! Jemand wartet sicher schon auf dich.

„Ich weiß, dass diese Seele nicht natürlicher Art ist. Ich weiß, dass sie es schwer haben wird zu bestehen. Aber ich bin bereit sie aufzunehmen und mit ihr gemeinsam ein Leben zu leben und sie zu veredeln, verstehst du?“ Er lächelte wieder und atmete tief durch, als er hinüber zum Licht schaute, das in Wellen waberte. Dann streckte er seine Hand aus und legte sie auf den Handrücken seines Gegenübers, ehe er wieder in die grün schimmernden Augen der Frau sah. „Danke, dass du hier bist und danke für deine Hilfe. Ich werde mich revanchieren, okay?“ Das Zwinkern sollte seine Geste bloß verstecken, ehe er die Hand wieder zurücknehmen wollte. „Und klar kannst du dir sicher sein, dass ich dich rufe, wenn was ist. Wir sind doch jetzt Freunde, oder?“ Er lachte kurz auf.
Dass es Raphael amüsant fand, dass sich die halbe Hölle in den Arsch beißen würde, war somit auch amüsant für Zagan, als er das Lächeln erblickte. „In einigen Tagen,“ gab Jace dann endlich als Antwort. Und es stimmte. Wenn Jace sich genug gesammelt hatte, würde er mit allem anfangen, das nötig war. Und dann drehte er den Kopf zurück zu dem Lehmghul in der Ecke, der sich daraufhin kurz zu bewegen schien und doch liegen blieb. Nur ein alter Erdklumpen löste sich und rollte auf den Boden, wo er liegen blieb. „Ich werde ihn als zusätzliche Wache einstellen, wenn es losgeht. Sei unbesorgt, okay?“
Dann stand Jace auf und strich über die Hose, um den Staub loszuwerden, der sich darauf gesammelt hatte. „Ich kann es kaum erwarten…“ Seine Hand rieb über die Nase. „Also… Danke dass du da warst, als ich dich brauchte. Und dass du es noch bist. Aber du hast sicher auch viel zu tun, oder? Immerhin bist du doch nicht umsonst auf der Erde.“ Natürlich hatte er begriffen, dass etwas vorgefallen sein musste, das Raphael auf den plan rief. Immerhin hatte er den Körper der Psychologin… Therapeutin noch nicht lange inne. Das zeigten seine Gehversuche im Bus nur allzu deutlich. Es war dem Dämon keineswegs entgangen, dass es da noch etwas gab, das er selbst nicht sah.
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#35
Jeden Tag testet jemand ob man eine Linie überschreiten kann, oder nicht. Jeden Tag muss man einige daran erinnern das es nicht so einfach toleriert wird und nun saß er selbst, der ach so strahlende Engelsfürst hier und sinnierte darüber das eben jenes Gleichgewicht in Gefahr war und er musste zugeben das es ihm nicht etwa egal war, sondern das er viel mehr wissen musste was der Dämon tat um das was Andere daraus machen würden, zu verhindern.
Doch nun war dazu soweit alles gesagt, er wusste nur noch nicht wie die Feder in den Plan hinein passen sollte, doch auch das würde sich ihm noch erschließen da war er sich sicher. Doch nun spürte er zunächst die Berührung und dreht die Hand um, um die Finger des Dämonen zu ergreifen. Statt los zu lassen hört er ihm zu und schmunzelt kurz. Dann wispert er einige Worte und seine Berührung wird angenehm warm, steigt durch die Finger weiter nach oben auf und kriecht dem Dämonen förmlich unter die Haut. Dort entfacht seine Berührung ein sanftes kribbeln, haucht der Hand Leben ein und der Herzschlag des Menschen ist deutlich zu spüren. Am Ende war er ein Konstrukt das Leben nicht kannte, doch Raphael war zu so viel mehr in der Lage als zu heilen, er konnte viel mehr vollbringen und würde es doch nicht machen da ihn das viel seines Lichtes kosten würde das er am Ende allerdings selbst noch benötigte um seinem Auftrag nach zu kommen. Ein paar Spielereien waren jedoch ohne große Probleme möglich. Sobald die Hand weg gezogen wurde, vergeht das Gefühl auch nach einigen Momenten wieder.

Natürlich sind wir das, sonst hätte ich dich schon längst zur Verantwortung gezogen, aber deine Arbeit ist zu wichtig als das ich das machen würde.“ das nachhallen seiner Stimme verschwindet auch wieder und so ist nur die ruhige, weiche Frauenstimme weiterhin zu hören. „Wie rein sie am Ende fallen wird, wie schwer die Taten die du als Mensch getätigt hast sein werden, das werden wir am Ende sehen. Ich kann dir nur raten keine Dummheiten an zu stellen die so schwer wiegen das du am Ende vor dem Morgenstern stehst und in sein wutverzerrtes Gesicht schauen musst.“ denn dessen Zorn würde sich über den Verursacher ganz bestimmt vollständig entladen. Als der Dämon sich erhebt tut auch Raphael selbiges und klopft sich den Staub von den Knien. Er blickt sich auch wieder um, tritt auf den Tisch nochmalig zu um dort das Glas ab zu stellen und sich in Ruhe um zu blicken. „Also, was steht hier noch so was Niemand sehen darf?“ kommt die Frage des Fürsten auch, der scheinbar nicht weiter auf dem kleinen Wunder herum reiten wollte.

Er hat durchaus auch die Bewegung bemerkt die von dem Lehmgolem ausgegangen war, doch er würde diesen nun nicht neugierig beschnüffeln, das wäre ihm zu viel des Guten. „Viel ist relativ, ich bin momentan noch damit beschäftigt mich hier in dieser Welt der Menschen zurecht zu finden. Noch habe ich dazu wenige Gelegenheiten bekommen, aber was nicht ist kann ja noch werden.“ er geht auch an einem der Regale langsam entlang und studiert die Büchertitel eingehend, man hat ja Zeit. „Wie ich schon sagte, ich muss lediglich noch in die Praxis um die Kartons ab zu holen und in das Haus zu bringen, wenn du möchtest kannst du mir dabei helfen, oder hier bleiben … es liegt ganz bei dir. Für einige Tage wird mein Siegel diesen Ort verbergen, aber es wird mit Sicherheit kaum länger als eine Woche Bestand haben.“ informiert er ihn auch, denn er würde niemals ein permanentes Siegel hier einbauen, das wäre viel zu auffällig und würde nur die neugierigen Augen Anderer zu ihm führen und darauf konnte er gelinde gesagt verzichten.
Auch wusste er was er hier auf der Erde wollte und wenn er es nicht zuerst fand, dann werden Andere nach ihm kommen die ebenfalls danach suchen würden und ihre Suche würde nicht erfreulich werden, für keinen der ihnen dabei ihm Weg stehen würde. Hier war nicht was er suchte, wenn er das auch für einige hoffnungsvolle Momente gehofft hatte, es war nicht hier.
Besser war das natürlich am Ende, aber es hätte seine Suche erleichtert, doch was war schon einfach. Der Fürst zieht auch eines der Bücher aus dem Regel und schlägt es auf um die Augen über die Seite schweifen zu lassen. Er konnte so gut wie alle alten Gelehrtensprachen lesen und auch sprechen, welche war das hier wohl? Egal … er konnte es lesen und so versinkt er auch einige Augenblicke, ehe er das Buch wieder schließt und weg stellt. Das selbe macht er auch noch mit drei anderen Büchern, bevor er sich Jace wieder zuwendet.
Also, möchtest du hier bleiben? Dann leiste ich dir gerne noch Gesellschaft. Aber um deine Frage zu beantworten, ich bin hier um den Menschen zu helfen und um die Augen auf zu halten nach etwas das verloren ging und nun gefunden werden muss.“ er hielt sich absichtlich ein wenig geheimnisvoll, das diente dem Schutz Anderer und das noch nicht einmal sich selbst, es wäre nur ziemlich dumm wenn er damit hausieren gehen würde und Jemand meinte er müsse ihm helfen und am Ende in himmlische Probleme hinein geriet. Es musste sich hier in der Stadt befinden, soviel hat er eingrenzen können. Noch ahnten seine Brüder nicht das er selbst keine Ahnung hatte wo er suchen sollte, bisher gingen die nämlich davon aus das er wusste was er tat, man muss eben nur so wirken und sie glaubten ihm das schon.
Fraglich ist nur ob sie ihm glauben würden warum er so sehr nach einem Dämonen roch, doch dieser Geruch würde verschwinden, so wie er gekommen war und er würde danach auch nicht zurück kommen. „Rufst du mich wenn du mit deinem Ritual beginnen wirst? Dann stehe ich dir zur Seite.“ denn das Wort hat er ihm ja gegeben, er würde es nicht brechen. Zumindest nicht willentlich brechen.
Fragend blickt er Jace auch an, der Fürst in dem zierlichen Weibsbild. Das der Engel selbst nicht zierlich zu nennen war, ist eine ganz andere Sache.
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#36
Als Raphael die Hand des Dämons nahm ohne sie zu schnell wieder loszulassen, bemerkte Jace schon wieder dieses Schlagen in seiner Brust. Das Gefühl des reinen Lebens, welches er nicht kennen konnte und nur kurz zuvor durch den Engelsfürsten schon einmal fühlen konnte. Da es sich so schnell ausbreitete, konnte er es genießen und schloss für wenige Augenblicke die Augen und atmete tief durch, als würde er fast in eine Art Trance verfallen… Jedenfalls für wenige Sekunden, ehe Raphael die Hand wieder freiließ und sie sich wieder dem eigentlichen Vorhaben widmeten.
„Zur Verantwortung gezogen, hm?“ Als würde er sich davon aufhalten lassen. Natürlich war er wirklich froh darum, dass ihn sein Gefühl Raphael zu vertrauen bislang nicht getäuscht hatte. Doch es war auch klar, dass er mit einem Engel sprach… Dann senkte er den Blick ein wenig und wisperte dazu: „Ich weiß.“ Ja, er musste aufpassen, denn die Versuchungen der Schatten war immer da und er musste es doch genau wissen, immerhin war und ist er selbst noch einer. Doch gerade jetzt sollte ihn das noch nicht kümmern, denn es gab noch andere Sorgen und Handlungsschritte zu verfolgen und solange er eben diese hatte, würde er nichts Falsches tun können, gewiss?

Dann schmunzelte Zagan etwas und richtete sich mit auf, als Raphael sich umblickte und nach Dingen fragte, die keiner sehne sollte. „Weißt du… Es gibt so vieles in der Welt, das nicht gesehen werden darf. Nicht alles davon ist hier, okay?“ Er blieb also geheimnisvoll? Sagte er nicht, was in den Büchern stand, was sich in den Karaffen befand, die sich wiederum in einem kleinen Schrank versteckten, was der Golem zu sagen hatte, was die Feder am Ende eben doch bewirkte? „Lass dir doch lieber den Wein schmecken, als dass du dich ablenken lässt?“ Er hob die Augenbrauen. „Hier habe ich nicht viel weiteres versteckt, außer eben dieses ‚Licht‘ hier…“ Er nickte mehr zu sich selbst als zur Blondine. „Ich habe Magiebücher hier, die schwarze Künste beherbergen, die mir helfen sollten das wahre Leben zu verstehe, ehe ich es habe… Weißt du?“ Selbstverständlich gab es darin auch Sprüche und Anleitungen für die Vernichtung des Lebens und für die Gestaltung von grotesken Monstern oder Gegenständen. Das aber spielte für Zagan keinerlei Rolle, denn immerhin konzentrierte er sich selbst nur auf eines. Doch eigentlich war wohl er selbst etwas, das sich hier versteckte und das wertvoll war, oder? Immerhin entsprang er der Hölle, beeinflusste viele Dämonen und befehligte sie sogar. Man wollte ganz sicher gar nicht wissen, wie Zagan wirklich aussah, denn all seine schrecklichen Taten von einst, konnte man kaum glauben, wenn man den menschlichen, jungen Körper des Dämons heute ansah. Da sah er beinahe ganz unschuldig aus, oder? Genauso wie Raphael übrigens, der sich eine hübsche Frau geangelt hatte.

Als sie darauf zu sprechen kamen, dass Raphael recht neu auf dieser Welt hier war, bestätigte dieser nur, dass es nicht viele Gelegenheiten gegebene hatte, sich hier auszuleben. Aber das verstand der Dämon gut, denn es gab auch viele Dämonen, die es nie auf die Erde schafften, sondern immer im Finsteren und Heißem der Hölle verweilen mussten. Aber auch sie hatten ihre Aufgaben und ihren wahren Sinn. Raphael meinte, dass Jace weiter helfen könnte in der Praxis der Therapeutin, doch dann neigte er den Kopf zur Seite. „Nein… Ich muss noch etwas vorbereiten und wenn das Siegel nicht lange hält, werde ich mich beeilen müssen, weißt du?“ Bislang hatte es auch ohne Siegel genügt, doch nun würde die Aufmerksamkeit seit dem Zwischenfall in Jace‘ Wohnung auf ihn gelenkt. Es war eine frage der Zeit bis einige der ‚Zerstörer‘ hierher auf dem Weg waren.
Doch dann sagte Raphael etwas, das ihn durchaus wieder interessierte. Sie hatte gerade eines der Bücher aufgeschlagen und dann zurückgelegt ohne dass Zagan intervenieren musste. „Etwas ist verloren gegangen, dass du zurückholen musst? Das klingt nach etwas Großem, wenn ein Engelsfürst selbst danach sucht… Oder?“ So neigte er neugierig den Kopf zur Seite, während der Lehmgolem sich aufrichtete und durch den Raum wanderte. Sein ziel war ganz offensichtlich der Eingang zur Höhle. Dort blieb dieser dann auch stehen und rührte sich wieder nicht mehr. Ein Paar Erdklumpen lösten sich noch und rollten auf dem Boden. „Ja, ich brauche ein paar wenige Tage nur noch, in Ordnung?“ Er schaute zu ihr. „Soll ich einfach in die Luft rufen… Deinen Namen oder hast du ein Smartphone?“ Immerhin das hatte auch Zagan in der Hosentasche, wenn er es nicht schon lange verloren hatte…
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#37
Es gab etwas das er wissen sollte, der Dämonenkönig mit dem er einen Deal hatte, er musste unbedingt etwas wissen sonst würde das sein persönlicher Untergang werden, also wird er ihn ob ihres kleinen Deals warnen. „Vergiss nicht, egal was du tust, niemals Nekromatie nutzen. Dann müsste ich ein ernstes Wort mit dir sprechen und das willst du nicht wenn du dann vielmehr ein Mensch bist.“ der Engelsfürst hatte gerade seine Hand nach einem anderen Buch ausgestreckt, lässt die Hand dann jedoch sinken und wendet sich wieder gänzlich Zagan zu. Vielleicht hat er Recht und er sollte sich entspannen. Was er suchte war schon so lange auf der Erde das es nicht auf einige Tage mehr oder weniger ankommen würde. Somit will er sein Gefäß gerade steuern um zurück zu gehen, da steht der Golem auch auf und läuft von ganz allein los um sich an den Eingang zu stellen. Das verwirrt der Engelsfürsten ein wenig der hier ja mal so gar nicht in seinem Element war.
Die kleinen, rollenden Brocken fesseln einen Moment ihre Aufmerksamkeit, also seine eigentlich. Dann tritt das Gefäß auch langsam näher an den Golem heran, ohne ihn an zu fassen schien der Fürst sich aber für die Art der Magie zu interessieren die dieses Gebilde bewegte und scheinbar auch ohne ein gesprochenes Wort den Anweisungen folgte. Dann erst dreht er sich um und geht zurück zu dem Dämonen der da unten am Boden saß um sich wieder neben ihn sinken zu lassen. Er wird sich auch noch ein wenig Wein einschenken und diesen in dem Gefäß umher schenken und den Blick dort hinein richten.
Wie funktioniert er eigentlich? So ganz ohne ein gesprochenes Wort bewegt er sich, oder ist das ein im eingepflanzter Befehl?“ das muss er wissen, also Neugierig ist er ja und hier auch ganz handzahm wenn es einige gab die bezeugen konnten das er auch anders konnte, aber das macht eine gute Maskerade nun einmal aus, das Image muss ja gepflegt werden.

Es ist wichtig das es nicht in die falschen Hände fällt, dabei werde ich das leider belassen müssen Jace.“ meint er auch nur, er war hier immerhin so ehrlich wie es nur ging ohne zu viel seiner Aufgabe preis zu geben. Wieder driften seine Gedanken ab, er hatte es versprochen ihn zu finden und zurück zu bringen damit er keinen weiteren schaden anrichten konnte, doch er wusste nicht so recht wo er anfangen sollte zu suchen, denn die Stadt war groß, wie gut das er überhaupt wusste das dieser Gegenstand hier war. „Ein Gedanke, ein Gebet aber ich glaube das ich auch eine Telefonnummer haben muss.“ die Therapeutin war immerhin erreichbar und jetzt wird es lustig. Der Fürst stellt den Wein ab und sucht ein wenig in der eigenen Jacke herum, bis die Fingerspitzen das Smartphone ertastet haben um es zu greifen und heraus zu holen.
Hier … warte mal.“ er schaut es auch fragend an und dreht es zwischen den Fingern. Also irgendwo war da ein Knopf der dafür sorgte dass dieses Display zu leuchten begann und es war wohl mehr einem Zufall überlassen das der Fürst aus versehen mit dem richtigen Finger den Sensor fand um diesen zu berühren so das eben auch das Display angeht. „Da schau, also hier muss eine Nummer zu finden sein.“ jetzt geht das Suchen los und vielleicht will Jace dem Fürsten ja auch etwas helfen, denn sonst wird das vielleicht den ganzen Tag dauern bis er das gefunden hat was er suchte. Schließlich seufzt er auch und lässt das Gerät sinken. „Gut, wieder ein Stück moderner Technik das ich nicht verstanden habe, möchtest du mal?“ er reicht das gute Stück auch zu Jace hin, in der Hoffnung das er ihm helfen kann. So kommt man auch auf andere Gedanken. Und auch wenn das Ritual und die Vorbereitungen noch dauern würden, er hoffte inständig das es keine kleine Ewigkeit dauern würde, denn auch wenn er zeit hatte … so war diese leider auch irgendwie endlich. Nicht das er hinterher verhindert wäre und ihm so leider einen Korb geben musste. Also jetzt nicht im romantischen Sinn, aber leider im übertragenen Sinn.
Der Fürst wusste ja nicht das die Moderne so kompliziert war, aber das würde er schon schaffen., immerhin lernte er sehr schnell und das war wohl auch sein Privileg, genauso wie das des Dämonen der neben ihm saß. Auch dieser lernte schnell, und das war ebenso sein Privileg und das wollte er wirklich aufgeben. „Ich muss dich etwas fragen Zagan. Wie kommt es das du beschlossen hast alles hinter dir zu lassen? Das habe ich noch nicht ganz so verstanden.“ muss er gestehen. Und was das Siegel angeht, nun sagen wir es so … das es einen zeitlichen Ablauf hatte war geplant, denn sonst wird der Fürst auch schneller auffallen als ihm lieb sein konnte. Noch wussten die Andren nichts von seinen Plänen, aber wie lange noch? Seine Abwesenheit würde irgendwann auffallen, ganz besonders denen die ihm besonders nah standen, Gabriel und dem Torhüter denn das hatte er ja passieren müssen. Es war also nicht so das er unbegrenzt zeit hatte bis man ihm folgen würde und hoffentlich hatten sie noch nicht beschlossen es zu tun. Noch war er sicher, und er hoffte das keiner hinter den kleinen Deal kommen würde den er mit einem Dämonen geschlossen hatte. Die beiden werden hoffentlich erst zusammen von einem himmlischen gesehen wenn der eine ein Mensch geworden ist. Doch nun blickt der Fürst halt hilfesuchend zu dem Dämonen hin. Es ist ja nun nicht so das er die Nummer da von allein heraus bekommen würde. Oder die sich von allein zeigen würde. Dann nimmt er auch den wein wieder zur Hand. „Ich merke es schon, das wird ein hartes Stück Arbeit bis ich alles in dieser Moderne verstanden habe und begriffen habe wie es denn funktioniert.“ meint er schließlich etwas resignierend, aber sagen wir es so, er wird das schon schaffen doch er fand auch das er Heute schon genug gelernt hatte für einen Tag, hm? Da kann man ja schon etwas stolz auf sich sein, aber vielleicht erbarmt sich der Dämon ja auch ihm zur Liebe.
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#38
Raphael schlug in den Büchern nach, in denen es um so vieles ging und eben auch um das, was er angesprochen hatte. Lachend nickte Jace schließlich und dadurch verschmälerten sich seine Augen zu kleinen Schlitzen. „Aber natürlich werde ich keine Toten erwecken… Wieso sollte ich das?“ Er grinste noch immer als er den Satz gesprochen hatte und schaute dem Golem nunmehr ebenfalls nach, der den Eingang bewachte. „Ich will ja leben und mich nicht direkt wieder der Hölle verschreiben,“ fügte er noch schnell an, ehe der Erzengel schließlich die Frage nach dem Golem stellte. Zagan war schon lange klar geworden, dass Raphael sehr misstrauisch, aber auch loyal sein konnte… Und dass er durchaus auch neugierig war, das lag nunmehr ganz offensichtlich auf der Hand. Also holte Jace tief Luft und antwortete endlich: „Nun, er ist meine Schöpfung. Ich muss nicht zu meinen ‚Kinder‘ sprechen, wenn sie genau schon wissen, was sie zu tun haben.“ Er zwinkerte ihm entgegen und neigte sich dem Körper der Frau zu. „Sieh nur.“ Und dann drehte sich die Lehmgestalt wieder den beiden Bewohnern der Höhle zu und starrte mit leeren Augen in ihre Richtung. Die Gliedmaßen waren schlaff und zeigten kaum eine weitere Regung. „Es steckt kein wahres Leben in ihm… Er ist vielmehr wie eine Maschine, verstehst du? Also könnte man tatsächlich sagen, dass alles vorprogrammiert ist?“ Und selbst wenn es beinahe abschätzig hätte klingen können, musste Zagan das so sagen, denn das entsprach der Wahrheit und Gott wusste doch wie selten Dämonen das eigentlich taten, oder?

Als auch endlich das Thema noch einmal etwas spannender wurde, scheuchte Raphael dieses zeitgleich beiseite. Und nun selbst etwas misstrauisch neigte Jace den Kopf zum Gesicht der Gegenüber. „Hmm,“ murmelte er nachdenklich und musterte ihre Augen. „Was das wohl ist…?“ Aber darauf erhoffte er sich keine Antwort, denn Raphael hatte schon deutlich gemacht, dass er nicht darüber reden wollte. Und Zagan sollte es also auch dabei belassen, denn vielleicht gab es gerade jetzt für ihn etwas Wichtigeres zu tun. Und weil der Engelsfürst hier war, und die Hilfe anbot, widmete er sich also viellieber diesem Vorhaben und dieser eigenen Geheimnisse, die Zagan bislang gehütet hatte. Jetzt war es aber an der Zeit es zu lüften und darum erzählte er ganz bereitwillig dem Engel ziemlich viel von dem, was da nun mehr noch kommen sollte.
Als er also die Frage stellte, wie er ihn hatte rufen können, kramte sie schnell das Smartphone aus der Tasche… Wobei ‚schnell‘ wohl eher übertrieben war, wie sich herausstellte. Immerhin wühlte der Engel in der Tasche der Frau und hatte es am Ende aber doch gefunden. Jace konnte kaum richtig mit hinsehen, wie ihre Finger es umschlangen und mehr oder weniger eher durch Zufall das Display aufleuchten ließen. Und doch griff er nicht ein, sondern sah einfach bloß zu, denn immerhin wollte der Erzengel lernen wie diese Welt funktionierte. Und das Learning-By-Doing das Beste Mittel war, wollte er die anstehende Hilfe noch etwas herauszögern. Aber dann erkannte er den Hilfesuchenden Blick und das Handy landete auch schon in seiner Hand. Er schmunzelte zufrieden aber wohl auch aufmunternd, als er die freie Hand austreckte und ihr die Schulter streichelte. „Das wirst du schon schaffen… Also, zuerst drückst du dieses Symbol, das wie ein Telefonhörer aussieht… und dann… …“ So erklärte Jace ihr, wie sie zum Part kommen sollte, in dem die Nummer schließlich angezeigt werden würde. Dann stand er auf und holte das eigene Smartphone hervor und gab die Nummer in das eigene Telefonbuch. Aber damit nicht genug: Noch bevor er ihr das ganze Ding wieder zurückgeben sollte, hatte er auch schon die Seine in ihr Telefonbuch eingetippt. Zwar erwartete er nicht, dass sie sich jemals melden würde, aber schaden konnte es auch nicht. Denn sie waren doch jetzt Freunde! Und eigentlich freute das Zagen irgendwie. Aber zeigen konnte er das eben leider nicht so recht. Nur an kleinen Gesten wäre das zu erkennen gewesen, wenn sie darauf geachtet hatte. Das Annehmen des Telefonproblems, das Erläutern zur eigenen Rufnummer und das streicheln über die Schulter… Dann endlich gab er das Telefon auch wieder zurück und setzte sich wieder.

Dann hob er das Gesicht an und sie fragte danach, wie es dazu kam, dass er bereit war alle Privilegien als Dämon abzustreifen. Seine Hand kratzte über die Stirn und wischte seine Haare zurück nach hinten. „Nunja… Ich hatte ja erwähnt, dass ich ein paar Leute kennenlernen durfte in dieser Welt…“ Er schluckte leicht und erzählte dann weiter. „Ich war schon einmal mit jemanden Essen… Ein Date quasi,“ fügte er stolz hinzu und grinste. „Aber es sollte nicht klappen mit uns beiden, weil ich eben nicht sagen kann, dass ich jemanden… halt wirklich mag. Es würde nicht so recht stimmen, weißt du?“ Er hielt sich dann die Brust, wo er den Herzschlag gefühlt hatte, als Raphael es ihm gezeigt hatte. Seine Schulter zuckten nach oben und er betrachteten den Felsboden unter ihnen. „Nun ja… Es sollte eben nicht sein und ich gab es einfach wissend auf und fand es auch gar nicht schlimm…“ Doch das empfand er für einen winzigen Moment als schlimm. Aber es fehlte an Einschätzung, denn wie könnte Zagan wissen, was er da fühlte, wenn er es nicht fühlen sollte…? „Und jetzt habe ich wieder jemanden getroffen, den ich ziemlich mag… Was seltsam ist, weil ich diese Person nur sehr kurz gesehen habe und wir nur wenige Stunden zusammen in einem Zimmer waren…“ Dann drehte er den Blick wieder zur Menschenfrau und er musterte ihren Körper ehe er bei ihren Augen landete, die noch immer grün schillerten. Er lächelte traurig. „Und ich will es nicht wieder zerfließen lassen… Ich weiß, dass es etwas besonderes ist. Aber ich kann es nicht festhalten, weil… weil… Ich weiß auch nicht.“ Resigniert sanken die Schulter eigens zu Boden. „Und das muss sich ändern. Und ich weiß aus langer Studie, dass ein Mensch all das, was mir fehlt in sich vereinigt. Ich fand eben heraus, dass die Seele der Träger von Emotionen ist. Und die will ich haben!“ Die Wahrheit konnte so simpel sein, nicht wahr? Aber sie hatte eben zur Folge, dass man dafür kämpfte sein Ziel zu erreichen. Man musste es erreichen, denn es gab gar keinen anderen Weg. Nicht in den Augen des Dämons, der ein Mensch werden wollte. Und wenn das nicht genug war, so wollte er eines ganz sicher erleben: Die Liebe. Und auch wenn es kitschig sein sollte… Er wollte seine neue Bekanntschaft, den Phoenix, wiedersehen. Und wenn er das tat, dann würden sich beide zum Besseren geändert haben. So hatten sie es sich doch erhofft und so hatten sie es gesagt.

Dann aber lächelte er wieder fröhlicher, und stand endlich wieder auf. Dabei reichte er ihr die helfende Hand, dass sie es gleichtun konnte. „Die Welt ist komplex, aber du bist das auch, Raphael. Es wird dir ein leichtes sein, sie zu verstehen. Du brauchst halt nur Übung, und dafür musst du einfach noch etwas unter Menschen kommen. Vielleicht hilft dir eine echte Party?“ Das Grinsen, das sich auf seine Lippen gesetzt hatte, machte sich breiter und breiter, sodass er es schon fast im Kreis tat. Denn er empfand seine neue Idee als echt spannend und den richtigen Weg schlechthin. Eine Fete für Erwachsene und das Leben würde sich leichter verstehen lassen.
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#39
Natürlich war er neugierig, der Gute Engelsfürst wie denn sollte er sonst alles wissen was er wusste und das war durchaus eine Menge. Ähnlich wie Zagan, so ging es auch Raphael und er konnte einfach nicht anders als seine Nase erst einmal in alles hinein zu schieben, verarbeiten kann man das was man gesehen oder gelesen hat auch später noch. „Woher soll ich wissen auf welche Ideen du noch so kommst? Ich möchte dir helfen, aber ich hoffe du verstehst das ich am Ende nicht daran Schuld sein möchte das du etwas machst das dir schadet.“ er wollte ja nur das er daran dachte zu welchem Preis und trotzdem nickt der Fürst auf die Erklärung hin. Natürlich seine Schöpfung, er musste ja auch nicht mit jedem Engel sprechen der ihm unterstand um sie wissen zu lassen was sie wissen mussten um ihre Aufgabe zu erfüllen. Schließlich lässt er das neugierige blättern ja auch sein, er konnte bestimmt noch so einiges erfahren wenn er nur oft genug mit dem König des Wissens sprach und er würde das machen, denn auch als Mensch würde er sich erinnern wenn auch nicht an alles. Er ging keinen Deal ein, keinen Pakt … er wollte es durch eigene Kraft schaffen zu dem zu werden was er am meisten begehrte und der Fürst konnte es zu einem gewissen Teil verstehen. Dieses Verständnis schimmert in seinen Augen, legt sich durch die Ruhe der Aura über die Umgebung und sickert so beständig auch in Zagan hinein.

Schließlich lässt der Fürst sich wieder nieder und lauscht den Worten des Dämonischen Konstruktes das schon so viel menschlicher war, als so mancher Mensch und das war eine gruselige und erschreckende Erkenntnis. Manche Menschen waren einfach grausam und blutrünstig, viele töteten zum Beispiel aus reinem Vergnügen, und der Fürst hoffte inständig das der Dämon nicht zu einem solchen Wesen werden würde dem er sonst einen Besuch auf zwei würde abstatten müssen. „Ich verstehe, wie das Konstrukt eines Konstruktes. Maschine würde ich es nicht nennen, aber ich verstehe was du sagen möchtest.“ lässt er ihn wissen, bis er dann schließlich wieder einen Schluck aus dem Becher nimmt den man hier als Glas erhalten hatte. Schon seltsam wie friedlich es zwischen ihnen beiden war, ganz anders wie die Begegnungen mit den kriegerischen Dämonen oder seinen direkten, gefallenen Brüdern. Ja, es wird spannend, wieso auch nicht und der Fürst der momentan diesen all zu menschlichen Körper nutzte, lächelt nur leicht als er den Becher absetzt und den Kopf leicht schüttelt. „Nein, es dir zu sagen wäre ein verstoß gegen ein versprechen welches ich gegeben habe.“ sein Bruder würde ihm nicht nur die Ohren lang ziehen, sondern ihm den Kopf abreißen wenn er zu viel preis geben würde, also lässt er es gleich ganz sein.
Dann kommt die kleine Szenerie mit dem Handy und er ist einmal mehr erstaunt was dieses kleine Ding alles konnte. Doch er lernte schnell und er vergaß so schnell auch nicht und so schafft er es ihm zu folgen. Sicher waren sie so etwas wie freunde, oder wenigstens Verbündete und wenn es dem Fürsten vergönnt wäre, so würde er sich auch um den Mensch gewordenen Dämonen kümmern und ihm helfen nicht gleich wieder gefressen zu werden oder einem Angriff zum Opfer zu fallen. Er fragte sich nur wie es weiter gehen sollte wenn Zagan denn dann alles aufgegeben hätte was er jetzt hatte, wie er dann sein Leben finanzieren wollte, aber da würde sich etwas finden auch dessen war der Fürst sich sicher.

So langsam aber wollte er sich auf den Weg machen und den Tag ausklingen lassen, doch gerade als dieser Gedanke gefasst worden war, verwarf er ihn auch schon wieder denn plötzlich schien der Dämonenkönig in Redelaune zu kommen, nicht das es schlimm war, aber doch erstaunlich wenn auch nicht unerfreulich. Es erstaunte ihn zu hören was nun kam, ein Dämon hat ein Date. Das wäre der Anfang eines schönen Witzes gewesen, wenn es denn nicht der Wahrheit entsprochen hätte. Statt ihn zu unterbrechen hört der Fürst ihm weiter zu. Er kann seine Fragen auch später noch stellen, aber das schien ihm der Moment zu sein in welchem sich endlich offenbaren würde, was den Dämon schlußendlich antrieb. Das er es nicht schlimm fand aufgegeben zu haben überrascht den Fürsten kaum, denn auch er würde jeden Menschlichen Kontakt aufgeben da er sie zwar mochte, aber niemals so lieben würde können wie die tiefe Liebe die in ihm schlummerte und bereits mehrere Zeitalter überdauert hatte. Es war eben so das jeder seine kleinen Geheimnisse hatte die er nicht preisgeben wollte, denn das würde bedeuten das man Schwachstellen präsentieren würde, die man nicht so schnell verwinden würde. Schließlich aber konzentriert er sich auf die nächsten Worte. Etwas besonderes, ja manchmal hat man dieses Gefühl und manchmal muss man sich eben etwas trauen um diesem Gefühl auch nachjagen zu können. Statt ihn jetzt zu belehren da legt der Fürst den Kopf ein wenig auf die Seite, so das das lange Haar der Menschenfrau derer er sich bediente, über die eine Gesichtshälfte fiel und er die Hand nutzen musste um sie zurück zu schieben. Das strahlende Grün wird auch nicht schwinden, sondern klar und deutlich zu sehen bleiben.

Ich kann dich verstehen, mir sind solche Gefühle vergönnt, ich muss sie kennen um das zu sein, was ich bin, so zu sein wie ich bin und das aus zu füllen, was ich sein soll. Manchmal ist meine Aufgabe nicht einfach gewesen, doch ich fülle sie aus. Du wirst deine neue Bestimmung finden, dessen bin ich mir mehr als nur sicher.“ der Fürst gibt sich wirklich Mühe ihn und seine Beweggründe zu verstehen und sie nicht zu verurteilen, denn wie könnte er auch wo er doch genau wusste das man manchmal lange, harte Wege gehen musste um sein Ziel zu erreichen. Der Fürst hebt neuerlich seine Hand und schmiegt diese an die Wange des Dämonen, wo dieser einmal mehr spüren wird wie sich prickelnd die Wärme in ihm ausbreitet und seinem Körper nun das leben einhaucht das er nicht kannte, doch aber suchte. Der Fürst schmunzelt weich ehe er sich etwas vorbeugt und dem Dämonen genau in die Augen hinein blickt. Sanft sind die nächsten Worte als er sie ausspricht „Du wirst finden, was du suchst … und du wirst nicht allein auf deinem weg sein. Doch … sei gewarnt vor dem was du nicht kennst und vor dem was du fühlen wirst. Es wird dich in den Wahnsinn treiben und es ist wichtig das du dich davon nicht wirst mitreißen lassen. Ich werde da sein für dich, ich werde dich geleiten so gut ich es vermag aber du musst den Mut aufbringen mich darum zu bitten.“ denn Gedanken lesen konnte er nicht und so zieht der Fürst die schmale, warme Hand auch zurück um den Becher wieder zur Hand zu nehmen und ihn in einem Zug zu leeren. „Auf ein neues Kapitel, auf deinen Erfolg Zagan, König des Wissens und Beschreiter dieses neuen Weges den noch keiner vor dir zuvor eingeschlagen hat.“ der Fürst schmunzelt als er den Becher abstellt und den ach so menschlich wirkenden Dämonen anschaut. Es wurde langsam Zeit zu gehen, doch er konnte sich nicht recht von ihm los reißen, was bedeutete das ihm dieses Konstrukt wichtiger war als die Tatsache wie viel Arbeit noch auf ihn wartete.
Doch das war ihm momentan egal und er musste keine Rechenschaft ablegen vor irgendwem außer sich selbst und somit befand er das die Arbeit auch noch einige Minuten würde warten können. So blickt er Zagan auch an, fragend ob es noch etwas gab über das er sprechen wollte, das ihm wichtig zu erwähnen war … das er los werden wollte und sei es einfach nur um es los zu werden. Man wusste ja nie ob da nicht doch etwas war das ihm wichtig zu erwähnen war und das er noch los werden wollte. Schließlich würde er doch gehen, aber noch nicht jetzt, jetzt war er da um ihm zu zu hören und ihn zu bestärken in seinem begehren das zu werden was er niemals hatte sein sollen. Allein die Tatsache wie rot vor Wut einige der Dämonenfürsten werden würden, war das Risiko wert ihm bei seinem Bestreben zu helfen.
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#40
Er schmunzelte abermals etwas, als Gabriel davon sprach, dass keiner wüsste, was Zagan als nächstes machen würde. Und das stimmte zum Großteil auch. Allerdings hätte er sich nun auch etwas gekränkt fühlen können, wenn der Erzengel ihm so wenig vertraute. Doch wer konnte es ihm denn versehen, denn immerhin war und blieb Zagan ein Dämon. Aber bald schon würde aus Zagan einfach nur Jace, ein junger Mann am Anfang seines gesamten Lebens, das er genießen konnte. Und Gabriel war an dessen Seite, sodass das gesamte Vorhaben sowieso klappen sollte. Da war er sich nun sicherer denn je. Nur der Zeitplan war noch nicht so recht gestellt, nur die einzelnen Steps auf seinem Pfad zum Ziel waren gesteckt. Und während sie sich hier unterhielten, war der Golem aufgestanden und bewegte sich durch den kleinen Raum der Höhle. „Du wirst an nichts Schuld haben, in Ordnung? Mir ist doch klar, dass es mein Weg ist und nicht deiner.“ Er zwinkerte er ihr… ihm aufmunternd entgegen ehe er die Wärme und Ruhe des Anderen abermals spürte.
Dann legte er sich zurück mit dem Körper auf den harten Steinboden und den Kopf auf das dreckige Geröll. Seine Beine von sich gestreckt schien er gegen die Decke zu starren. „Bitte hör auf mich als Konstrukt zu bezeichnen.“ Auch wenn es stimmte. „Ich habe meinen eigenen Weg gewählt und mich losgesagt von allem, wofür ich stand. Ein Freund hat mich auf diese Idee gebracht, aber der ist nicht mehr…“ Rash’aru war derjenige, der mehr wollte als in einem kreis der Gefangenschaft leben. Und auch wenn Zagan damals schon solche Absichten hegte, hatte dieser Typ damals alles erst so richtig entfacht und ihm Leben eingehaucht. Dafür musste dieser aber wohl auch bezahlen… Nun… Wenn er damals nicht einem Anderen helfen konnte, dann würde er das im wahren und einzig echten Leben jedoch tun, oder? Immerhin hatte er das so vor und würde diesen Weg einschlagen, wenn es erst einmal soweit war. Aber bislang war er und auch Raphael noch weit von ihrem Ziel entfernt. Und dass Raphael ein ganz eigenes Ziel hatte, weswegen er überhaupt auf die Erde gekommen war, lag schon eine Weile auf der Hand und auch, dass dieser darüber nichts sagen wollte. Aber Zagan verstand es, denn es gab immer und überall jede Menge Geheimnisse. Selbst der König hatte seine, die er niemanden verriet. Es war manchmal nicht nur der leichterer, aber auch der richtigere Weg, oder?

„Schon gut,“ meinte er und drehte den Kopf zur Seite, sodass er sie wieder im Blick hatte. Dann endlich kam er auf das zu sprechen, wieso er eigentlich auf den Gedanken gekommen war, gerade jetzt alles im Leben zu verändern. Denn auch wenn seine Idee keineswegs neu war, war die Zeit schneller dahin gereift als er es selbst hätte erahnen können. Aber es gab eben so viele, das nicht in Büchern geschrieben steht, und das doch einen ganzen Plan schnell verändern kann. So war es auch hier und jetzt gewesen, als er einige Menschen und andere Wesen in der Welt erlebt hatte und mit ihnen unterwegs war. Er wollte mehr, als dass diese Menschen ‚nur‘ Ein kurzer Wegbegleiter waren, sie sollten vieles mehr können. Und er wollte es zulassen, wenn er doch wusste, dass er als Dämon außerstande dazu war.
„Moment mal,“ erwiderte er dann. „Das heißt du kennst das Gefühl der Liebe und Zuneigung, kannst sie aber selbst nicht fühlen?“ Eine Augenbraue hob sich unmissverständlich nach oben. Er konnte es kaum glauben, denn wenn das wahr wäre, dann… Nein, das konnte nicht stimmen, denn immerhin musste auch ein Engel Dinge erleben dürfen, das Menschen machten. So atmete er durch, und erhob sich wieder, sodass er saß. Dann berührte ihre Hand seine Wange abermals, die ich dazu brachte ahnungslos zuzuhören. Sie meinte, dass es Emotionen geben würde, die ihn in einen Wahnsinn reißen könnten, dem er sich erwehren müsste? So ein Unsinn, er kannte sich doch Schoon aus. Er hatte Beobachtungen abgestellt und eigene Ansätze auch schon gefühlt. Wieso sollte es so viel anders sein, wenn man ein Mensch war? Natürlich erhoffte er sich eine intensivere Form, weswegen er sich ha verändern wollte… Aber… Nunja. „Danke“, sagte er ehrlich und wahr sicherlich froh, dass sie bei ihm war und ihn auf seinem letzten Weg als Dämon gar begleitete. Er war sich sicher gewesen, dass er diesen allein hätte beschreiten müssen, doch dem war nun anders. Er musste sie bloß bitten, wenn die Zeit reif war, um nach weiterer Hilfe zu fragen? Wenn er doch bloß wüsste, was da auf ihn dermaßen zurollen würde, dann hätte er sofort ja gesagt, doch in diesem Moment der reinen Naivität… Tat er das lieber nicht, denn er wollte nicht als hilfloses Entlein gesehen werden… Und eben auch nicht als Konstrukt. Das war ihm wohl wichtiger geworden, als ihm selbst lieb war. Nun ja. Wie auch immer.

Dann tranken sie um ein neues Leben, das vor einem der beiden lag. „Und darauf, dass du dein eigenes Ziel ebenfalls gut erreichst.“ Dabei war das Wort ‚gut‘ wohlweislich gewählt, denn immerhin wusste Zagan nicht im Ansatz was das Ziel des Fürsten war. Und auch wenn er es nicht herausfinden würde, so wollte er doch, dass das, wozu der Andere eigentlich gekommen war, auch so ablief wie es geplant war. Es konnte nichts Böses sein, das unterstellte er jetzt einfach und trank aus dem Glas, ehe er es wieder abstellte und sich schnell erhob, sich aufrichtete, den Schmutz abklopfte und dem Ghul hinterherblickte. Dieser weilte wie eh und je am Eingang und wartete auf Besucher. Nun, da sie alles gesagt hatten und auf beide noch etwas Arbeit wartete, war es wohl tatsächlich an der Zeit Lebewohl zusagen, weswegen er sich dem Eingan beziehungsweise Ausgang der Höhle zuwendete. Er lief an dem Siegel vorbei, das Raphael dahingezeichnet hatte und lächelte. „Danke für alles,“ sagte er dann noch, während er in die grünen Augen blickte. „Ich denke, ich melde mich bei dir, dann… wenn es soweit ist, in Ordnung?“ Dann hielt er ihr freundschaftlich die Hand entgegen, auf das sie einschlagen konnte, wenn sie denn wollte. Und es war schon etwas seltsam, wenn man bedachte, dass es ein Dämon und ein Engel waren, die sich hier die Hand reichten. Vielleicht schien der endlose Krieg zwischen licht und Dunkelheit irgendwann eben doch… enden?
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