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Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Anzhelika Koroljow - 02.09.2020

Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen


02. & 03 November || Anzhelikas Haus || Jace Velázquez & Anzhelika Koroljow ||
Ereignisse nach: Was muss man tun, um dazuzugehören?

Man könnte sagen, das hier sind die Ruinen ihres alten Lebens und eigentlich hätte sie sterben müssen. Vielleicht Schicksal das der Fürst ihr geholfen hatte, vielleicht auch etwas anderes? Der Dämon wird schon fragen müssen wenn er das genauer wissen will, doch momentan hatten beide wohl andere Probleme. Das Bier holt sie auch heraus und als sie die Tür wieder geschlossen hat wird sie es auch öffnen und ihm reichen. Was soll Jace hier auch schon groß anstellen? Nichts an dem Haus war unersetzlich und selbst ein Beliar würde sich zweimal überlegen ober einen Fürsten auf seinem eigenen Grund und Boden angreifen wollte. Sicherlich ist es möglich aber schon schwieriger als auf öffentlichem Boden und da würden die beiden sich wahrscheinlich nichts schenken. Angel atmet auch etwas tiefer ein und blickt den Dämon wieder an. Das mag jetzt etwas dumm erscheinen, aber sie dachte sich schon etwas dabei. „Wenn ich mich ausgeruht habe müssen wir in deine Wohnung zurück. Die Bücher müssen da verschwinden, wobei ich fast sagen würde das sollten wir direkt machen.“ sie zieht die Unterlippe zwischen die Zähne und kaut darauf auch kurz herum. Sie war müde, aber nicht so müde als das sie das vergessen hatte. Vielleicht doch erst etwas schlafen, der in ihr ruhende Fürst war zwar nicht geschlagen, aber durch die kurze Konfrontation etwas unwillig sich zu regen. Sie spürte seinen Unmut, doch stimmte er ihrer Überlegung wohl zu.
Zunächst aber trinkt sie wieder etwas Wasser aus der Flasche und folgt dem Dämonen der sich auf das Sofa fallen ließ um sich aus zu strecken. Es war schon ungewohnt nicht allein zu sein, aber es tat ihr irgendwo auch gut. Fraglich jedoch wie der Dämon am Ende war, wie es um seine Persönlichkeit stand. Zwar war sie gut darin das ein zu schätzen, doch wollte sie das aktuell auch gar nicht. Bei der Arbeit war sie anders, konzentrierter so das sie in ihrem Privatleben manchmal etwas neben der Spur wirkte, wenn sie das auch nicht wahr. Die Müdigkeit überwiegt ein wenig, doch sie stand zu dem was sie ihm gesagt hatte.

Vielleicht müssen beide mal einen Therapeuten aufsuchen, dringend doch sie wusste wie schwer es war sich dahin zu überwinden. Viele ihrer Patienten waren gezwungen mit ihr zu reden, das macht ihren Job meist nicht viel einfacher. Einer Eingebung folgend tritt sie allerdings auch an das Sofa heran und entscheidet sich dafür sich Jace gegenüber auf den Sessel zu setzen. Scheinbar war sie einfach so das sie sich kümmern musste, wer weiß das schon. Es gab eine Zeit in ihrem Leben da brauchte sie Ruhe, doch das war momentan zum Glück nicht so. Auch wenn sie das nicht zugeben würde, tat es gut mit Jemandem zu reden. Jetzt war es der Fürst der sie in ihrem Inneren wissen ließ das sie vorsichtig sein sollte mit dem jungen Mann, das der viel hinterlistiger wäre als sie es für möglich hielt. Diesmal war sie es die seine Worte ignorierte, das hatte er immerhin auch getan.
Meinst du wirklich ich mache mir Gedanken darum das du mir nach spionieren könntest? Bestimmt gibt es Dinge die dich mehr interessieren als wenn ich duschen gehe.“ murmelt sie auch als sie sich gesetzt hatte und sich mit dem Rücken gegen die Sessellehne stützt. Manchmal geht das Leben wohl seltsame Wege und da sie sich an das erinnern konnte was Raphael getan hatte, wischt sie sich mit einem Seufzten auch über ihr eigenes Gesicht und lässt den Kopf in den Nacken sinken.
Ganz ehrlich? Mir entzieht es sich echt warum Raphael entschieden hat dir zu helfen, aber wo du schon hier bist denke ich auch das es besser ist wenn du nicht einfach verschwindest. Irgendwas hat Raphael mit dem Gebäude angestellt damit er nicht auf zu spüren ist, das solltest du nutzen.“ schließlich blickt sie wieder zu ihm hin, um seine Entscheidung ab zu warten. Sie hatte immerhin die Möglichkeit ein Taxi zu bemühen um die Sachen ab zu holen, und das wäre wohl mit die beste Alternative um die Schriften in Sicherheit zu bringen. Dank des kürzlich erst geschehenen Umzuges hat sie noch genug leere Kisten im Haus die man füllen konnte, und vielleicht war diese Art der weltlichen Hilfe so ziemlich das einzige was sie ihm am Ende anbieten konnte und wollte. Es ist ja nicht so das sie gemein war, aber alles hat Grenzen und ihre Möglichkeiten deutlich engere als die des Fürsten der in ihr hauste und gerade nicht recht verstand was sie da tat, das bedeutete für ihn nämlich nur wieder Arbeit.



RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Jace Velázquez - 02.09.2020

„Wenn du dich ausgeruht hast, ja,“ antwortete er schließlich. „Es nutzt uns rein gar nichts, wenn wir dort unausgeschlafen hingehen. Immerhin sind wir da wieder Kanonenfutter…“ Stimmte doch, oder? Selbst wenn sie hier drinnen abgeschirmt waren vor all den Gefahren da draußen, so waren sie es in der Wohnung von Jace schon einmal gar nicht. Und wer weiß schon, wer oder was dort bereits auf sie wartete. Beliar hatte sich ein paar Wachen aufstellen lassen, und selbst wenn nicht… Sie würden wieder zurückkehren. Also brauchten sie ihre gesamten Kräfte und so nickte er bloß, als sie sich neben ihn setzte. „Es muss nicht alles sofort sein,“ wiederholte er dazu. Aber sie hatte recht. Einige Schriften waren wohl wertvoll, aber zumindest verrieten sie zu viel. Und das wollte Jace natürlich wirklich verhindern. Wieso das gerade angesprochen hatte in dem Moment, in welchem er gerade darüber nachdachte, war ihm noch nicht klar. Es war wohl Zufall, oder sie dachte eben genau wie er. Was wiederum auch ziemlich seltsam war.
Ein wenig richtete er sich wieder und stützte seine Hände auf seine Knie beim Sitzen. Den Kopf leicht in eine Schräglage gebracht, und er konnte Angel gut genau aus dem Augenwinkel sehen. „Nun ja,“ gab er als ehrliche Antwort. „immerhin bin ich ein Dämon und die spionieren doch für gewöhnlich gerne einmal herum.“ Sie waren auch das Kratzen in ihrem Schrank, saßen unter ihrem Bett mit feuerroten Augen und lauerten ihr im Schatten der Nachtlaterne auf der Straße auf. Dämonen waren überall und wieso sollten sie nicht auch gute Spione abgeben? Aber er ahnte schon wie sie das eigentlich gemeint hatte. Und sie hatte wieder recht: Er neigte nicht dazu in einem fremden Haus herumzustolzieren, und etwas die Sachen zu durchwühle. Deswegen lachte er auch schließlich nach seiner Aussage.

Er presste die Lippen aneinander, während er seinen Blick noch einmal durch den Raum schweifen ließ. „Also dann. Erstmal ausruhen und dann gehen wir noch einmal zurück. Ist das ein Plan? Morgen ist auch noch ein Tag!“ Und auch das sollte doch stimmen, oder? Wer hatte es hier eilig. Gut, klar wäre es toll gewesen, wenn sie sich gleich auf den Weg gemacht hätten – diesmal wahrscheinlich wirklich lieber mit einem Taxi – aber wie er schon erwähnt hatte, brauchten sie neue Kräfte. „Ich leg mich hier aufs Sofa und du gehst erstmal schlafen. In Ordnung?“ Er lächelte abermals so warm er es nur konnte als Dämon.
Dann lehnte er sich wieder zurück an die kuschelige Lehne der Couch. „Und es freu mich, wenn du deine Meinung allmählich änderst und auch du mir helfen willst, Angel.“ Er zwinkerte frech und meinte es aber auch so. Bisweilen hatte er keinen Grund gefunden, der ihm Anlass dazu gegeben hatte, sie nicht zu mögen. Also tat er es einfach. Sie war ein Mensch. Das, was auch er sein wollte… Er wollte es vor allem wegen jemand anderen sein, was er wiederum nicht sagte. Aber im Grunde war so vieles immer gleich. Jede Geschichte handelt davon und jeder Grund resultiert daraus. Jace würde aber einen Teufel tun und darauf weiter eingehen. Er war so weit gekommen und würde das Experiment alsbald beenden. Und wenn es erfolgreich war, wäre er der glücklichste Mensch auf dieser Erde sein. Und das war einfach wahr.


RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Anzhelika Koroljow - 02.09.2020

Ich weiß ja nicht was in deiner Wohnung alles gelagert hat, oder noch immer lagert. Nicht das es in die falschen Hände gerät.“ aufmerksam war sie ja und schließlich steht sie auch wieder auf um an den Dämon heran zu treten und vor ihm in die Hocke zu gehen. Eine Hand legt sie auch auf seine Knie ab, um das Gleichgewicht besser halten zu können. Dann blicken ihn die hellen, blauen Augen an. Ein warmes lächeln umspielt ihre Lippen. „Du bist kein Spion, du bist anders.“ wirklich, wirklich eine gute Beobachterin und das soll sich in ihren nächsten Worten wieder spiegeln. „Ich bin mir nicht sicher für wen du all das auf dich nimmst, aber ich bin mir sicher die Person ist es wert. Weißt du, ich wünsche dir das du am Ende findest was du suchst, das du all das nicht umsonst machst.“ so erhebt sie sich auch und nickt ihm zu. Was sie dazu bewegt ihre Meinung zu ändern sei ihr überlassen, aber wahrscheinlich ist sie wirklich zu freundlich zu allem und jedem. Das mit dem Kanonenfutter sah sie allerdings ähnlich und ihr Alter Ego wird sich dahin gehend nicht äußern. Damit nimmt sie auch ihr Wasser und verschwindet aus dem Raum. Auf dem Sofa liegt eine zusammen gelegte Decke die Jace nutzen konnte um sich ein zu rollen und zu zu decken, wenn er das denn wollte. Die Feder würde Morgen noch immer auf dem Nachttisch der Blondine stehen und auf ihn warten.
Genug davon. Ihre Schritte verklingen oben, dann wird er das Wasser hören können als sie schließlich unter die Dusche steigt. Tatsächlich hat sie wirklich keine Angst das er just beim duschen rein schneien könnte, sie hat es echt schon lange nicht mehr erlebt das jemand derart desinteressiert wirkte, wie dieser Dämon. Darüber aber zerbricht sie sich nicht lang den Kopf, aber das mag eventuell ihre Worte erklären können die sie an ihn gerichtet hatte. Sie ist nicht wirklich dumm und wird in der Praxis ja auch nicht nur dafür bezahlt da zu sitzen und nett aus zu sehen. Es dauert auch nicht lang bis das Wasser oben verstummt, noch einmal Schritte zu hören waren und dann kehrt gänzlich Ruhe ein. Zu dem Zeitpunkt muss es so um Mitternacht gewesen sein. Wie viel Schlaf die beiden nun benötigten ist nicht wichtig.

Punkt 6 Uhr beginnt Angels Tag, so oder so wird sie um kurz vor sechs aufstehen und sich anziehen. Das bedeutet das sie sich in eine bequeme Stoffhose hinein wirft, ein Top darüber zieht und auf bloßen Füßen in der Küche ankommt. Das Haar ist mal zu einem Zopf zusammen gebunden, was wohl einfach der Tatsache geschuldet war das sie noch keine Lust oder Zeit gehabt hatte sich um das aufhübschen zu kümmern. Es wird deutlich das sie auch am Tag zuvor kaum Make-Up getragen haben musste, denn so anders schaut sie momentan einfach nicht aus. Leise wird sie Wasser in den Wasserkocher schütten, jenen an machen und einen blick in das Wohnzimmer und somit auf das Sofa werfen. Etwas müde war sie noch und ihr taten noch einige Muskeln weh, aber sie wusste aus Erfahrung das es besser werden würde. Ein unterdrücktes Gähnen auf den Lippen, holt sie eine Tasse aus dem Schrank, einen Teebeutel den sie in die Tasse hängt, ehe sie darauf wartet das eben jenes Wasser fertig erhitzt ist. Ist auch das getan schüttet sie es in die Tasse und wird sich von der Küche aus in Richtung Garten bewegen. Es mochte kühl sein, aber das ändert nichts an ihrer täglichen Routine. Wenn sie das abgeschlossen hatte, ihre Mails gecheckt sind … dann können sie sich auch auf den Weg machen, also so gegen 8 Uhr sollte das dann schließlich der Fall sein. Doch noch war sie mit dem Tee auf den Weg in den Garten.
Immerhin konnte sie sagen das der Fürst bei bester Laune und auch Gesundheit war, so das man später keinen Gedanken daran verschwenden musste nicht durchsetzungsstark genug zu sein. Immerhin war es wie sie gesagt hatte, im Haus ruhig geblieben, fast schon gespenstisch still. Ein gesichertes Heim ist wichtig, war dem Fürsten wichtig denn sonst hätte er kaum eine ruhige Minute in seiner jetzigen Existenz gehabt. Doch er benötigte Ruhe und langsam war er sich sicher das seine persönliche Suche Gestern um einiges schwerer geworden war, er hatte nicht einmal gewusst das der Hochmut sich in der Stadt befand, das machte es schwerer aber zum Glück nicht unmöglich. Doch darum kann man sich kümmern wenn der Dämon hatte was er haben wollte. Immerhin stand die kleine Kiste noch oben und hat sich nicht bewegt, sofern denn Jace sie nicht dort weg genommen hatte versteht sich.



RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Jace Velázquez - 03.09.2020

Die Nacht war nicht wirklich lang. Sie war hinübergegangen und duschte. Man konnte es deutlich hören. Und ja, er hatte nicht das Bedürfnis ihr nachzuspionieren. Welchen Vorteil hätte Jace daraus auch nur ziehen sollen? Anstatt dessen jedoch dachte er nach, nahm die Decke, die vor ihm zusammengelegt war und legte sie über sich, während er sich so drehte, dass er die Beine auch auf der Couch ablegen konnte. Sein Blick galt dem Fenster und dem, was sich dahinter befand. Was würden sie noch finden? Wären bereits andere in seiner Wohnung gewesen? Würde er jemals dorthin zurückkehren können? Würde der Dämonenfürst Beliar nun auf ewig hinter ihm her sein? Immerhin wusste er noch um die Geschichten mit Rash’aru, die es gegeben hatte und deren Ende er noch immer nicht kannte. Denn diesen einen Freund hatte er nun schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr sehen dürfen. Er ahnte böses. Doch da, wo er herkam, war das auch nichts ungewöhnliches, denn die ewigen Machtkämpfe würden nicht zu Ende gehen. Sie waren ein großer teil dieser einen Welt, die sich von der riesigen Menschenwelt nur zu sehr unterschied. Deswegen war es auch so schwer für eine Menschenseele dort je auszukommen. Sie wurde dort untern allein durch das Chaos gequält.

Am nächsten Morgen erst, Jace hatte nicht geschlafen – aber das musste er ja auch nicht – bemerkte er, wie sie die Küche betrat und er hörte auch wie das Wasser kochte. Schließlich, nach einer Weile, stand auch er auf und hatte noch immer das an, was er am letzten Tag bekommen hatte und nickte ihr entgegen. Sie war auch dem Weg in den Garten, wo sie eine Weile den Tee genoss. „Guten morgen,“ sagte er gar freundlich. Es war schon irgendwie seltsam, oder? Immerhin war Jace kein Mensch, sondern repräsentierte das, was jeder Mensch verabscheute und sogar fürchtete. Aber einige Dämonen hatten sich eben schon lange unter die Menschenwelt gemischt und waren abgetaucht um sie zu studieren. Er war bei weitem nicht der einzige, der sich tarnen konnte. Es dauerte nicht lange und sie hatte noch einige kurze Erledigungen zu machen und nach weiteren zwei Stunden etwa, war sie ganz offensichtlich bereit dazu, auszugehen. Er lächelte und hielt es bisweilen kaum für nötig sich schönzumachen. Denn einige Haare standen vom Liegen noch zu berge und die Kleider hatte er auch nicht gewechselt. Nur gut, dass Dämonen nicht von Natur aus so schwitzten wie es ein Mensch tat. Nun – dafür rochen sie auf ihre ganz eigene Art eben etwas anders…
„Nehmen wir ein Taxi, hm?“ Er grinste und stand schon bereit an der Haustür, als würde er es wie ein kleines Kind nicht erwarten können loszukommen. Natürlich dachte er auch die kleine Kiste, die noch immer oben stand. Aber er dachte, dass sie hier womöglich besser aufgehoben sein würde… Nein, halt. „Moment,“ sagte er plötzlich und stürmte doch hinauf, um das zu holen, das so wichtig für das Vorhaben war. Als er zurückkehrte hatte er sie in der Hand und schaute zu ihr. „Ich denke, dass wir im Anschluss vielleicht wo anders hinkommen könnten, als hierher. Und dort habe ich alle anderen Zutaten auch schon.“ Eine wunderbare Idee, oder? Sie würden in sein Versteck fahren… Nur wie? Mit dem Taxi? Unmöglich. Das wäre auch keine gute Idee, wenn jeder sehen könnte, wo ein junges Pärchen ausstieg und in einem… Haus verschwand, das keiner sehen sollte. Na gut. Ein Problem, um das er sich später kümmern würde. Gerade wollten sie etwas anderes erledigen.
Es war schon erstaunlich wie sehr sich ein Plan innerhalb kürzester Zeit verändern konnte, ohne dass sich das Ziel verschob. Aber Zeit würde es immer mehr kosten und die Ungeduld des Dämons stieg stetig weiter und weiter. Je näher man einem Ziel kam, desto schwerer wurde es doch es doch noch zu erreichen? Konnte das sein?


RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Anzhelika Koroljow - 03.09.2020

Das der Dämon nicht geschlafen hatte, nun das hatte sie sich fast schon denken können, nicht wahr? Der Fürst benötigte ja nun auch keinen wirklichen Schlaf, doch sie tat das und das war wohl das einzige was sie davon abgehalten hatte, gleich am selben Tag los zu stürmen und die Schriften zu holen. Das die Wohnung nicht mehr bewohnbar war, nun das stand außer Frage. So viel war geschehen und so viel würde wahrscheinlich noch geschehen. Mit ihrer dampfenden Tasse in der Hand lächelt sie ihm auch zu und ein freundliches, gut gelauntes „Guten Morgen.“ erklingt von ihr. Ein Morgenmuffel scheint sie wohl nicht zu sein, aber das ist wahrscheinlich auch ganz gut so. „Ich brauche noch ein wenig, dann können wir los.“ hatte sie auch noch gesagt ehe sie in den Garten verschwunden war. Es wird auch schnell deutlich was sie machen wollte, nichts anderes als Joga. Dafür benötigt sie schon einmal eine gute halbe Stunde. Es schien ihr auch egal zu sein das es etwas kühler war, denn Bewegung macht warm, oder so. schließlich war sie auch wieder hinein gekommen, hat sich nach oben begeben und dort mit dem restlichen Tee zusammen, ihre Mails gecheckt um hier und da noch eine Antwort zu schreiben.
Danach eine weitere, kurze Dusche und als sie dann schließlich wieder herunter kommt, ist sie angezogen und scheint bereit los zu legen. Zwei Kisten hat sie wohl dabei, wovon sie Jace eine reicht. „Hier, das werden wir brauchen, denke ich zumindest.“ dann blickt sie ihm auch verwirrt nach, nutzt die Zeit aber auch um ein Taxi zu rufen. Das würde noch einige Minuten dauern. Erst als er dann wieder herunter kommt und die kleine Kiste dabei hat, schüttelt sie leicht den Kopf. „Das halte ich für keine gute Idee. Wenn wir erwartet werden, haben sie es mit Sicherheit auf deinen kleinen Schatz abgesehen. So sehr ich auch verstehen kann das du sie mitnehmen möchtest, um so mehr bin ich jedoch davon überzeugt das es besser ist sie erst einmal hier zu lassen bis wir dein Versteck ordentlich gesichert haben.“ noch spricht Jace mit Angel, es ist allerdings nur eine Frage der Zeit wann er es wieder mit dem Fürsten zu tun haben würde.

So streckt sie auch ihre Hand nach dem Kästchen aus, sie schien wirklich keine Lust zu haben es mit zu nehmen, wieso denn auch denn um dieses kleine Stück ging es ja schließlich, es war ihm wichtig also war es wahrscheinlich eine ziemlich dumme Idee es mit zu nehmen. „Ich denke wir werden uns beide keinen Zacken aus der Krone brechen wenn es hier bleibt.“ wenn das auch bedeuten mag, das man noch einmal hier her kommen musste um es ab zu holen, aber es war auch dem Fürsten recht wenn es nicht mit kommen würde. Dort hatte ihnen schließlich Beliar einen Besuch abgestattet, das muss man ja nicht riskieren ihm zu bringen was er haben wollte. Ach ja, man sollte vielleicht erwähnen das sie jetzt auch etwas praktischere Kleidung trägt. Eine Jeans, ein Shirt und darüber ein Hoodie. Dazu sind die Haare mal nicht offen, sondern zu einem geflochtenen Zopf zusammen genommen, wohl damit die Haare sie nicht all zu sehr störten. Mal sehen ob Jace sich darauf einlässt die Feder in einem geschützten Haus zu lassen, oder ob er nach wie vor darauf besteht sie mit zu nehmen. Wirklich hindern kann sie ihn ja nicht, immerhin geht es um seinen Besitz. Zumal die beiden ja auch Zeit haben seine Antwort ab zu warten denn das Taxi wird bestimmt nicht gleich vor der Tür stehen und darauf warten das sie einsteigen, das wird schon einen Moment dauern. So lange soll er sich ruhig die Zeit nehmen nach zu denken und ab zu wägen was er wollte und was nicht.



RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Jace Velázquez - 03.09.2020

Er nahm eine der beiden Kisten an sich und nickte, ehe er sie kurz am Boden wieder abstellte. Das Taxi wurde gerufen und dauerte sicher noch einige wenige Minuten, bis es da war. Also konnte er schnell das andere Kistchen noch holen, das ihm heilig wie wichtig war. Bis jetzt hatte er großes Glück gehabt, dass es nicht einfach in falsche Hände gerät, aber das sah er noch gar nicht wirklich so richtig ein. Ein Dämon hatte kein Glück, nur Können und einen vorherbestimmten Plan. Aber Angel hatte ihre Meinung ebenfalls dazu und verneinte die Mitnahme. Er kniff die Augen leicht zusammen, wie eine Katze, die das nicht wollte, was ihr gerade angetan wurde. Aber er biss sich auf die Lippen, als er auf das Kistchen sah. Sie hatte recht, das wusste er doch. Aber dann müssten sie nicht noch einmal einen Abstecher hierher machen, sondern konnten direkt… Nun gut. Jaja, sie wusste ja Bescheid und er sah es auch ein wenig ein. Und doch.

„Ich weiß“, antwortete er schließlich und nickte daraufhin. Er ging zurück zur Küche und stellte es dort auf einen Tisch. Sie würde hier wahrscheinlich für die nächsten Stunden wirklich sicherer sein, als in einem Taxi, in seinem Zuhause oder vielleicht sogar sicherer als in seinem Versteck… Immerhin sagte Angel noch etwas dazu: ‚Bis das Versteck auch gesichert ist.‘ Würde Raphael etwa ein Siegel darüber hängen. Denn wenn das so war, würde der sich eine noch tiefere Gefahr begeben und dann halfen auch keine Ausreden mehr. Und so sehr er auf diese Art der Hilfe auch angewiesen sein mag, so sehr störte sie ihn auch. Immerhin war er Zagan und kein Niemand. Er wusste einiges und wusste auch, wie man sich schützt. Bis jetzt hatte das ja auch sehr gut geklappt. Also rieben seine Kiefer aneinander, als er zurückkehrte und zu Angel schaute, die geduldig auf ihn wartete. „Na gut.“ Dann öffnete er die Haustür. „Wir können dann.“

Es würde auch nicht mehr allzu lang dauern, bis ein Taxi schließlich vor dem riesigen Haus hielt. Jace ging hinüber und öffnete die hintere Tür. Die Kist, die er von Angel bekommen hatte, trug er natürlich noch bei sich und wartete beinahe Gentlemanlike davor, dass sie einstieg. Als das getan war, ging er um den Wagen und öffnete die andere Seite, um sich neben sie zu setzen. Zum Fahrer, der vor einer Plexiglasscheibe saß, rief er die Adresse, zu der sie nun wollten. Dieser nickte bloß und löste die Handbremse. Jace schloss die Seitentür vollends und seufzte einmal, ehe er sich zur Begleiterin umdreht. „Warum hilfst du mir? Einfach so, weil du immer jemanden hilfst? Man darf nicht vergessen, wer ich bin.“ Er grinste nicht schlecht, als er das sagte, denn immerhin wollte er das Wort hier drinnen nicht aussprechen. Das Taxi fuhr um eine Kurve hinaus von dem Grundstück auf die Straße, wo der ganz normale Alltag sein Treiben vorhatte. Es hupte, die Ampeln waren rot, es gab Baustellen und Staus. Es würde also noch eine Weile dauern bis sie wieder dort waren, woher sie gekommen sind… Jaces Wohnung.


RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Anzhelika Koroljow - 03.09.2020

Ausreden … na ja, die halfen ihm jetzt doch schon nicht mehr, er hatte einen Dämonen geheilt und das würde man ihm auf ewig ansehen können, ob er das wollte oder nicht. Dafür würde er sich noch erklären dürfen und man wäre bestimmt nicht sonderlich erbaut darüber. Schon jetzt konnte er sie schimpfen hören und schon jetzt hatte er darauf so gar keine Lust mehr, doch es würde ihm wohl kaum erspart bleiben. Zudem hatte er noch nicht damit begonnen seine eigentliche suche zu beginnen, stattdessen half er einem Dämonen sich neu zu orientieren, da sollte r seine Prioritäten vielleicht noch einmal überdenken, aber das hat er sich jetzt selbst eingebrockt. Da muss er nun durch der liebe Fürst und das hat bestimmt noch ganz andere Nachwirkungen die sich jetzt noch gar nicht endgültig abzeichneten. Immerhin hat Zagan ein Einsehen und lässt die Feder zurück, das bedeutete weniger Probleme die entstehen konnten, das einzige was noch passieren konnte war das ihnen wirklich aufgelauert wurde. Sie schnappt sich allerdings dann noch ihre Handtasche und wird ihm folgen, das Haus abschließen um zusammen mit ihm auf das Taxi zu werten. Als das angekommen ist, nimmt sie auch die Kiste und stellt die in den Kofferraum hinein ehe sie auch einsteigt. „Danke.“ ist zu hören, immerhin hielt er ihr die Tür auf, das war auch in dieser Zeit nicht mehr all zu normal.
Erst nennt er also die Adresse, und dann will er reden. Das ist aber eigentlich auch ganz angenehm so das sie den Kopf zu ihm hin wendet. Es dauert etwas bis er eine Antwort erhält. Es scheint so als das sie nachdenken musste wie sie darauf am besten antwortet. „Du erinnerst dich bestimmt noch daran was ich dir gestern gesagt habe, das meinte ich ernst.“ folgt zu Beginn ehe sie dann auch schon weiter sprach „Du bist eben anders als ich mir das immer vorgestellt habe und du weißt auch das er und ich langsam mehr und mehr zusammen finden.“ auch sie war sich im Klaren darüber das sie nicht aussprechen konnte was ihr durch den Kopf schoss und so erklärt sie das eben etwas ausweichend, wieso auch nicht denn Jace wusste schon wovon sie sprach. „Ich mag ja am Anfang noch gegen seine Absichten gewesen sein und vielleicht war ich da auch nicht sonderlich zurückhaltend, aber ich denke er hat Recht zu behaupten das man Jedem eine Chance geben sollte. Du würdest allein entweder nicht weit kommen, oder dein Ziel nicht erreichen können. Es wäre doch ziemlich unfair zu behaupten das du nicht die gleichen Chancen wie jeder andere auch verdient hast. Vielleicht ja, helfe ich dir weil ich einfach so bin, aber wahrscheinlicher ist das ich es mache weil mir auch geholfen wurde und das obwohl ich es bestimmt nicht verdient hatte.“ worauf sie ansprach war nicht ganz klar, aber es wird schon einen Grund geben aus dem sie das tat.

Anders als Raphael schien sie jetzt mit einem anderen Fortbewegungsmittel als einem Taxi kein Problem gehabt zu haben, so muss sie nun aber auch leicht lächeln. „Wieso haben wir eigentlich nicht den Bus genommen? Hat es dir etwa nicht gefallen das ich mich an dir fest gehalten habe um nicht der Länge nach auf der Nase gelandet zu sein?“ sie schien es zu amüsieren das der Fürst so seine liebe Mühe mit dem Modernen Fortbewegungsmittel gehabt hatte, allein schon die Tatsache das er Technik sehr abgeneigt war fand sie ganz amüsant. Dann blickt sie auch aus dem Fenster und legt kurz eine Hand gegen die Scheibe, bevor sie zu Jace zurück schaut. „Was meinst du, wie würden sie reagieren wenn sie wüssten, was wir wissen?“ ja, wie würden die Menschen wohl reagieren wenn sie erfahren würden das es so viel mehr zwischen Himmel und Erde gab das sie nicht ahnten, von dem sie nichts wussten? Nicht einmal der in ihr ruhende Fürst hatte schon alles gesehen oder mit allem gesprochen. Er mochte ein guter Heiler sein, doch er vergaß hin und wieder das es nicht wirklich gut war wenn man sich einmischte.

Sie lächelt auch weiter während das Taxi nun wohl mehr stand als das es fährt, aber was macht das schon. Zur Not kann man jederzeit aussteigen und laufen. Noch war es erträglich, noch wohl gemerkt. Sie ahnte aber auch das es nicht gut wäre wenn die Menschen alles wüssten und wieso nicht? Nun das ist einfach, sie hatte es schon nur schwer begriffen was da in ihr ruhte und bei bedarf auch aktiv werden konnte, wie würden wohl erst andere Menschen reagieren die nicht geneigt waren zu glauben? Das muss man am Ende nicht austesten, oder? Raphael fand die Idee nun nicht all zu angenehm und so beugt sie sich ein wenig zu Jace hinüber. Sie wollte nicht das der Fahrer die nächsten ihrer Worte hören konnte, aber so wie der am fluchen war würde er das wohl auch nicht. „Verrätst du mir denn für wen du ein Mensch werden willst? Du wirst kaum von allein auf die Idee gekommen sein dich in solche Gefahr zu begeben.“ neugierig, das waren wohl beide … Raphael und auch Angel. So musste diese Frage wohl kommen, es war unausweichlich. Immerhin nur logisch, es musste einen äußeren Antrieb geben aus dem heraus er so handelte wie er es tat. Von allein? Nun es wäre ungewöhnlich und zumeist spielten Gefühle eine große Rolle wenn man solche Anstrengungen auf sich nahm, wenn man auf alles verzichten wollte was einen selbst ausmachte. Sie selbst hätte sich völlig aufgegeben für ihren Verlobten, doch am Ende da war es das nicht wert gewesen und sie hoffte das diese Enttäuschung keinem anderen zuteil wurde, denn noch jetzt war dieser Schmerz etwas das dumpf in ihrem Inneren pochte und auch durch die Anwesenheit des Fürsten nicht gemildert werden konnte und sie suchte dafür auch nicht nach einer Heilung und solang sie das nicht tat, würde er ihr auch kaum helfen können.



RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Jace Velázquez - 04.09.2020

„Und doch,“ entgegnete er ihr, als sie davon sprach, wieso und weshalb sie vielleicht doch nun auf der Seite des Engels war und ein Dämon helfen würde, „kennst weder du noch der Ander mich, oder?“ Das war doch so! Immerhin könnte er zuvor als Dämon durchaus ein verbrecherisches leben gemeistert haben, in welche Morde, Diebstähle und Seelenraub nicht selten waren? Würde auch so jemand, dessen Kernaufgabe es war, andere zu quälen und zu fangen, eine zweite oder gar weitere Chance erhalten dürfen? Was würden die verschiedenen Himmel dazu sagen? Ja, Raphael hatte sich tief in etwas Neues verstricht, und das obwohl sich die zwei nur eher durch einen Zufall begegnet waren. Nun gut – sicher. Jace wollte dieses Treffen und tat ganz offensichtlich heute auch ganz gut daran. Aber dennoch blieb im Hintergrund die stetige Gefahr, die man niemals außer Acht lassen sollte. Denn auch er selbst musste mit Dingen rechnen, die seinen Plan vernichten könnten. Er würde sich dagegen wehren und vielleicht würde Jace, nein Zagan, auch einiges dafür tun, dass alles so verlief wie er es sich das wünschte. Aber war vielleicht gerade eben diese Gefahr, die die alle fürchten müssten?

Das Taxi fuhr weiter über die Straßen der Stadt und die Ampel waren heute nicht auf ihrer Seite, wie es aussah. Na, wenn da nicht jemand seinen Spaß haben könnte… „Versteh mich nicht falsch. Ich bin sehr dankbar dafür,“ sagte er schmunzelnd und nickte. Und das meinte er tatsächlich auch so. Er verheimlichte seine Gefühle nicht, auch wenn er es könnte. Aber eben diese Gefühle waren sowieso nie so sonderlich stark… Also, was soll’s?
Dass sie ein Taxi genommen haben und nicht den Bus, lag doch auf der Hand, oder? Er lachte kurz auf. „Na ja. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob es dir gefallen hätte?“ Ja, er dachte dabei gerade an die liebe Frau Therapeutin, als an Raphael. Dieser könnte sicher kaum richtig stehen im Bus, aber ausbaden müsste es am Ende die Menschenfrau. Und wollte sie das wirklich, wenn sie das nächste Mal vielleicht wiedererkannt werden sollte? Sie würden sie auslachen und vielleicht in ihrem Beruf irgendwann nicht mehr ernst nehmen. Natürlich sagte er davon nichts, denn er könnte übertreiben. Aber… er mochte sie irgendwie, weswegen er es gar nicht wagte so etwas auszusprechen. „Hätte es dir denn selbst gefallen?“ Er schaute fragend zu ihr.

Und dann die Frage nach dem, was das Übernatürliche generell anging… Wie würde sich die Welt verändern, wenn sie wüssten, dass so viele Märchen, Legenden und Geschichten doch wahr waren? „Chaos,“ sagte er dann. „Aber eines, dass nicht einmal denen da unten,“ sein Finger deutete zu Boden, „gefallen würde.“ Er kniff die Augen zusammen. „Ob es schon einmal jemand versucht hat alles aufzudecken?“ Martin Luther vielleicht? Moses? Oder… nicht? Warum hatte sich Zagan darüber nie solche vehementen Gedanken zuvor gemacht? Vielleicht weil er es gar nicht sollte? War das Absicht und geplant?
„Ich bin mir nicht sicher, ob es Wesen gibt, die das Bedürfnis haben, dieses Chaos herbeizuführen…?“ Wieder etwas fragend dreinschauend, drehte er den Kopf in Richtung Fenster, wo die Häuser an ihnen vorbeifuhren… Wenn auch langsam.
„Was glaubst du denn? Wäre es ein Vor- oder Nachteil für alle?“

Sie fragte danach… Aber er hatte es selbst verschuldet, denn er sprach davon, oder? Er hatte gesagt, dass er all das hier für jemanden tat. Natürlich war das nur ein Teil der gesamten Wahrheit. Aber was war schon die Wahrheit und wer wollte sie denn wirklich wissen? Die Menschenfrau vielleicht? Raphael? Niemand wollte all die Details der Wahrheit kennen, sondern vielmehr ihre Auswirkungen. Alles andere war die reine Neugier, die gestillt werden wollte. Also atmete er tief durch und schüttelte schließlich den Kopf. „Es gibt Dinge, die muss man nicht wissen, oder?“ Aber es sollte so sein, wie er es gesagt hatte. Nur war dieser Jemand eben nicht Raphael und auch nicht Frau Koroljow. Zugegeben sie waren nett und hatten liebe Absichten. Sie waren interessant und alles Weitere auch. Aber nein, es ging um jemand anderes. Und er würde einen Teufel tun, und das jetzt schon verraten. Und am Ende hätte es doch sowieso nichts getan, oder?

Sie bogen ab und der Fahrer sagte etwas. Es hörte sich so in etwa an wie: „…sind da.“ Oder? Ja, würden sie schon sein, denn als Jace hinausschaute, erkannte er die Umgebung wieder und grinste. „Dann wollen wir mal, oder?“


RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Anzhelika Koroljow - 04.09.2020

Eine Augenbraue hatte sie gehoben, als ob Raphael ein Kind von Traurigkeit wäre. Der hat es doch genauso Faustdick hinter den Ohren wie mancher Dämon und seine Brüder taten sich da auch nichts. Sie muss schmunzeln, natürlich kennt sie keine andere Seite des Dämons, aber will sie das? Nicht das sie wüsste und doch war das auch egal. Was Raphael entschieden hatte und was nicht, er wird sich schon zu wehren wissen. Die Russin lehnt sich auch wieder zurück, immerhin wirkt sie ausgeruhter als noch zuvor, und um einiges entspannter. Das allerdings lag auch nur daran das sie diesmal wusste das sie in Probleme geraten konnte. Nicht das sie das gut fand, aber sie hatte sich darauf einstellen können. So oder so ist es passiert. Raphael hat sich einen Kampf eingemischt, einen Dämonen geheilt und ihm Unterschlupf geboten. Punkt, drei Dinge die man ihm bereits nachweisen konnte, und eines davon spiegelte sich als kaum sichtbarer dunkler Flecken in seiner Aura wieder. Er hat sich eben ein wenig in die Scheiße hinein geritten und das würde wohl auch so bleiben. Sie lächelt auch weiter während sie mit einem Ohr seinen Worten lauscht und mit dem anderen Ohr den Geräuschen der Stadt lauschte. Dann wendet sie sich auch wieder zu ihm hin.

Er muss es lernen, oder? Was soll mir daran gefallen? Es wird mich schon nicht umbringen.“ das würde es wohl nicht, und doch hatte der Dämon mit seinem Gedankengang wohl Recht. Sie konnte diesen zwar nicht erahnen, doch sie konnte sich denken das er sich königlich amüsiert hatte bei dem Anblick den sie ihm geboten hatte. Doch egal. „Es ist in Ordnung, wenn du Hilfe brauchst, werde ich sie dir nicht abschlagen.“ kann das sein? Das sie etwas distanzierter wirkte? Nun nicht wirklich, aber der Engel in ihr war unruhig, das lenkte sie ein wenig ab und sie wusste das er sobald sie aus dem Taxi steigen würde, wieder hervor brechen würde und wahrscheinlich war das auch vernünftig so. ihre Neugierde wird nicht gestillt, auch nicht weiter tragisch. „So oder so, würde es alles verändern, glaubst du nicht? Was wenn es solch ein Wesen geben würde und man es eingesperrt hätte? Was wenn das Wesen seitdem wieder an die Oberfläche zurück kommen will? Was wenn es Teile von ihm bereits geschafft haben? Hast du dich das noch nie gefragt? Es wirkt so als wäre diese Frage neu für dich.“ sie blickt ihn auch wieder an und nur zu deutlich wird sichtbar das ihr helles Blau bereits wieder von dem viel dunkleren Ton des Grüns durchzogen wurde. Raphael war wieder da und er wollte an die Oberfläche. Noch aber hielt sie ihn davon ab, und ergreift Jace Hand. „Und doch willst du es genauso wissen wie ich auch. Bisher hast du dir diese Frage nur niemals gestellt? Warum nicht? Bist du nicht jener der alles Wissen sucht? Warum dann dieses nicht?“ dann zieht sie die Hand auch zurück und kurz kann Jace die prickelnde Engelsberührung spüren. Er kann spüren wie Raphaels Aura sich mit einem Schlag ausbreitet und durch den gesamten Innenraum des Taxis schwemmt. Dann räuspert sie sich und diesmal ist es der Engel der zwinkert. „Ich weiß.“ raunt sie nun auch leise, Raphael ist deutlich bemüht die hallende Stimme unter Kontrolle zu halten. Er steigt auch aus, ohne sich darum zu kümmern wer zahlt, wobei er innehielt und Dann die Handtasche zu Jace hinreicht. Der sollte nichts zum zahlen dabei haben und in der Untiefe der Tasche würde er eine Geldbörse finden. Am Kofferraum holt er auch die Fracht heraus, schließt die Klappe dann und blickt sich um. Den Blick auf das Gebäude gerichtet das sie gleich betreten würden. Unruhig flackert die Aura auf, mal mächtiger, mal schwächer, als könne er sich nicht entscheiden. „Wir sollten uns beeilen. Komm her.“ er wendet sich auch um, blickt Jace an und streckt die Hand nach der Handtasche aus. Er benötigte sie.

Sobald er sie zurück hatte, nimmt er auch einen Stift aus dem Inneren heraus und deutet auf die linke Hand des Dämons. „Gib mir deine Hand.“ verlangt er auch, er hat jetzt keine Lust lange zu reden, er wollte hier so schnell wie möglich wieder weg, aber er wollte sich seinen Job auch so einfach wie irgend möglich machen. Sollte Jace ihm die Hand nicht reichen wird er danach greifen und knapp über dessen Handgelenk greifen um dort die Haut frei zu legen. Dann zieht er auch die Kappe von dem Edding den er heraus gezogen hat, ab und zeichnet ,mit flinken Bewegungen etwas auf sein Handgelenk. Es sollte sich einen Moment unangenehm anfühlen für den Dämonen, aber dann wird es wohl auch gehen. „Achte darauf, sobald es brennt gehst du einfach wieder. Es wird dich vor ihren Angriffen bedingt schützen, aber das hält nicht ewig. Falls er uns eine Überraschung zurück gelassen hat, werde ich mich um sie kümmern. Es ist denke ich in deinem Sinne und besser, wenn du deine Schriften aus der Wohnung holst.“ der Fürst schien jetzt auch nicht dazu aufgelegt zu sein das aus zu diskutieren, Jace kann es gerne versuchen aber im Gegensatz zu dem letzten Treffen mit dem Fürsten schien dieser jetzt weniger entspannt sondern viel mehr damit zu rechnen das es Probleme geben könnte und er hat nicht vor ihnen in eine wie auch immer geartete Falle zu laufen. „Außerdem bin ich dafür wir nehmen die Treppe.“ wer weiß … nicht das was mit dem Fahrstuhl nicht stimmte, denen traut er erst einmal alles zu und es gibt Fallen die man daran gut befestigen konnte an die er selbst nicht dachte. Dumm genug hier her zurück zu kommen war er schon einmal … da muss er sich nicht wie ein kompletter Anfänger benehmen. Dann schließt er auch den Stift wieder und schiebt den in seine Handtasche zurück. „Also meinetwegen können wir.“ er deutet Jace auch an vor zu gehen, die Haustür muss man ja jetzt nicht auch noch eintreten.



RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Jace Velázquez - 05.09.2020

Er lächelte mit einer Hälfte des Mundes als er sie betrachtete. „Lernen? Ja….“ Es stimmte wohl, dass ein Engel auch lernen musste in einer schnelllebigen Welt zurechtzufinden. Und höchstwahrscheinlich hatte da seine Hülle und auch der erschaffene Dämon einen Vorteil ihm gegenüber. Und trotzdem würde der Fürst es schaffen sich mit einer Leichtigkeit in der Welt zu bewegen, wie dieser es auch in den Himmel tun konnte. Jace schaute aus dem Fenster nach oben. Wie es dort wohl sein würde? Den Dämonen war der Zugang untersagt oder sogar unmöglich gemacht. Nur ein Dämonenfürst ging dort noch ein und aus, aber mit dem wollte Jace mit Sicherheit keinen Kontakt mehr. Nicht zuletzt auch deswegen, weil sie sich eben erst begegnet waren und nun klar war, auf welcher Seite beide standen. Und ja, sie standen nun auf verschiedenen Seiten, genauso wie Engel und Menschen und Dämonen und… so weit. Ach, es halt doch nichts darüber nachzudenken, als er den Blick wieder hinabbeugte und auf seine Gegenüber richtete.

Dass beide so hilfsbereit waren, war mit Sicherheit nicht selbstverständlich und er wusste doch, dass Fortuna nun tatsächlich auch auf Seite der Dämonen sein konnte. Man musste es nur zulassen, oder? Zuvor hatte er darüber auch noch nicht wirklich nachgedacht, weil er dazu auch niemals genötigt wurde. Heute jedoch schon… Nein, halt. Das fragte er sich doch schon einmal, oder? Aber die Erinnerung war verschwommen, wie in einer weiten Ferne. Aber sie war da noch irgendwo. Dann zuckte er die Schultern. „Ja, es kann sein, dass es ein oder sogar mehr Wesen gibt, die für die Wahrheit kämpfen. Aber ich sehe es so wie es ist schon als richtig an. Es muss einen Grund haben, wieso es dermaßen geheim gehalten wird.“ Und es existierten ja immer nur kleine Hinweise auf die anderen Welten als diese hier. In der Bibel, der Tora oder auch auf hohen Bergen des Himalayas. Es gab Mönche und Nonnen, die für eine Wahrheit standen, aber vielleicht war das noch nicht der große Teil des Ganzen, sondern immer nur ein einzelnes Bruchstück. Und was hatte das Weltall damit zu tun? Immerhin glaubten auch manche Menschen, dass sie aus diesem herstammten. War da auch etwas dran? Und als er fragend zur Seite blickte, zuckten die Schultern erneut. „Ich denke nicht, dass ich dafür geschaffen bin über dieses Thema nachzudenken…“ Und damit gab er auch zu, dass er nur ein Diener der Hölle war. Ein Grund, wieso er dort herauswollte.

Das Taxi stoppte und sie stiegen aus. Raphael war wieder da und erfüllte die Luft und Umgebung mit seiner umspannenden Aura, während er die Kisten aus dem Kofferraum holte. Dann trat Jace tatsächlich näher an ihn heran und gab ihm die Hand, nach der er verlangte. Und auch wenn er skeptisch auf diese herabschaute und auf den Stift, der herausgeholt wurde, ließ er es zu und geschehen. Zur Antwort nickte er und zog seine Hand dann wieder zurück, damit er die Zechen betrachten konnte. Nie zuvor hatte er ein ‚Schutzsiegel‘ erhalten und schon gar nicht von einem Engelsfürsten. Wer könnte so etwas überhaupt von sich behaupten? “Danke,“ sagte er ehrlich und lächelte etwas zufriedener. Dann schauten sie gemeinsam zum Eingang des Gebäudes.
„Okay, die Treppe. Verstanden! Und es liegt wirklich nur daran, dass du dem Fahrstuhl nicht traust, weil dort jemand noch sein könnte, der…?“ Er beendete die Frage nicht, denn es sollte schon alles deutlich gemacht worden sein und er lachte kurz. Es war ein Einfaches und doch beinahe aus dem Herzen kommendes. Nur hatte er keines… Auch so ein Grund. Dann öffnete er die Haustür, die immer offen war und sie gelangten ins Treppenhaus. Es roch übel – nicht nach Urin, wie vielleicht wie beim ersten Mal als sie hergekommen waren… Es war etwas anderes, das seinen Ursprung definitiv nicht aus dieser Weilt hatte. „Bitte sei vorsichtig, okay?!“ Etwas besorgter war er nun wieder und nahm ihm die Kisten ab, während er andeutete, dass er tatsächlich vorlief. Und so stiegen sie Stufe für Stufe hinauf bis sie ganz ohne Probleme in die sechste Etage kamen, wo er in den Gang einbog, wo seine Haustür zu finden war. Man konnte schon Weitem erkennen, dass diese noch so weit offenstand, wie als sie sieverlassen hatten. Aber etwas war anders. Nicht nur das Polizeiabsperrband, dass noch zerfetzt an der Seite des Türrahmens hing. Es gab noch etwas, oder? Sie mussten es beide spüren können, denn derjenige, der wohl in der Wohnung war, wollte gar nicht versteckt sein.
Er schluckte kurz und streckte die Hand aus, sodass er ein leichtes Zeichen zurückgeben konnte. Er würde nun reingehen. Kurz schauten seine braunen Augen in die leuchtenden grünen des Engels und dann… Dann betrat er den Flur, wo noch seine braune Jacke hing, die er so dort gelassen hatte, als sie das erste Mal die Wohnung betreten hatten. Der Boden war bedeckt von Holzsplittern, von alten Pergamentseiten, die aus Büchern herausgerissen waren und von Glasscherben von dem Fenster, das eingetreten wurde. Es roch grässlich nach Schwefel. Er hielt keine Hand vor den Mund, denn den Geruch kannte Jace nur zu gut und hielt ihn aus. Aber ein Mensch hätte wahrscheinlich schon das Weite gesucht, oder sich zumindest übergeben. Auf dem Boden konnte er nichts erkennen, und er atmete tief ein, als er seinen Kopf langsam nach oben hob. Und dort war es. An der obersten und hintersten Ecke, wo das Licht fehlte, sammelte sich schwarzer Nebel an der Decke. Dieser war ganz ähnlich dem von Jace nur eben nicht blau. Er waberte dort oben und hatte sich in die Ecke gesetzt wie eine Spinne, die auf Beutet wartete…

Jace kniff die Augen zusammen, als würde er so etwas besser sehen können und schon waberte der Nebel an der Kante der Wand nach unten zu Boden, wo er sich anhob und die Silhouette einer menschlichen Form annahm. Sie war ebenso groß wie anderen beiden und dünn. Sie hatte eine ganz normale humanoide Form und nicht die eines anderen Wesens. Aber es gab eben kein Gesicht und keine Haut… Sondern nur schwarzer Rauch. Ihre Stimme erklang leicht hallend und verzerrt. Sie war tief und brummend, wie eben die eines echten Dämons. „Während Eure Aura sich schwärzt, steht ihr schon vor dem Abgrund, in welchen Ihr blickt.“ Es war schon seltsam, aber niemand griff an und es gab keinen Kampf? Wie langweilig…, oder?


RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Anzhelika Koroljow - 06.09.2020

Mit seinem Auftritt hat der Fürst immerhin eines getan, er hat dieses leidige Thema abgewürgt ob es andere Welten gab oder eben nicht. Er wusste es gab andere Dinge und das muss reichen. Der Geruch war mindestens unangenehm, wenn nicht sogar abstoßend. Der Engelsfürst würde sich nun aber nicht anstellen sondern hinter dem Dämonen in den Hausflur eintreten. Er könnte schwören das es eine kleine Überraschung geben würde, denn welcher Dämonenfürst ließ sich schon so einfach die Tatsache gefallen stehen gelassen worden zu sein? „Bedank dich wenn wir deine Sachen haben und aus diesem Haus verschwunden sind, ohne das wir größere Probleme hatten.“ dann aber kann er nicht anders als leicht zu schmunzeln. „Glaubst du das ich Lust habe heraus zu finden wie viel Langeweile Beliar vielleicht hatte? So eine kleine Kabine ist eine hervorragende Falle und ich möchte nicht heraus finden ob er Kreativ ist.“ dann folgt ein Nicken, das der Fürst es nicht auf einen Kampf anlegte sollte bereits deutlich gewesen worden sein als sie hier auf Probleme gestoßen waren. Doch nun war es eben so, das einige Dinge eben nicht in die Hände von Menschen fallen sollten. Deutlich wird das auch erst das etwas nicht stimmte als sie den Hausflur weiter betraten. Der Gestank der hier hing wird Tag benötigen bis er wieder verschwunden war, aber auch das ist ja nicht ihr Problem. Jace würde hier her wohl nicht zurück kommen, etwas das bestimmt auch angenehmer war, am Ende schade ganz bestimmt doch nicht zu verhindern wenn man einen bestimmten Weg eingeschlagen hatte und diesen weiter verfolgte, trotz aller Probleme die das bereiten könnte.

Vorsichtig wird der Fürst auch hinter Jace her gehen und auch wenn man jetzt einiges an Treppen vor sich hatte, so war ihm das noch immer lieber als hinterher fest zu stellen das man Probleme hatte die sich nicht verhindern ließen, weil man eben nicht nachgedacht hatte. So wird man auch oben ankommen, der Fürst war recht still gewesen, bis auf eine Antwort zu dem was Jace gesagt hatte. „Mach dir keine Sorgen um mich, du solltest dir lieber welche um dich machen.“ so schnell würde der Engel schon nicht kaputt gehen. Auch um sein Gefäß machte er sich keine Sorgen und warum? Nun er hatte sich ja vorbereiten können auf das was er nun tat und so wird er schon mit heiler Haut hier heraus kommen. Das letzte Mal hatte ihn einfach überrascht. So wie Jace spüren konnte das dort eine Präsenz war, so spürte dies auch Raphael und dieser folgt dem Dämonen auch weiterhin, wenn nun auch etwas langsamer und durchaus vorsichtiger. Das flatternde Band welches dort hing übergeht er dezent, aber diesen Geruch kann man gar nicht ignorieren. Schlecht wurde Raphael nun auch nicht, aber er fand diesen Geruch einfach abstoßend und unangenehm, anders als Jace war er das nicht gewohnt. Schritt um Schritt kommt man dieser Aura näher und als Jace ihn anschaut da lächelt der Engel aufmunternd, er war hier und er würde wohl nicht freiwillig verschwinden.

Als Jace dann schließlich in die Wohnung hinein geht, folgt Raphael ihm auch und hebt eine Augenbraue als er dem Blick des Dämonen folgt den er hier begleitete. Das darf doch wohl nicht wahr sein, wieso hatten diese Viecher es auch immer mit Nebel? „Los, kümmere dich nicht darum.“ meint der Engelsfürst auch nur und seine Stimme hatte schon wieder diesen leicht hallenden Unterton in der Stimme. Er hoffte zumindest das Jace sich nicht weiter um diesen Nebel kümmern würde, und das dieses Konstrukt, dieser Dämon keine Lust hatte jetzt einen auf dicke Hose zu machen. Der Fürst legt den Kopf auch etwas auf die Seite um den Nebel zu mustern. Ein sanftes Lächeln umspielt seine Lippen, die grünen Augen schimmern warm auf. Als ob er sich hier ins Bockshorn jagen lassen würde. Nicht das er vor hatte seine Kräfte zu nutzen, doch er wird auch nicht zu lassen das dieser Nebel Dummheiten tat. So atmet er auch lediglich ein wenig tiefer ein und lässt dann seiner Aura etwas mehr Freiraum die sich um ihn herum aus zu breiten beginnt. Reiner Dämon hin oder her, dem wird das nicht gefallen von der Fürstenaura gekitzelt zu werden die sich langsam wie ein warmes und wohliges Gefühl in dem Raum aus zu breiten begann. Er tritt langsam auch näher an diesen Nebel heran und lächelt weiter.
Hoffentlich geht Jace die Kartons in dieser Zeit einräumen und schaut dem Spektakel nun nicht zu, denn auch Zagan selbst wird sich in der Aura unwohl fühlen, wenn der Fürst auch versuchte diesen nicht all zu sehr damit zu treffen ist das eben kein Zielschießen, sondern mehr so ein Gartenschlauch den man einfach mal in die Menge hält. Soll er jetzt was zu den Worten sagen? Nein, er beschließt es einfach sein zu lassen, das einzige was Raphael für diese Kreatur über hatte wäre ein warmer Gruß und ein Zitat aus den Heiligen Schriften. Das aber möchte der Nebel doch bestimmt nicht hören, oder doch? Dann kann man das einrichten, durchaus einrichten. Doch momentan schien ihm das die einfachste Art damit um zu gehen. Zur Not kann man wieder das Fenster nehmen um hier heraus zu kommen. Das war zwar nur die letzte Option aber man muss nehmen was man bekommen konnte.



RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Jace Velázquez - 07.09.2020

Ja, wahrscheinlich war es eine Falle und sie wollten dennoch es wagen zurückzukehren. Aber sich auch Sorgen um andere zu machen war kaum eine dämonische Eigenschaft, oder? Und trotzdem sollte er es nicht tun, meinte Raphael schließlich und tatsächlich hatten sie andere Dinge zu erledigen, als sich gegenseitig zu sorgen. Und auch Sorgen über sich selbst wollte Jace gerade nicht erleben, denn stattdessen lief er nun den gang entlang, wo das Absperrband nur so umherflatterte und bereits das Siegel gebrochen war. Somit war deutlich, dass jemand nach den beamten hier gewesen sein musste. Aber natürlich: Nicht nur die Behörden waren nun hinter dem Jungen namens Jace her, sondern auch die Dämonen. Und wenn es so weiterginge, dann wäre auch Raphael alsbald einer der Verfolgten und vielleicht sogar geächteten. Und wenn es tatsächlich so kommen würde, wäre Jace dagegen gar machtlos, doch er würde dann wiederum seine eigene Hilfe anbieten, denn er wusste nur zu gut wie wichtig diese sein konnte – gerade dann, wenn man meinte alles allein im Griff zu haben, entglitt einem die Situation nur noch mehr. Das hatte der Dämon der Weisheit nunmehr gelernt und stellte die Kiste alsbald auf dem Boden ab, ohne dabei den Nebel weiter zu beachten. Einige alte Schriften fanden noch unversehrt ihren Weg in die Kartons, aber andere waren verloren. Das bemerkte Zagan schnell, als er das zusammensuchte, was sich über den Boden verteilt hatte.

Währenddessen wirbelte etwas Rauch auf und er setzte zu leichten Bewegungen über die Decke an. Sie kleine Tentakel oder Härchen suchten sich einen Weg weiter und weiter. Selbst die Aura des Engels sollte ihm nichts anhaben, nicht wahr? Immerhin war er kein echter materialisierter Dämon, sondern eben doch bloß Rauch. Aber die Stimme Raphael hallte im Raum wider und die des Anderen war stumm geworden nach seinem Satz, der gesagt werden wollte. Und trotz dass der Rauch eine n Weg bis hin zum Fenster fand, machte er nichts weiter und verzog sich schließlich schnell aus dem zerbrochenen Glas. Dann wurde es ruhiger und stiller im Raum, als Jace sich wiederaufrichtete. Die beiden Kisten waren kaum jeweils zur Hälfte gefüllt. Er schaute sich um und rieb beide Hände ineinander. „Es fehlt einiges.“ Dabei untertrieb er gewaltig, denn jede Menge Bücher waren nicht nur zerrissen, sie fehlten voll. Doch es war wohl kaum nachvollziehen wer sie hatte mitgehen lassen. Die Polizei, die offensichtlich hier war, oder Beliar oder irgendein neugieriger Nachbar des Hauses? Er seufzte auf und ließ die Schultern leicht fallen. Dann blickte er zurück zu Raphael. „Wir sollten wieder gehen. Hier gibt es nichts mehr…“

Und auch wenn er etwas enttäuscht klang, musste man sich fragen was die Zwei überhaupt erwartet hatten. Dass sie noch wertvolle Dinge, die sich unachtsam hinterlassen hatten, als sie flohen, noch hier waren? Nach einer ganzen Nacht? Unwahrscheinlich wie es doch schien, so hatte er die Hoffnung tatsächlich in sich getragen und sie wurde enttäuscht. Und auch wenn er nicht sagte, was denn genau fehlte, war es ihm wohl irgendwie wichtig gewesen zu erkennen, dass er bestohlen wurde. „Ich denke ich habe schon einen Nachfolger,“ sagte er dann, als er eine der beiden Kiste, die ja nun nicht so schwer war, anhob. „Es ist nur eine Frage der Zeit bis sie mich nun suchen und vernichten werden.“ Seine Augen blitzten auf. „Deshalb müssen wir es jetzt wagen… Es wird Zeit, das ‚Versteck‘ aufzusuchen.“ Er nickte mehr zu sich selber als zu Raphael. „Aber ich werde es allein tun müssen. Du darfst nicht verwickelt sein…“ Sonst würde der Engel wahrscheinlich Dinge zu Gesicht bekommen, die das Weltbild zerstörten? Auf der anderen Seite: Der Kerl hatte bislang schon einiges riskiert und das, obwohl sie sich eben erst begegnet waren.

Dann machte er keine weiteren Anstalten hierbleiben zu wollen. Ss stiefelte er zurück zur Eingangstür seiner Wohnung, blickte noch einmal in den zerstörten Raum und die Küche, wo er zuvor noch Vincent ‚bekocht‘ hatte, lächelte kurz und blinzelte zu seiner Begleiterin. „Also komm schon. Ich zeig dir den Weg.“ Ja, wo das Versteck war, wusste bisweilen wohl wirklich niemand. Und doch schien er bereit zu sein dem Engel soweit zu vertrauen, dass er es ihm zeigen würde. Schon seltsam, oder? Immerhin vertraute gerade ein Dämon wohl eher weniger anderen als sich selbst zu. Nun trat er wieder die Stufen hinab – wohl zum letzten Mal – und ging an die frische Luft. „Ab zum Verdugo Mountain Park!“


RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Anzhelika Koroljow - 07.09.2020

Immerhin wusste Beliar jetzt wahrscheinlich davon das sie da gewesen waren, das war es wohl was zählte. Der Engel betrachtet das Rauchgebilde und hebt eine Augenbraue ein wenig an als dieser beginnt sich zusammen zu ziehen und langsam an der Decke entlang wabert. Er verstand die Worte wohl, doch was soll damit sein. Seine Aura hat einen winzigen Makel erhalten, ja und? Dann ist das eben so. es kümmerte den Fürsten nicht was er getan hatte denn er hat es aus eigenem Antrieb heraus getan und er würde sich mit Sicherheit während seiner Suche an Jace wenden müssen ob er das wollte oder eben nicht. So steht er auch da und betrachtet eingehend den feinen, schwarzen Rauch der sich weiter und weiter gen Fenster bewegte um dort hinaus zu verschwinden. Das gefiel ihm nicht und doch ließ er das Gebilde ziehen wenn er es auch hätte aufhalten können. Mit einem leichten Schaudern auf der menschlichen Haut dreht er sich auch schließlich zu Jace zurück und betrachtet diesen. Dann nimmt er schweigend eines der Pergamente auf und wirft einen blick darauf ehe er es in eine der beiden Kisten fallen lässt. Man könnt sagen er ließ leicht die Flügel hängen weil ihm bewusst war das Jace einen Teil seiner Werke verloren hatte. Es ging wahrscheinlich auch nicht um das was darauf geschrieben stand, sondern viel mehr darum was diese Stücke zum teil wert sein mochten. Ideeller Wert, tatsächlicher Wert oder was auch immer. Sicherlich war sich Raphael dessen bewusst das die Situation langsam aber sicher aus dem Rudel lief, aber wer war er jetzt einen Rückzieher zu machen und den Anderen einfach seinem Schicksal zu überlassen? Das wäre nicht nur ziemlich unfair sondern auch feige und beides traf auf ihn nun einmal nicht wirklich zu.

Nun aber tritt der Fürst auf den Dämonen zu und streicht ihm über die Wange hinweg. „Verzeih, vielleicht wäre es besser gewesen meinen Bruder darum zu bitten, zu gehen statt den Weg durch das Fenster zu wählen.“ ob der Fürst die Schuld bei sich suchte? Das mit Sicherheit nicht, doch er hätte vielleicht einfach mal versuchen können mit ihm zu reden. Dann zieht er die Finger auch wieder weg und seine Stimme hallt noch ein wenig in dem Raum nach. So viel Zerstörung, so viel das hier in Mitleidenschaft gezogen worden war, und man kann es doch nicht mehr ändern. Hier gab es nichts mehr, ist das so? Gibt es nicht noch Kleinigkeiten die er mit sich nehmen möchte, die einen kleinen Wert für ihn bereithielten auch wenn sie nicht so aussahen? Doch der Fürst nickt leicht und schaut sich dann noch einmal um. Es war vieles zerstört worden und manch einer hatte sich hier vielleicht noch umgesehen um das ein oder andere Stück an sich zu nehmen. Ersatz … wer mochte Zagan wohl ersetzt haben? Ob Luzifer das bereits getan hatte? Ob es einen Anwärter gegeben hatte? Raphael fühlte sich ein wenig unwohl und das sieht man ihm wahrscheinlich auch an, während er wieder nur nickt und den Ausgang ins Auge fasst. Zumindest war der Fürst selbst sich sicher das ihn zu ersetzen nicht so einfach werden würde, es sei denn natürlich man würde ihn wirklich vernichten und ihm sein Licht nehmen welches ihn zu dem machte, der er war. Es würde ihn aber wahrscheinlich immer geben, auf die ein oder andere Art und Weise.

Bist du dir sicher? Sind denn deine Forschungen abgeschlossen?“ der Engel wollte nur sicher gehen das er an alles gedacht hatte, und wenn man ihn bereits ersetzt hatte, was mochte das bedeuten … ob das seine Fähigkeiten schmälern würde? Würde ihn das zu einem einfachen Konstrukt machen? Nun wer wusste das schon, er als letztes. Zumindest hoffte er doch das Zagan so lange er sein Ziel nicht erreicht hatte, noch der blieb der er wahr, sonst könnte das seinen Zielen entgegen stehen und der Fürst konnte ihm nur eine Seele geben, nicht mehr und nicht weniger und dafür würde man ihn wahrscheinlich augenblicklich zurück in die himmlischen Gestade zurück beordern. Er kannte da zwar den ein auf anderen Trick doch den musste er sich leider aufsparen für etwas anderes. Zagans Plan soll das schon richten. Enttäuscht war der Fürst allerdings nicht, denn der hatte geahnt das die Ausbeute hier gering ausfallen würde. Der nimmt nun auch die zweite Kiste und dann meint er auch nur „Sobald dein Plan Erfolg hatte, werden sie dich nicht einfach umbringen können. Diese Regeln haben sie sich selbst auferlegt, na ja sie können dich aber noch zum Wahnsinn treiben.“ gab er da zu bedenken, aber Menschen zu töten war so eine Sache vor allem wenn diese Menschen obendrein noch gezeichnet waren von den Himmeln und das würde sich Raphael unter gar keinen Umständen nehmen lassen! Ob er Streit mag? Nein, aber er hasst es auch anderen die Genugtuung zu geben zu zerstören bei dessen Erschaffung er mitgeholfen hatte. Nun nicht so viel, aber er hat ihm versprochen ihm zu helfen, das endet nicht mit dem Erreichen eines Ziels, zumeist begann dort die Arbeit erst. Der Fürst schmunzelt auch kurz ob seiner eigenen Gedanken und dann schließt er sich dem Dämonen an. „Fängst du schon wieder damit an? Ich werde dich begleiten und dein Versteck absichern damit ich dir die Feder wieder aushändigen kann ohne Angst haben zu müssen das meinen Brüdern und Schwestern selbige einfach so in ihre gierige Klauen fällt.

Aber Zagan schien begriffen zu haben das es nicht brachte den Fürsten von etwas abhalten zu wollen, als er verriet wohin es als nächstes gehen sollte. Jetzt kommt allerdings eine Frage „Laufen, oder fahren wir?“ also der Engel ja, der ist ja für laufen wobei er sich sicher war das er das mit dem Bus schon wesentlich besser heraus hatte als noch bei dem letzten Mal. Er war froh als sie das Treppenhaus wieder hinter sich gelassen hatten und aus dem Haus hinaus traten. „Ein Park, was hast du dir da gesucht? Ich hoffe doch ein wenig mehr als ein Erdloch ist es schon.“ das allerdings schien ein Scherz zu sein wie die Stimmlage und das grinsen auf dem Gesicht der Blondine schon verraten konnte. Auch war der Fürst sich im Klaren darüber das er sich schützen musste, das bedeutete … ach ja. „Du kennst nicht zufällig einen guten Tätowierer der auch mit Magie arbeitet?“ Manchmal muss man sich eben mit ganz profanen Dingen zu helfen wissen. Etwas Tinte, eine Nadel und dazu etwas Magie und schon war der Cocktail so gut wie fertig.



RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Jace Velázquez - 07.09.2020

Während Jace einiges an Dingen auswählte, die er mitnehmen wollte (vornehmliche alte, herausgerissene Seiten oder Pergamente), verzog sich der Nebel und verschwand aus dem Fenster. Sicherlich nur ein Spion, der dafür da war einen neuen Bericht zu verfassen. Und Jace ahnte auch schon, jetzt da er etwas darüber nachdachte, wer diese ganzen wertvollen und verlorenen Papiere haben könnte. Zum Glück würde man ihm ja keinen Schaden zufügen sollen, oder? Immerhin hatte er auf der Hand nun ein geweihtes Siegel mit einem Permanentmarker bekommen. Dass es den Dämon selbst nicht angriff, war bisweilen auch für Zagan ein Rätsel. Aber wahrscheinlich hatte der Engelsfürst einige Tricks auf Lager, von denen in der Hölle niemals die Rede sein würde. Überhaupt sprach man dort wenig von den vielen Reichen der Himmel. Aber war das wirklich ein Wunder? Wohl kaum!
Dann kniff er leicht die Augen. „Du meinst mit Bruder doch nicht Beliar, oder?“ Er grinste frech daher und guckte hinüber zum zerbrochenen Fenster. „Es war nicht feige zu gehen. Es war der wichtigste und wohl sicherste Schritt, okay?“ Versuchte Jace den Fürsten etwa aufzubauen? Ja, tatsächlich – das verriet immerhin sein Blick, als er kurz die grünen der Frau suchte. Diese warmherzige Berührung des Fürsten und von Angel war ihm dabei nicht entgangen. Sie war so herzlich und offen, dass er meinen könnte, dass sein Puls sich erhöht hatte. Aber dafür bräuchte er ein Herz, das so schlagen konnte, wie das eines Menschen. Und davon war er noch entfernt. Aber vielleicht eben nicht mehr so weit wie man glauben möge.

Aber es war eine Eile geboten, die deutlich wurde, als Zagan meinte, dass es wohl bereits einen Nachfolger gab. Immerhin: War es Zufall, dass dieses Wesen an der Decke von eben aus fast dem Selbem Nebel bestand, in welchen sich auch Zagan hatte verwandeln können? Sicher – die Farbe stimmte nicht, aber das war ein winziges Detail, das wohl verdeutlichen sollte, dass es doch zwei verschiedene Dämonen waren, die aber nun einen Platz einnahmen. Wohl fühlte sich Jace bei der Einsicht nicht, aber er erkannte auch im Engel, dass etwas nicht stimmte. „Alles in Ordnung?“ Immerhin war gerade in der Hölle beinahe jeder ersetzbar, weil fast alles erschaffen wurde. War das in den Himmel denn anders? Wie sind die Engel entstanden? Wurden sie geboren oder auch erschaffen? Und waren sie damit nicht eigentlich auch alle durch eigene Gefolgsleute ersetzbar? War es das, was Raphael den Kopf zerbrach? Nachvollziehen konnte es der Dämon, der alsbald keiner mehr sein wollte. „Es gibt viel, das nicht optimal läuft, was?“ Was Jace damit meinte, blieb ungesagt und er lächelte etwas, als er endlich den Weg nach draußen nahm. Natürlich folgte ein wehleidiger Blick zurück in die eigenen vier Wände, aber er musste das nun hinter sich lassen. Sicherlich hatte er bei dem Besuch bei Angel nicht mit einer derart großen Wirkung gerechnet. Aber das bedeutete auch nur, dass er dem Ziel so nahe war, wie niemals zuvor.

„Ja, bin mir sicher. Lassen wir das…“ So gelangten sie endlich hinaus ins Freie, wo sie bereits wieder das Hupen und den Verkehr lautstark hören konnten. Sicher sollte Raphael immerhin damit recht behalten, dass sie Jace, sobald er ein Mensch war, nichts mehr anhaben könnten. So hob er die Hand und drehte sie, sodass er den Handrücken erkennen konnte, der das Zeichen des Engels trug. „Ziemlich mächtig, was?“ Er lachte. Er meinte natürlich nicht seine Hand, die unermessliche Kraft haben könnte, sondern vielmehr die ‚Magie‘, die dahinterstecken musste. Aber war das so eindeutig zu erkennen, bei den gewählten Worten? Mit jedem weiteren Schritt, den sie auf dem Bürgersteig taten, wurde der Kleine aber zusehends hibbeliger, denn immerhin waren sie auf dem Weg in den Park, wo vorwiegend kleine Büsche an Hängen wuchsen. Wo sollte er sich da verstecken können. Er machte große Augen, als er hörte, dass es mehr als ein Erdloch sein sollte. „Nun ja… Eine Höhle halt… Wahrscheinlich einst von einem Drachen geschlagen.“ Er hob eine Augenbraue, denn er meinte das Ernst. Immerhin hatte er an deren Ende einst ein paar gesammelte Edelsteine gefunden, und Drachen waren doch dafür bekannt solche glitzernden Dinge zu horten. Fabelwesen, die tatsächlich existierten, wie eben so vieles, das ausgedacht erschien. Aber jede Geschichte hatte immer einen wahren Kern, auf dem sie baute… Und so wohl auch die der großen und mächtigen Drachen.
Jace blieb an einer Haltestelle stehen. „Bus oder lieber fliegen mit deinen Flügeln?“ Er hob neugierig die Augenbraue, denn wenn sie letzteres tun wollten, dann müssten sie mehr als vorsichtig sein. Sie wurden wahrscheinlich jederzeit beobachtet… auch in diesem Moment und mit dem Ausbreiten der Flügel würde wohl ein Feind auftauchen. Untergemischt unter den Menschen aber war vielleicht die bessere Taktik. „Aber dieses Mal müsstest du bezahlen.“ Er deutete auf die leeren Hosentaschen. Nun war arm wie eine Kirchenmaus und hatte alles zurückgelassen wie es aussah. Wie das mal als Mensch sein würde… Es kam sehr viel Arbeit auf ihn zu, das ahnte noch.

Und während er noch auf die Antwort wartete, kniff er leicht die Augen zusammen, denn immerhin kannte er sich in dem Bereich der Magie nicht aus. Sie war ein Abklatsch derer, der Engel und Dämonen. Es war für ihn eine Entartung, die sich gewaschen hatte. Man musste sie nicht weiter studieren, um zu erkennen, dass diese Magie aussterben würde. Und somit schüttelte er den Kopf. Zwar hatte er einen Magier schon einmal kontaktiert und gebraucht für sein Vorhaben, aber wirklich jemanden kennen, der Magie und Tattoos beherrschte…. War er einem solchen Jemand einmal begegnet. Er überlegte eine Weile und antwortete dann: „Nein.“


RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Anzhelika Koroljow - 07.09.2020

Der Dämon hätte gerne versuchen können sich dem Fürsten zu nähern, dann hätte er sich eine schicke Abreibung abholen können, denn auch wenn er friedlich war so war er das nicht mehr wenn man ihm aus ungeklärten Gründen zu nah kam. Doch das war nicht geschehen, vielleicht war doch noch etwas Restintelligenz vorhanden die zwar nicht messbar war aber eben vorhanden.
Der Fürst hat sich schon bei dem Siegel für Zagan etwas gedacht, das würde ihn nicht einschränken aber auch nicht ewig halten. Doch das tat nun erst einmal nichts zur Sache. Zwar wäre ein Tätowierer super, aber er könnte das zur Not auch selbst anfertigen. Doch eine Antwort hat er noch nicht erhalten. Aber es war ja auch so das sie noch zusehen mussten hier weg zu kommen. Das er daran gedacht hatte das Zagan sich in einem Erdloch breit gemacht hatte war ein Scherz gewesen, aber wie nah er an der Wahrheit kam konnte er ja nun nicht ahnen. „Ja, den meine ich. Er war einst mein Bruder, er folgte dem Morgenstern und ich trauere noch immer um all jene die wir verloren haben und die doch noch existieren.“ eine gewisse Trauer schimmert in seiner Stimme, er kann das einfach nicht unterbinden denn es ist einfach so das er ihren Fall noch spüren konnte … hatten sie doch ein Loch hinterlassen das noch immer klaffend offen lag und das nach all dieser langen Zeit. Doch er lächelt ihn an, den guten Zagan. Immerhin war Raphael gegangen um den Dämonen zu beschützen, um sich hatte er sich dabei eigentlich weniger Sorgen gemacht.

Ja, ist es. Ich musste nur daran denken ob ich zu ersetzen wäre, doch ich bin zu der Überzeugung gekommen das man mich nicht ersetzen würde, würde mein Licht vergehen wäre ich verschwunden und mit mir sowohl mein Titel als auch meine Position.“ er war aus Licht geschaffen worden, von wem das wusste wohl allein der König und der hüllt sich dazu in Schweigen was wohl auch besser so war. „Dem stimme ich zu, aber ist es nicht genau das was wir wollten? Wollten wir nicht diese klare Trennung und die Möglichkeit das sich jeder so entfalten kann wie es ihm beliebt? Die Regeln gibt es ja auch nicht nur als kleinen Scherz.“ ein sachtes Schmunzeln spiegelt sich auf den Zügen des Fürsten wieder. Ja, genau lassen wir das sonst heult hinterher einer und das war wahrscheinlich keiner von ihnen beiden, aber am Ende heult immer wer. Wahrscheinlich gibt’s noch ein wenig Widerstand zu überwinden. Als er dann auf das Siegel zu sprechen kam, legt Raphael den Kopf ein wenig auf die Seite und als müsse er nachdenken hebt er die Hand und stupst sich selbst mit dem Zeigefinger gegen die geschlossenen Lippen. „Vielleicht? Hey ich bin der Engel des Schutzes. Das Schild des Himmels und wenn ich solche Siegel nicht mächtig gestalten könnte, wer dann?“ er zwinkert ihm zu, ehe er dann nicht einmal lang nachdenken musste „Ach, von einem Drachen? Na da bin ich ja mal gespannt. Aber sag du mal, was möchtest du dann als Mensch eigentlich machen? Du musst ja irgendwie an Geld kommen, hast du dir dazu schon Gedanken gemacht? Die wenigsten Menschen geben ihr Geld ungern freiwillig heraus.

Das muss mal gesagt werden, und so will er gerade wieder in seine eigenen Gedanken abschweifen, als Zagan auch schon weiter spricht, was auch besser so war denn er würde sonst wahrscheinlich irgendwo einfach stehen bleiben und sich setzen um seinen Gedankengängen besser nachhängen zu können. Doch so war er beschäftigt und sein Gesichtsausdruck lässt darauf schließen das er mal so gar keine Lust hatte den Bus zu nehmen, aber fliegen -wenn das auch viel angenehmer war- kam noch weniger in Frage. Er murrt also leise der gute Fürst und stellt dann die Kiste ab um die Handtasche zu Rate zu ziehen. Darin wühlt er einen Moment herum ehe er das gute Lederstück heraus zieht in dem die Therapeutin ihr Geld aufbewahrte. „Schau mal, das Geld sollte kein Problem sein oder ist das fahren mit dem Bus so teuer?“ er wusste das ja nicht und so reicht er dem Dämonen auch die Geldbörse, der soll mal zahlen. Mit Geld kannte der Fürst sich noch weniger aus. Der nimmt nun auch die Kiste wieder an sich und geht weiter neben Zagan her. Dann aber seufzt der Fürst auch etwas auf. „Also muss ich das doch selbst machen, kannst du zeichnen?“ das muss man ja wissen, sonst muss er wirklich einen handelsüblichen Tätowierer suchen der ihm ein simples Bild auf den Körper seines Gefäßes stechen konnte. Schließlich da hält der Fürst auch auf die Haltestelle zu. Er würde das schon hinbekommen, umfallen würde er bestimmt nicht denn diesmal hatte sein Gefäß anderes Schuhwerk angezogen, also wird das schon gut gehen.

Ich glaube das ich noch lernen muss mit Geld um zu gehen, immerhin braucht an das für so ziemlich alles was man machen möchte.“ beginnt er sich laut diese eine Frage zu stellen, als sie an der Haltestelle angekommen waren. Der Fürst hat ja gelernt und kramt nach dem Abstellen der Kiste, neuerlich in der Handtasche um das Handy heraus zu holen und es ebenfalls an Jace weiter zu reichen, er musste doch wissen wann der Bus kommen würde, oder? Dazu benötigt man doch dieses Stück Technik, oder? Da war doch eine Uhr drauf dessen war er sich sehr sicher. Die anderen Menschen um sie herum interessierten den Fürsten auch nicht wirklich, doch er schaut sich um. Einmal mehr fiel ihm auf wie desinteressiert die Menschen wirkten und das wiederum ließ ihn zu einer Frage kommen, wie hatte es soweit kommen können und wie machen die Menschen das. Er verstand es nicht, wo er sich so gerne unterhielt und die Einsamkeit hasste. Doch er hat es gut, denn noch immer konnte er seine Brüder spüren und das tat einfach gut. Dann blickt er auch Jace wieder an. „Wie lange noch?“ also bis der Bus kommt versteht sich natürlich. Musste man ja wissen, und einen der umstehenden fragen nun das war fast unmöglich wie es ihm schien.



RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Jace Velázquez - 09.09.2020

„Und die noch existieren?“ Er zog nun selbst eine Augenbraue hoch und schaute den Engelsfürsten an. „Verstehe,“ gab er noch daraufhin ab und lief weiter, sodass sie sich auf den Weg machen konnten. Sicherlich gab es da einen schmerzlichen Vorfall in den Himmeln, der dafür sorgte, dass er sich beinahe geteilt hätte… Aber es war so lange her, dass es nur noch Geschichten und Legenden darüber gab. Viele, selbst übernatürliche Wesen waren nicht mehr und die, die es noch gab, trauerten also noch immer? Wie lange konnte so etwas gehen? Noch ein Grund lieber ein sterblicher Mensch zu werden, der eines Tages all seine Sorgen verlieren würde, um am Ende vollends frei zu sein. Gewiss war selbst das Leben schon eine neue Befreiung für jemanden, der aus der Hölle kam. Aber bislang hatte das wohl wirklich noch niemand geschafft. Tja. Aber Zagan war eben nicht irgendwer. Nur musste er nun mehr auf sich und all diejenigen achten, die um ihn herum waren, als jemals zuvor. Und ihm wurde klar, dass er deswegen nun nicht nur selbst beschützt werden musste – er stand auch in der Verantwortung für die anderen.

„Du wirst schon nicht ersetzt. Man braucht dich!“ Er klopfte nun sogar ihr auf den Rücken zum Trost, denn es stimmte doch, oder? Und trotz dass Jace ein Lächeln auf den Lippen hatte, war es kaum zum Lachen. Immerhin blieb er innerlich bei seiner Aussage von vorhin. Jeder war ersetzbar. Und wer weiß, wer schon in den Startlöchern hinter Raphael stand? Ob auch er nun beobachtet werden würde, wie Menschen von einem Geheimdienst? Raphael tat wohl ebenso etwas verbotenes und doch etwas, wofür er gemacht war. Manche Dinge mussten einfach komplizierter sein, sodass man sie begriff, oder? Und es sollte doch auch stimmen, dass jeder sich auf der Welt so entfalteten könnte, wie es ihm beliebte. Aber bislang traf das noch nicht auf alle Regionen der Erde zu. Es gab auch Unterdrückung und Ausbeutung, sowie Hunger und Leid. Wenngleich sich die Gesellschaft in den letzten Jahrhunderten auch wieder verbessert hatte, so war sie fern der Perfektion. Aber er hatte auch eines im Hinterkopf: Perfekt war nur ein Wesen im gesamten Universum. Und mit nur etwas Glück, würde er vielleicht eines Tages als Mensch vor ihn treten. Sein Puls würde sich erhöhen, wenn er länger daran dachte, und so ließ er es bleiben und trat hinaus auf die Straßen der Stadt.

Er lachte auf. „Ja, du bist der Engel des Schutzes… Deswegen auch die Frage nach dem Tätowierer?“ Selbstverständlich gab es welche, die sich in der Macht der Magie verstanden, aber Jace kann sich nicht erinnern einem je hier begegnet zu sein. Selbst dann nicht, wenn es gar nicht stimmte, was er sich da einredete. Er kannte Cas… Wenngleich sie nie miteinander zu tun hatten. Doch er dachte nicht daran und so ließ er das Thema hinter sich. Und was genau der Engel vorhatte, war ja nun schon fast klar, oder? Er wollte Jace wahrscheinlich etwas in den Rücken ritzen lassen, das am Ende vor den Blicken anderer schützte. Keine schlechte Idee… Zugegeben. Dann schaute er auch auf seine Hand und nickte zufrieden. Der Engel hatte schon viel mehr getan als bloß zu schützen oder ihm eine Auskunft zu geben. Er war nun an seiner Seite und Jace war bereit das Kästchen zu holen und ihm dann das heilige Versteck zu zeigen. Nicht einmal ein Freund Rash oder Vincent hatten es gesehen…
„Keine Bange,“ erwähnte er noch, „der Drache ist schon lange fort.“ Wieder folgte ein helles Lachen und man könnte meinen, dass al die Sorgen tatsächlich vom Winde verweht wurden. Dass es nicht so war, hatte des Wesen in seiner alten Wohnung gezeigt. Aber man wollte es wenigstens kurz glauben. Viel Zeit blieb nun jedoch nicht mehr um all das umzusetzen, was geplant war. Darum nahm er das Portemonnaie der Frau und warf einen Blick hinein. Dann nickte er. „Nein, nicht so teuer. Und ich weiß es noch nicht… Vielleicht in einer Bibliothek arbeiten? Ich kenne immerhin Bücher, die keiner sonst kennt.“ Er grinste noch immer. „Eins nach dem Anderen. Erstmal… schaffen.“

Er kratzte sich am Kopf, während sie darauf wartete, dass ein alter, silberfarbener Bus kam. „Zeichnen? Wieso? Soll ich einen Entwurf auf Papier bringen?“ Er schaute überrascht. „Was hast du bloß vor? Das verbarg sich ihm dann doch. War es doch etwas anderes, das der Engel wollte? Hm. Aber was? So dachte er etwas darüber nach und sah, dass der Bus bereits in die Bremse trat, denn es quietschte neben ihnen laut. Nun führte ihr Weg erst einmal zurück dahin, wo Angel wohnte. Und dann weiter in den Park, wo er nun ‚wohnen‘ sollte. Es würde Spaß machen, oder? Und Jace hatte ganz bewusst den Bus gewählt. Hier waren sie umringt von Menschen, die ebenfalls einen gewissen Schutz vor anderen Dämonen boten. Denn ein direkter Angriff war hier drinnen ausgeschlossen. Das würden sie nicht wagen. Und somit fuhren sie nun wieder den Weg zurück, den sie eben erst gekommen waren. Zurück in Angels Heim. „Da ist er schon,“ sagte er zufrieden, stieg ein und zahlte, was nötig war. Trinkgeld gab es aber nicht… Nicht für Busfahrer. Und weil sie Glück hatten, fanden sie sogar Sitzplätze nebeneinander und Jace wartete darauf, dass Angel zuerst am Fenster platz nahm, ehe auch er sich setzen würde. „Also, Kästchen holen und zurück zum Bus, ja?“


RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Anzhelika Koroljow - 09.09.2020

Über Trauer redet man nicht, er hat es erwähnt weil er gefragt worden war und eine Erklärung gefordert worden ist. Das Zagan selbst diese Trauer kannte und er ob dieser Tatsache schon einmal fest vernichtet worden wäre, nun das ahnt er ja nicht und das ist vielleicht auch besser so. das warme, heilende Licht und die Wärme die Raphael spendete würde dem menschlichen Zagan vielleicht am Ende sogar helfen können, doch wer wusste das schon. Er würde ihn wohl nicht allein lassen nur weil er dann plötzlich kein Dämon mehr wäre, soweit kommt es noch. Schließlich aber erntet er ein klopfen auf den Rücken? Der Engel hebt die Augenbraue sacht an. Er wusste doch das man ihn nicht einfach ersetzen würde. Sein Name und seine Position könnten nicht neu besetzt werden, so einfach war das.
Schließlich wusste er nichts davon das Zagan sich Gedanken um etliches anderes machte, wohl auch um die Person für die er das alles auf sich nahm, na hoffentlich wird er da mal nicht enttäuscht. Wer weiß schon ob sich alles so richtet wie es sich richten sollte, und ob das Schicksal nicht am Ende ein grausames Biest war das ihn hintergehen würde. Das aber würde sich erst dann zeigen wenn man es am wenigsten erwartete und noch weniger wollte. Die Augen des Fürsten wandern auch weiter, weg von Jace und über all die wartenden Menschen. Einige waren Gläubige, andere haderten mit sich selbst und keiner von ihnen erfreute sich bester Gesundheit. All diese Kleinigkeiten konnte er spüren und doch war er nicht in der Laune ihnen zu helfen. Es war viel zu aufwendig sich und den Dämonen bei sich zu schützen so das ihnen keiner folgen konnte.

„Ja, genau deswegen. Ich müsste sonst improvisieren. Nicht das ich darin schlecht bin, aber ich hasse es selbst Hand anlegen zu müssen.“ was auch nur die halbe Wahrheit war und um ihn ging es da auch gar nicht, sondern um Zagan und das was er werden wollte. Er würde es den Gefallenen schwerer machen den Dämonen und hoffentlich bald Menschen, weiter zu drangsalieren. Man muss es nicht verstehen wieso der Engel das tat und was er damit bezwecken wollte, er wollte nur nicht das ihm etwas angetan wurde nur weil er seinen eigenen Weg beschritten hatte. Und während er auf die Antwort zu seiner Frage wartete da steigt der Engel auch in den Bus ein. Diesmal schon wesentlich sicherer als das letzte Mal, wenn er auch noch ein wenig skeptisch drein blickte. Dank der fehlenden Absätze gelingt es ihm diesmal auch ohne zu stolpern oder zu straucheln in den Bus hinein zu kommen. Die Kiste hat er auch ganz souverän dabei während er sich durch den Bus schiebt und auf zwei freie Sitzplätze zu hielt.
Ich halte es noch immer für eine sehr dumme Idee die Kiste in die ungesicherte Unterkunft zu ringen, aber am Ende gehört sie ja dir, dann machen wir das so.“ ein kleiner Dickkopf? Nun er dachte nur daran das es wahrscheinlich nicht einfach war eine Phönixfeder zu bekommen und wer weiß ob er noch einmal eine erhalten könnte. Doch da es sich um seinen Besitz und nicht den des Engels handelte, soll er bekommen was er sich wünscht. Raphael hätte ihm die Feder auch gebracht, aber so geht es natürlich auch. Wieder schweift der Blick aus dem alten, dreckigen Fenster hinaus, die Kiste auf den Beinen legt der Engel dort auch die Unterarme ab. Etwas gedankenverloren mag es wirken als die Fingerkuppen über das raue Material der Kiste streichen. Wie ein warmer Atem streicht eine Brise an den beiden vorbei und weht wieder zum Fenster heraus. Kurz war der warme Lufthauch an Jace Wange zu spüren gewesen. „Ja, das sollst du. Einen Schutzkreis für deine Unterkunft. Ich möchte dir gerne zeigen wie das funktioniert damit du einen ähnlichen wenn auch nicht so wirkungsvollen Schutz für dich hast falls du umziehst.“ die Fürstenstimme drängt etwas mehr an die Oberfläche und ein, vielleicht zwei Menschen schauen kurz zu den beiden dazu gestiegenen hin, ehe sie die Blicke wieder abwenden.

Auch wenn es dich nicht unangreifbar macht, wird es dich verbergen. Immer kann ich ja nicht bei dir sein und ich glaube schon das es unangenehm ist immer über die eigene Schulter schauen zu müssen wer hinter einem steht. Ein Menschenleben lang immer an Verfolger denken zu müssen ist nicht das was du dir wünscht.“ dessen ist der Fürst sich ziemlich sicher. Dann schmunzelt sie auch, die Menschenfrau und deutet mit dem Kinn zu Himmel hinauf wo man dunkle Wolken sehen kann die eben die ganze Stadt etwas trister wirken lassen. „Möchtest du mal etwas sehen?“ fragt der Fürst dann auch und noch ehe Jace geantwortet hat hebt sich die linke Hand und sie beschreibt eine leichte, wegwischende Geste mit den Fingern. Erst geschieht nichts, dann meint sie aber auch nur „Da schau. Schwester Wind will Heute spielen.“ die Wolkendecke bricht auch tatsächlich auf und die Sonne strahlt hell auf die Straße vor ihnen über die ihr Bus auch fährt. Stück um Stück brechen die Wolken auf und lassen der Sonne mehr Platz ihren Weg zu erleuchten. „Weißt du jetzt warum man von einem Weg der Erleuchtung spricht?“ sie schmunzelt auch weiter und lässt ihre Hand wieder sinken. Die Wolken schieben sich darauf auch langsam wieder zusammen, von dem spielenden Wind wieder zusammen geschoben.
Wir stellen also fest, manchmal ist Raphael ein echtes, vollständiges Spielkind! Aber das war ja nun auch nichts das ungewöhnlich gewesen wäre, stören wird sich daran schon keiner, oder?



RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Jace Velázquez - 10.09.2020

Endlich saßen sie in dem Ungetüm von Fahrzeug und hatten sogar einen Platz gefunden. Auch Raphael, oder besser gesagt Angel, hatte es beinahe ganz mühelos hergeschafft. Ganz ohne einen Sturz und ohne das geringste Stolpern. Somit schmunzelte Jace leicht und schaute kurz aus dem Fenster, wo die Wolken die Sonne verhangen hatten. „Du hasst es selber Hand anlegen zu müssen? Deswegen kommt ihr von da oben so wenig hier raus in die weite Welt, was? Wie dir geht es wohl auch deinen Geschwistern?!“ Aber irgendwie konnte er das doch schon verstehen, denn es handelte sich nicht um einen gewöhnlichen Engel. Nicht dass Jace die schon etliche Male getroffen hatte, sondern um einen Fürsten. Er konnte an einer Hand abzählen, wie oft er einem jemals zuvor begegnet war. Und wenn, dann hatten sie sich wohl nie unterhalten. Schon gar nicht dermaßen friedlich, wie sie es eben taten. Somit schaute er nicht wirklich wehleidig und doch etwas zerknirscht. „Und was die Kiste angeht, lass das mal meine Sorge sein, okay?“ Immerhin meinte er es ernst und er wusste, was er da tat, oder? Nun jedenfalls war er drauf und dran jemanden mitzunehmen in seine eigene, kleine Welt. In die Welt der Experimente und der Forschung und auch in die Welt der Erfolge. Denn so würde es alles enden: Mit einem Erfolg!

Angel hatte die Kiste auf den Beinen abgelegt und legte ihre Arme darüber. Jace tat es ihr schließlich gleich und grinste etwas frech, als er sie von der Seite anblickte. Sie war hübsch, das stand außer Frage und das war sicherlich nicht Raphaels Verdienst. Aber genug des Musterns – das durfte er nicht, denn er war ein Dämon und sie war ein Engel… oder ein Mensch eben. Er hatte früh gelernt, dass so etwas nicht funktionierte und er wusste, dass er es in der Hand hatte das alles zu ändern. Und ja, genau deswegen musste er auch Erfolg haben. „Also wir gehen rein, holen das Ding und schnellen zurück zum Bus, okay? Immerhin haben wir gerade einmal zehn Minuten Zeit bis der nächste kommt.“ Wie es aussah hatte er die Fahrpläne im Kopf, was? Er war wohl schon viel zu lange in Los Angeles geblieben und er hatte vor das weiterhin zu sein. Immerhin konnte er nicht ahnen wohin ihn sein Weg führen würde. Aber es sollte LA bleiben… Oder etwa doch nicht? Ach, eigentlich wusste er das gar nicht, denn das hing von vielen Dingen ab. Auch von dem, das er bereits erwähnt hatte. Er tat nichts grundlos und schon gar nichts ohne Ziel. Raphael sicherlich auch nicht. Und da fiel ihm ein – wieso war der Fürst nun eigentlich hier? Er kniff die Augen zusammen genau wie die Lippen. Er traute sich die Frage noch nicht, und der Fürst hatte auch nichts erwähnt. Nur angeschnitten vielleicht… Aber mehr auch nicht. So rieb er sich am Hinterkopf und sie fuhren Weiter, während er Bus schaukelte und wippte.

„Du willst MIR zeigen, wie das mit Schutzkreisen geht?“ Er hob dann doch wieder eine Augenbraue. „Du weißt schon, was ich bin, oder?“ Aber er wusste auch, dass es keine schlechte Idee war. Aber der Fürst könnte auch naiv sein, es einem Dämon beizubringen – immerhin wusste noch niemand wohin das alles führen würde. Und Jace könnte es ausnutzen? Der Dämon könnte immer noch sein Sinnesbild wandeln und den Engel verarschen. Es wäre nicht einmal unnatürlich. Aber die Veranschaulichung zeigte Jace auch wie sehr der Andere ihm bereits vertraute und das schenkte er ihm eben auch zurück, indem sie sich auf den Weg gemeinsam machten. Ein kurioses Bild, weswegen sie beide eben Verfolgte sein sollten, oder? Alles war der Zufall geschuldet und dem letzten Treffen zwischen ihnen?
„Schwester Wind?“ Er schaute schließlich hinaus und wurde aus seinem Gedankengang gerissen. Die Wolken rissen auf und die Straße vor ihnen erhellte sich zusehends mehr und mehr. Das war also der Weg der Erleuchtung? Er lachte ziemlich laut, sodass sich gar jemand umdrehte. Schnell wurde es aber wieder dunkler und die Wolken verhingen die Sicht erneut. „Verstehe,“ sagte er und hielt sich noch etwas die Wangen, die vom Grinsen und Lachen etwas schmerzten. Gewiss war der Fürst ein großes Spielkind, aber es freute Jace, denn sie fühlten sich ganz offensichtlich ziemlich wohl in dem, was die gerade taten. Deswegen schenkte er ihm dieses Lachen und schaute voran. „Wir sind da.“ Und das waren sie, denn der Bus sollte alsbald anhalten und die Türen öffnen. So nahm er die Kiste von den Beinen, stand auf und ging voraus, damit Angel ihm folgen konnte. Dann nahm er die Abzweigung zum Haus der jungen Frau, sofern er sich korrekt erinnerte. Sie kannte den Weg wahrscheinlich schon viel besser als er. Und es würde nicht lange dauern, bis sie das Kästchen haben… Und außerdem… es waren nur zehn Minuten ab jetzt. Die Uhr tickte und so lief er auch etwas schneller, um das Tempo vorzugeben.


RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Anzhelika Koroljow - 11.09.2020

Am Ende war das ganze ja gar nicht so bedrohlich, also das mit dem Bus und Raphael hatte immerhin immer eine Begleitung wie nun auch der Dämon wusste. Der Fürst hat einen Auftrag und es gab zudem einen Grund aus dem er sagte das er sich selbst nicht Hand an Dinge legte. „Nein, das verstehst du falsch. Ich darf nicht eingreifen.“ nichts was hinterher auf ihn zurück zu führen war. Es mag sich von allein erklären das er das so handhabt. Immerhin war es den Fürsten nicht erlaubt sich all zu sehr ein zu mischen und er versuchte sich schon bis zu einem gewissen Grad daran zu halten, wenn er auch nicht immer so eine grade Linie fuhr wie es den Anschein hatte. Doch auch das hatte einen weiteren Grund der momentan nicht so einfach ersichtlich war. „Natürlich lasse ich das deine Sorge sein.“ erwidert er dann noch und schließlich sorgt er dafür das Jace gut zu lachen hatte, während er daran dachte wie schnell sie sein mussten um das so zu schaffen wie es dem Dämonen vor schwebte.
Ja, genau das habe ich vor. Nicht das ich dir die zeigen werde die ich nutze, aber eine abgewandelte Form davon die nicht zu mir zurück zu führen ist.“ denn ganz so dämlich war er dann doch nicht und auch wenn es naiv wirkte, so war er das nicht zwingend. Er könnte ihm seine Art Schutzkreise zu ziehen nicht einmal zeigen wenn er es denn wollte. Allein die Art der Magie die der Fürst nutze konnte ja nicht von einem Dämonen genutzt werden, so war es einfach. Das er sie musterte bekam der Engel natürlich auch nicht mit und auch von den Gedankengängen ahnte er nicht das geringste. Schließlich aber nach dem kleinen Trick mit dem Wind und dem lauten Lachen des Dämonen schaut sie ihn auch an. „Ja, das dachte ich mir, es konnte dir ja nur gefallen.“ doch sie kann ein leichtes Grinsen nicht unterbinden.

Als der Bus dann anhielt und Jace verkündet das man aussteigen musste schwinden die grünen Augen auch und für einen Moment blitzen die hellen, blauen Augen der Frau auch wieder durch, wenn auch nicht lange. Manchmal schienen die beiden noch ein kleines Problem mit ihrer internen Kommunikation zu haben, oder aber der Fürst war nicht all sehr bei der Sache, etwas lenkte ihn ab oder dergleichen. Das Problem lag an etwas anderem, doch das soll hier nicht kümmern. Schließlich folgt sie ihm auch aus dem Bus und passt sich seiner Schrittgeschwindigkeit an, der Fürst ahnte das Jace einen neuen Rekord aufstellen wollte und einmal mehr war er froh das sein Gefäß so gut bei Gesundheit war das es ihm nicht schwer fiel Schritt zu halten. Es wunderte ihn auch nicht das Jace es so eilig hatte so das man zügig an dem großzügigen Haus ankommen sollte. „Aber sag mal, hast du schon eine Ahnung was du gerne isst? Ich meine, hast du das mal ausprobiert? Ich muss ja gestehen das ich nie gedacht hätte das Essen so lecker sein kann, aber mir persönlich schmecken ja Orangen über die Maßen gut.“ plappert er auch weiter, während man dem Haus näher kam. Die Haustür wird sich nicht weigern sich zu öffnen so das Jace auch direkt nach oben durchgehen konnte. „Ich warte eben hier, ja?“ die kleine Kiste hat sich da auch nicht weg bewegt und auch ist wohl durch die kleinen Ritzen das Leuchten der Feder des Feuervogels zu sehen. Der Fürst hat nicht gelogen das dem guten Stück nichts geschehen würde in diesem Haus.
Zugegeben war es nicht günstig gewesen das Haus sicher zu machen, aber es lohnt sich schon. Immerhin konnte der Fürst hier sicher sein das ihm nichts geschehen würde wenn er sich zur Ruhe legte damit das Gefäß sich ausruhen konnte. Sie würde auch noch immer unten stehen wenn Jace zurück kommen würde und die Kiste wieder aufnehmen konnte. Zum Glück war das gute Stück ja nicht besonders schwer so das sie sich daran keinen Bruch heben würde. „Na dann, können wir? Sonst bekommen wir den Bus ja nicht mehr.“ nicht das sie es schaffen würden, aber wenn man sich beeilt vielleicht doch noch und sie würden mehr als nur die Rücklichter zu sehen bekommen. Man kann es ja versuchen, aber so kurz war der Weg ja dann doch nicht gewesen.
Was das mit dem Engel und dem Dämonen anging, ja das mochte stimmen, sie waren eben Grundverschieden. Doch Raphael war das ziemlich egal, doch er wusste auch nicht ganz so genau wieso er dem Dämonen überhaupt half. Vielleicht aber war es wirklich so das er dem Willen glaubte sich zu verändern und das er das sogar irgendwo unterstütze. Das muss es wohl sein. Also auf in die Drachenhöhle und gucken was man da machen konnte und wie weit die Pläne des Dämonen bereits gediehen waren, denn das interessierte den Fürsten am Ende noch am meisten und am dringlichsten. Und auch das hatte einen guten Grund. Welchen? Das wird man aber noch sehen können wenn er wusste was er wissen wollte. Also .. Bus oder Rücklichter? Haben sie Glück oder nicht und beeilt hatten sie sich ja wirklich. Nur fliegen ginge schneller und wäre zudem sehr viel angenehmer wie der Fürst fand doch er würde sich daran gewöhnen nicht alles mit Schwingen zu machen, war am Ende ja auch viel unauffälliger … zum Glück.



RE: Wer 'A' sagt, der muss auch 'B' sagen. - Jace Velázquez - 11.09.2020

Es war ganz gut, dass sich Raphael mehr oder weniger an das Busfahren gewöhnen konnte. Ber es gab noch so viel mehr, auf das er sich einstellen musste und es würde gar nicht mehr lange dauern und er würde es erkennen. Nun aber fuhren sie wieder zurück zu dem Haus, das Angel gehörte, wo wiederum die kleine Kiste zu finden war, die Jace aus mehrere Gründen inzwischen wichtig geworden war. Schließlich schaute Jace aber etwas grimmiger drein, und nickte dann. „Deswegen gibt es neben den Fürsten auch noch die Engel und Dämonen. Die Lakaien, die die Arbeit machen, wenn einem als Fürst die Hände gebunden sind, was?“ Er wusste natürlich wegen des Gleichgewichts, das ewig herrschen musste, und um das beide Seiten der Fürsten stets kämpften. Natürlich fiel mal der ein oder andere aus der Reihe, was wiederum von einem Gegenspieler aufgewogen werden sollte. Vielleicht war das der Grund, wieso Raphael genau jetzt hierher auf die Erde gekommen war - und ganz offensichtlich auch noch nicht vor allzulanger Zeit? Aber Jace wollte darüber derweil nicht mehr nachdenken, denn es gab wichtigeres, weswegen sie überhaupt unterwegs waren.
„Ein versteckter Kreis, der hilft aber nicht zu viel, richtig?“ Er bestätigte bloß, dass er kapiert hatte. Immerhin wollte der Fürst eben nicht auffallen. Wieso und weshalb war wieder einer der Fragen, die sich ihm zwar stellten, die er aber sowieso nicht hätte beantworten können, weswegen er es noch nicht versuchte. Stattdessen freute er sich, als der Bus hielt und sie aussteigen konnten. Natürlich gab er die Schrittlänge vor, denn sie hatten wenig Zeit und irgendwann wollte Jace zu dem übergehen, weswegen er überhaupt in diese Misere gekommen war. „Also, danke jedenfalls… Für die Hilfe.“ Wieder etwas, was der Dämon eher weniger tat: Sich bedanken. Und ja, er meinte nicht nur, dass sie die Kiste trug, dass sie ihm aus dem haus und seiner Wohnung half, dass sie ihn versorgt hatte, sondern auch weil sie und er eben einfach da waren, als er die Hilfe gebraucht hatte. Er hätte es kaum zugeben wollen, aber er befand sich in einer Gefahr, deren Ausmaß er nicht kannte und nicht kennen wollte. Es war eben gut, dass der Fürst genau jetzt aufgetaucht war. Zufall oder nicht…

„Wie kommst du jetzt darauf?“ Was er gerne aß? Hatte er sich da einen Gedanken schon einmal drüber gemacht? „Ich glaube nicht, dass Dämonen solche Geschmäcker haben wie Engel oder Menschen…“ Und die Hypothese war gar nicht soweit hergeholt. Wenn sie nicht imstande waren das volle Repertoire an Emotionen zu fühlen, wie sollten sie dann alles herausschmecken können? Aber dann erzählte Raphael etwas davon, dass er Orangen mochte und Jace schaute ihn an. „Orangen?“ Er grübelte etwas weiter, während sie nicht aufhörten zu laufen. „Ja, süße Früchte sind schon was,“ bestätigte er schließlich nach einer kurzen Pause des Redens. „Aber Käse vielleicht auch…?“ Wäre die Kiste nicht in seinen Armen, würde er eine Hand an seine Wange legen, um besser nachdenken zu können. „Eigentlich will ich Lippen spüren…“ Er sagte es und wurde beinahe direkt rot im gleichen Moment und schwieg dann lieber, als sie am Haus Angels angekommen waren.
Dann drehte er sich zu ihr um, stellte seine Kiste mit den Sachen ab und öffnete die Haustür. „Okay,“ bestätigte er nur und eilte auch schon über die Flure des Hauses zurück in das Schlafzimmer, wo er das erste Mal hier aufgewacht war. Mit einem geübten Griff nahm er sie an sich, denn tatsächlich hatte sie sich nicht wegbewegt, und kehrte so schnell er konnte wieder zurück zur Haustür, die er hinter sich schloss. „Da ist sie schon;“ sagte er noch etwas schneller atmend als gewöhnlich. „Weiter, gut?“ Und so sollte es sein. Die kleine Kiste verschwand in der großen, die er abdeckelte, sodass man kein licht aus dem Inneren sehen konnte und dann deutete er an, wohin sie gehen mussten. Die neue Haltestelle war eine andere, als von der sie gekommen waren.

Und sie beeilten sich wirklich, um eben nicht die Rücklichter mehr sehen zu müssen. Doch da, als sie um die nächste Ecke bogen, stand er auch schon und ein Zischen war zu hören. Aber die Türen schlossen sich nicht. Sie öffneten sich erst. „Puha, Glück gehabt,“ keuchte Jace endlich und eilte weiter, damit er eher als Raphael und Angel da war. Er wollte verhindern, dass sich die Tür schon wieder schloss. „Ehm, Geld bitte?“ Er hatte zwar noch etwas des Wechselgeldes in seiner Hosentasche, das er schnell herauskramte und die größere Kiste mit einem Arm balancierte… Aber…. „Oh, nein geht schon,“ meinte er noch, als er die Hand öffnete und es mehr Geld war, als sie brauchten. Also zahlte er schnell und suchte einen freien Sitzplatz für beide, während er noch immer ein wenig außer Atem war. Nicht weil er untrainiert wäre, doch eben weil er sich mehr beeilt hatte, als er wollte. Aber es hatte sich am Ende gelohnt. Nun musste nur noch sein Vorhaben so klappen, wie er es sich wünschte. „Und bist du bereit? Ich meine die Sachen brauche ich alle noch. Aber in meinem… Du weißt schon wo, könnten Dinge sein, die dir nicht gefallen…“