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Herzlich Willkommen im "Through the Ashes"

News


28. Mai

Der Foren-Plot "Riddled as the tide" ist gestartet. Demnächst erwartet euch noch eine kleine Überraschung :)
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Das "Through the Ashes" ist ein Fantasy-Crossover Board, in dem neben eigenen Charakteren auch an das Forum angepasste Serien- und Filmcharaktere gespielt werden dürfen. Wir haben eine offene Storyline, die in Kapiteln unterteilt ist und mit Forenplots in eine bestimmte Richtung gelenkt werden kann. Das "Ashes" wurde im September 2017 eröffnet und hat schon so einige Höhen und Tiefen durchgemacht, doch dank unserer aktiven User blicken wir nun schon auf über zwei Jahre RPG-Geschichte zurück und entwickeln uns ständig weiter.

Genre: Crossover-Fantasy
Rating: L3S3V3, 18+
Spielort: Los Angeles und Umgebung

Inplayzeitraum: November & Dezember '17 | Januar '18
Nächster Zeitsprung: noch nicht fest

» Steckbrief im Profil
» freiwillige Teilnahme an Plots
» Awards
» NPC Account
» 20 User mit ca. 60 aktiven Charakteren
» Anschluss garantiert <3

Seit dem 1. Dezember 2019 bitten wir vor der Registrierung eines Accounts vorher eine Vorstellung des Charakters anzufertigen. Darin enthalten sollten folgende Stichpunkte sein: Fähigkeiten, Charaktereigenschaften, Beruf und Leben in Los Angeles. Optional wäre noch eine kleine Erklärung darüber was du dir als User für deinen Charakter erhoffst und wünschst und auch welche Ziele dein Charakter hat. Du kannst für dein Konzept so viel schreiben wie du magst, es muss nur einen ersten Einblick in diesen geben und uns zeigen, dass du dir schon Gedanken über ihn gemacht hast. In deinem Thread können auch schon bestehende User Kontakte und Verknüpfungen anbieten damit Anschuss gewährleistet wird. Mehr dazu findest du hier: Vor der Anmeldung

Das Forum ist ein Rollenspiel mit dem Rating FSK 18. Das heißt, du darfst dich erst ab einem Alter von 18 Jahren in diesem Forum anmelden. Unser RPG-Rating ist L3S3V3, womit wir unseren Usern beim Schreiben keine Grenzen setzen, solange sie nicht gegen geltende Gesetze verstoßen.

Wichtig: Mit der Registrierung bestätigst du, dass du die Regeln gelesen und das Mindestalter von 18 Jahren erreicht hast. Bei einem Verstoß gegen das Mindestalter wird dein Account / deine Accounts umgehend gelöscht.

Kapitel


Riddled as the tide Am Strand von Venice wird die enthauptete Leiche eines Wesens gefunden, das man am ehesten als “Wassermann” oder “männlicher Nix” identifizieren würde. Die Fotos und Videos gehen schneller viral als die Regierung Handys konfiszieren und die Löschung der Beiträge im Internet veranlassen kann. Verschwörungstheoretiker finden ein gefundenes Fressen im Leichenfund und gleichzeitig tauchen vermeintliche Experten auf, die behaupten, dass die Untersuchung des Körpers nicht auf ein nicht-menschliches Wesen hindeuten würde. Die Beweise jedoch scheinen vernichtend. Die Menschen werden misstrauisch. Oder ist doch alles nur ein äußerst gelungener Scherz? Wer war dieser Mann mit Fischschwanz genau und wieso wurde er getötet und so offensichtlich am Strand liegen gelassen? Los Angeles steht Kopf. Nicht jeder begrüßt eine womögliche Offenbarung, denn was passiert wohl sollte herauskommen, dass es noch mehr als bloß die Menschen gibt? Die Fronten zwischen den Offenlegern und den Bewahrern des Geheimnisses um ihre Existenz könnten sich verhärten. War all das vom Mörder geplant oder wollte er sich nur an das von ihm erschaffene Chaos erfreuen? Lasst es uns gemeinsam herausfinden.
Team online


Niemand vom Team da :c


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Lexikon


Los Angeles
Über Los Angeles


Wer hätte sich denken können, dass eine Stadt, die im Jahre 1781 vom Spanier Felipe de Neve mit dem Namen El Pueblo de la Reina de Los Ángeles (Das Dorf der Königin der Engel) einmal so riesig und ein regelrechter Magnet für verschiedenste Kulturen und Wesen aller Art werden würde? Mit seinen knapp 4 Millionen Einwohnern ist L.A. die größte und neben San Francisco die wohl bekannteste Stadt im Bundesstaat Kalifornien und die nun zweitgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Zudem ist sie Hauptstadt und Verwaltungssitz des Los Angeles County in dem sich 88 selbstverwaltete Städte befinden - darunter Malibu, Santa Monica und Pasadena. Ihre Einwohner sind nicht nur unglaublich multikulturell, sondern werden als Angelenos bezeichnet. Hier leben Menschen aus ca. 140 verschiedenen Ländern, mit 224 Sprachen. Aber natürlich kennt man L.A. aber vor allem wegen des Hollywood-Signs und der damit verbundenen Film- und Musikbranche. Anfänglich wurde Los Angeles als horizontale Stadt erbaut, was bedeutete, dass eine Gesamthöhe der Gebäude 45 Meter nicht überschritten werden durfte. Es handelte sich hierbei um Sicherheitsvorschriften. Dies resultiert aus der geografischen Lage der Stadt; denn immerhin erstreckt sich direkt unterhalb der Stadt die Puente-Hills-Verwerfung, die dafür sorgt, dass die riesige Metropole bereits von neun schweren und tausenden kleineren Beben heimgesucht wurde. Heutige Technologien für einen erdbebensicheren Bau von Hochhäusern sowie die erheblichen Grundstückspreise der Stadtmitte führen heute mehr und mehr dazu, dass eben auch Wolkenkratzer zu finden sind. Los Angeles hat aber neben Glamour und der Filmbrache noch mehr zu bieten: lange Sandstrände, eine der renommiertesten Universitäten der Welt, die weitläufigen, wilden Hollywood Hills und ist zugleich Schmelztiegel verschiedenster Kulturen.

Wusstest du, dass...

... der Rodeo Drive in Beverly Hills die teuerste Einkaufsstraße der Welt ist? An dieser befinden sich so gut wie alle Läden berühmter Designer. Hier gehen nur die Reichsten der Reichen einkaufen.
... jeder Buchstabe des Hollywood-Schriftzugs 12 Meter hoch ist?
... es verboten ist in der Innenstadt eine Kröte anzulecken?
... Los Angeles die größte Population an Thailändern, abseits von Thailand hat?
... die Person, die den Griffith Park an die Stadt gespendet hat Griffith J. Griffith hieß?
... Los Angeles nach Beton, Motorenöl, Marihuana und in Bacon gewickelte Hot Dogs riechen soll?
... in Los Angeles Plastiktüten verboten sind?
... die kürzeste Straße, Powers Place, nur vier Meter und die längste, der Sepulveda Boulevard, ganze 64 Kilometer lang ist?
... der Walk of Fame 2.682 Sterne beherbergt?


Verkehrsmittel und Flughäfen

Flughäfen
  • Los Angeles International Airport (LAX)
  • Long Beach Airport
  • Santa Monica Municipal Airport

Öffentlicher Nahverkehr
  • Los Angeles Metro Rail
  • Metro Local
  • Metro Rapid
  • Metro Express

Bahnhöfe
  • Los Angeles Union Station
  • Northridge Station
  • Glendale Station


Pendeln und Entfernungen

*Mit Auto und ohne Stau

Downtown - Northridge: 44 Kilometer, ca. 45 Minuten
Downtown - Venice: 28 Kilometer, ca. 30 Minuten
Malibu - Downtown: 54 Kilometer, ca. 45 Minuten
Northridge - Long Beach: 74 Kilometer, ca. 55 Minuten
Santa Monica - Downtown: 25 Kilometer, ca. 20 Minuten
Santa Monica - Long Beach: 52 Kilometer, ca. 35 Minuten





Karte über die Stadtteile von Los Angeles


Volle Ansicht

1. Toluca Lake
2. Beverly Grove
3. Carthay
4. Pico-Robertson
5. Beverlywood
6. Cheviot Hills
7. Century City
8. West Los Angeles
9. Rancho Park
10. Hancock Park

11. Larchmont
12. Windsor Square
13. Arlington Heights
14. Harvard Heights
15. Jefferson Park
16. Adams-Normandie
17. University Park
18. Leimert Park
19. Chesterfield Square
20. Harvard Park

21. Vermont-Slauson
22. Manchester Square
23. Vermont Knolls
24. Gramercy Park
25. Vermont Vista
26. Broadway-Manchester
27. Green Meadows
28. Central-Alameda
29. Cypress Park
30. Elysian Valley

31. Atwater Village
32. Playa Vista
33. Playa del Rey



Die bekanntesten Stadtteile


Betrachtet man sich Los Angeles auf einer Karte, wirkt die Stadt wie ein zerfledderter Lappen mit unregelmäßigen Rändern und vielen Löchern. Mit etwa zweihundert Stadtteilen, sogenannten "Neighbourhoods" bietet L.A. sehr viele verschiedene Viertel, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Die bekanntesten Stadtteile stellen wir hier kurz vor.

Bel Air

Bel Air ist ein sehr nobles und gehobenes Stadtteil im Westen von Los Angeles und liegt in den Hills, die die Ausläufer der Santa Monica Mountains sind. Zusammen mit Beverly Hills und Brentwood ist Bel Air Teil eines teuren Viertels, das man auch als “The Three B’s” bezeichnet. Hier leben viele Prominente in imposanten Villen. Angeblich soll es in diesem Stadtteil keine Wohnungen, sondern nur Häuser und Villen geben. Bel Air hat eines der höchsten Durchschnittseinkommen, ist sonst aber nicht besonders vielfältig. Tourismus gibt es hier kaum. Innerhalb der Gemeinde befindet sich der Bel-Air Country Club und die American Jewish University. Südlich der Grenze liegt die UCLA, westlich wird der Stadtteil von der Interstate 405 begrenzt.

Downtown

Downtown ist die Innenstadt von Los Angeles und umfasst viele kleinere Viertel wie das Arts Disctrict, Little Tokyo und die Skid Row. In Downtwon befindet sich ebenso das politische Zentrum des gesamten Los Angeles County und ist Sitz verschiedener kultureller und wirtschaftlicher Institutionen. Das Aussehen wird geprägt von riesigen Wolkenkratzern.

Hollywood

Kultur wird hier großgeschrieben. Die berühmteste Straße der Welt ist der Walk Of Fame in Hollywood, auf welcher sich mittlerweile über 2500 Sterne befinden, über die sich verschiedenste berühmte Persönlichkeiten dieser Welt verewigen durften. Einmal hier, findet man die berüchtigten Universal Studios, in denen man nicht nur echte Filmkulissen bestaunen kann, sondern gleich Action erlebt, wenn man eine der Achterbahnen fährt oder in die verschiedenen 3D-Kinos geht. Ebenso lohnt sich der Blick über die Hollywood Hills hinab zur Stadt. Der Ausblick ist atemberaubend und wundervoll, wenn man die Ausdauer besitzt, um noch etwas weiter den Berg hinaufzusteigen, denn das berühmte Hollywood-Sign ist noch nicht die Spitze. Der Hollywood Boulevard ist für die Fuß und Handabdrücke, welche von vielen Filmstars in Zement gedrückt wurden, bekannt. Es gibt ein großes Kino, das man Grauman's Chinese Theatre nennt. Auch findet man das Dolby Theatre, in dem die hochgeschätzten Academy Awards (Oscars) vergeben werden.

Northridge

Northridge liegt im nördlichen Teil der Stadt im San Fernando Valley. Bekannt ist der Stadtteil für die California State University. Ursprünglich wurde Northridge, Zelzah genannt und erhielt den heutigen Namen erst im Jahr 1938. Northridge ist wie viele Stadtteile im Norden kein touristisch wichtiger Ort. Hier leben viele verschiedene Ethnien, vor allem Latinos und Asiaten verschiedener Herkunftsländer. 1994 gab es ein heftiges Erdbeben in der Region, bei dem mindestens 57 Menschen starben und mehr als 9.000 verletzt wurden.

Venice

Venice ist ein Stadtteil im Westen von Los Angeles und bekannt für seine Kanäle, die denen in Venedig nachempfunden worden sind, aber auch für den langen Sandstrand und den vier Kilometer langen Ocean Front Walk. Venice liegt südlich von Santa Monica und neben der Marina del Rey - einem großen, künstlich angelegten Freizeithafen. 1905 als Badeort gegründet ist Venice heute ein touristisch wertvoller und lebhafter Ort mit vielen Geschäften, Bars, Restaurants und Kunstgalerien und auch bei Einheimischen sehr beliebt. Heute befindet sich Venice im Wandel. Früher ein recht gefährlicher Stadtteil, der von Gangs beherrscht wurde, wird er allmählich zum Luxus-Viertel. Alte Häuser werden abgerissen und neue, moderne Bauten geschaffen, die Künstler allmählich verdrängt und teure Boutiquen eröffnet. Auf Dauer wird der Stadtteil gentrifiziert werden, doch noch herrscht der alte Charme von damals und Venice ist noch immer ein bunter, vielseitiger und lebendiger Ort für Menschen verschiedenster Herkunft.




Los Angeles County
Umliegende Städte


Noch immer glauben viele, dass Santa Monica - nur um mal ein gängiges Beispiel zu nennen - zu Los Angeles gehört und ein Stadtteil von diesem ist. Tatsächlich aber ist Santa Monica (wie so viele andere vermeintliche Stadtteile) eine eigenständige Stadt im Los Angeles County. Die bekanntesten Städte wollen wir hier einmal aufführen.

Welche Orte gehören nicht zu Los Angeles, aber zum Los Angeles County?

  • Altadena
  • Beverly Hills
  • Burbank
  • Carson
  • Claremont
  • Compton
  • Culver City
  • East Los Angeles
  • El Segundo
  • Glendale
  • Hawthorne
  • Inglewood
  • Long Beach
  • Malibu
  • Monterey Park
  • Pasadena
  • Santa Monica
  • Torrance
  • Universal City
  • Vernon

Beverly Hills

Beverly Hills war früher eine Ranch auf der Limabohnen angepflanzt wurden und wahrscheinlich nach dem Fund von Grundwasser von Investoren übernommen und in einen hübschen Vorort umgebaut worden. Ausgezeichnete fünf Sterne Restaurants sowie Hotels findet man leicht auf dem Rodeo Drive, die Adresse für Designermarken und Boutiquen. Wer Geld hat und es zeigen möchte, der verbringt sehr viel Zeit hier. Und wusstest du das hier?: Der ZIP-Code des Stadtteils ist 90210, der durch die Fernsehproduktion Beverly Hills Cop berühmt wurde.
Malibu

Erst 1991 wurde Malibu eine eigenständige Stadt, nachdem es lange in die Region Los Angeles County eingegliedert war. Mit dem langen Strandabschnitt und der exklusiven Lage ist Malibu schnell ein beliebter Wohnort für berühmte und reiche Persönlichkeiten geworden. Mit einer relativ kleinen Bevölkerung von 16.000 Einwohnern ist Malibu eine kleine Stadt - dennoch mit praktischen Annehmlichkeiten wie Geschäften, Kinos, Schulen, Parks und natürlich dem Strand. Zu den begehrtesten Wohnorten zählt die Malibu Road mit Sicht auf den Pazifik.
Pasadena

Pasadena wird auch Rosenstadt genannt und liegt östlich von Los Angeles am Fuß der San Gabriel Mountains. In der Stadt befindet sich das California Institute of Technology (Caltech), das mit der NASA zusammenarbeitet. Die Stadt ist Zentrum für die Entwicklung und Herstellung von Elektronik und Präzisionsinstrumenten.
Santa Monica

Als eine pulsierende Strandmetropole hat man hier aus den Hotels einen hervorragenden Blick auf den Pazifischen Ozean und den daran angrenzenden Santa Monica State Beach. Die Stadt zählt heute als eine der Top 10 Strandstädte der Welt. Am Ende der Route 66 findet man hier den Santa Monica Pier mit dem berühmten Pacific Park, in welchem ein Karussell aus den 20er Jahren steht.


Interessante Sehenswürdigkeiten



Disneyland

Der Disneyland Park, ursprünglich Disneyland, ist ein Themenpark in Anaheim, Kalifornien, der am 17. Juli 1955 eröffnet wurde. Es ist der einzige Themenpark, der unter der direkten Aufsicht von Walt Disney entworfen und fertiggestellt wurde.

Getty Center

Das Getty Center ist ein Komplex aus einem Museum, einem Konservatorium, einem Forschungsinstitut, einem Auditorium, Kunstausstellungen, zwei Cafés, einem Restaurant und verschiedenen Gärten. Es befindet sich auf einem Hügel der Santa Monica Mountains, direkt an der Interstate 405. Besucher können von hier aus den atemberaubenden Blick über die Stadt und den Pazifik genießen. Ebenfalls hervorzuheben ist die ungewöhnliche Architektur des Centers, ebenso wie die Gebäude und Mauern aus italienischem Travertin. An vielen Freitagabenden gibt es kostenlose Konzerte. Auch der generelle Eintritt ist kostenfrei und es fallen nur Parkgebühren an. Etwa 22 Kilometer westlich vom Center, in Pacific Palisades, befindet sich die Getty Villa, die antike griechische und römische Kunst ausstellt.

Griffith Observatory

Das 1935 fertiggestellte Griffith-Observatorium befindet sich in etwa 300 Metern Höhe auf der Südseite des Mount Hollywood, von wo aus man einen hervorragenden Blick über die Stadt hat. Das Observatorium ist für seine wissenschaftlichen Ausstellungen und das Planetarium bekannt. Der Eintritt auf das Gelände und in das Gebäude ist frei. Bei gutem Wetter bietet das Observatorium an jedem Abend kostenfreie Teleskopbesichtigungen an.

Hollywood Sign

Die markanten, weißen Buchstaben auf dem Mount Lee kann man nicht an sich besichtigen, überragen die Stadt allerdings, weswegen man sie aus vielen Vierteln von Los Angeles sehen kann. Eigentlich sollten die Lettern nur vorübergehend als Werbung dienen, blieben aber nach mehrmaliger Restauration und Verkürzung (früher hieß der Schriftzug "Hollywoodland") erhalten und sind heute als das Wahrzeichen der Stadt bekannt und beliebt bei den Einheimischen wie auch bei Touristen.

Pacific Park

Der im Jahre 1996 eröffnete Pacific Park ist ein Vergnügungspark in Santa Monica, der einzige seiner Art auf einem Pier und zudem der einzige im Raum Los Angeles ohne Eintritt. Es gibt insgesamt zwölf verschiedene kostenpflichtige Attraktionen, darunter das einzige solarbetriebene Riesenrad der Welt und eine Achterbahn, die den 0,81 Hektar großen Freizeitpark umrundet. Nebenbei gibt es noch verschiedene Buden in denen z.B. Speisen, Getränke und Souveniers verkauft werden. Der Pacific Park hat ganzjährig geöffnet.

Rodeo Drive

Der 3,2 Kilometer lange Rodeo Drive in der Stadt Beverly Hills, ist was die Grundstückspreise und Mieten betrifft, eine der teuersten Einkaufsstraßen der Welt. Hier gibt es zahlreiche hochpreisige Boutiquen wie z.B. von Giorgio Armani, Gucci und Dolce & Gabbana. Der N. Rodeo Drive ist eine durch einen Grünstreifen geteilte und von Palmen gesäumte vierspurige Straße. Der südliche Teil ist zweispurige Büro- und Wohnstraße. Auf dem gesamten Rodeo Drive gibt es neben Luxus-Geschäften auch viele Restaurants und die teuersten Einkaufszentren der Welt. Nördlich der historischen Route 66 geht das Geschäftsviertel in eine gehobene Wohngegend über.

Universal Studios

Das Universal Studios ist ein Themenpark in Universal City nördlich der Hollywood Hills. Unterteilt ist er in den „Upper Lot“ und dem „Lower Lot“, die durch die weltweit größte und höchste Rolltreppenkonstruktion miteinander verbunden werden. Im unteren Bereich sind nur wenige Attraktionen vorhanden, doch findet man hier gleich den eigentlichen Filmstudiokomplex. Darüber aber bietet die Studio Tour unter anderem Attraktionen zu The Simpsons, Harry Potter, Blues Brothers und viele andere Bühnenshows und Spezialeffekt-Shows. Die Studios zählen zu den 10 meistbesuchten Vergnügungsparks Nordamerikas. Leider sind im Jahre 2008 durch einen internen Brand viele Attraktionen zerstört worden und auch alte, gelagerte Filmrollen wurden unwiederbringlich vernichtet.

Walk of Fame

Der Walk of Fame erstreckt sich über 15 Häuserblöcke zu beiden Seiten des Hollywood Boulevard und gilt als Fußgängerweg. Auf dem Weg werden verschiedene Prominente aus den Kategorien Film, Fernsehen, Musik, Radio und Theater in Form eines eingelassenen Sterns geehrt. Jährlich kommen neue Sterne hinzu. Insgesamt wurden bisher 2.682 Sterne eingelassen (Stand: 31. Dezember 2019).




Natur und Parks in L.A. und Umgebung


In Los Angeles gibt es viele kleinere und größere Parks (insgesamt sollen es an die fünfzig sein), in denen man sich vom stressigen Alltag erholen kann, um auf einer Bank die neuesten Tageszeitungen zu lesen. Immer aber sieht man im Hintergrund das Stadtleben weiterlaufen und die Wolkenkratzer, die über das Stadtgebiet ragen. Man hört den Stadtlärm der Straßen und auch dem oft auftretende Smog und der Dunstglocke über der Stadt können diese kleinen Grünflächen oftmals nichts entgegensetzen.

Echo Park Lake

Der Echo Park Lake wurde von der Stadt früher als Stausee genutzt und wurde im Jahr 1891 von den Eigentümer an die Stadt abgegeben, damit er als Park genutzt werden konnte. Diese begann daraufhin im Oktober 1892 mit der Landschaftsgestaltung des Parks. Der See wurde im Sommer 2011 gesperrt und entwässert. Er dient nicht nur als Erholungsgewässer, sondern wird auch als wichtiger Bestandteil des Ökosystems von Los Angeles angesehen. Obwohl der Echo Park Lake von Menschenhand geschaffen wurde, ist er Teil der örtlichen Wasserscheide. Der See wurde am 5. Juni 2013 nach einer Renovierung im Wert von 45 Millionen US-Dollar wiedereröffnet.

Elysian Park

Eigentlich versteht man darunter ein ganzes Stadtviertel, das den Namen aber eben durch den zentral gelegenen Park erhielt. Er ist nicht nur der älteste von ganz L.A. sondern nach dem Griffith Park auch der zweitgrößte der Stadt. Übrigens findet man hier auch die L.A. Police Academy. Vom oberen Hügel des Parks aus hat man eine großartige Aussicht auf die Innenstadt, die Hollywood Hills und das Dodger Stadium, das hier erbaut wurde. Am nordöstlichen Rand befindet sich die berühmte Seilschaukel, die an einem Baum mit Blick auf Nordost-L.A. befestigt ist.

Griffith Park

Der mit Abstand größte Park von Los Angeles mit ca. 17km² unter anderem auch den Los Angeles Zoo. Es gibt eine Freilichtbühne, das Greek Theatre, und ein Observatorium. Man beachte jedoch auch, dass man den Park nur zwischen 5 Uhr morgens und 22.30 Uhr abends besuchen kann und darf. Der Mount Lee liegt inmitten des Parks, welcher für das Hollywood-Sign berühmt ist. Er ist über 520 Meter hoch, jedoch in Privatbesitz und darf nicht erkundet werden.

Kenneth Hahn State Recreation Area

Als einer der größten städtischen Parks und regionalen Freiflächen im Großraum Los Angeles bezeichnen viele ihn als "LA's Central Park". Der 162 Hektar große Park wurde 1984 gegründet, nachdem Kenneth Hahn, nachdem der Park benannt wurde, die Stadt überzeugt hat das Brachland und einstige Ölbohrgebiet für einen Freiflächenpark wiederzuverwenden. Der Park ist ein Ausflugsziel für Familien und Sportler, eignet sich für Picknicks und Familienfeiern mit etwa 100 Tischen auf verschiedenen Plätzen. Er hat vier Spielplätze, einen Basketballplatz, ein Mehrzweckfeld und einen Beachvolleyballplatz. Ebenso gibt es einen japanischen Garten mit Bach und Wasserfall. Im Jahr 2017 wurde ein Golfplatz eröffnet.

Palisades Park

Palisades Park ist ein 26,4 Hektar großer Park in Santa Monica. Er verläuft entlang der Ocean Avenue an der Küste und bietet freien Blick auf den Pazifik und den vorgelagerten Sandstrand, erstreckt sich dabei über 2,4 km vom Santa Monica Pier am südlichen Ende bis zum Adelaide Drive am nördlichen Ende. Er ist gesäumt von mehr als 30 verschiedenen Pflanzenarten, darunter Kiefern, Palmen, Eukalyptus- und Feigenbäumen. Der Park umfasst Bänke, Picknickplätze, Pétanque-Plätze und die historische Santa Monica Camera Obscura.

Surfridge

Palisades del Rey bzw. Surfridge ist eine Wüstung, also ein heute verlassener Ort und wurde in den 1920er und 1930er Jahren ursprünglich als „isolierter Spielplatz für die Reichen“ entwickelt. Durch die rasante Entwicklung des Flughafens (heute LAX) wurde das Gebiet aufgekauft, um den Flughafenausbau zu erleichtern. Hausbesitzer wurden in einer Reihe von Enteignungskäufen gezwungen die Immobilien an die Stadt abzutreten. Schon 1972 waren alle Gebäude abgerissen oder verlegt worden und das Gelände mit Stacheldrahtzäunen vor Eindringlingen geschützt. Durch die Umzäunung sind noch alte Wohnstraßen sichtbar. Das Gebiet ist heute ein geschützter Lebensraum für den El-Segundo-Bläuling. Der Vista Del Mar Park ist ein kleiner Park neben Surfridge, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist und von der Stadt Los Angeles unterhalten wird.

Topanga State Park

Der Topanga State Park ist ein 45 km² großer Staatspark in den Santa Monica Mountains, der 36 Meilen Wanderwege und unbefestigte Straßen umfasst. Das Gebiet erstreckt sich vom Topanga Canyon bis zu den Pacific Palisades und dem Mullholland Drive. Innerhalb des Parks gibt es viele Wege, die Wanderern, Mountainbikern und Reitern zugänglich sind. Das Topanga Nature Center beherbergt eine Sammlung einheimischer Tiere und Vögel und ist generell der Flora, Fauna und Geographie der Region gewidmet.

Will Rogers State Historic Park

Der Will Rogers State Historic Park ist das ehemalige Anwesen des amerikanischen Humoristen Will Rogers. Es liegt in den Santa Monica Bergen in Los Angeles im Gebiet der Pacific Palisades und ist 75 Hektar groß. Die Ranch wurde 1944 nach dem Tod von Frau Rogers ein State Park. Hinter der Ranch und den Ställen befinden sich die Wanderwege. Da das Grundstück dank der Lage in den Santa Monica Mountains recht hoch liegt, bieten die Wanderwege einen Blick auf das Meer, die Stadt und die Berge. Besucher können zum Inspiration Point wandern, den Rogers Trail rund um den Park nehmen oder über das Backbone Trail System weiter in den Topanga State Park gelangen.




Bildung & Unis
Schul- und Bildungssystem in Kalifornien


In Kalifornien besteht die Allgemeine Schulpflicht in der Regel bis zum 18. Lebensjahr. Ein dreigliedriges Schulsystem mit Gymnasium, Realschule und Hauptschule wie in Deutschland gibt es in den USA nicht. Unterschiedlich begabte Kinder besuchen stattdessen gemeinsam eine Schule. Die Schullaufbahn eines Kindes beginnt mit der sechsjährigen Elementary School, welche bereits mit dem Kindergarten startet und bis zur 6. Klasse geht. In den Klassen 7 bis 9 geht es dann mit der Middle School oder auch Junior Highschool weiter. Anschließend besuchen die Schüler die High School, welche von den Klassen 10 bis 12 geht. Der Abschluss der High School berechtigt zum Besuch einer Hochschule. Das Schulsystem ist staatlich, was bedeutet, dass bis zum Abschluss der Allgemeinen Schulpflicht alle die Möglichkeit haben, kostenlos die Schule zu besuchen.
  • Nursery School / Preschool: < 5 Jahre
  • Elementary School: 5 - 11 Jahre
  • Middle School / Junior High School: 11 - 14 Jahre
  • High School: 14 - 18 Jahre
  • College / Universität: ab ca. 18 Jahre


Elementary School Klick für mehr Infos
Die Elementary School, ähnlich der deutschen Grundschule, geht je nach Schulbezirk bis zur 4., 5. oder 6. Klasse. In den Schulbezirken, in denen es keine Middle- und Junior High Schools gibt, bis zur 8. Klasse. Das erste Jahr wird übrigens Kindergarten genannt. Die Größe der Klasse beträgt rund 18 bis 24 Kinder. An den amerikanischen Grundschulen ist das Lehrpersonal vorwiegend weiblich. Ein Schultag umfasst etwa sechs Stunden. Er wird lediglich durch eine Mittagspause unterbrochen. Die Schüler lernen insbesondere Schreiben, Lesen und Rechnen. Der Klassenlehrer wird oftmals von einem Assistenten, der als Teacher Assistant bezeichnet wird, unterstützt. In allen Klassenstufen kommen zudem Fachlehrkräfte für Kunst, Musik und Sport zum Einsatz. Auch in der Schulbibliothek, die regelmäßig besucht wird, gibt es meist eine Fachlehrkraft. Ab der dritten Klasse etwa können die Schüler an zahlreichen Schulen frei arbeiten. Dann werden beispielsweise Bücher aus der Bibliothek gelesen oder Hausaufgaben erledigt. Die meisten Kinder benutzen den Schulbus.

Junior High School oder Middle School Klick für mehr Infos
Nach der Elementary School gehen die Schüler auf die Junior High School oder auch Middle School. In der Middle School sind alle Kinder auf dem gleichen Niveau. Die Fachlehrer arbeiten eng zusammen und bilden sogar interdisziplinäre Einheiten. Middle Schools umfassen meist die Klassen 6 bis 8. Begabte und weniger begabte Schüler werden im amerikanischen Schulsystem somit nicht getrennt, sondern weiterhin gemeinsam unterrichtet. Der Unterschied zwischen der Middle und Junior High School besteht im Bildungskonzept. Bei der Middle School liegt der Fokus darauf, im Team eng zusammen zu arbeiten und die sozialen Kompetenzen der Schüler zu fördern. Die Junior High School hingegen ist sehr leistungsorientiert. Der Fokus liegt auf der akademischen Ausbildung.

High School Klick für mehr Infos
In der anschließenden High School, die mit der Gesamtschule in Deutschland vergleichbar ist, können die Schüler in manchen Fächern auf einem hohen Niveau sein und in einem anderen hingegen weit zurück liegen. Es handelt sich hierbei um eine Einheitsschule für eine sekundäre Ausbildung, die die Stufen 9 bis 12 abdeckt. Bei den High Schools in Amerika handelt es sich um Ganztagsschulen. Die Schüler sind also von morgens bis zum Abend beschäftigt und können sich nachmittags außerschulischen Aktivitäten widmen.

Den Schülern der Klassenstufen werden Namen gegeben:
  • Neuntklässler: freshmen
  • Zehntklässler: sophomores
  • Elftklässler: juniors
  • Zwölftklässler: seniors
Im Schulsystem der USA beginnt das Kurssystem bereits an der High School. Neben den Wahlpflichtfächern gibt es auch einige Pflichtfächer. Jeder Kurs besteht aus verschiedenen Schülern der gleichen Jahrgangsstufe. Die Versetzung (Graduation) von der einen zur nächsten Klassenstufe erfolgt nach erfolgreicher Absolvierung des Programms (Final Exams). Es gibt neben dem normalen Unterricht an der High School noch AP-Programme, bei denen die Schüler entsprechende Punkte sammeln können, die im College (Universität) anerkannt werden. In einer Abschlussprüfung kann mit der Vollendung der 12. Klasse ein High School Diploma erlangt werden, das dazu berechtigt, studieren zu können.

College Klick für mehr Infos
Bevor die Schüler auf einer Universität aufgenommen werden, müssen sie allerdings noch weitere Prüfungen bestehen. Die Vorbereitungen auf diese Tests sind Leistungskurse. Zudem müssen Empfehlungsschreiben der ehemaligen Lehrer vorgelegt werden. Die universitäre Ausbildung hat im amerikanischen Schulsystem einen sehr hohen Status.

Wie lange dauert das College in den USA?
Das College dauert in den USA in der Regel etwa 4 Jahre und schließt mit dem Bachelor Degree ab.

Pflicht und Wahlfächer
Das amerikanische Schulsystem bietet sehr viel Auswahl und die Möglichkeit, die eigenen Talente und Interessen individuell optimal zu fördern. Darauf liegt der Fokus, sowohl während des Unterrichts als auch in der Freizeit. Die Wahl der Fächer, Kurse und die verschiedenen Angebote sind sehr vielseitig. Die Schüler stellen sich ihren Stundenplan mit der Hilfe ihres Vertrauenslehrers selbst zusammen. Jeder hat somit seinen eigenen Stundenplan. Es gibt jedoch auch Pflichtfächer, die belegt werden müssen, beispielsweise Englisch, Mathematik, Erdkunde, Sozialkunde und Geschichte. Je nach Schule werden viele weitere Fächer und Kurse angeboten, beispielsweise:
  • Fitness
  • Ernährungskunde
  • Marketing
  • Psychologie
  • Tanz
  • Journalismus
  • Kreatives Schreiben
  • Kunst
  • Informatik
  • Webdesign
  • Anatomie
  • Holzarbeiten
  • Fotografie
Die Auswahl ist weitaus größer als in Deutschland. Die Schüler können an manchen Schulen aus mehr als 100 Kursen wählen. Die Kurse sind gewöhnlich in Schwierigkeitsgrade unterteilt (leicht, mittel und schwer), sodass alle Schüler entsprechend der Leistungsfähigkeit unterrichtet werden. Es gibt ein Credit-System, das festlegt, durch welche Fächer die Credits zu erlangen und wie viele für den erreichten Abschluss nötig sind. Das Schulsystem in den USA verfolgt das Ziel, die Schüler bestmöglich auf das Leben vorzubereiten. Auch nach der Schule finden außerschulische Aktivitäten (extracurricular activities) statt.





Universitäten in Los Angeles


UCLA - University of California, Los Angeles

Die UCLA wurde 1919 von William D. Stephens zum Bau erlassen und ist heute einer der bekanntesten und renommiertesten Universitäten der Welt. Sie liegt westlich von Beverly Hills in Westwood. Ein Jahr kostet in etwa 19.650 $. Dies setzt sich aus den Studiengebühren und die zusätzlichen Kosten pro Credit für ein Semester zusammen.

Gründung: 1919
Motto: Fiat lux (Es werde Licht)
Stadtteil: Westwood
Studenten: ca. 45.500

Eine Auswahl möglicher belegbarer Kurse findest du hier: LINK


CSUN - California State University, Northridge

Die CSUN ist eine staatliche Universität in Northridge und eine der größten umfassenden Universitäten in den Vereinigten Staaten in Bezug auf die Anzahl der Einschreibungen. Die CSNU wurde 1956 zuerst als Campus der California State University in Los Angeles gegründet, zwei Jahre später aber unabhängig. Die Universität bietet 134 verschiedene Bachelor-Abschlüsse und Master-Studienprogramme in 70 verschiedenen Bereichen.

Gründung: 1958
Motto: Vox Veritas Vita (Stimme - Wahrheit - Leben)
Stadtteil: Northridge
Studenten: ca. 38.500

Eine Auswahl möglicher belegbarer Kurse findest du hier: LINK


USC - University of Southern California

Die USC ist eine private Forschungsuniversität und liegt im kleinen Stadtteil University Park (in South Los Angeles). Sie wurde 1880 gegründet und ist die älteste ihrer Art in Kalifornien.

Gründung: 1880
Motto: Palmam qui meruit ferat (Die Siegespalme erhalte, wer sie verdient hat)
Stadtteil: South Los Angeles
Studenten: ca. 46.000

Eine Auswahl möglicher belegbarer Kurse findest du hier: LINK


Cal State - California State University, Los Angeles

Die Cal State ist eine staatliche Universität, die 129 Bachelor- , 112 Master- und vier Doktorgrade anbietet. Die Universität wurde am 2. Juli 1947 gegründet und als Los Angeles State College (LASC) auf dem Campus des Los Angeles City College (LACC) eröffnet.

Gründung: 1947
Motto: Vox Veritas Vita (Stimme - Wahrheit - Leben)
Stadtteil: University Hills
Studenten: ca. 26.000

Eine Auswahl möglicher belegbarer Kurse findest du hier: LINK



Geographie & Klima
Geographie


Los Angeles liegt an der südkalifornischen Küste am Pazifischen Ozean. Die Westseite mit den Stadtteilen Pacific Palisades, Venice und Playa del Rey, sowie den Städten Malibu und Santa Monica, grenzt an die Bucht von Santa Monica, in die die kleinen Flüsse Ballona Creek, Malibu Creek und Topanga Creek münden. Das südliche Stadtgebiet mit dem Viertel San Pedro und der Stadt Long Beach liegt an der südöstlichen Grenze von der Halbinsel Palos Verdes, die ebenso das südliche Ende der Bucht von Santa Monica markiert.
Los Angeles liegt im Durchschnitt auf einer Höhe von 87 Metern über NN in einem Tal, das von bergigem Gebiet umgeben ist. Generell kann man sagen, dass das Stadtgebiet in einen nördlichen Teil und einen südlichen Teil unterteilt ist. Der nördliche Teil liegt im San Fernando Valley, der südliche im Los Angeles Bassin. Getrennt werden beide Täler durch die Santa Monica Mountains, deren höchste Erhebung mit 949 Metern der Sandstone Peak ist.
Im Norden und Nordosten wird das Stadtgebiet von den Sierra Pelona Mountains und den San Gabriel Mountains begrenzt, im Südosten vom Santa-Ana-Gebirge. Das gesamte Gebirgskomplex wird Transverse Ranges genannt und erstreckt sich in Richtung San Diego.

Los Angeles County liegt in einem tektonischen Gebiet. Die San-Andreas-Verwerfung verläuft östlich bis nordöstlich der Stadt nach Nordwest. Kleinere, kaum spürbare Erdbeben sind keine Seltenheit, größere Erdstöße die Schäden nach sich ziehen jedoch weniger häufig.


Von links nach rechts:
Küste bei Point Dume, Sandstone Peak, San Gabriel Mountains hinter der Skyline, Palos Verdes, Hills mit Skyline im Hintergrund


Pazifikküste

Die Küstenlinie erstreckt sich von Malibu bis nach Long Beach auf ungefähr 115 Kilometer und besteht größtenteils aus Sandstränden, die im Süden ausgeprägter sind als im Norden. Gerade in Malibu wechseln sich steinige bis felsige Küstenabschnitte mit Kliffs (z.B. in Point Dume) und schmalen Sandstränden ab. Am breitesten ist der Strand am Santa Monica State Beach (200+ Meter). Dieser und der Strand in Venice sind die am meisten besuchten.

Santa Monica Mountains

Die Santa Monica Mountains ist eine etwa 64 Kilometer lange Gebirgskette, die sich vom Westen ab Point Mugu in Ventura County bis zu den Hollywood Hills und den Griffith Park erstreckt. Die höchste Erhebung ist der 949 Meter hohe Sandstone Peak. Aufgrund seiner Nähe zu dicht besiedelten Regionen ist es eines der meistbesuchten Naturgebiete in Kalifornien, obwohl das Gebiet sonst wild und teilweise schwer zugänglich ist. Die östlichen Berge bilden eine natürliche Barriere zwischen dem San Fernando Valley und dem Los Angeles Bassin. Über zwanzig einzelne staatliche und städtische Parks befinden sich in den Santa Monica Mountains, darunter der Topanga State Park, der Malibu Creek State Park, der Will Rogers State Historic Park und der Griffith Park. Es gibt keine richtigen Wälder aus großen Bäumen, sondern wie in anderen Regionen Südkaliforniens auch, überwiegend Chaparral-Strauchwälder.

San Fernando Valley

Das San Fernando Valley ist ein Talkessel mit einer Fläche von 895,6 Quadratkilometern und wird beinahe vollständig von verschiedenen Gebirgsregionen umgeben. Rund zwei Drittel des Gebietes gehört zu der Stadt Los Angeles. Der Los Angeles River fließt vom Quellgebiet in den Simi Hills und Santa Susana durch das San Fernando Valley. Weitere schmale Zuflüsse sind Bull Creek, Aliso Creek und der Tujunga Wash.

San Gabriel Mountains

Die Bergkette ist Teil der Transverse Ranges und liegt zwischen dem Los Angeles Bassin und der Mojave-Wüste. Die höchste Erhebung ist der 3.068 Meter hohe Mount San Antonio, der auch Mount Baldy (Glatzkopf) genannt wird und an klaren Tagen hinter der Skyline der Stadt zu sehen ist. Im Winter liegt des Öfteren Schnee auf dem Gipfel. Das Gebirge selbst ist nicht schroff, sondern von seichten Gipfeln geprägt. An sich ist es ein großer Verwerfungsblock, der mit Canyons und kleinen Flüssen durchzogen ist. Für Wanderer sind die meisten Gebiete anspruchsvoll und schwer zu durchqueren. Schmelzender Schnee und Regen auf der Südseite der höchsten Berge lassen den größten Fluss, den San Gabriel River, entstehen, der durch das östliche und südliche Stadtgebiet fließt und bei Long Beach in den Pazifik mündet.

Santa-Ana-Gebirge

Die Berge bilden eine natürliche Barriere zwischen der Region Inland Empire im Osten und Orange County im Westen. Nur eine Autobahn, der Riverside Freeway (State Route 91) und der zweispurige Ortega Highway (State Route 74) verbinden die beiden Regionen. Eine überraschende Vielfalt an Tierarten kann in den Bergen gefunden werden, darunter auch Pumas. Insgesamt ist das Gebirge nur etwa 98 Kilometer lang und an seinem höchsten Punkt, dem Santiago Peak, 1734 Meter hoch. Die Bergkette ist namensgebend für die in der Region auftretenden Santa-Ana-Winde, die im Winter Temperaturen über 30°C bringen können.

Palos Verdes

Palos Verdes ist eine Halbinsel südlich der Bucht von Santa Monica. Das Gebiet der Palos Verdes Hills ist geologisch instabil und für den Bau ungeeignet, allerdings ein ökologisch wertvolles Land mit Küsten-Chaparral und verschiedenen seltenen Tierarten. In Palos Verdes gibt es zudem zahlreiche Naturschutzgebiete.






Klima im Los Angeles County


Das Los Angeles County hat ein Mittelmeerklima mit trockenen, heißen Sommern und milden Wintern. Anders als in anderen Gegenden mit Mittelmeerklima, in denen die Winter regenreich sind, fällt im L.A. County nur an durchschnittlich 35 Tagen im Jahr Niederschlag. Die Trockenzeit beginnt im Mai und geht bis etwa September. In diesen Monaten fällt am wenigsten Regen und es macht sich oft ein Hochdruckeinfluss mit viel Sonne und wenigen Wolken bemerkbar. Gewitter entstehen in der generell trockenen Luft nur selten. Am Ehesten entwickeln sie sich in den feuchteren Wintermonaten, fallen aber nur extrem selten unwetterartig aus. Der Winter ist mild bis warm und nur den Nächten fallen die Temperaturen unter 10°C. Schnee fällt in Los Angeles nicht, nur in Ausnahmewintern, die alle paar Jahrzehnte auftreten, gibt es tatsächlich Schneefall.

Alle paar Jahre treten die Santa-Ana-Winde auf. Es sind warme, sehr trockene Fallwinde, die in den Wintermonaten im Großen Becken zwischen den Rockies und der Sierra Nevada entstehen und über die Berge nach Westen wandern können. Durch den Höhenabfall wird die Luft stark erhitzt, was in Kombination mit Wärme, Trockenheit und der Windgeschwindigkeit zu Waldbränden führen kann, die oft große Ausmaße annehmen. In Jahren mit den Santa-Ana-Winden können selbst im kältesten Monat Dezember sommerliche Temperatur von 35°C herrschen. Die kühlsten Orte im L.A. County ist die Region rund um den LAX-Airport (Westchester, El Segundo etc) und Santa Monica. Generell kann man sagen, dass die Orte, die direkt am Pazifischen Ozean liegen kühler sind, als die im Inland. Der Unterschied zwischen der Küstenlinie und den Regionen innerhalb der Stadt Los Angeles beträgt oft mehrere Grad Celsius. Das wärmste Gebiet hingegen ist das San Fernando Valley, das zum Beispiel Stadtteile und Gemeinden wie North Hollywood, Sun Valley, Northridge und Glendale umfasst. Der Temeraturrekord von 47°C reicht beinahe an den der Stadt Phoenix im Wüsten-Bundesstaat Arizona (50°C) heran.

Durch den kalten Kalifornienstrom erwärmt sich das Wasser in der Küstenregion nicht besonders stark. Im Durchschnitt liegt die Wassertemperatur bei 17°C in etwa so wie die sommerliche Wassertemperatur der deutschen Ostsee.

► Frühling: warm, vermehrt Regen
► Sommer: Trockenzeit, sehr warm, Hochdruckeinfluss
► Herbst: warm, wenig Regen
► Winter: mild, extrem selten Schnee, vermehrt Regen, Hitze bei Santa-Ana-Winden


Januar
max. 20.1 °C
min. 8.8 °C
Regentage: Ø 6
Wassertemp.: 14°C
Februar
max. 20.3 °C
min. 9.6 °C
Regentage: Ø 7
Wassertemp.: 14°C
März
max. 21.2 °C
min. 10.6 °C
Regentage: Ø 6
Wassertemp.: 16°C
April
max. 22.6 °C
min. 11.9 °C
Regentage: Ø 3
Wassertemp.: 16°C
Mai
max. 23.6 °C
min. 13.9 °C
Regentage: Ø 1
Wassertemp.: 16°C
Juni
max. 25.6 °C
min. 15.7 °C
Regentage: Ø 1
Wassertemp.: 17°C
Juli
max. 28.4 °C
min. 17.6 °C
Regentage: Ø 0-1
Wassertemp.: 19°C
August
max. 29.1 °C
min. 17.8 °C
Regentage: Ø 0-1
Wassertemp.: 20°C
September
max. 28.4 °C
min. 17.3 °C
Regentage: Ø 1
Wassertemp.: 19°C
Oktober
max. 25.8 °C
min. 14.8 °C
Regentage: Ø 3
Wassertemp.: 19°C
November
max. 22.7 °C
min. 11.1 °C
Regentage: Ø 4
Wassertemp.: 18°C
Dezember
max. 19.8 °C
min. 8.6 °C
Regentage: Ø 5
Wassertemp.: 16°C



Flora & Fauna
Fauna - Die Tierwelt in und um Los Angeles



Raubtiere


Amerikanischer Schwarzbär(Ursus americanus)
Auch Baribal genannt

Aussehen: Amerikanische Schwarzbären haben den typischen Körperbau der Bären. Der Rumpf ist massiv, die Gliedmaßen kräftig. Die Pfoten haben je fünf starke Krallen, welche die Bären zum Reißen, Graben und Klettern einsetzen. Der Schwanz ist wie bei allen Bären nur ein kurzer Stummel. Der große Kopf ist durch die eher lange, unbehaarte Schnauze, die kleinen Augen und die runden, aufgerichteten Ohren charakterisiert. Trotz ihres Namens sind nicht alle Amerikanischen Schwarzbären schwarz gefärbt. Es gibt auch silbergraue und rötlichbraune Varianten, und manche Baribals haben eine mit Grizzlys nahezu identische Fellfarbe.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 1,5 bis 1,8 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 91 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 100 Kilogramm
Vorkommen: Los Padres National Forest, Joshua Tree National Park, Sequoia National Forest, selten verläuft sich ein Bär in die Außenbezirke von Los Angeles.
Population: etwa 600.000 in ganz Nordamerika
Nahrung: Allesfresser


Puma(Puma concolor)
Auch Cougar genannt

Aussehen: Das Fell ist kurz, dicht und einfarbig, im Farbton allerdings sehr variabel. Am häufigsten sind gelbbraune bis rötlichbraune und silbergraue Pumas, das Kinn und die Brust sowie die gesamte Unterseite sind stets weiß. Die Schwanzspitze ist dunkel. Neugeborene Pumas sind beigefarben und kräftig gefleckt; die Fleckenzeichnung verblasst noch während des ersten Lebensjahrs. Aus Südamerika sind auch Schwärzlinge dokumentiert. Pumas haben fünf Zehen an den Vorderpfoten und vier an den Hinterpfoten. Sie können ihre Krallen einziehen.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,95 bis 1,95 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 90 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 72 Kilogramm
Vorkommen: Pumas sind in allen Wäldern und Nationals Parks anzutreffen, manchmal verirren sie sich auch in die Stadt.
Population: etwa 50.000 in ganz Nordamerika
Nahrung: Alle Kleinsäuger sowie Hirsche und Schafe, in Ausnahmefällen aber auch andere Raubtiere wie Rotluchse und Kojoten.


Rotluchs(Lynx rufus)
Auch Bobcat genannt

Aussehen: Die Fellfarbe der Körperoberseite ist sehr variabel und reicht von blassgelb bis rötlich braun. Die Fleckung des Fells ist individuell verschieden ausgeprägt. Bei einzelnen Individuen kann die Fleckung nahezu vollständig fehlen oder ist auf die Läufe beschränkt. Andere Individuen weisen dagegen auf ihrem Fell deutlich erkennbare, dunkelbraune bis schwarze Punkte und Linien auf, die von der Grundfärbung des Fells besonders deutlich auf den Vorderläufen und am Schwanz abgesetzt sind. In Florida hat man allerdings einige melanistische Rotluchse gesichtet und auch gefangen. Ihr schwarzes Fell ist möglicherweise durch ein besonders dichtes Fleckenmuster verursacht. An Kinn, Brust und Körperunterseite sind die Fellhaare grauweiß bis cremeweiß.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,70 bis 1,20 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 36 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 14 Kilogramm.
Vorkommen: Luchse sind in allen Wäldern und Nationals Parks anzutreffen, manchmal verirren sie sich auch an die Stadtränder. Sie bevorzugen jedoch bewaldetes Gebiet als Rückzugsort.
Population: etwa 700.000 in ganz Nordamerika.
Nahrung: Alle Kleinsäuger aber auch Jungtiere von Großwild sowie kleine Hunde und Katzen.


Kojote(Canis latrans)
Auch Präriewolf oder Steppenwolf genannt

Aussehen: Seine Fellfarbe variiert geographisch. Kojoten in höheren Gebieten haben dunkleres Fell als die, die in Wüsten leben und beige oder grau sind. Kehle und Brust sind weiß. Albinos sind sehr selten. Die Haare der nördlichen Unterarten sind länger als die der südlichen.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 1,10 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 50 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 22 Kilogramm.
Vorkommen: Death Valley und anderen Halbwüsten von Kalifornien. Prärien und dichte Wälder der National Parks. Sie durchstreifen aber auch die Städte des Los Angeles County.
Population: etwa 1.500.000 in ganz Amerika
Nahrung: Mäuse, Hasen und Kaninchen stehen vorwiegend auf dem Speiseplan. Seltener Vögel, Schlangen, Füchse, Opposums und Waschbären, ausnahmen sind Jungtiere von Großwild. In harten Zeiten auch Aas.


Rotfuchs(Vulpes vulpes)

Aussehen: Das Fell ist oberseits rötlich, unterseits weiß; der Farbton variiert je nach Verbreitungsgebiet oberseits zwischen rötlichgelb bis tiefrotbraun und unterseits zwischen reinweiß bis schiefergrau. Die unteren Teile der Beine sowie die Hinterseiten der Ohren sind schwarz gefärbt. Insgesamt variiert die Fellfärbung stark. Die häufigste Farbvariante ist der Birkfuchs mit gelb-roter Oberseite, weißer Kehle und weißer Schwanzspitze.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,62 bis 0,75 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 50 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 7,5 Kilogramm.
Vorkommen: Wälder und Grasland im Süden des Los Angeles County (Topanga State Park).
Population: etwa 500.000 in ganz Amerika.
Nahrung: Kaninchen, Mäuse aber auch Insekten und Kleinvögel. Früchte und Aas.



Graufuchs(Urocyon cinereoargenteus)
Auch 'Tree Foxes' genannt. Als einer der wenigen Hundeartigen kann er auf Bäume klettern.

Aussehen: Graufüchse haben eine charakteristische Fellzeichnung: Ihr Rücken ist grau, Flanken, Hals und Beine sind gelbbraun, und die Unterseite ist weiß. Ein schwarzer Streifen zieht sich über Rücken und Schwanz, auch die Schwanzspitze ist schwarz.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 0,65 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 33 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 5 Kilogramm.
Vorkommen: Er ist ein Bewohner von Laubwäldern, der das offene Gelände meidet (Zum Beispiel Topanga State Park).
Population: etwa 2.000 - 3.000 in Kalifornien.
Nahrung: Hauptnahrung sind baumbewohnende Hörnchen, aber auch Mäuse, Kaninchen, Vögel und Insekten sowie Beeren, Früchten und anderen Pflanzenkost.


Silberdachs(Taxidea taxus)

Aussehen: Das eher lange Fell an Rücken und Seiten ist grau gefärbt, manchmal mit einem rötlichen Anflug, die Unterseite ist heller, meist gelbgrau. Die Beine sind dunkler, meist dunkelbraun oder schwarz. Charakteristisch ist ein weißer Streifen, der sich von der Nase nach hinten zieht. Das Gesicht ist schwarz und weiß gemustert, Kinn und Kehle sind ebenfalls weiß. Die Schnauze ist spitz, die Ohren sind abgerundet und sitzen weit unten am Kopf. Der Körperbau der Silberdachse erweckt einen flachgedrückten, aber dennoch stämmigen Eindruck. Die Vorderpfoten tragen lange, auffällig gebogene Krallen, der Schwanz ist kurz und buschig.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,42 zu 0,72 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 28 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 6 Kilogramm.
Vorkommen: Dachse leben in unterirdischen Bauen die sie eigens Graben oder von anderen Höhlenbewohnern übernehmen. Sie kommen in allen Wäldern des Los Angeles County vor.
Population: Normaler Bestand
Nahrung: Vor allem unterirdisch lebende Nagetiere und Bodenbrütende Vögel sowie Reptilien und Insekten sind seine Nahrung. Sie erjagen sie nicht, sie graben vorrangig nach ihr.


Waschbär(Procyon lotor)

Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,41 zu 0,71 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 30 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 6 Kilogramm.
Vorkommen: Sie mögen gewässerreiche Misch- und Laubwälder, sind aber auch in den Städten selbst anzutreffen.
Population: etwa 500.000 in ganz Amerika
Nahrung: Waschbären sind Allesfresser, vorwiegend Wirbellose, Pflanzen und Früchte und wenige Wirbeltiere


Langschwanzwiesel(Mustela frenata)

Aussehen: Langschwanzwiesel weisen den typischen Körperbau der Wiesel mit dem langgestreckten, schlanken Körper und den relativ kurzen Gliedmaßen auf. Sie ähneln in ihrer Fellfärbung und den Abmessungen dem Hermelin, unterscheiden sich aber durch den längeren, buschigeren Schwanz. Ihr Fell ist an der Oberseite braun gefärbt, die Unterseite ist gelblich-weiß und die Schwanzspitze schwarz.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,20 zu 0,30 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 10 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 1 Kilogramm.
Vorkommen: Sie bevorzugen offenes, buschbestandenes Grasland, meist in der Nähe von Gewässern. Auch an Waldrändern und Wiesen zu finden (Los Padres National Park, Topanga State Park)
Population: etwa 200.000 in ganz Amerika
Nahrung: Sie ernähren sich von kleinen Nagetieren, Baumwollschwanzkaninchen, Vögel und Reptilien.



Kleinsäuger und Andere


Nordopossum(Didelphis virginiana)
Auch Mama Taxi genannt

Aussehen: Ihr Fell ist weißlich bis grau gefärbt, am Kopf haben sie meist drei schwarze Streifen, einen über jedem Auge und einen in der Mitte. Alle vier Füße haben fünf Zehen mit Krallen außer der ersten Zehe der Hinterfüße, die daumenartig entwickelt ist und den anderen Zehen gegenübergestellt werden kann. Sie haben einen langen nackten Schwanz.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,32 zu 0,50 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 30 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 2,5 Kilogramm.
Vorkommen: Sie kommen in bewaldeten oder buschbewachsenen Gebieten vor allerdings auch in Plantagen, Parks und Städten zu finden.
Population: etwa 300.000 in ganz Amerika
Nahrung: Nordopossums sind alles Fresser, sie ernähren sich von Insekten, kleinen Wirbeltieren und auch Aas.


Westlicher Fleckenskunk(Spilogale gracilis)

Aussehen: Die Pelzfarbe ist schwarz-weiß gemustert; so gibt es weiße Flecken im Gesicht, weiße Flecken und Streifen auf dem Rumpf sowie einen fast vollständig weißen Bauch. Der schwarze Schwanz wird von einem weißen Büschel abgeschlossen. Die Krallen der Vorderpfoten sind deutlich länger als die Krallen der Hinterpfoten.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,42 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 20 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 0,60 Kilogramm.
Vorkommen: Die Art bevorzugt felsige Gebiete mit einigen Büschen. Weiterhin kommt sie in offenen Wäldern, in der Prärie und in Kulturlandschaften vor.
Population: etwa 100.000 in ganz Amerika
Nahrung: Sie fressen Säuger, Vögel und deren Eier sowie Insekten und Skorpione, aber auch Früchte.


Eselhase(Lepus californicus)

Aussehen: Ihren Namen haben die Tiere aufgrund der auffallend langen, eselartigen Ohren, die eine Länge von 10 bis 13 Zentimeter erreichen. Ihr Fell ist graubraun bis schwarz an der Oberseite und gräulich bis weißlich an der Unterseite. Sie haben einen arttypischen schwarzen Streifen am Rücken und einen schwarzen Schwanz. Die Beine sind sehr lang, die Hinterfußlänge beträgt 11,7 bis 13 Zentimeter.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,49 zu 0,55 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 35 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 2 Kilogramm.
Vorkommen: Überall anzutreffen wo es trocken und weitläufig ist. In den Halbwüsten, Steppen und Prärien anzutreffen.
Population: etwa 1.000.000 - 2.000.000 in ganz Amerika
Nahrung: Pflanzenfresser, bevorzugt Gräser und grüne Pflanzenteile, aber auch Zweige und Rinde von Gehölzpflanzen und Kakteen


Strauchkaninchen(Sylvilagus bachmani)

Aussehen: Die Weibchen werden in der Regel etwas größer als die Männchen. Die Rückenfarbe und der Schwanz sind graubraun bis dunkelbraun, die Bauchseite und die Unterseite des Schwanzes sind weißlich gefärbt. Der Schwanz, die Ohren und die Beine sind verhältnismäßig kurz, die Füße sind schmal und kurz und nur leicht behaart. Die Ohren laufen leicht spitz zu und sind nicht gerundet. Die Vibrissen sind schwarz. Sie sind in der Lage in niedrige Sträuche und Bäume zu klettern.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,30 zu 0,37 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 20 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 1 Kilogramm.
Vorkommen: Das Strauchkaninchen benötigt sehr dichte Strauchbestände des Chaparral als Lebensraum, die ihm Schutz bieten. (Angeles National Forest, Los Padres National Forest)
Population: etwa 300.000 in ganz Amerika
Nahrung: Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Gräsern, saisonal kommen weitere Pflanzenbestandteile wie Blätter und Beeren hinzu. Bevorzug Gänsedisteln und Dudleya


Westliches Grauhörnchen(Sciurus griseus)

Aussehen: Das Fell des Westlichen Grauhörnchens hat eine graue Färbung und hat stellenweise hellere Flecken. An der Bauchseite, der Kopfunterseite und den Innenseiten der Extremitäten ist es cremefarben bis weiß. Die Schwanzaußenseiten können auch weiß gefärbt sein. Um die Augen bildet das Fell einen weißen Ring.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,45 zu 0,60 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 29 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 0,60 Kilogramm.
Vorkommen: Es ist in allen Parks und National Parks anzutreffen, sowie in der Ebene als auch im Hochgebirge bis zu 2.500 Metern.
Population:etwa 200.000 in ganz Amerika
Nahrung: Es ist ein Allesfresser. Sowohl Nüsse, Eicheln, Beeren, Knospen, Baumsamen als auch Insekten, Käfer, Motten, Frösche, Vogeleier und Vögel gehören auf den Speiseplan. Im Herbst kommen auch Pilze dazu.



Huftiere - Großwild


Maultierhirsch(Odocoileus hemionus)
Auch Großohrhirsch genannt

Aussehen:
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 2,00 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 1 Meter und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 80 Kilogramm.
Vorkommen: Fernab von den Städen in den National Parks. Sie ziehen in den Frühjahrs- und Herbstwanderungen bis zu 160 km weit.
Population: ca. 300 in ganz Amerika
Nahrung: Maultierhirsche fressen überwiegend Gräser, Kräuter, Beeren, Früchte, Zweige und die Triebe von Büschen und Bäumen.


Dickhornschaf(Ovis canadensis)

Aussehen: Das Fell ist von dunkelbraun bis beige, fast weiß, je nach Unterart bzw. Linien verschieden gefärbt. Das Rocky-Mountains-Dickhornschaf hat im Sommer ein dunkelbraunes Fell, das im Winter zu einem Graubraun verblasst. Beide Geschlechter tragen Hörner, die der Weibchen sind jedoch deutlich kleiner und ragen säbelartig nach hinten – sie drehen sich nie ein. Die Hörner der Männchen sind massiv und drehen sich nach hinten über die Ohren, dann abwärts und nach vorne.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 1,50 zu 1,80 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 100 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 70 Kilogramm.
Vorkommen: Östlicher Teil des Angeles National Forest, vorwiegend an grasbewachsenen Berghängen in der Nähe von Felsklippen.
Population: etwa 30.000 in ganz Amerika
Nahrung: Die Nahrung dieser Tiere besteht vorwiegend aus Gräsern. Daneben fressen sie auch Kräuter und andere Pflanzen.


Verwilderte Schweine(Sus scrofa x Sus scrofa domesticus)
Auch Razorback genannt

Aussehen: Die Schweine ähneln kaum den heutigen Hausschweinen: Sie sind lang, dünn, hoch in der Schulter und niedrig im Rumpf. Sie sind schneller als heutige Hausschweine und können beispielsweise auch Zäune überspringen. Sie haben lange Schnauzen und große Köpfe mit eindrucksvollen Hauern. Der Name stammt von einer Linie hochstehender Rückenhaare.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,90 zu 2 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 120 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 100 Kilogramm.
Vorkommen: In allen National Parks anzutreffen.
Population: etwa 1.500.000 in ganz Amerika
Nahrung: Allesfresser


Verwilderte Ziegen(Capra aegagrus hircus)

Aussehen: Das Fell ist in Braun- oder Grautönen gehalten, oft kommt es zu einem jahreszeitlichen Fellwechsel mit Veränderung der Felllänge und -färbung. Manchmal sind kontrastierende Bereiche auf den Gliedmaßen, am Rücken oder im Gesicht vorhanden; auffällig ist ein Bart, der bei den Männchen deutlich länger ist. Beide Geschlechter tragen Hörner; diese weisen aber in Form und Länge einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf. Die Hörner der Weibchen sind kurz, dünn und nur leicht gebogen; im Gegensatz dazu sind die der Männchen kräftig nach hinten gebogen oder spiralig eingedreht und können über einen Meter Länge erreichen.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 1,00 zu 1,80 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 100 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnitlich etwa 150 Kilogramm.
Vorkommen: Vorwiegend an grasbewachsenen Berghängen in der Nähe von Felsklippen. In den National Parks des Countys
Population: etwa 30.000 in ganz Amerika
Nahrung: Die Nahrung dieser Tiere besteht vorwiegend aus Gräsern. Daneben fressen sie auch Kräuter und andere Pflanzen.





Vögel des Los Angeles Countys


Stadtvögel


Goldzeisig(Spinus tristes)

Aussehen: Das Prachtkleid des Männchens ist hellgelb mit schwarzer Kappe, weißem Bürzel und Steiß, schwarzen Flügeln mit weißen Binden und einem schwarzen Schwanz mit weißen Rand. Das Schlichtkleid des Männchens und das Gefieder des Weibchens sind oberseits bräunlich oliv und unterseits hellgelb gefärbt. Der Schnabel ist klein, schmal und weist während der meisten Zeit des Jahres eine kräftige Rosafärbung auf. Im Frühjahr, wenn beide Geschlechter die Mauser durchlaufen, ist der Schnabel dagegen von einem leuchtenden Orange. Form und Größe des Schnabels sind Ergebnis einer Anpassung an die Ernährungsweise des Goldzeisigs. Mit ihm fällt es dem Goldzeisig einfach, an Samen in den Blütenköpfen von Disteln zu gelangen oder Kerne aus der Blumenscheiben von Sonnenblumen zu picken.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 11 bis 13 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 22 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 15 Gramm.
Vorkommen: Der Goldzeisig bevorzugt Bäume in offenen Landschaften, besonders in Obstgärten und entlang von Straßen.
Nahrung: Sämereien


Mexikozeisig(Spinus psaltria)

Aussehen: Bei der Nominatform ist der Oberkopf sowie die Gesichtsseiten und die gesamte Körperoberseite schwarz. Bei einigen Unterarten beschränken sich die schwarzen Partien auf Stirn und Oberkopf. Nacken, Rücken, Bürzel, Flügeldecken, Schwingen und Schwanz sind bei diesen Unterarten eher olivgrün. Bei allen Unterarten ist die Körperunterseite des Männchens lebhaft gelb. Der Schnabel ist hornfarben, die Augen sind dunkelbraun und die Füße sind fleischfarben.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 11 bis 12 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 20 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 15 Gramm.
Vorkommen: Er bewohnt halb offenes Gelände, mit Bäumen und Büschen durchsetztes Kulturland, kommt an den Rändern von Wäldern, Straßen sowie an den Ufern von Flüssen vor und wird auch in Parks und Gärten häufig beobachtet. Er fehlt dagegen in dichten Wäldern. An Fütterungsstellen finden sich häufig kleine Trupps mit bis zu sechs Vögeln ein.
Nahrung: Sämereien


Buschschwanzmeise(Psaltriparus minimus)

Aussehen: Er ist insgesamt grau-braun, hat einen großen Kopf, einen kurzen Hals, einen langen Schwanz und einen kurzen stämmigen Schnabel. Das Männchen hat dunkle Augen, das erwachsene Weibchen ist gelb. Küstenformen haben eine braune "Mütze", während die Formen im Landesinneren eine braune "Maske" haben.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 11 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 20 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 5-6 Gramm.
Vorkommen: Die Amerikanische Buschmeise bewohnt offene Mischwälder, die oft Eichen und ein buschiges Unterholz enthalten; sie lebt auch in Parks und Gärten.
Nahrung: Sämereien, kleine Insekten und Spinnen


Türkentaube(Streptopelia decaocto)

Aussehen: Das Gefieder ist einheitlich hell-beigebraun, die Flügelspitzen sind etwas dunkler, Kopf und Unterseite etwas heller. Das rötliche Auge hat einen schmalen weißen Augenring. Auffälligstes Merkmal ist ein tiefschwarzer Nackenstreifen, der zusätzlich durch einen schmalen weißen Streifen umrahmt ist. Die Geschlechter gleichen sich.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 31 bis 33 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 55 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 175 Gramm.
Vorkommen: Sie leben in Parks und Gärten, immer in der Nähe von Siedlungen, gerne in ruhigen Wohngebieten, in denen es ein paar Nadelbäume gibt. Letztere brauchen sie, da sie bevorzugt in Nadelbäumen brüten. Sie sind nicht sehr scheu.
Nahrung: Sämereien, Getreide und Früchten


Stadttaube(Columba livia domestica)

Aussehen: Das Federkleid ist sehr variabel. Ihre Gestalt ähnelt oft der Felsentaube, manche der zahlreichen Gefiedervariationen sehen der Felsentaube sehr ähnlich. Ansonsten treten auch weißgrau gemusterte, einheitlich dunkelgraue oder dunkelbraune, rotgraue oder dunkel gescheckte Farbvarianten auf. Die Iris ist rot oder braun.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 31 bis 34 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 55 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 175 Gramm.
Vorkommen: Der Lebensraum der Stadttauben sind die Städte auf der ganzen Welt. Stadttauben kommen aber auch außerhalb von Städten vor, vor allem in vom Menschen veränderten Gebieten.
Nahrung: Sämereien, Getreide, Insekten und Früchten (KEINE TAUBEN FÜTTERN!)


Carolinataube(Zenaida macroura)

Aussehen: Ihr Gefieder unauffällig und weist mehrere Braunschattierungen auf. Charakteristisch für sie ist der schwarze Wangenfleck, die dunklen Flügelflecken und eine schwarzweiße Zeichnung.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von bis 30 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 55 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 110 Gramm.
Vorkommen: Sie leben in Parks und Gärten, immer in der Nähe von Siedlungen, gerne in ruhigen Wohngebieten in denen es Sträucher und Bäume gibt.
Nahrung: Sie ernähren sich überwiegend von Körnern und Sämereien, wie Weizen, Mais, Hirse, Roggen, Gerste, Hafer und Buchweizen, des Weiteren, wenn auch seltener, von Früchten und Insekten. Um die Verdauung zu fördern, nehmen sie feinen Kies auf und schlucken ihn.


Hausgimpel(Haemorhous mexicanus)

Aussehen: Die Geschlechter unterscheiden sich deutlich in der Gefiederfärbung. Beim Männchen sind der vordere Oberkopf einschließlich Überaugenstreif, Kehle und Vorderbrust intensiv rot gefärbt. Die rote Färbung läuft auf der Brust zum hellen Bauch hin aus. Auf Ohrdecken und Nacken und dem hinteren Scheitel verwäscht sie ins Graubraune. Flanken und Bauch sind je nach Unterart mehr oder weniger kräftig auf weißlichem bis braunbeigem Grund gestrichelt. Der Rücken ist graubraun mit dunklen Federzentren und im unabgenutzten Gefieder leicht rötlich überhaucht. Der Bürzel zeigt ein mehr oder weniger verwaschenes, aber kräftiges Rot. Die Oberschwanzdecken und der Stoß sind graubraun. Der Schwanz wirkt relativ lang, ist nicht gegabelt, sondern schließt breit und gerade ab. Die Armdecken sind dunkelbraun mit – je nach Unterart – beigen oder rötlichen Säumen und Spitzen, die ein doppeltes Band bilden. Schwingen und Handdecken sind dunkelbraun mit helleren Säumen. Es treten nicht selten Männchen auf, bei denen das Rot an Kopf, Vorderbrust und Bürzel nahrungsbedingt durch Gelb oder Orange ersetzt ist.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 12,5 bis 15 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 8 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 15 Gramm.
Vorkommen: Der Hausgimpel besiedelt vor allem Vorstädte und Dörfer, ist aber auch in der Kulturlandschaft, in Obstplantagen, offener Waldlandschaft, Buschland und semiariden Lebensräumen zu finden.
Nahrung: Die Nahrung besteht aus Sämereien, wie vorrangig von Disteln und Löwenzahn, aber auch aus Knospen, Blüten und Früchten. Sie wird vorrangig auf dem Boden gesammelt.


Haussperling(Passer domesticus)
Auch Spatz genannt
Aussehen:
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 14 bis 16 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 7 - 8 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 30 Gramm.
Vorkommen: Optimal sind Dörfer mit Landwirtschaft, Vorstadtbezirke, Stadtzentren mit großen Parkanlagen, zoologische Gärten, Vieh- oder Geflügelfarmen und Einkaufszentren.
Nahrung: Bevorzugt werden Weizen vor Hafer und Gerste sowie Insekten einschließlich deren Entwicklungsstadien sowie andere Wirbellose


Schwarzkopf-Phoebetyrann(Sayornis nigricans)

Aussehen: Schwarzkopf-Phoebetyrann ist weitgehend schwarz gefärbt, nur Bauch und Steiß sind weiß. Die aufrechte Haltung des sitzenden Vogels und der lange, gestelzte Schwanz sind weitere Merkmale.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 16 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 20 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 15 Gramm.
Vorkommen: Der Vogel lebt in offenen Gebieten in Wassernähe, beispielsweise in Parks.
Nahrung: Insekten und kleine Fische die er in der Luft fängt.


Rotmaskensittich(Psittacara mitratus)

Aussehen: Die erwachsenen Tiere sind hauptsächlich grün mit unterschiedlichem Rotanteil im Gesicht und an den Oberschenkeln, einem relativ auffälligen nackten weißen Augenring und einem schweren, blassen, knochenfarbenen Schnabel. Sie zeigen höchstens ein oder zwei rote Federn an der Flügelkrümmung.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 34 bis 38 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 50 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 250 Gramm.
Vorkommen: Die in Kalifornien eingeführte Bevölkerung tritt hauptsächlich in städtischen Parks und Wohngebieten auf. Es gibt einige saisonale Bewegungen als Reaktion auf die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln.
Nahrung: Sämereien, Pflanzen und Früchte


Kanarienflügelsittich(Brotogeris chiriri)

Aussehen: Wie für Schmalschnabelsittiche charakteristisch, ist das Gefieder überwiegend grün. Die großen Flügeldecken sind gelb, die Handdecken und die Handschwingen sind blaugrün. Der Schnabel ist bräunlich. Die dunklen Augen sind von einem weißlichen unbefiederten Augenring umschlossen.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 25 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 30 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 100 Gramm.
Vorkommen: Tritt hauptsächlich in städtischen Parks, Wohngebieten, Waldlichtungen um Siedlungen herum und Waldrändern auf.
Nahrung: Sämereien, Früchte, Blüten und Nektar


Halsbandsittich(Psittacula krameri)
Kleiner Alexandersittich

Aussehen: Der Halsbandsittich ist überwiegend grün, am Kopf, am Bauch und unter den Flügeln gelb-grün, Nacken und Rücken zeigen bei ausgewachsenen Männchen je nach Unterart einen mehr oder weniger ausgeprägten Blaustich. Die erwachsenen Männchen weisen zudem ein charakteristisches „Halsband“ auf, das als schwarzer Streifen unter dem Kinn beginnt und in ein rosafarbenes Nackenband übergeht.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 20 bis 25 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 20 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 125 Gramm.
Vorkommen: Halsbandsittiche brüten besonders gerne in Höhlen alter Baumbestände, wie sie in Parks, Friedhöfen und großen Gärten vorkommen.
Nahrung: Sämereien, Früchte, Insekten


Maskentrupial(Icterus cucullatus)

Aussehen: Das Männchen dieser Art hat eine Farbe von leuchtendem Orange bis zu einem helleren Gelb mit schwarzem Rücken, Gesicht, Schwanz und Lätzchen. Der Flügel enthält zwei weiße Flügelstangen. Das Weibchen ist eher olivfarben mit einigen gelben Akzenten.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 11 bis 12 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 20 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 24 Gramm.
Vorkommen: Ihr Brutstandort sind offene Gebiete mit Bäumen, insbesondere Palmen
Nahrung: Die Nahrung besteht aus Insekten, Beeren und Nektar.


Spottdrossel(Mimus polyglottos)

Aussehen:Die Spottdrossel hat einen grauen Rücken, dunklere Flügel mit weißen Flügelstreifen und einen langen schwarzen Schwanz mit weißen Außenfedern. Der schlanke schwarze Schnabel ist leicht nach unten gebogen.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 21 bis 26 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 40 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 51 Gramm.
Vorkommen: Die Spottdrossel lebt in verschiedenen Lebensräumen, wie offenen Grasflächen, Halbwüsten, Waldregionen, Feldern und besiedelten Gebieten.
Nahrung: Mit seinen langen Beinen sucht sie am Boden nach Nahrung, zu der Wirbellose, Samen und andere Früchte gehören.


Westlicher Buschhäher(Aphelocoma californica)

Aussehen: Im Allgemeinen hat diese Art einen blauen Kopf, Flügel und Schwanz, einen graubraunen Rücken, graue Unterteile und weiße Augenbrauen. Der Hals ist weißlich mit einer blauen Halskette.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 27 bis 31 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 39 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 80 Gramm.
Vorkommen: Er bewohnt Gebiete mit niedrigem Gestrüpp und bevorzugt Pinon-, Wacholderwälder, Eichenwälder und Ränder aus immergrünen Mischwäldern. Er bewohnt auch Vorstadtgärten.
Nahrung: Sie ernähren sich von kleinen Tieren wie Fröschen und Eidechsen, Eiern und Jungen anderer Vögel, Insekten und (besonders im Winter) Körnern, Nüssen und Beeren. Sowie Obst und Gemüse aus Gärten



Waldvögel


Allenkolibri(Selasphorus sasin)
Auch Grünrücken-Zimtelfe genannt

Aussehen: Männchen unterscheiden sich von den Weibchen in der Gefiederfärbung deutlich (Sexualdimorphismus). Kopfseiten, Kehle, Flanken, unterer Rücken und Schwanz sind leuchtend rot, Hals und obere Brust sind weiß. Der Oberkopf und der obere und mittlere Rücken sind metallisch grün. Die Weibchen sind deutlich weniger bunt, ihre Oberseite ist einfarbig grün, die Unterseite überwiegend weiß. Die Flanken sind rötlich überhaucht. Kehle und Kopfseiten zeigen eine kräftige Zeichnung aus violetten und grünen Punkten. Junge Männchen ähneln in der Gefiederfärbung den Weibchen.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 7,5 bis 9 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 10 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 3 Gramm.
Vorkommen: Die Art bewohnt nebelfeuchte Gebüschstreifen und Weidengehölze entlang der Küste; im Süden kommt sie in gemischten Beständen aus verschiedenen Nadelgehölzen, wie zum Beispiel Douglastannen, Kiefern und Zypressen, aber auch am Rande von Eukalyptuspflanzungen und lichten Eichenwäldern vor.
Nahrung: Sie ernähren sich vorwiegend von Blütennektar. Neben Nektar fressen Kolibris auch kleine Mengen von Insekten und Spinnen, um eine ausreichende Versorgung mit Eiweiß sicherzustellen. Pollen und Fruchtfleisch sind für Kolibris gänzlich unverdaulich und werden daher nicht aufgenommen.


Annakolibri(Calypte anna)

Aussehen: Männchen unterscheiden sich von den Weibchen in der Gefiederfärbung deutlich (Sexualdimorphismus). Kopfseiten, Kehle, Flanken, unterer Rücken und Schwanz sind leuchtend rot, Hals und obere Brust sind weiß. Der Oberkopf und der obere und mittlere Rücken sind metallisch grün. Die Weibchen sind deutlich weniger bunt, ihre Oberseite ist einfarbig grün, die Unterseite überwiegend weiß. Die Flanken sind rötlich überhaucht. Kehle und Kopfseiten zeigen eine kräftige Zeichnung aus violetten und grünen Punkten. Junge Männchen ähneln in der Gefiederfärbung den Weibchen.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von etwa 10 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 12 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 4 Gramm.
Vorkommen: Er bevorzugt dichte Vegetation wie Hecken und Büsche. Die Vögel besiedeln aber auch Parks, Gärten und offene Wälder.
Nahrung: Sie ernähren sich vorwiegend von Blütennektar. Neben Nektar fressen Kolibris auch kleine Mengen von Insekten und Spinnen, um eine ausreichende Versorgung mit Eiweiß sicherzustellen. Pollen und Fruchtfleisch sind für Kolibris gänzlich unverdaulich und werden daher nicht aufgenommen.


Fasan(Phasianus colchicus)

Aussehen: Die Füße sind unbefiedert. Männchen haben einen nach hinten gerichteten Sporn am Lauf, der mit dem Alter in der Länge wächst. Weibchen haben an Stelle des Sporns einen kleinen Knopf, der auch fehlen kann. Die Iris ist beim Hahn blass orange, bei der Henne orange bis bernsteinfarben und bei Küken braun. Der Schnabel ist beim Hahn grünlich hornfarben, bei der Henne dunkel bräunlich hornfarben. Die Geschlechter weisen einen deutlichen Sexualdimorphismus bezüglich des Gefieders auf.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 70 bis 90 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 23 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 1,5 Kilogramm.
Vorkommen: Der Fasan benötigt in seinem Lebensraum ausreichende Deckung, offene Flächen, die zur Nahrungsaufnahme und zur Balz genutzt werden können, sowie ein ganzjährig gewährleistetes Nahrungsangebot. Eine weitere Voraussetzung ist das Vorhandensein von Trinkwasser. Sie sind vorwiegend in den nördlichen National Parks anzutreffen.
Nahrung: Er ernährt sich zumeist von pflanzlicher Nahrung wie Sämereien und Beeren, gerne auch von Insekten und anderen Kleintieren.


Star(Sturnus vulgaris)

Aussehen: Im Schlichtkleid sind die Körperfedern schwärzlich mit metallisch grünem oder purpurnem Glanz und haben weiße bis beigefarbene Spitzen. Der ganze Körper erscheint dadurch hell gepunktet. Schwingen und Steuerfedern sind schwarzbraun mit hellbräunlichen Säumen, die Armschwingen sind außerdem breit metallisch glänzend gesäumt. Das Prachtkleid entsteht im Frühjahr durch Abnutzung der hellen Spitzenflecken des Körpergefieders, der Körper ist dann insgesamt schwärzlich und metallisch glänzend. Der Schnabel ist im Prachtkleid gelb, im Schlichtkleid schwärzlich. Die Beine sind rotbraun, die Iris der Augen ist dunkelbraun.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 19 bis 22 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 40 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 70 Gramm.
Vorkommen: Das Nest baut der Star leicht unstrukturiert aus trockenen Blättern, Halmen, Wurzeln, Stroh, Haaren, Wolle und Federn in den unterschiedlichsten Arten von Höhlen. Überwiegend werden Baumhöhlen, aber auch Felsspalten und im Siedlungsbereich Nistkästen und Hohlräume an Gebäuden aller Art als Brutplatz angenommen.
Nahrung: Im Frühjahr und Frühsommer werden vor allem bodenlebende Wirbellose genutzt, vor allem Insekten, aber auch Regenwürmer und kleine Schnecken. Im übrigen Jahr frisst der Star überwiegend Obst und Beeren aller Art. Daneben nutzt der Star auch Nahrungsabfälle des Menschen in Siedlungen und auf Müllkippen.


Goldspecht(Colaptes auratus)
Auch Kupferspecht genannt.

Aussehen: Der Kopf ist von der Stirn bis in den unteren Nackenbereich und an den Schläfenseiten bläulichgrau. Im unteren Nackenbereich befindet sich beim Männchen ein markanter, V-förmiger roter Nackenfleck. Wangen und Ohrdecken, Kehle und obere Brustseite sind zimtfarben. Der Bartstreif ist schwarz. Der lange, spitze, abwärts gebogene Schnabel ist schieferfarben oder schwarz, die Beine und die vier zygodactyl angeordneten Zehen sind grau bis grünlichgrau. Die Iris der Augen ist satt braun. Weibchen sind geringfügig kleiner und nicht unerheblich leichter, jedoch reichen diese Unterschiede nicht zu einer sicheren Geschlechtsbestimmung im Feld aus. Sicherster Färbungsunterschied ist das Fehlen des schwarzen Bartstreifs; diese Region ist beim Weibchen zimtfarben wie die übrige Kopfseite. Der halbmondförmige Brustlatz ist etwas weniger intensiv schwarz als beim Männchen und etwas kleiner.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 35 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 54 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 180 Gramm.
Vorkommen:Entsprechend seinem sehr großen Verbreitungsgebiet bewohnt der Goldspecht eine Vielzahl unterschiedlicher Landschaftsformen. Wesentlich ist neben dem ausreichenden Nahrungsangebot auf offenen, nur mit niedriger Vegetation bewachsenen Flächen ein ausreichendes Angebot geeigneter Höhlenbäume. Solche Voraussetzungen findet die Art in lichten Wäldern, insbesondere am Rande großflächiger Kahlschläge, in jungen Aufforstungen oder in von Brandereignissen, Windwurf oder Schädlingsbefall heimgesuchten Waldgebieten. Er besiedelt baumbestandenes Farmland, vor allem Weideflächen, und dringt in dicht besiedelten Regionen in größere Gärten, Parks und in ähnliche Grüninseln vor. Was die Baumzusammensetzung seines Lebensraumes anbelangt, ist die Art flexibel.
Nahrung: Insekten, Pflanzen, verschiedene Beeren.


Nuttallspecht(Picoides nuttallii)

Aussehen: Schwarz und weiß dominiert die Gefiederfärbung. Die Oberseite ist mehrheitlich schwarz, durchsetzt mit relativ schmalen, leiterförmig angeordneten, weißen Streifen, die jedoch ihrerseits oft leicht grau behaucht sind, sodass der Specht insgesamt recht dunkel und düster wirkt. Die Unterseite ist heller, meist sehr hellgrau oder schmutzig weiß und weist im Flankenbereich deutliche schwarze Flecken; an Unterbauch, Steiß und auf der Schwanzunterseite eine schwarze Bänderung auf. Das Gesicht ist durch die breite schwarze Augenmaske und durch den mit dieser und dem Nackengefieder verbundenen Bartstreifen sehr dunkel. Die dazwischen liegenden weißen Streifen sind schmal und oft unauffällig. Männchen tragen eine ziegelrote Hinterhauptskappe, die bei Weibchen fehlt. Stirn und Scheitel sind bei einer schwarzen Grundfärbung unterschiedlich intensiv weiß gestrichelt. Über dem oberen Schnabelansatz liegt ein kleiner orangegelber Wulst, der beim Weibchen etwas unauffälliger gefärbt ist.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 18 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 40 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 45 Gramm.
Vorkommen: Der Nuttalspecht kommt im gesamten küstennahen Kalifornien westlich der Gebirgs- und Wüstenzonen vor. Der Nuttallspecht ist ein Charaktervogel lichter Eichenwälder und Eichengehölze.
Nahrung: Hauptsächlich handelt es sich dabei um Käfer und ihre holzbewohnenden Larven, Ameisen, Raupen, Termiten und Fliegen. Aber auch Beeren, Samen, Mandeln und 'Ringel'stellen werden nicht verschmäht.


Bergwachtel(Oreortyx pictus)

Aussehen: Bergwachteln haben relativ kurze, abgerundete Flügel. Sie haben ein braunes Gesicht, eine graue, bläuliche Brust. Sie tragen eine oder zwei lange Federn auf dem Kopf.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 26 bis 29 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 40 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 250 Gramm.
Vorkommen: Die Bergwachtel bewohnt Mischwälder, Chaparrals und Wiesen in gebirgigen Gegenden.
Nahrung: Samen, Blätter, Knospen, Wurzeln sowie als Beikost immer auch Insekten.


Schopfwachtel(Callipepla californica)

Aussehen: Männchen und Weibchen sind ähnlich gefärbt, das Federkleid der Weibchen ist jedoch etwas matter, das Männchen hat zusätzlich einen schwarzen Kehldeckel und eine Gesichtsverzierung. Die Körperoberseite und der Kopf sind graubraun. Der Schopf weist weiße Federspitzen auf. Der Hals und die Brust sind blaugrau. Die bräunlichen Flanken weisen längliche schmale weiße Streifen auf. Der Bauch und die Unterschwanzdecken sind gelbbräunlich mit einer schwarzen Schuppenzeichnung.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 23 bis 25 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 40 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 250 Gramm.
Vorkommen: Die Art bevorzugt Regionen, in denen Büsche eine Höhe zwischen einem und sieben Metern erreichen. Auch vom Menschen stark geformte Landschaften werden genutzt, wenn diese in hinreichender Nähe zu Wasserstellen liegt.
Nahrung: Gras- und Kräutersamen sowie in geringerem Maße Baumsamen und Früchte. Manchmal auch Gliederfüßler


Felsengebirgshuhn(Dendragapus obscurus)

Aussehen: Es hat gelb-orange oder rote Kämme über dem Auge sowie gelbe Flecken am Hals, die von weißen Federn umgeben sind. Die Brust und die Körperunterseite sind fein gezeichnet grauweiß. Der schwarze Schwanz endet mit einem grauen Band. Die Unterschwanzdecke ist weiß. Weibchen und Jungvogel sind braun und grau gesprenkelt und haben einen dunklen Schwanz.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 39 bis 59 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 71 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 1 Kilogramm.
Vorkommen: Das Felsengebirgshuhn lebt in Wäldern und Waldlichtungen mit Gelb-Kiefern- und Douglasienbestand.
Nahrung: Im Winter ernährt sich das Felsengebirgshuhn fast ausschließlich von Koniferennadeln, vorwiegend von Kiefernnadeln. Im Sommer erweitern Insekten, Samen und Beeren die Kost.


Truthuhn(Meleagris gallopavo)

Aussehen: Das Gefieder ist dunkelbraun und schwarz und hat vor allem beim Hahn einen metallischen Schimmer. Hals und Kopf sind unbefiedert. Die Gesichtspartie und der Scheitel sind hellblau, Hals und Kehle blassrot. Ein roter Hautlappen, der 6 bis 8 cm lang wird, entspringt beim Hahn zwischen den Augen und hängt quer über dem Schnabel. Alle Hähne und 10 % der Hennen haben zudem einen borstenartigen Federbusch an der Brust, der 10 bis 25 cm lang wird.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von einem Meter, eine Flügelspannweite von bis zu 1,40 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 8 Gramm.
Vorkommen: Der ideale Lebensraum sind Wälder mit großzügigen Lichtungen oder Waldränder. Truthühner brauchen dichtes Unterholz, um sich darin verbergen und dort brüten zu können, Bäume als Schlafplätze und grasbewachsene Flächen für die Nahrungssuche. Das Wildtruthuhn ist inzwischen zum Kulturfolger geworden und ist auch in den Parks der Vorstädte heimisch geworden.
Nahrung: Sämereien, Beeren, Nüsse sowie Wurzeln und Baumknospen. Insekten als Beikost.


Singammer(Melospiza melodia)

Aussehen: Der Vogel ist an der Oberseite braun mit dunklen Streifen am Rücken und an der Unterseite weiß mit dunkler Sprenkelung und einem dunklen Fleck auf der Brust. Er hat eine braune Haube und einen langen braunen Schwanz.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 12 bis 17 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 20 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 19 Gramm.
Vorkommen: Der Vogel lebt in Gebüschen und Dickichten in Wassernähe, in Sümpfen und Salzmarschen
Nahrung: Dieser Vogel sucht am Boden, im Gestrüpp oder im seichten Wasser nach Insekten und Samen. In Salzmarschen ergänzen Krustentiere die Nahrung.


Sängervireo(Vireo gilvus)

Aussehen: Vogel mit grauem Rücken, gelbbraunem Bauch, weißem Überaugenstreif und blassgelben Flanken. Er hat dicke blau-graue Beine und einen kräftigen Schnabel.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 12 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 18 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 12 Gramm.
Vorkommen: Dieser Vogel brütet in offenen Laubwäldern, oft in der Nähe von Flüssen.
Nahrung: Insekten, Spinnen und Beeren


Louisianawürger(Lanius ludovicianus)

Aussehen: Sie sind durch einen großen hakenförmigen Schnabel gekennzeichnet. Kopf und Rücken sind grau befiedert. Die Flügel und der Schwanz sind schwarz mit weißen Federpartien auf den Flügeln und auf der äußeren Schwanzfeder. Die schwarze Gesichtsmaske dehnt sich auch oberhalb des Schnabels aus.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 23 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 37 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 46 Gramm.
Vorkommen: Die Art nistet in dicht belaubten Bäumen oder Sträuchern.
Nahrung: Größere Insekten, kleine Nagetiere und kleinere Vögel. Ihre Beute spießen sie an Dornen auf, da ihnen die Krallen fehlen.


Wegekuckuck(Geococcyx californianus)
Auch Roadrunner genannt

Aussehen: Sie haben einen langen, schwarzen Schnabel, der leicht nach unten gebogen ist. Der Kopf, die Scheitelhaube, der Rücken und der lange Schwanz sind dunkelbraun mit hellen Sprenkeln. Die Kehle und der Bauch sind hell. Seine langen Beine und der lange Schwanz sind Anpassungen an seine rennende Lebensweise.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 51 bis 61 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 62 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 250 Gramm.
Vorkommen: Der Lebensraum des Wegekuckucks sind semiaride und aride Gebiete, die locker mit zwei bis drei Meter hohen Sträuchern und Büschen bestanden sind. Lokal kommt er auch auf offenen Agrarflächen und dünn besiedelten Vorstädten vor.
Nahrung: Allesfresser. Schlangen, Eidechsen, Insekten, Spinnen, Nagetiere und kleine Vögel. Allerdings auch Samen, Früchte von Opuntien.



Greifvögel


Rundschwanzsperber(Accipiter cooperii)

Aussehen:Rundschwanzsperber besitzen kurze abgerundete Flügel und einen sehr langen abgerundeten Schwanz, der abwechselnd hell und dunkel quergestreift ist. Erwachsene Tiere haben rote Augen und eine dunkle Kappe, die Deckfedern sind blaugrau; Kopfseiten, Brust- und Bauchgefieder sind weiß mit dünnen braunroten Streifen. Über den Augen kann ein weißer Augenstreif auftreten. Jungvögel besitzen gelbe Augen, ihre Kappe ist braun, die Deckfedern sind ebenfalls braun; Kopfseiten, Brust- und Bauchgefieder sind hell mit dünnen schwarzen Streifen. Der Schwanz ist auf der Oberseite blaugrau mit schwarzer Querstreifung, die Unterseite ist hellgefärbt. Schnabel und Krallen sind bei Rundschwanzsperbern dunkel bis schwarz, Beine und Zehen sind gelblich.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 37 bis 41 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 77 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 312 Gramm.
Vorkommen: Als Nistplätze bevorzugen Rundschwanzsperber an freie Felder angrenzende Wälder, deren Ränder ihnen Jagdgelegenheiten bieten. Rundschwanzsperber bevorzugen Laubwälder und meiden in der Regel freie Flächen.
Nahrung: Mittelgroße Vögel, Nagetiere, Reptilien, Insekten.


Rotschwanzbussard(Buteo jamaicensis)

Aussehen: Bei ausgewachsenen Vögeln ist die Grundfarbe der Oberseite des Rumpfes und der Flügel dunkelbraun; bei dunklen Morphen einfarbig, bei hellen Morphen mit weißlichen Flecken durchsetzt. Diese helle Fleckung kann auf den Flügeln und im Bereich des mittleren Rückens besonders deutlich ausgeprägt sein und so deutliche, helle Bänder bilden. Der Schwanz ist ungebändert und oberseits meist rostrot, unterseits blassrot mit einer schwachen dunklen Subterminalbinde und einer schmalen weißlichen Endbinde.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 45 bis 58 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 141 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa ein Kilogramm.
Vorkommen: Ihr bevorzugter Lebensraum sind Mischwälder und Felder mit Bäumen oder abwechselnd hohen Klippen, die als Nist- und Sitzplätze genutzt werden können. Es besetzt eine Vielzahl von Lebensräumen und Höhenlagen, darunter Wüsten , Grasland , fast alle Küsten- oder Feuchtgebiete, Berge, Ausläufer , Nadel- und Laubwälder. Einige Rotschwänze können in städtischen Gebieten überleben und sich sogar fortpflanzen.
Nahrung: Nagetiere, Vögel, Reptilien, Fische, Amphibien und Wirbellose.


Eckschwanzsperber(Accipiter striatus)

Aussehen: Der mit 13–18 cm recht lange Schwanz ist im Unterschied zu dem des Rundschwanzsperbers relativ eckig oder mittig leicht eingekerbt. Die Flügel sind relativ kurz und gerundet. Die Beine und Füße sind gelb, lang und sehr dünn. Der Tarsometatarsus ist seitlich abgeflacht, worauf sich der englische Name Sharp-shinned Hawk bezieht. Der Schnabel ist zur Spitze hin schwärzlich und wird zur Basis hin heller. Die Schnabelwinkel sind gelb oder grünlich gelb, der Rachen ist hell kobaltblau gefärbt. Die Wachshaut ist weißlich, gelblich oder grünlich gelb, das Supraorbitale olivgrün. Die Iris ist bei juvenilen Vögeln gelb bis orange und wird mit zunehmendem Alter dunkler bis hin zu rot. Vögel mit roter Iris sind mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens drei Kalenderjahre alt.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 24 bis 34 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 65 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 150 Kilogramm.
Vorkommen: Der Eckschwanzsperber brütet in nahezu allen Waldformen und insbesondere in solchen, die wenigstens einige eingesprengte Nadelbäume aufweisen. Die Höhenverbreitung reicht von der Ebene bis in Hochgebirgsregionen.
Nahrung: Der Eckschwanzsperber ernährt sich vorwiegend von Kleinvögeln. Seltener kommen kleine Säugetiere und gelegentlich Insekten als Beute hinzu.


Rabengeier(Coragyps atratus)

Aussehen: Sein Gefieder ist glänzend schwarz, Kopf und Hals sind nackt. Er hat sehr breite, verhältnismäßig kurze Flügel und einen kurzen Schwanz. Im Stehen reichen die Spitzen der zusammengelegten Flügel bis zur Schwanzspitze. Die Beine und der Schnabel sind grau, die Iris dunkel. Bei Altvögeln ist die Schnabelspitze elfenbeinfarben, die Schultern und der Rücken glänzen grünlich, die Haut des Kopfes ist grau und faltig. Die äußersten fünf Handschwingen sind auf der Unterseite hell.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 56 bis 74 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 1,60 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 1,5 Kilogramm.
Vorkommen: Der Rabengeier lebt in offenen und bewaldeten Landschaften sowie Ortschaften bis in eine Höhe von 2700 Metern. (In National Parks oder National Forests anzutreffen.)
Nahrung: Aas aber auch Jungtiere von Nutzvieh, kleinere Wildtiere


Truthahngeier(Cathartes aura)

Aussehen: Seine Gestalt ist schlank. Das Gefieder ist braunschwarz, auf dem Rücken glänzend. Die Flügelfedern haben graubraune Ränder. Der Kopf ist klein, nackt und rot, die Kopfhaut faltig. Der Schnabel ist elfenbeinfarben.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 63 bis 76 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 2,0 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 1,5 Kilogramm.
Vorkommen: Sie kommen sowohl in offenem Gelände als auch in Wäldern sowie in Wüsten vor. In Gebirgen gehen sie bis in Höhen von 4300 Metern. (In National Parks oder National Forests anzutreffen.)
Nahrung: Essen vermehrt Aas von frischen Kadavern. Jagen weniger selbst als beispielsweise Rabengeier.


Kalifornische Kondor(Gymnogyps californianus)

Aussehen: Sein Gefieder ist schwärzlich, die Federn der Oberseite sind braun gesäumt. Die Federn der Halskrause sind grau gestrichelt. Die Armschwingen der Flügeloberseite haben weiße Spitzen bzw. Säume, auf der Unterseite jedes Flügels bilden sie ein weißes Dreieck. Der Kopf ist nackt, lediglich auf der Stirn befinden sich einige schwarze Stoppelfedern. Der Kopf der Altvögel ist gelb bis rotorange, der Schnabel gelb, die Augen rot.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 1,00 bis 1,27 Meter, eine Flügelspannweite von bis zu 3 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 12 Kilogramm.
Vorkommen: Nördlich vom Los Angeles County im Pinnacles-Nationalpark oder Los Padres National Forest. Aktuell gibt es nur noch ca. 200 Brutpaare. Im Zoo von Los Angeles findet eine Züchtung statt.
Nahrung: Aas größerer Säugetiere, selten jagen sie selbst.


Fischadler(Pandion haliaetus)

Aussehen: Fischadler sind mittelgroße, schlanke und langflügelige Greifvögel. Bei adulten Vögeln der Nominatform sind Rücken und Flügeloberseite einfarbig dunkelbraun, nur der Schwanz ist auf der Oberseite hell-dunkel gebändert und zeigt eine breite dunkle Endbinde. Die Unterseite des gesamten Rumpfes, die Kehle, die Beine und der überwiegende Teil der Unterarmdecken sind leuchtend weiß. Die Brust zeigt ein bräunliches Band, das bei Weibchen meist deutlich breiter und dunkler ist als bei Männchen. Die Geschlechter weisen ansonsten keine Färbungs- und Zeichnungsunterschiede auf. Die Unterseiten von Schwingen und Schwanz sind auf weißlichem Grund dicht dunkel gebändert. Die großen Unterarmdecken sind schwärzlich und bilden daher einen deutlichen Kontrast zu den ansonsten weißen Unterflügeldecken und zu den Schwingen. Die Unterhanddecken sind ebenfalls schwärzlich und bilden daher einen deutlich sichtbaren dunklen Fleck am Flügelbug. Der weiße Kopf zeigt einen breiten, scharf abgesetzten, dunkelbraunen Augenstreif, der sich von der Schnabelbasis bis zum Nacken zieht. Die Wachshaut und die Schnabelbasis sind bleigrau, der übrige Schnabel ist schwarz. Die unbefiederten Teile der Beine sind blass blaugrau, die Krallen sind schwarz. Die Iris ist gelb.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 11 bis 12 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 20 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 15 Gramm.
Vorkommen: Fischadler beschränken sich im Wesentlichen auf fischreiche, langsam fließende oder stehende Gewässer und benachbarte Brutmöglichkeiten in Form von Bäumen, Felswänden, künstlichen Bauwerken oder unbewohnten und raubsäugerfreien Inseln. (In National Parks oder National Forests anzutreffen und an den Küsten.)
Nahrung: See- oder Süßwasserfische, Zufallsfänge wie kleine Säuger, verletzte Vögel, kleine Schildkröten, Frösche und Krebse.


Weißschwanzaar(Elanus leucurus)

Aussehen:Das Gefieder ist an Kopf und Unterseite weiß gefärbt und geht am Rücken in Grautöne über. Die Haube ist in hellem Grau gehalten. Ein langer, mit Ausnahme der beiden innersten hellgrauen Steuerfedern, weißer Schwanz und dunkelgraue Flecken an den Schultern können zur eindeutigen Unterscheidung von ähnlichen Arten herangezogen werden. Weitere charakteristische Merkmale sind grau-schwarze Handschwingen sowie ein schwarzer Karpalfleck. Beine und Schnabelansatz sind gelblich gefärbt, zur Schnabelspitze hin geht das Gelbliche in Grau- und Schwarztöne über. Ein auffälliges Merkmal adulter Vögel sind die großen Augen mit einer orangeroten bis roten Iris. Umgeben werden sie von einem schwarzen Augenring, der sich zum Schnabel hin zu einem Fleck ausweitet.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 32 bis 42 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu einem Meter und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 225 Gramm.
Vorkommen:Weißschwanzaare bewohnen bevorzugt offene und halboffene Gebiete wie Grasland, Savannen, Sümpfe und bewachsene Küstendünen. Hierbei werden sowohl trockene als auch feuchtere Regionen besiedelt. Die Tiere sind teilweise Kulturfolger, für die landwirtschaftlich genutzte Flächen sowie Parks und von Menschen gepflegte Wiesen gute Lebensbedingungen bieten. (In National Parks oder National Forests anzutreffen auch an den Küsten Kaliforniens.)
Nahrung: Nagetieren, kleinere Vögel, Insekten


Weißkopfseeadler(Haliaeetus leucocephalus)

Aussehen:
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 70 bis 90 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 2,50 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 5 Kilogramm.
Vorkommen: Der Weißkopfseeadler lebt meistens an Flüssen, Seen oder an der Küste. Die Nester baut er wie der Seeadler auf alten Bäumen oder in Felswänden aus dicken Ästen, die Mulde wird mit Moos und Gras ausgepolstert.
Nahrung: Fische und Wasservögel



Nachtaktive Vögel


Schleiereule(Tyto alba)

Aussehen: Der namensgebende, ausgeprägte herzförmige Gesichtsschleier ist sehr hell. Die Oberseite des Körpers ist meist goldbraun mit einer feinen grauen Fleckenzeichnung. Die Unterseite ist von einem sehr reinen Weiß. Der Schnabel ist blassgelb, die Krallen sind hornfarben, die Iris der Augen ist dunkelbraun bis schwarz. Die Zehen sind fast unbefiedert und dunkelgraubraun.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 43 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 37 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 450 Gramm.
Vorkommen: Halboffene Landschaften wie Savannen, Halbwüsten und Baumsteppen werden bevorzugt. (In National Parks oder National Forests anzutreffen.)
Nahrung: Nagetiere, Kaninchen, Vögel, Reptilien, Frösche und Insekten


Virginia-Uhu(Bubo virginianus)

Aussehen: Die Gefiederfarbe variiert von grau bis rot-braun. Auf der Unterseite verlaufen dunkle Streifen längs seines Körpers sowie ein weißes Band auf der Brust. Der Bauch ist etwas heller als der Rücken. Er hat lange Ohren oder „Hörner“, die seinen englischen Namen Great Horned Owl erklären. Wie bei allen Uhus haben diese Federohren allerdings keine Bedeutung für den Gehörsinn. Die großen Augen sind gelblich orangefarben. Die Füße sind bis zu den Krallen befiedert.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 46 bis 63 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 1,50 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa einen Kilogramm.
Vorkommen: Der Virginia-Uhu bevorzugt offene Landschaften mit Bäumen oder Waldrändern, aber auch bewaldete Gebirgsregionen bis 4.000 m Höhe und sogar Parks. (In National Parks oder National Forests anzutreffen.)
Nahrung: Ratten, Mäuse, Kaninchen, Skunks, Tauben, Enten, Fische und Amphibien


Kaninchenkauz(Athene cunicularia)

Aussehen: Braune Rücken mit weißen Flecken. Weißer Bauch mit braunen Flecken. Sehr helle gelbe Augen. Lange graue Beine. Sie stehen meist sehr hoch und gerade.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 19 bis 26 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 61 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 150 Gramm.
Vorkommen: Der Kaninchenkauz lebt als Bodenbewohner vor allem in Halbwüsten und Steppengebieten. Er lebt in Bodenhöhlen, die entweder von Säugetieren stammen oder selbst gegraben werden. Die Wohnhöhle reicht dabei bis einen Meter unter die Erde und kann einen bis zu drei Meter langen, gewundenen Gang darstellen. (In National Parks oder National Forests anzutreffen.)
Nahrung: Große Käfer, andere Insekten, Kleinsäuger, Frösche, kleinere Vögel


Fleckenkauz(Strix occidentalis)

Aussehen:Der Fleckenkauz weist große Ähnlichkeit mit dem Streifenkauz auf, hat jedoch auf der Körperunterseite kreuzförmige Flecken. Der Fleckenkauz ist außerdem etwas kleiner und dunkler.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 43 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 1,15 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 600 Gramm.
Vorkommen: Hier bevorzugt er Gebiete, die noch Baumbestände aufweisen, die mindestens 200 Jahre alt sind. Diese müssen ihm Nistgelegenheiten wie beispielsweise große Baumhöhlen, alte verlassene Greifvogelhorste, Felsspalten oder Zweighaufen in Astgabeln bieten. (In den National Forests anzutreffen.)
Nahrung: Kleinsäuger und kleine Vögel.


Waldohreule(Asio otus)

Aussehen: Auffallende, große Federohren kennzeichnen diese Art. Die Federohren haben keine Funktion im Zusammenhang mit der Hörleistung der Eule. Zur Verstärkung der Hörleistung dient vielmehr der bei der Waldohreule auffällige Gesichtsschleier. Die Iris der Waldohreule ist leuchtend orangegelb. Das Gesicht wird durch eine auffällig hervorstehende Stirnbefiederung geteilt. Die Flügel sind relativ schmal. Das Gefieder der Waldohreule ist auf hellbraunem bis ockergelbem Grund schwarzbraun gestrichelt und gefleckt. Die Hand- und Armschwingen sind deutlich dunkel quergebändert. Allgemein überwiegen bei den Weibchen dunkle, rostbraune Farbtöne. Die Männchen sind dagegen in ihrer Grundfärbung etwas heller. Die Färbung des Gefieders dient der Tarnung; ruhende Vögel im Geäst sind kaum zu entdecken. Die Augen werden durch ein oberes und ein unteres Augenlid sowie durch eine Nickhaut, die das Auge bedecken kann, geschützt.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 36 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 95 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 250 Gramm.
Vorkommen: Die Waldohreule benötigt vor allem offenes Gelände mit niedrigem Pflanzenwuchs. Sie ist vor allem in Gebieten mit einem hohen Anteil an Dauergrünflächen sowie in der Nähe von Mooren zu finden. Sie kommt selbst im Hochgebirge vor, sofern dort genügend Beute vorhanden ist. (In den National Forests)
Nahrung: Kleine Nagetiere, kleine Singelvogelarten wie Sperlinge.



Wasservögel


Kanadagans(Branta canadensis moffitti)

Aussehen: Bei ihr ist der gesamte Rumpf heller gefärbt. Ihr Körper wirkt insgesamt etwas untersetzter. Sie weist außerdem verglichen mit den anderen Unterarten einen verhältnismäßig kurzen Schnabel und kurze Beine auf.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,90 bis einen Meter, eine Flügelspannweite von bis zu 1,75 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 7,5 Kilogramm.
Vorkommen: Kanadagänse benötigen Reviere, zu denen Gewässer von mittlerer bis großer Größe gehören. Diese haben eine Gewässertiefe von mindestens einem Meter und weisen idealerweise auch Inseln auf. (An den Küsten und den Seen des Los Angeles County anzutreffen.)
Nahrung: Gräsern, Sumpf- und Wasserpflanzen sowie Unterwasserpflanzen. Im Winter äsen sie bevorzugt am Land. Sie bevorzugen dabei Landschaftsbestandteile mit kurzen Gräsern und Kräutern.


Stockente(Anas platyrhynchos)

Aussehen: Das Prachtkleid des Erpels ist grau mit brauner Brust, bräunlichem Rücken und schwarzen Ober- und Unterschwanzdecken. Der Kopf ist metallisch grün mit weißem Halsring darunter, der Schnabel grün-gelb. Am Hinterrand der Flügel befindet sich ein metallisch blaues, weiß gesäumtes Band, der Flügelspiegel. Die schwarzen Federn an der Schwanzspitze sind zu Erpellocken aufgerollt. Das Weibchen hat eine braun-grau gesprenkelte Färbung, wodurch die Tiere an Land gut getarnt sind. Das einzig Auffällige ist der blaue Flügelspiegel, der dem des Männchens entspricht. Im Flug wird bei beiden Geschlechtern die weiße Umrandung des blauen Flügelspiegels sichtbar.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 58 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 95 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa einem Kilogramm.
Vorkommen: Die Stockente ist sehr anpassungsfähig und kommt fast überall vor, wo es Gewässer gibt. Stockenten schwimmen auf Seen, in Teichen, Binnengewässern, Bergseen und halten sich auch in kleinen Wald- und Wiesengräben auf. (In jedem Parksee anzutreffen.)
Nahrung: Sämereien, Früchte, Wasser-, Ufer- und Landpflanzen. Aber auch Weichtiere, Larven, kleine Krebse, Kaulquappen, kleine Fische, Frösche, Würmer und Schnecken (KEINE ENTEN FÜTTERN!)


Kappensäger(Lophodytes cucullatus)

Aussehen: Das Weibchen ist mit seinem graubraunen Gefieder und der kurzen rötlich braunen Federholle unauffällig gefiedert. Die Iris ist rotbraun, der Schnabel gelblich grau. Im Brutkleid weist das Männchen am Kopf eine sehr große Federholle aus, die aus überwiegend weißen Federn besteht, die außen schwarz abgesetzt sind. Zwei Federn der inneren Armschwingen sind außerdem zu schwarzweißen Schmuckfedern verlängert. Das Brustgefieder ist deutlich schwarz-weiß abgesetzt, während die Flanken ein rotbraunes Gefieder aufweisen. Der Schnabel ist an seiner Basis gelblich grau, die Iris ist gelb.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 40 bis 49 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 60 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 600 Gramm.
Vorkommen: Er ist dort an von Wald umgebenen Seen, in Sumpf- und Auengebieten sowie im Ufergebiet von ruhig fließenden Flüssen zu finden. Die Siedlungsdichte innerhalb dieser Gebiete ist niedrig, was darauf zurückgeführt wird, dass er zur Brut Baumhöhlen nutzt und um diese mit anderen Arten wie etwa Brautente, Schellente, Büffelkopfente und Gänsesäger konkurriert. Im Brutgebiet ist er von April bis September zu beobachten.
Nahrung: Kleine Fischchen, Kleinkrebse und während der Sommermonate auch Wasserinsekten. Geringe Mengen an Wasserpflanzen.


Sterntaucher(Gavia stellata)

Aussehen: Im Prachtkleid ist die Art unverwechselbar. Rücken und Flügel sind auf der Oberseite einfarbig braun-grau. Der Kopf und die Halsseiten sind hellgrau, Hinterhals und Nacken sind fein schwarz-weiß gestreift und der Vorderhals ist fast über die gesamte Länge scharf abgesetzt rostrot. Brust, Bauch und die Unterflügeldecken sind rein weiß. Der Schnabel ist dunkelgrau, die Beine sind schwarz und die Füße grau, wobei die Zentren der Schwimmhäute fleischfarben sind. Die Iris ist rosa bis rot.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 55 bis 67 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 1,10 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 1,5 Kilogramm.
Vorkommen: Zur Brutzeit bewohnt die Art kleine Stillgewässer bis etwa 1 ha Größe und fliegt von dort zur Nahrungssuche zu benachbarten größeren Seen oder an die Meeresküste. Diese Brutgewässer weisen nicht selten eine Länge von nur 10 bis 15 Metern auf. Ihre geringste Ausdehnung wird vermutlich von der für das Auffliegen benötigten Anlaufstrecke bestimmt. Optimale Brutareale für den Sterntaucher sind die stark sumpfige Niederungstundra mit einem gut ausgebildeten Netz von Seen und Flussläufen sowie die ans Meer grenzende Tundra. (In Seen und Gewässer der National Parks/National Forests)
Nahrung: Die Nahrung besteht überwiegend aus kleinen Fischen, daneben werden Frösche, Krebstiere, Weichtiere und vermutlich auch Wasserinsekten erbeutet.


Eistaucher(Gavia immer)
Auch Großes Mama Boot genannt.

Aussehen: Im Prachtkleid ist die Art unverwechselbar. Grundfarbe der gesamten Oberseite und von Kopf und Hals ist schwarz. Der obere Rücken zeigt dichte Reihen großer weißer Vierecke, der hintere Rücken und die Flanken zeigen feine weiße Punktreihen. Der Hals hat an den Seiten ein querovales Feld aus unregelmäßigen weißen Längslinien, an der Kehle befindet sich eine schmale Linie aus weißen Punkten. Brust, Bauch und die Unterflügeldecken sind rein weiß. Anders als Pracht- und Sterntaucher trägt der Eistaucher das vollständige adulte Prachtkleid jedoch frühestens in seinem vierten Kalenderjahr.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 73 bis 88 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 1,48 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 4 Kilogramm.
Vorkommen: Zur Brutzeit bewohnt die Art große und tiefe Binnenseen. (In den Seen und an der Küst Kaliforniens anzutreffen.)
Nahrung:Die Nahrung wird tauchend erjagt und besteht überwiegend aus kleineren Fischen, daneben werden Frösche, Krebstiere, und Weichtiere erbeutet.


Clarktaucher(Aechmophorus clarkii transitionalis)
Auch Kleines Mama Boot genannt.

Aussehen: Bei adulten Vögeln im Brutkleid ist die Iris orangerot und von einem gelben bis orangen, nackten Orbitalring umgeben, von dem ein schmaler Steg bis zur Schnabelspalte reicht. Der Schnabel ist orangegelb mit etwas dunklerem First. Die schieferschwarze Färbung von Stirn, Scheitel und Nacken hellt sich zum Rücken hin etwas auf; die übrige Oberseite ist dunkel schiefergrau. Die Gesichtspartie ist einschließlich Zügel und manchmal auch Überaugenstreif weiß wie auch Kinn, Kehle, vorderer Hals und die Unterseite. Lediglich die Flanken sind dunkel schiefergrau und zu einem variablen Anteil mit Weiß durchsetzt. Der Oberflügel ist überwiegend dunkelgrau mit nahezu weißen Arm- und inneren Handschwingen, wobei die Handschwingen einen dunklen Spitzensaum zeigen, der sich zur dunkelgrauen Flügelspitze hin stetig verbreitert. Der Unterflügel ist heller als der Oberflügel. Er zeigt zwar ein ähnliches Muster, das aber weniger deutlich ist. Die Armdecken sind weißlich, die Achselfedern grau. Beine und Füße sind außen dunkel schiefergrau, innen olivfarben bis gelblich.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 51 bis 74 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 82 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 800 Gramm.
Vorkommen: Der Clarktaucher brütet an Binnengewässern und Brackwassersümpfen, an Seen, Rückhaltebecken und Teichen. Bevorzugt werden größere, offene Wasserflächen, deren Ufer für gewöhnlich mit Binsen oder Sauergräsern bewachsen sind. (In den Teichen und Seen der National Parks und National Forests anzutreffen)
Nahrung: Fische und Insekten


Blaufußtölpel(Sula nebouxii)

Aussehen:Die leuchtend blauen Füße besitzen lederartige Schwimmhäute und sind eindeutiges Merkmal dieser Art. Der Schwanz und die Flügel sind normalerweise lang und spitz. Das Gefieder ist braunweiß, der Schnabel graugrün gefärbt. Der Kopf ist dunkler gestrichelt und wirkt stachelig. Die Augen der Weibchen haben einen dunklen Pigmentring auf der inneren Iris, was ihre Pupillen größer erscheinen lässt als die der Männchen.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 80 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 1,50 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 1,5 Kilogramm.
Vorkommen:Anzutreffen an den Küsten des Countys.
Nahrung: Meeresfische, manchmal auch Fliegende Fische


Nashornpelikan(Pelecanus erythrorhynchos)

Aussehen: Er ist weiß gefiedert mit schwarzen Flügelspitzen. In der Paarungszeit entwickelt der Vogel einen gelben Schopf und am mächtigen orangefarbenen Schnabel einen bis zu 7 cm hohen, höckerförmigen Schnabelrücken. Dieser fällt im Sommer, nach Beendigung der Fortpflanzungszeit, wieder ab.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 1,27 bis 1,70 Meter, eine Flügelspannweite von bis zu 3 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 7 Kilogramm.
Vorkommen: Nashornpelikane leben überwiegend an großen Seen und an der Küste.
Nahrung: Neben Fischen zählen auch Amphibien und Krebstiere zu seiner Nahrung.


Silberreiher(Ardea alba)

Aussehen: Die Nominatform Ardea alba alba hat dunkel grünlichgraue oder schwarze Beine, die Iris ist gelb und der Schnabel zur Brutzeit schwarz mit einer gelben Basis. Außerhalb der Brutzeit ist der Schnabel gelb bis orange-gelb. Viele Individuen haben eine dunklere Schnabelspitze. Der nackte Zügel und der Orbitalring sind außerhalb der Brutzeit grünlich-gelb und während der Brutzeit hell smaragdgrün.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 0,85 bis zu einem Meter, eine Flügelspannweite von bis zu 1,70 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 1,5 Kilogramm.
Vorkommen: Der Silberreiher lebt in Schilfgürteln an Seen, Flüssen und Altarmen sowie in Sümpfen, die mit Bäumen und Büschen bestanden sind. Außerhalb der Brutzeit hält er sich auch gerne in großflächigen Grünlandgebieten auf.
Nahrung: Insekten, Amphibien, Fische und Mäuse bilden im Wesentlichen die Nahrung des Silberreihers.


Kaliforniermöwe(Larus californicus californicus)

Aussehen: Im Brutkleid sind Kopf, Hals und Unterseite weiß. Der gelbe Schnabel weist einen roten Gonysfleck, eine subterminale, schwarze Binde sowie eine helle Spitze auf. Er wirkt dadurch vierfarbig und stellt ein für die nordamerikanische Westküste unverwechselbares Bestimmungsmerkmal da. Die Iris ist dunkel und von einem roten Orbitalring eingeschlossen. Die Schulter- und Rückenfedern sind dunkel blaugrau. Davon heben sich beim sitzenden Vogel deutlich zwei halbmondförmige Säume an den hinteren Schulterfedern und an den Schirmfedern ab. Die Hinterkante des Armflügels ist auffällig breit weiß gesäumt. Die Spitze des Handflügels ist schwarz und setzt sich als relativ klar begrenztes Dreieck vom übrigen Flügel ab. Die beiden äußeren Handschwingen zeigen ein subterminales weißes Feld und wie die übrigen Handschwingen weiße Spitzen. Der Schwanz ist komplett weiß. Die Beinfarbe variiert zwischen grau und gelb.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 45 bis 51 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 1,40 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 680 Gramm.
Vorkommen:Außerhalb der Brutzeit ist die Kaliforniermöwe an Küsten, Flussmündungen und Buchten, auf Schlammflächen, in Sümpfen und Marschen sowie auf landwirtschaftlich genutzten Flächen zu finden. Die Brutkolonien liegen in ariden Gebieten im Binnenland, für gewöhnlich handelt es sich um flache, felsige Inseln in Süßwasser- oder Salzseen.
Nahrung: Die Nahrung der Kaliforniermöwe besteht aus Insekten und deren Larven, Vogeleiern und -jungen bis zur Größe von Küken der Kanadagans, Regenwürmern, Krabben, kleinen Nagetieren, Aas und Abfällen, Früchten und Getreide. Zur häufigsten animalischen Beute zählen Heuschrecken und Grillen, weswegen die Art als nützlich angesehen wird.


Aztekenmöwe(Leucophaeus atricilla)
Auch Lachmöwe genannt

Aussehen: Ab dem dritten Jahr sind Kopf, Beine und Füße schwarz, während der lange, an der Spitze etwas gebogene Schnabel rot ist. Die Stirn ist flach, und an den Augen trägt sie ober- und unterhalb weiße, dünne, sichelmondförmige Flecken. Die Flügeloberseite ist dunkelgrau, und die Schwungfedern sind außen schwarz.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 37 bis 42 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 1,10 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 280 Gramm.
Vorkommen: An den Küstengebieten zu entdecken
Nahrung: Das Nahrungsspektrum der Aztekenmöwen setzt sich aus im Wasser lebenden Wirbellosen, Insekten, Würmern, Aas und gelegentlich Fischen zusammen. Gelegentlich auch Eier und Küken anderer Wasservögel.


Westmöwe(Larus occidentalis)

Aussehen: Nacken und Kopf mit einigen braunen Federn, ansonsten weiß. Rücken dunkelgrau mit nur wenigen braunen Federn. Unterseite weiß. Schwanz größtenteils weiß mit einigen dunklen Sprengseln. Handschwingen schwarz mit weißen Spitzen. Armschwingen dunkelgrau mit breiten weißen Spitzen. Schnabel gelblich mit schwärzlichem Streifen hinter den Nasenlöchern. Iris gelb oder gelbbraun.
Größe: Kopf-Rumpf-Länge von 62 bis 66 Zentimeter, eine Flügelspannweite von bis zu 1,40 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich etwa 920 Gramm.
Vorkommen: Dabei kommt die Westmöwe fast ausschließlich in Küstennähe vor und ist – anders als andere Möwenarten – nur äußerst selten im Inland zu finden.
Nahrung: Sie ernähren sich vor allem von Fischen wie der Amerikanischen Sardelle (Engraulis mordax) und wirbellosen Tieren wie Krill, Tintenfischen, Quallen, Seesternen, Muscheln und Schnecken. Darüber hinaus ernähren sie sich von Eiern und Jungtieren von anderen Westmöwen und artverwandten Vögeln. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, ernähren sie sich auch von Aas und durchsuchen menschliche Abfälle nach brauchbaren Resten.






Flora - Die Pflanzenwelt in und um Los Angeles


Es gibt circa sechs Millionen Bäume in der Stadt Los Angeles, wovon allein 700.000 Straßenbäume sind. Die restlichen wurden vor allem in Parks und Gärten gepflanzt. Man geht davon aus, dass es ungefähr 60-70 verschiedene Baumarten gibt, darunter die in der Stadt sehr häufigen Washingtonpalmarten, die bis zu 27 Meter in den Himmel ragen können. Weitere besondere Stadtbäume sind die Chinesische Feige, der Gingko, die Kräuselmyrte, die Jacaranda, die Australische Silbereiche und die Kanarische Kiefer.

Das Ökosystem um die Stadt herum bezeichnet man als Chaparral, ein besonderer Vegetationstyp, der an periodische Waldbrände und ein trockenes, heißes Klima angepasst ist. Er ist "trocken" und nur mit wenigen Bäumen durchsetzt. Wüsten-Beifuß, Salbei, Encelia, Grasschwertel, Schilfgräser, Süßgräser wie der Kalifornische Schwingel und andere verschiedene Wildgräser-Arten prägen dieses Ökosystem. In den Santa Monica Mountains gibt es eine Pflanzengemeinschaft (California Oak Woodland) aus Kalifornischen Steineichen, Kalifornischen Rosskastanien, dem Amerikanischen Erdbeerbaum und der Kalifornischen Walnus. Die Kalifornische Walnus ist auch im Griffith-Park häufiger zu finden. Ebenso häufig und auch an die regelmäßigen Feuer angepasst ist der "Poodle Dog Bush", der ein Sekret absondert, das unangenehme Hautreizungen verursachen kann. Man sollte ihm also nicht zu nahe kommen.

In den alpinen Regionen geht das Chaparral in eine bewaldete Vegetation aus verschiedenen Koniferen über. Gelb-Kiefer, Coulter-Kiefer und Weihrauchzeder sind häufig. Im Angeles National Forest ist zudem die Douglasie beheimatet, die zusammen mit Kolorado-Tannen, Gelb-Kiefern und Küstenkiefern große Wälder bildet. Mischwälder gibt es nicht, auch wenn sich hin und wieder ein Laubbaum, insbesondere die Walnus, unter die Koniferen mischt.

Nördlich des Los Angeles Forest im Antelope Valley gibt es nach einem regenreichen April ein ganz besonderes Naturschauspiel zu bewundern: Dann blühen abertausende Kalifornische Mohnblumen, die sich durch ihre orange-gelben Blütenblätter auszeichnen. Manchmal blühen sie nur alle paar Jahre, doch wenn sie es tun, dann locken sie jedes Mal viele Touristen aus den umliegenden Städten an.

► In der Stadt große Pflanzenvielfalt, auch durch invasive Arten
► Generell kann man in Gärten alle möglichen Arten aus Nordamerika und sogar Asien finden
► Es gibt keine wilden Mischwälder wie in Mitteleuropa
► Pflanzen sind an Hitze, Feuer und nährstoffarme Böden angepasst
► Auf den Hills Chaparral und wenige Bäume. Im Gebirge überwiegend Koniferen

Chaparral der Hollywood Hills